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	<title>homofaber.com &#187; Web</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Wolfram Alpha zum Dritten: Die Suchmaschine im Test von Twitter-Nutzern</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/05/wolfram-alpha-zum-dritten-die-suchmaschine-im-test-von-twitter-nutzern/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per Twitter habe ich nach dem ersten und dem zweiten Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse. Google-Sprecher Stefan Keuchel hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer die beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a> habe ich nach dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/06/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/">ersten</a> und dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/09/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/">zweiten</a> Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse.</p>
<p><span id="more-451"></span>Google-Sprecher <a href="http://twitter.com/frischkopp" target="_blank">Stefan Keuchel</a> hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer <strong>die beste suchmaschine der welt</strong> ist:-)&#8221;</p>
<p>Gesagt, getan. Die Anfrage &#8220;google wolfram alpha&#8221; bringt folgendes Ergebnis:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="Wolfram Alpha Google" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google.png" alt="Wolfram Alpha Google" width="588" height="779" /></p>
<p>Mit den Mitteln der Statistik ist damit die Antwort schnell gegeben: Google.com auf Platz 1 beim &#8220;site rank&#8221;, wolframalpha.com auf Platz 2216. Vier Milliarden Pageviews täglich für Google, 1,1 Millionen für Wolfram Alpha. Da liegen also tatsächlich Welten zwischen.</p>
<p>Nur die angezeigte Kurve scheint den Unterschied als nicht so gravierend zu markieren. Der Grund: Sie ist logarithmisch aufgebaut, was auf den ersten Blick ein geschöntes Bild zugunsten Wolfram Alpha ergibt. Auf einer linearen Skala, die sich einstellen lässt, wird der Bedeutungsunterschied klar ersichtlich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-455" title="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google2.png" alt="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" width="514" height="249" />Man beachte die gerade noch so eben sichtbare Linie von wolframalpha.com an der Nulllinie. Als Quelle wird hier Alexa angegeben.</p>
<p>Die Quellensituation ist in der Tat nicht befriedigend, wie Christoph Dernbach<a href="http://twitter.com/CDernbach/status/1745034227" target="_blank"> per Twitter anmerkte</a>: &#8220;<span class="status-body"><span class="entry-content">Wie wertvoll sind Suchmaschinen-Ergebnisse, wenn die Quelle der Daten nicht offengelegt wird?&#8221; Zwar finden sich unterhalb der Ergebnisse häufig weiterführende Links zu einer &#8220;Source information&#8221;, jedoch taucht dort häufig der Hinweis </span></span>&#8220;Wolfram|Alpha curated data, 2009&#8243; auf:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-456" title="Wolfram Alpha Quellen" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-quellen.png" alt="Wolfram Alpha Quellen" width="466" height="364" /></p>
<p>Ohnehin sollte man ja keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat &#8212; so ist bei dem Vergleich von Zugriffen auf Webseiten Alexa durchaus eine bedenkenswerte Quelle, andererseits bevorzugen manche andere Quellen wie Webhits oder Nielsen.</p>
<p>Leser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/to/Ibo75');" href="http://twitter.com/Ibo75" target="_blank">Ibo75</a> hatte den Vorschlag, die <strong>&#8220;beste Wohnlage in Hannover&#8221;</strong> per Wolfram Alpha zu erfragen. Mal abgesehen davon, dass es sich in Deutschland nirgendwo besser als in Hannover leben lässt (vom Braunschweiger Platz abgesehen <img src='http://www.homofaber.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , muss Wolfram Alpha hier passen. Da gibt es allenfalls Basisinformationen zu der Stadt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="Hannover bei Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-hannover.png" alt="Hannover bei Wolfram Alpha" width="534" height="672" /></p>
<p>Eine vergleichende Suche über US-amerikanische Städte brachte übrigens keine besonderen weiterführenden Informationen &#8212; dafür aber ausführlicheres Quellenmaterial.</p>
<p>Unschlagbar ist weiterhin Google bei der Abfrage, die Marian Semm per Twitter <a href="http://twitter.com/sam2810/statuses/1745927793" target="_blank">vorgeschlagen</a> hat: <strong>&#8220;</strong><span id="msgtxt1745927793" class="msgtxt no"><strong>Tod in Venedig &#8211; wer starb in der Lagunenstadt?&#8221;</strong> Google Deutschland verzweigt zum deutschen Wikipedia-Eintrag über die Novelle von Thomas Mann. Wolfram Alpha nennt zur Abfrage &#8220;death in venice&#8221; den Spielfilm &#8220;Morte a Venezia&#8221;:</span></p>
