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	<title>homofaber.com &#187; Wikipedia</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Das jüngste Gerücht</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 00:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da sitzt der Pressesprecher eines weitgehend unbekannten Startup-Unternehmens, mit dem ich schon mal telefoniert habe und den ich für absolut integer halte, im Zug neben Leuten, die sich angeblich über einen Transfer von Michael Ballack zum Hamburger SV unterhalten. Er schreibt in sein Handy und veröffentlicht die vermeintliche Fußballsensation: „Am Nebentisch im ICE sitzen zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sitzt der Pressesprecher eines weitgehend unbekannten Startup-Unternehmens, mit dem ich schon mal telefoniert habe und den ich für absolut integer halte, im Zug neben Leuten, die sich angeblich über einen Transfer von Michael Ballack zum Hamburger SV unterhalten.</p>
<p><span id="more-508"></span>Er schreibt in sein Handy und <a href="http://twitter.com/sachark/status/2389736688" target="_blank">veröffentlicht</a> die vermeintliche Fußballsensation: „Am Nebentisch im ICE sitzen zwei prominente Spielerberater und ein Anwalt. Sie diskutieren seit 15 Minuten einen Ballack-Transfer zum HSV.“</p>
<p>Kurz darauf ist die unbewiesene Nachricht „rum“, landet in Fußballforen wie etwa beim HSV, bei Journalisten, es folgen Telefonate, klare Dementis – und ebenso schnell, wie es in die Welt gesetzt wurde, ist das Gerücht wieder aus der Welt genommen. Nichts dran. Nur <a href="http://www.abendblatt.de/sport/fussball/HSV/article1076890/Kommt-Michael-Ballack-zum-Hamburger-SV.html" target="_blank">wenige</a> <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/international/2009/06/30/michael-ballack/twitter-geruecht-ueber-wechsel-zum-hsv.html" target="_blank">Medien</a> berichten darüber, vermelden das Dementi dieser Nachricht mit dem Tenor „Internet-Ente“ – schließlich bringt „jeder Ballack“ Klicks. Seriöse Medien verwerfen das Thema einfach.</p>
<p>Schon einmal ist im ICE das Gespräch einer Grünen-Politikerin belauscht worden, die privat plauderte, dass sie entgegen der Politik der Grünen Bundespräsident Horst Köhler gewählt hatte. Am nächsten Tag <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/30/469585/text/" target="_blank">stand</a> das in der „Süddeutschen Zeitung“ – weil ein Journalist im Zug mitgehört hatte.</p>
<p>Und dann gibt es diese Nachricht, die Medien weltweit sieben Monate lang zurückgehalten haben: dass der „New York Times“-Reporter David Rohde in Afghanistan von den Taliban entführt worden war. Die „Times“-Lenker hatten im November 2008 gezielt in 35 „Schlüsselredaktionen“ in aller Welt angerufen und darum gebeten, auf Berichte zunächst zu verzichten, um den eigenen Mann zu schützen. Ein <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,633181,00.html" target="_blank">Schweigepakt.</a> Nun ist der Entführte frei, der Reporter konnte flüchten – und Medien weltweit <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631611,00.html" target="_blank">berichten</a> darüber.</p>
<p>Es ist eine zweite Öffentlichkeit im Netz, die da vor unseren Augen entsteht. Denn dass auf Dauer unbewiesene oder aus gutem Grund nicht verbreitete Nachrichten zurückgehalten werden können, ist nicht ausgemacht. In Sachen „Times“-Reporter etwa versuchte ein Unbekannter immer wieder bei der Wikipedia, die Entführungsnachricht zu veröffentlichen. Die Wikipedia-Chefs <a href="http://www.nytimes.com/2009/06/29/technology/internet/29wiki.html?_r=1" target="_blank">waren jedoch im Bilde,</a> machten die Veröffentlichung immer wieder rückgängig: &#8220;Wikipedia also <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kidnapping_of_David_Rohde" target="_blank">participated</a> in the media blackout.&#8221;</p>
<p>Das hatten wir auch noch nicht.</p>