<p><span class="msgtxt no"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="Tod in Venedig" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tot-in-venedig.png" alt="Tod in Venedig" width="547" height="544" /><br />
</span></p>
<p>Auf die Abfrage &#8220;Tod in Venedig&#8221; hat Wolfram Alpha übrigens auf Deutsch geantwortet:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-459" title="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tod-in-venedig2.png" alt="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" width="345" height="130" />Man beachte das Wort &#8220;noch&#8221; &#8212; offensichtlich plant Wolfram Alpha durchaus, auch deutsche Abfragen zu ermöglichen. Im Webinar hat Stephen Wolfram allerdings auf eine entsprechende Anfrage von Journalisten, ob andere Sprache als Englisch geplant seien, geantwortet, es sei schwierig genug, englische Abfragen zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Weitere Anfragen gewünscht?</strong> Hinweise bitte über meinen <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter-Account</a>.</p>
<p>P.S.: Wer war noch mal Gustav von Aschenbach?</p>
<p><img src="file:///home/homofabe/Bilder/HAZ/2009/screenshots/WA-google.png" alt="" /></p>
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		<title>Das iPhone wird zum Radio</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Anwendung für das iPhone von Apple: Von Radio.de gibt es seit dem Wochenende eine Software zum Empfang von Radiostationen. Auf Empfang geht das Handy entweder per WLAN oder – wenn es denn funktioniert – übers Telefonnetz. Das Besondere: Übers weltweite Datennetz stehen wie bereits aus dem World Wide Web am Computer Tausende von Radiostationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_356" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><img class="size-full wp-image-356" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Radio.de" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/radiode.jpg" alt="Radio.de" width="266" height="387" /><p class="wp-caption-text">Radio.de auf dem iPhone</p></div>
<p>Neue Anwendung für das iPhone von Apple: Von Radio.de gibt es seit dem Wochenende eine Software zum Empfang von Radiostationen. Auf Empfang geht das Handy entweder per WLAN oder – wenn es denn funktioniert – übers Telefonnetz.</p>
<p>Das Besondere: Übers weltweite Datennetz stehen wie bereits aus dem World Wide Web am Computer Tausende von Radiostationen zur Verfügung. Mit einer entsprechenden Verkabelung zu einer Stereoanlage oder einer iPhone-Ladestation mit Lautsprechern lassen sich die Sender auch bequem im Haushalt empfangen. Am sinnvollsten funktioniert das, wenn man zu Hause ein eigenes Funknetz (WLAN) aufgespannt hat. <span id="more-325"></span></p>
<p>Auf dem Handy hat man mit der 2,99 Euro teuren Software Zugriff auf mehr als 3000 Radiosender aus aller Welt. Nicht zu unterschätzen ist allerdings der Stromverbrauch: In unserem Test hielt der Akku bei durchlaufendem Radio nur vier Stunden. Empfängt man das Radiosignal übers Handy-Telefonnetz, etwa UMTS, ist es zudem wichtig, auf den Datenverbrauch zu achten. Ohne eine Flatrate, also eine pauschal berechnete unbegrenzte Datenmenge, macht Radiohören per Internet wenig Sinn. Je nach Bandbreite des Tonsignals werden 60 Megabyte pro Stunde Musik an Daten übertragen.</p>
<p>Radio.de hat damit einen kleinen Wettlauf gewonnen: Am Montag kam eine weitere, konkurrierende Anwendung auf den Markt: die „vTuner Radio App“, die mit 7000 „geprüften“ Radiostationen und 500 tagesaktuellen Sendeplänen wirbt.</p>
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		<title>Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/03/auf-den-schirm-was-freunde-empfehlen/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren. Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren.</strong></p>
<p>Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten. <span id="more-177"></span></p>
<p>Sie befördern einen Trieb in der Leserschaft, der sich so zusammenfassen lässt: Wir lesen nicht mehr nur digital im Web, sagt diese Leserschaft. Wir lesen gerne wieder häufiger. Wir lesen selektiver, intensiver, fokussierter – aber nicht mehr nur passiv das, was uns Zeitungen und Magazine auf Papier und im Netz zusammenstellen. Und auch nicht mehr nur das, wonach wir aktiv bei Google suchen; wir lesen wieder etwas zurückgelehnter das, was ein neuer Quell bereitstellt: digital übermittelte Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Fachleuten, weil wir ihnen vertrauen und uns darauf eingelassen haben, ihren Empfehlungen zu folgen.</p>
<p><strong>Empfehlung: nicht die Twitter-Homepage nutzen</strong></p>
<p>„<a href="http://www.digg.com" target="_blank">Digg</a>“ hat schon vor Jahren auf diesen Trend gesetzt und eine beachtliche Gemeinde zusammengestellt, jetzt kommen per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.friendfeed.com" target="_blank">Friendfeed</a> und <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> vereinfachte Dienste hinzu. Twitter verzeichnete in Großbritannien im vergangenen Monat <a href="http://weblogs.hitwise.com/robin-goad/2009/03/twitter_and_uk_newspaper_websites.html" target="_blank">erstmals mehr Zugriffe</a> als jedes Tageszeitungsportal. Bei den weltweiten Zugriffen explodiert Twitter. Und in dessen Fahrwasser schwimmen neue verbesserte Dienste wie <a href="http://www.identi.ca" target="_blank">identi.ca</a>. Der Einstieg gelingt immer einfacher, sofern man einmal verstanden hat, dass der Zugang zu Twitter als Star unter den neuen Diensten am besten nicht auf Dauer über deren Homepage erfolgen sollte. Zusatzsoftware fürs Handy, sei es Blackberry oder das iPhone, ist nötig. Am PC helfen Programme wie <a href="http://www.twhirl.org/" target="_blank">Twhirl</a>, <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck</a> oder <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/5081" target="_blank">Twitterfox</a>.</p>
<p>Wer sich darauf einlässt, knüpft über die neuen Dienste zunächst Kontakt zu Leuten, die er schon kennt und die mit dem Medium vertraut sind. Man tauscht persönliche Botschaften aus, macht sie auch leicht öffentlich, und liest über Twhirl in einer Nachrichtenstromliste, was die von sich preisgeben – häufig persönlichen Informationsmüll, aber eben auch die heißeste Ware im Netz: Links zu „News“.</p>
<p>Da kommt etwa am Dienstagabend die Nachricht auf, dass Apple eine neue Software fürs Handy iPhone herausgibt. Das macht die Runde unter gleichgesinnt Interessierten – dpa-Kollege <a href="http://twitter.com/cdernbach" target="_blank">Christoph Dernbach</a> verlinkt etwa zu einem ausführlichen Artikel eines Forums, Kumpel <a href="http://twitter.com/kirchberg" target="_blank">Dirk</a> zu einem anderen Informanten. Je nachdem, wen man in seiner „Freunde“-Liste eingetragen hat, bekommt man Lesetipps zu Texten zum Thema von „Spiegel Online“, der „New York Times“, der HAZ, oder einem iPhone-Forum mit vielen Details. Andere verweisen auf die unkommentierte Originalpressemitteilung der PR-Abteilung von Apple, verlinken zu Beiträgen von Bloggern oder zu einer witzigen Bemerkung von US-Schauspielerin Demi Moore. Alle diese „News“ erscheinen gleichberechtigt im riesigen weltweiten Nachrichtenstrom zu diesem Thema. Die zeitlich benötigte Auswahl „bester“ Einschätzungen nimmt man persönlich wahr, indem man sich auf seine fünf, sechs Experten verlässt.</p>
<p><strong>SAP betreut mehr als 1,5 Millionen Leser</strong></p>
<p>Sie twittern, aber das ist womöglich nur ein Übergang. Was die gegenwärtig aktiven „early adopters“ und „nerds“ (Früherkenner und Technikfans) in diesen Tagen erleben und in ihrer eigenen Welt vorm Bildschirm und am Handy-Display erschließen, erscheint manchen als Vorbote auf eine Revolution beim Leseverhalten – mit konkretem Nutzen für die Karriere. <a href="http://finnern.com/" target="_blank">Mark Finnern</a> ist so einer. Er hat zeitweise in Peine rechts von Hannover gewohnt und betreut jetzt von San Francisco aus nicht weniger als 1,5 Millionen Leser weltweit. Als „Chief Community Evangelist“ hat er bei der in Deutschland gereiften Software-Schmiede SAP seit mehreren Jahren <a href="https://www.sdn.sap.com/irj/sdn/sapmentors" target="_blank">eine Webgemeinde</a> aufgebaut, die sich nun in Wikis und Foren von SAP mit persönlichen Beiträgen ganz im Geiste von Twitter &amp; Co. tummelt. SAP, das steht für das digitale Gedächtnis vieler etablierter Unternehmen in aller Welt: die Verwaltungssoftware für Gehaltsabrechnungen, Mitarbeiterdaten, Betriebsabläufe, den Einkauf des Bleistifts für die Mitarbeiterin am Empfang. Die Bedienung entsprechender Programme ist in Handbüchern und in Webhilfen von SAP hinterlegt.</p>
<p>Aber bei konkreten Fragen zu Details der Software vertrauen immer mehr auf das Wissen der vielen. Suchfunktionen in den SAP-Wikis und Foren helfen, die Hotline von SAP zu entlasten. „Da sparen wir viel Geld“, sagt Finnern. In diesem Universum kann man einfach eine Frage stellen, „die erste Antwort gibt’s in der Regel nach 20 Minuten, und nach 24 Stunden sind eine Vielzahl der Probleme gelöst“, berichtet Finnern. Früher suchte man per Google nach einer bestimmten Information – künftig sucht die Information von sich aus ihre Empfänger. Vorausgesetzt, man hat an der passenden Stelle im sozialen Web seine Frage gestellt hat und sich einen E-Mail-Alert hinterlegt. Der wird aktiv, sobald jemand auf die Frage antwortet. Ein intelligentes Bewertungssystem über Beiträge und Beitragende hilft dem Einzelnen dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Besonders hilfreiche Nutzer werden mit Punkten belohnt.</p>