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		<title>Recherchierverbot in der Wikipedia</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 19:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wikipedia und kein Ende! Wenn eine Zeitung wollte, könnte sie jeden Tag seitenweise Fehler aus der Internet-Enzyklopädie veröffentlichen – was wohl auf Dauer langweilig wäre. Doch die Zahl der Wikipedia-Fehler mit Folgen steigt. Am Freitag berichtete etwa die britische BBC über ihren Premierminister Gordon Brown, der in einer Rede ein falsches Alter des Malers Tizian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wikipedia und kein Ende! Wenn eine Zeitung wollte, könnte sie jeden Tag seitenweise Fehler aus der Internet-Enzyklopädie veröffentlichen – was wohl auf Dauer langweilig wäre. Doch die Zahl der Wikipedia-Fehler mit Folgen steigt. Am Freitag berichtete etwa die britische BBC über ihren Premierminister Gordon Brown, der in einer Rede ein falsches Alter des Malers Tizian genannt haben soll. Prompt geißelte ihn der konservative Oppositionsführer dafür im Unterhaus. Weil aber die Wikipedia zu diesem Zeitpunkt die Angaben Browns bestätigte, änderte ein Mitarbeiter der Opposition den entsprechenden Eintrag kurzerhand – was kurz darauf wiederum von anderen Internetnutzern entlarvt wurde. Wahr ist letzten Endes nur, dass Tizian in hohem Alter Bilder gemalt hat, denn nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Quellen weiß man nicht genau, wie alt Tizian geworden ist.</p>
<p>Man muss vielleicht nicht so weit gehen wie der Bremer „Weser-Kurier“: Dort ist in der kompletten Zeitungsredaktion die Wikipedia systemtechnisch gesperrt. Und das bereits seit zwei Jahren, wie ihr neuer Chefredakteur Lars Haider bestätigte. Die Internetsammlung passe nicht zu den Qualitätsansprüchen seines Hauses. „Wir vertrauen dem Internet grundsätzlich nicht. Die Versuchung wäre besonders bei der Wikipedia groß, ihre Inhalte als Wahrheit zu nehmen. Alles was aus dem Internet kommt, wird nachrecherchiert“, behauptet Haider und verwies auf ein Archiv mit fünf Mitarbeitern für diese Aufgabe. Wir wollen mal hoffen, dass die nicht nur googeln – die Suchmaschine ist bei den Bremern freigeschaltet.</p>
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		<title>Jimmy Wales greift vollmundig an: Googles Internetsuche ist kaputt, wir ändern alles</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 23:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jimmy Wales, Gründer der etablierten Wissensdatenbank Wikipedia, greift massiv Google an: Die gängigen Suchfunktionen im Internet seien derzeit &#8220;kaputt&#8221;, es fehle an &#8220;Freiheit, Gemeinschaft, Verantwortlichkeit und Transparenz&#8221;. Seine neue Suchmaschine Wikia Search werde &#8220;all das ändern&#8221;. Wales äußert die vollmundige Ankündigung auf seiner Seite http://www.wikia.com/wiki/Wikia. Darüber soll in Kürze eine neue Suchmaschine verfügbar werden, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/jimmy-wales.jpg" title="Jimmy Wales"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/jimmy-wales.thumbnail.jpg" alt="Jimmy Wales" align="left" /></a><strong>Jimmy Wales,</strong> Gründer der etablierten Wissensdatenbank <a href="http://de.wikipedia.org" title="Wikipedia" target="_blank">Wikipedia,</a> greift massiv Google an: Die gängigen Suchfunktionen im Internet seien derzeit &#8220;kaputt&#8221;, es fehle an &#8220;Freiheit, Gemeinschaft, Verantwortlichkeit und Transparenz&#8221;. Seine neue Suchmaschine Wikia Search werde &#8220;all das ändern&#8221;.</p>
<p><span id="more-17"></span> Wales äußert die vollmundige Ankündigung auf seiner Seite <a href="http://www.wikia.com/wiki/Wikia" title="http://www.wikia.com/wiki/Wikia" target="_blank">http://www.wikia.com/wiki/Wikia</a>. Darüber soll in Kürze eine neue Suchmaschine verfügbar werden, die den Netzwerkgedanken bei Suchmaschinen stärker berücksichtigen soll. Ziel ist, nicht mehr eine geheimgehaltene Mechanik wie bei Google für die besten Suchtreffer zu verwenden, sondern die Internet-Nutzer <a href="http://http://www.homofaber.com/wordpress/2008/01/03/neue-suchmaschine-von-wikipedia-kommt/" title="http://www.homofaber.com/wordpress/2008/01/03/neue-suchmaschine-von-wikipedia-kommt/">stärker einzubeziehen</a>. Starten soll die neue Suchmaschine am Montag, 7. Dezember.</p>
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