<p>Das hilft Neulingen, selektiv zu lesen und ihr Problem zu lösen. „Ein superaktiver Nutzer zieht neun aktive Nutzer, und die ziehen wiederum 90 Arbeiter. Das ist ein Gewinn für alle.“ 5000 bis 7000 Forumsbeiträge täglich hat Finnern gemeinsam mit nur drei Kollegen im Griff. Besonders beachtet werden die Hinweise von 75 Mentoren: Nicht-SAP-Mitarbeitern, die sich sehr intensiv mit Einzelproblemen von Anwendern beschäftigen, um Auftragsarbeiten fürs Weiterentwickeln zu erledigen.</p>
<p><strong>Dion Hinchcliffe: SAP macht das richtg</strong></p>
<p>„SAP macht das richtig“, urteilte der international renommierte Unternehmensberater Dion Hinchcliffe vor Kurzem am Rande der CeBIT im Gespräch mit der <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Soziale-Netze-befoerdern-eine-neue-Lesekultur" target="_blank">HAZ</a>. Viele Medien und Technikunternehmen hätten die Entwicklung „verstanden“ und würden sie vorantreiben. Anders als beispielsweise Ikea oder Harley Davidson: An diesen Unternehmen vorbei hätten sich mittlerweile eigene Communities im Web gebildet. Dort tummeln sich viele Fans, etwa unter <a href="http://www.ikea-fans.de" target="_blank">http://www.ikea-fans.de</a>. „Die helfen sich gegenseitig bei Problemen mit den Möbeln, vollständig am Unternehmen vorbei“, sagt Hinchcliffe.</p>
<p>Die Folge: Anrufer werden von der Hotline schon mal auf die eigentlich unternehmensfremde Website geleitet, berufen sich auf Informationen von dort und sind irritiert. „So was schädigt das Vertrauen.“ Es sei für traditionsreiche Unternehmen schwer, sich auf den neuen Umgang der Kundschaft mit dem inzwischen auch schon alten Medium Internet einzulassen. Doch führe kein Weg daran vorbei: „Die Kostenersparnis beim Telefon-Support ist enorm.“</p>
<p>Solch ein Umgang mit Informationen aus dem Netz hat Folgen. Wenn sich jedermann sein persönliches tägliches Informationspaket zusammenklicken kann, bleibt bei etablierten Medien weniger Platz für ungelesene und dennoch mitfinanzierte Rubriken für andere Leser. In den USA kämpfen viele Zeitungshäuser mit dem sich ändernden Leseverhalten. Am Dienstag erschien eine Tageszeitung von Seattle zum letzten Mal. Beim „San Francisco Chronicle“ scheinen die Lichter auszugehen. Die „Rocky Mountain News“ haben aufgegeben. „The Star Tribune“ in Minneapolis und die Zeitung von Philadelphia haben sich für bankrott erklärt.</p>
<p><strong>Wer behält die gesellschaftlich wichtigen Themen zuverlässig im Blick?</strong></p>
<p>Sind Städte ohne Zeitungen die Folge? Lokalrelevante „News“ gibt es zwar zunehmend im Netz, sei es über Google, Blogger oder die sozialen Netze, die dem einzelnen Informationen von irgendwo her aus dem Netz zusammenstellen. Doch dass jemand den örtlichen Müllskandal oder die heimische Ortsratssitzung zuverlässig im Blick behält und darüber berichtet, ist bei aller Freiheit im Internet nicht mehr sichergestellt. Der Kommunikationsexperte Clay Shirky hat das auf der CeBIT beim Telekom-Trendforum erklärt und in einem <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">viel beachteten Essay</a> am vergangenen Wochenende zusammgefasst: „So sieht die Revolution aus. <strong>Das alte Zeugs geht schneller kaputt, als dass die neuen Sachen sich zurechtgeruckelt haben.“</strong> Es gebe noch kein neues funktionstüchtiges Geschäftsmodell in einer digitalen Welt, in der jedwede „News“ kinderleicht kopiert oder generiert werden könnte. Einziger Ausweg: „Experimente“ mit den neuen Medien.</p>
<p>Vielleicht solche, wie sie die „New York Times“ am Wochenende <a href="http://twitter.com/nyt_tech/status/1335100117" target="_blank">erprobte</a>: „If you are serious about internet security, check this out: http://is.gd/nvf0 #ad“ hieß es da vom Twitterkonto der „Times“ aus – eine bezahlte Reklame war das. Im neuen Leseverhalten kamen viele Twitterteilnehmer nicht umhin, draufzuklicken, und sich anschließend von Werbung für ein Softwareprodukt bepixeln zu lassen.</p>
<p>Das große Geschäft ist auch das gewiss nicht. <strong>[Update:</strong> Und wie <a href="http://twitter.com/HolgerSchmidt" target="_blank">Holger Schmidt</a> von der FAZ <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/04/29/daempfer-fuer-twitter-60-prozent-der-nutzer-kehren-nicht-zurueck.aspx" target="_blank">analysiert</a>, kehren sogar 60 Prozent der Neulinge bei Twitter dem Dienst den Rücken.] Aber in der weiter zunehmenden Atomisierung der Ware „News“ zählt am Ende der Entwicklung schon ein einziger Klick auf solch eine Werbung wie ein Tropfen auf den heißen Stein.<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/bcd5af336a8249b4a5ffb57342f945d7" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Im Dschungel der Wichtigtuer</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/01/im-dschungel-der-wichtigtuer/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 21:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit interessiere ich mich mal wieder fürs TV. Die Kommentare von Dirk Bach und Sonja Zietlow über die Bewohner des Dschungelcamps sind feinst ersonnene Häme von 1A-Unterhaltern. Weil gerade Günther Jauchs &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; auf RTL gnadenlos mit dem Auszählen von Zähnen eines Alligatoren überzieht und die Ausstrahlung des 10. Tages im Dschungelcamp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit interessiere ich mich mal wieder fürs TV. Die Kommentare von Dirk Bach und Sonja Zietlow über die Bewohner des Dschungelcamps sind feinst ersonnene Häme von 1A-Unterhaltern. Weil gerade Günther Jauchs &#8220;Weisheit der Vielen&#8221; auf RTL gnadenlos mit dem Auszählen von Zähnen eines Alligatoren überzieht und die Ausstrahlung des 10. Tages im Dschungelcamp verzögert, bleibt Zeit für folgende Beobachtung.</p>
<p><span id="more-25"></span><br />
<em>Überflüssiger Metajournalismus</em> erscheint mir das, was gerade zwischen <a href="http://wirres.net/article/articleview/4735/1/6/" title="http://wirres.net/article/articleview/4735/1/6/" target="_blank">Bloggern</a> und <a href="http://www.djv.de/Journalismus_im_www.2027.0.html" title="http://www.djv.de/Journalismus_im_www.2027.0.html" target="_blank">Lohnschreibern</a> an Diskussionen geführt wird. Ich find&#8217;s immer wieder erstaunlich, wie wichtig sich viele doch nehmen, egal ob bloggende Journalisten oder journalistisch arbeitende Blogger. Können die sich nicht auf die wirklich wichtigen Dinge reduzieren? Ihre Nachrichten zum Beispiel?</p>
<p>Wolf-Diether Roth hat <a href="http://medienlese.com/2008/01/18/blogger-und-journalisten-alles-nur-zickenterror/" title="http://medienlese.com/2008/01/18/blogger-und-journalisten-alles-nur-zickenterror/" target="_blank">das Dilemma der Betroffenen</a> dankenswerterweise ausführlich zusammengeschrieben. Auf zwei Sätzen zusammengefasst: Der Schreiber ist wie der Trainer im Stadion, Tausende wissen es besser, nicht selten auch zu recht; sie sind dann auch lauter, unfairer. Und verschaffen sich Gehör.</p>
<p>Damit dürfte doch eigentlich alles gesagt sein.</p>
<p>Aber am Ende wahrscheinlich noch nicht von jedem (so ja auch von mir noch nicht).</p>
<p>So überzieht also gerade die Weisheit der Vielen. Aber dann geht&#8217;s los: Die Stimmung ist ein bisschen gedrückt im gerade startenden Dschungelcamp, Bewohnerin Lisa, das magenkranke Küken, ist weg und wird vermisst, dem Eike fehlt die Lisa an allen Ecken und Enden, &#8220;diese jugendliche Unbekümmertheit&#8221;; Lisa war die, die den Mund nicht zu voll nehmen wollte mit irgend einem Käfer zwischen den Lippen, sich daran offenbar schlimm verschluckte und nun raus musste.</p>
<p>Tag 10 im Dschungel, wo&#8217;s drum geht, Leute rauszuvoten, aus einem vergleichsweise überschaubaren, schauspielernden Kreis von Wichtigtuern.</p>
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		<title>Magazine und Zeitungen öffnen ihre Archive</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/01/magazine-und-zeitungen-offnen-ihre-archive/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 20:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt kommen die kostenlosen Archive. Sowohl der Spiegel als auch Focus öffnen ihre Datenkammern und bieten ihre älteren Artikel online an. Beim Focus sind die Texte aller Ausgaben des Magazins seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1993 abrufbar – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben. Der Spiegel will sein Archiv im Frühjahr 2008 öffnen. In die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/archive-neu.thumbnail.png" alt="Archiv von Focus" align="left" />Jetzt kommen die kostenlosen Archive. Sowohl der Spiegel als auch Focus öffnen ihre Datenkammern und bieten ihre älteren Artikel online an.</p>
<p>Beim <a title="Focus" href="http://www.focus.de/magazin/archiv" target="_blank">Focus</a> sind die Texte aller Ausgaben des Magazins seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1993 abrufbar – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben.</p>
<p>Der Spiegel will sein Archiv im Frühjahr 2008 öffnen.</p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p>In die Plattform <a title="Spiegel Wissen" href="http://wissen.spiegel.de">SPIEGEL Wissen</a> werden sämtliche bisher noch kostenpflichtigen Archiv-Artikel der Spiegel-Gruppe überführt. Das bedeutet, dass alle Spiegel-Artikel seit der Gründung des Blattes im Jahr 1947 und die Artikel von Spiegel Online dann kostenlos online abrufbar sein werden. Nur die jeweils aktuelle Ausgabe bleibt kostenpflichtig.</p>
<p>Zuvor hatte bereits die <a title="New York Times" href="http://www.nytimes.com" target="_blank">New York Times</a> einen großen Teil ihres Archivs geöffnet.  Fast alle Artikel sind nun seit dem Bestehen von 1851 der Zeitung per Internet verfügbar. Kostenlos sind das  NYT-Archiv von 1986 bis heute, das Archiv-Material von 1851 bis 1922 und die Beiträge von 23 prominenten Kolumnisten wie David Brooks, Gail Collins oder Bob Herbert. Die Archiv-Inhalte aus der Zeit zwischen 1922 und 1986 sind dagegen weiterhin kostenpflichtig.</p>
<p>Auch <a title="El Pais" href="http://www.elpais.com/" target="_blank">El País</a> und <a title="http://www.elmundo.es/elmundo/2006/10/17/comunicacion/1161109078.html" href="http://">El Mundo</a> in Spanien haben vor kurzem ihre Archive frei zugänglich gemacht. das Wirtschaftsmagazin <a title="The Economist" href="http://www.economist.com/search/search.cfm?" target="_blank">The Economist</a> und <a title="Die Zeit" href="http://www.zeit.de/archiv/index">Die Zeit</a> bieten ebenfalls ältere Ausgaben freizügig an.</p>
<ul>
<li><strong>Gute Archive in der Übersicht:<br />
</strong> <a title="http://www.internetrecherche.ch/pressearchive" href="http://www.internetrecherche.ch/pressearchive" target="_blank">http://www.internetrecherche.ch/pressearchive</a> und bei<br />
<a title="http://internetrecherche.blueblog.ch" href="http://internetrecherche.blueblog.ch" target="_blank">http://internetrecherche.blueblog.ch</a></li>
</ul>
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		<title>Was weiß das Netz über Dich? Immer mehr</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 18:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[yasni.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr persönliche Daten werden immer zuverlässiger total erfasst und archiviert; die jüngste Sammelstelle: www.yasni.de verspricht eine Personensuchmaschine mit, wie es heißt, vielen Möglichkeiten. Das Besondere, und das ist neu: Die Menge der über jemanden veröffentlichten Daten wird zusehends fremdbestimmt. Nach dem Motto &#8220;Was weiß das Netz über Dich?&#8221; spezialisiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-personen-infos-zu-name-1-deutsche-personen-suchmaschine-yasni-mozilla-firefox.png" title="yasni.de"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-personen-infos-zu-name-1-deutsche-personen-suchmaschine-yasni-mozilla-firefox.thumbnail.png" alt="yasni.de" align="left" /></a>Es ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr persönliche Daten werden immer zuverlässiger total erfasst und archiviert; die jüngste Sammelstelle: <a href="http://www.yasni.de" title="www.yasni.de" target="_blank">www.yasni.de</a> verspricht eine Personensuchmaschine mit, wie es heißt, vielen Möglichkeiten. Das Besondere, und das ist neu: Die Menge der über jemanden veröffentlichten Daten wird zusehends fremdbestimmt.</p>
<p>Nach dem Motto &#8220;Was weiß das Netz über Dich?&#8221; spezialisiert sich yasni.de auf Informationen über Menschen.  Was jemals im Internet von einem eingetragen wurde, wird so leichter für andere zugänglich.<span id="more-19"></span></p>
<p>Gut, das gab&#8217;s bisher auch schon über Google &amp; Co. Doch neue Dienste wie yasni.de erweitern durch Mesh-Ups, also Zusammenstellungen von Datenfundstellen, die Recherchemöglichkeiten für künftige Arbeitgeber, Geschäftspartner und Liebhaber:  Sie sammeln die verfügbaren Daten bei anderen Diensten intelligent mit ein. Sie ergänzen persönliche Fotos aus Flickr-Alben von anderen. Sie ergänzen die Amazon-Informationen über bevorzugte Bücher. Und sie sortieren ohne weiteres Zutun des Betroffenen im Zeitpunkt der Abfrage anderer die &#8220;relevanten&#8221; Informationen: Denn wenn jemand nach Hans Meier in Hamburg sucht, kann er mit einigem Menschenverstand relativ schnell aus allen Fundstellen von yasni.de den &#8220;richtigen&#8221; Hans Meier herausfinden &#8211; und so für künftige Suchen anderer die falschen Treffer aussortieren. Da werden dann auch solche Fundstellen wie von <a href="http://www.betrunkene-dekorieren.de" title="www.betrunkene-dekorieren.de" target="_blank">www.betrunkene-dekorieren.de</a> auffindbar gemacht &#8211; wehe für jeden, der sich irgendwo als Fahrer bewirbt.<br />
So entsteht noch einmal beschleunigt ein datenschutzfreies Menschennetz, ein für jedermann recherchierbarer weltweiter und unstoppbarer Datenspeicher über Kollegen, Freunde, Feinde und Co. Die Macher hinter den Diensten wie yasni.de fühlen sich dennoch nicht für die veröffentlichten Inhalte verantwortlich, denn in der Praxis kommen die Daten von anderen Servern. yasni.de sammelt sie lediglich ein, übernimmt das Zusammenstellen ad hoc auf Basis der gewünschten Anfrage. Und der Dienst erlaubt anderen, die Daten über Freunde und Feinde zusammenzustellen, zu ergänzen, zu bereinigen, zu korrigieren &#8211; und auch zu fälschen.</p>
<p>Diese möglicherweise ungewünschten Daten dann zu korrigieren, dürfte mühsam werden und schwer fallen. Vielfach hängt es vom guten Willen des Betreibers einer Datenwebsite ab, ob er bereit ist, auf den Löschen-Wunsch Betroffener zu reagieren.</p>
<p>Einfacher ist es wahrscheinlich, schon vorher zurückhaltend dabei zu sein, eigene Daten zu veröffentlichen. Das fällt allerdings schwer, wenn potentielle Geschäftspartner über soziale Netzwerke wie Xing Kontakt aufnehmen. Denn erstmal wird es auch von vielen erwartet, in solchen Diensten präsent zu sein, das galt für manche einige Zeit lang und gilt noch als hipp.</p>
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		<title>Erfahrungen mit WordPress 2.3</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/01/erfahrungen-mit-wordpress-23/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 21:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homofaber.com/wordpress/2008/01/04/erfahrungen-mit-wordpress-23/</guid>
		<description><![CDATA[WordPress hat sich zur Standardsoftware zum Bloggen entwickelt. Frisch installiert, erweist sich WordPress 2.3 als gut durchdachte und einfach zu bedienende Software. Unzählige Erweiterungen warten darauf, zusätzlich installiert zu werden. Kiss! Keep it simple, stupid!, lautet ein häufig benutztes Wort bei der Entwicklung neuer Software &#8211; so einfach wie möglich soll ein Programm gestaltet sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/logo.png" title="Wordpress"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/logo.thumbnail.png" alt="Wordpress" align="left" height="55" width="55" /></a>WordPress hat sich zur Standardsoftware zum Bloggen entwickelt. Frisch installiert, erweist sich WordPress 2.3 als gut durchdachte und einfach zu bedienende Software. Unzählige Erweiterungen warten darauf, zusätzlich installiert zu werden.<span id="more-14"></span></p>
<p><em>Kiss! Keep it simple, stupid!</em>, lautet ein häufig benutztes Wort bei der Entwicklung neuer Software &#8211; so einfach wie möglich soll ein Programm gestaltet sein, dann hat es am Ende auch der Anwender damit leichter.</p>
<p>WordPress macht es in der Tat leicht, eine eigene Website zu veröffentlichen und sie regelmäßig mit aktuellen Inhalten zu versehen. Auf einem Linux-Server ist das Programm schnell heruntergeladen, ausgepackt und installiert, es gilt dabei, eine MySQL-Datenbank anzulegen.</p>
<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-great-design-creating-a-lens-flare-with-the-wordpress-logo-photoshop-mozilla-firefox.png" title="Great Design von James Powell"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-great-design-creating-a-lens-flare-with-the-wordpress-logo-photoshop-mozilla-firefox.thumbnail.png" alt="Great Design von James Powell" align="left" /></a>Kurz darauf erscheint die erste eigene Seite im <a href="http://binarybonsai.com/wordpress/kubrick/" title="Kubrick-Design von WordPress: der Gestalter" target="_blank">Kubrick-Design</a> &#8211; einem schlichten, schicken Blau. Doch finden sich im Web zahlreiche weitere Designs, die sich ausprobieren lassen. Zum Beispiel <a href="http://great-design.blogspot.com/2007/10/creating-lens-flare-with-wordpress-logo.html" title="http://great-design.blogspot.com/2007/10/creating-lens-flare-with-wordpress-logo.html" target="_blank">die gekonnte Spielerei von James Powell</a>.</p>
<p>Auch das Kubrick-Design erscheint in neuer Version namens <a href="http://getk2.com/about/" title="K2" target="_blank">K2</a> &#8211; wobei dann noch etwas mehr als &#8220;nur&#8221; gebrauchsfähiges Design hinzukommen soll, nämlich eine Erweiterungslogik für künftige Erweiterungen.</p>
<p>WordPress läuft beim Administrieren komplett im Browser. Für den Anfang genügen Überschrift  (&#8220;Titel&#8221;) und Text (&#8220;Beitrag&#8221;) für einen neuen Artikel, schon ist die erste Veröffentlichung im Web erledigt. Feinheiten wie Bebilderungen, <em>Tags</em> (Stichworte) und Kategorien (zum Zusammenstellen zusätzlicher Übersichtsseiten) lassen sich leicht ergänzen. Auch das Design der Seite lässt sich leicht an die eigenen Wünsche anpassen. Wie so etwas aussehen kann, zeigt zum Beispiel</p>
<p><strong> Die Vorteile von WordPress auf einen Blick:</strong></p>
<ul>
<li>Installation gelingt mit wenigen Linux-Kenntnissen</li>
<li>Nach Installation für jeden bedienbar, der einen Webbrowser bedienen kann</li>
<li>100 Prozent Open source: alle weiterführenden Infos finden sich im Web</li>
<li>durchdachte Administration</li>
<li>zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten &#8211; die allerdings auch von Novizen beigesteuert werden und dadurch unsicher sein könnten</li>
<li>leicht anpassbares Design</li>
<li>Kommentarmöglichkeiten für Leser</li>
<li>Standard in weltweiter Blogger-Software.</li>
</ul>
<p><strong>Schwierigkeiten</strong></p>
<ul>
<li>Installation von Linux-Software auf einem Server kann nicht jeder</li>
<li>Kenntnisse von Zugriffsrechten auf Verzeichnisse und Dateien auf dem Linux-Rechner nötig.</li>
</ul>
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		<title>Neue Suchmaschine von Wikipedia kommt</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 09:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[P2P]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Wikia]]></category>
		<category><![CDATA[Yacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Wikia Search startet am 7. Januar &#8211; eine neue Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Ähnlich wie die großen Tauschbörsen soll die neue Suchmaschine seine Informationen auf verteilten Systemen, auch denen von Benutzern, speichern. Nutzer bewerten dabei die Suchergebnisse nicht nur positiv oder negativ, sondern übernehmen mit ihren Privat-PCs selbst die Aufgaben, einen weltweiten Index besuchter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.3  (Linux)" /></p>
<style type="text/css"> 	 	</style>
<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-search-wikia-de-search-a-wikia-wiki-mozilla-firefox.png" title="Wikia Search"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-search-wikia-de-search-a-wikia-wiki-mozilla-firefox.thumbnail.png" alt="Wikia Search" align="left" /></a><strong>Wikia</strong> <strong>Search</strong> startet am 7. Januar &#8211; eine neue Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Ähnlich wie die großen Tauschbörsen soll <a href="http://search.wikia.com/wiki/Search_Wikia/de" title="Wikia Search" target="_blank">die neue Suchmaschine</a> seine Informationen auf verteilten Systemen, auch denen von Benutzern, speichern.</p>
<p>Nutzer bewerten dabei die Suchergebnisse nicht nur positiv oder negativ, sondern übernehmen mit ihren Privat-PCs selbst die Aufgaben, einen weltweiten Index besuchter Seiten zu erstellen. Versuche, so etwas zu etablieren, gab es schon häufiger, etwa mit dem durchaus funktionstüchtigen <a href="http://www.yacy.net" title="Yacy" target="_blank">Yacy-Projekt</a> von Michael Christen &#8211; nicht ohne Grund tauchen in den technischen Papieren der künftigen Wikia Verweise auf Yacy auf.  Allerdings sind lediglich die technischen Konzepte verwandt, eine Zusammenarbeit ist offenbar nicht vorgesehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die BBC renoviert ihren Auftritt</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2007/12/die-bbc-renoviert-ihren-auftritt/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 16:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>

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		<description><![CDATA[Müssen die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich alles vormachen? Nun gut, irgendwo müssen die TV-Gebühren schließlich hin investiert werden &#8230; Die BBC in Großbritannien zeigt schon mal, welche Technik künftig verstärkt im Internet eingesetzt wird, wenn man genügend Zeit und Geld in einen aufwendigen Beta-Test investieren kann. “Totally widgetized and Ajax-ized, so to speak!“ heißt es dort, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2007/12/bildschirmfoto-bbc-homepage-mozilla-firefox.png" title="BBC"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2007/12/bildschirmfoto-bbc-homepage-mozilla-firefox.thumbnail.png" alt="BBC" align="left" /></a>Müssen die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich alles vormachen? Nun gut, irgendwo müssen die TV-Gebühren schließlich hin investiert werden &#8230; Die  <a href="http://www.bbc.co.uk/home/beta" title="BBC" target="_blank">BBC in Großbritannien</a> zeigt schon mal, welche Technik künftig verstärkt im Internet eingesetzt wird, wenn man genügend Zeit und Geld in einen aufwendigen Beta-Test investieren kann. “Totally widgetized and Ajax-ized, so to speak!“ heißt es dort, das bedeutet: Es wimmelt auf der neuen Testseite von so genannten Widgets, also bequem an die eigenen Wünsche anpassbaren Einzelelementen auf der Seite; ermöglicht wird das durch eine mittlerweile etablierte Programmierlogik namens Ajax, die für Leser denkbar einfach unter anderem das Hinzuschalten und Ausblenden von Inhalten ermöglicht. Das alles ist dabei nicht kompliziert verschachtelt dargestellt, sondern schlicht und so einfach wie möglich. Die Tiefe der Information kommt erst später.</p>
<p>Die Folge: Sämtliche Elemente der künftigen Homepage der BBC lassen sich an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Die Anzahl der angezeigten Meldungen pro Rubrik lässt sich mit „+“ oder „–“ vergrößern oder verringern, Rubriken lassen sich generell ein- oder ausblenden, und jegliche Schrift und ihre Darstellung ist auf Wunsch veränderbar.<br />
Das BBC-Angebot zeigt bereits in der Beta-Version, dass Webseiten künftig wie Programme funktionieren: so simpel wie möglich zugänglich, intuitiv bedienbar, personalisierbar. Bei späteren Besuchen der Seite merkt sie sich das bevorzugte Profil des Lesers.</p>
]]></content:encoded>
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