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	<title>homofaber.com &#187; UMTS</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Das iPhone wird zum Radio</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Neue Anwendung für das iPhone von Apple: Von Radio.de gibt es seit dem Wochenende eine Software zum Empfang von Radiostationen. Auf Empfang geht das Handy entweder per WLAN oder – wenn es denn funktioniert – übers Telefonnetz. Das Besondere: Übers weltweite Datennetz stehen wie bereits aus dem World Wide Web am Computer Tausende von Radiostationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_356" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><img class="size-full wp-image-356" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Radio.de" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/radiode.jpg" alt="Radio.de" width="266" height="387" /><p class="wp-caption-text">Radio.de auf dem iPhone</p></div>
<p>Neue Anwendung für das iPhone von Apple: Von Radio.de gibt es seit dem Wochenende eine Software zum Empfang von Radiostationen. Auf Empfang geht das Handy entweder per WLAN oder – wenn es denn funktioniert – übers Telefonnetz.</p>
<p>Das Besondere: Übers weltweite Datennetz stehen wie bereits aus dem World Wide Web am Computer Tausende von Radiostationen zur Verfügung. Mit einer entsprechenden Verkabelung zu einer Stereoanlage oder einer iPhone-Ladestation mit Lautsprechern lassen sich die Sender auch bequem im Haushalt empfangen. Am sinnvollsten funktioniert das, wenn man zu Hause ein eigenes Funknetz (WLAN) aufgespannt hat. <span id="more-325"></span></p>
<p>Auf dem Handy hat man mit der 2,99 Euro teuren Software Zugriff auf mehr als 3000 Radiosender aus aller Welt. Nicht zu unterschätzen ist allerdings der Stromverbrauch: In unserem Test hielt der Akku bei durchlaufendem Radio nur vier Stunden. Empfängt man das Radiosignal übers Handy-Telefonnetz, etwa UMTS, ist es zudem wichtig, auf den Datenverbrauch zu achten. Ohne eine Flatrate, also eine pauschal berechnete unbegrenzte Datenmenge, macht Radiohören per Internet wenig Sinn. Je nach Bandbreite des Tonsignals werden 60 Megabyte pro Stunde Musik an Daten übertragen.</p>
<p>Radio.de hat damit einen kleinen Wettlauf gewonnen: Am Montag kam eine weitere, konkurrierende Anwendung auf den Markt: die „vTuner Radio App“, die mit 7000 „geprüften“ Radiostationen und 500 tagesaktuellen Sendeplänen wirbt.</p>
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		<title>UMTS-Betreiber schmuggeln Javascript in Webseiten</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/10/umts-betreiber-schmuggeln-javascript-in-webseiten/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 20:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Komprimierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer per UMTS im Netz surft, erhält nicht dieselben Webseiten angezeigt wie über DSL oder ISDN: Ein hinzugeschmuggeltes Javascript mit dem verdächtigen Namen bmi.js wird bei manchen Seiten untergeschoben, zumeist ohne Wissen der Webseitenbetreiber. Server mit Nummern wie http://1.2.3.4/bmi/ erscheinen dann zusätzlich im Quellcode der Seiten. Die UMTS-Netzbetreiber haben Komprimierungsserver dazwischengeschaltet, um datenintensive Fotos herunterzurechnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/vodafone.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-106" title="vodafone" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/vodafone-300x154.jpg" alt="" width="300" height="154" /></a>Wer per UMTS im Netz surft, erhält nicht dieselben Webseiten angezeigt wie über DSL oder ISDN: Ein hinzugeschmuggeltes Javascript mit dem verdächtigen Namen bmi.js wird bei manchen Seiten untergeschoben, zumeist ohne Wissen der Webseitenbetreiber. Server mit Nummern wie http://1.2.3.4/bmi/ erscheinen dann zusätzlich im Quellcode der Seiten.<span id="more-41"></span></p>
<p>Die UMTS-Netzbetreiber haben Komprimierungsserver dazwischengeschaltet, um datenintensive Fotos herunterzurechnen &#8211; mit der Folge, dass Bilder zwar schneller, aber auch stark verpixelt erscheinen. Was für unterwegs mit dem Laptop noch halbwegs nachvollziehbar und in bestimmten Situationen sogar nützlich erscheint, wird für stationäre UMTS-Nutzer in DSL-freien Gebieten allerdings ärgerlich. Besonders schlimm: Manchmal werden <a title="Fehlende Bilder bei Communio" href="http://www4.comunio.de/external/phpBB2/viewtopic.php?p=3070041" target="_blank">Bilder überhaupt nicht mehr angezeigt</a>.</p>
<p>Hintergrund ist ein Javascript-Programm, das die UMTS-Betreiber in die übertragenen Webseiten schmuggeln. Ob es der Webseitenbetreiber will oder nicht, ist dabei egal: Den Lesern seiner Seiten, die per UMTS oder auch GPRS ankommen, wird zusätzlich zum normalen HTML-Code der Webseiten eine Datei mit dem schönen Namen <strong>bmi.js</strong> von einem Server 1.2.3.x untergeschoben. Dieses Skript rechnet nicht nur die Fotos klein, sondern unterbindet sogar bei bildintensiven Seiten die Anzeige der Bilder. Dahinter steckt also kein Bundestrojaner vom Bundesministerium des Innern, sondern Software von <a title="Bytemobile" href="http://www.bytemobile.com/" target="_blank">Bytemobile</a> &#8211; ein Miniprogramm, das von allen deutschen Mobilfunkbetreibern eingesetzt wird.</p>
<p>UMTS-Surfer können bei Bedarf mit gedrückter Shift-Taste die verkrüppelten Seite neu laden oder auch per STRG-F5 unter Windows den Reload starten und erhalten dann die Originalbilder. Umständlich.</p>
<p>Darüber hinaus lässt sich in der Einwahlsoftware mancher Provider die Komprimierung verringern. Außerdem bietet beispielsweise <a title="Vodafone" href="http://www.vodafone.de/hilfe-support/technischer-support/97019.html" target="_blank">Vodafone eine Software</a> an, mit der sich bestimmte Adressen wie etwa der bevorzugte Fotohoster von der Komprimierung ausnehmen lassen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die <a title="Beiträge in einem MSDN-Forum zu bmi.js" href="http://forums.microsoft.com/msdn/ShowPost.aspx?PageIndex=1&amp;SiteID=1&amp;PageID=1&amp;PostID=884398" target="_blank">Adressen 1.2.3.x im Browser zu sperren</a>.Die <a title="c't" href="http://www.heise.de/ct/08/05/188/default.shtml">c&#8217;t nennt</a> außerdem eine Einwahl-Software MWConn, die die Komprimierung abschalten kann.</p>
<p>Für Webseitenbetreiber ist es dennoch ärgerlich, dass sie sich nicht darauf verlassen können, dass ihre Seiten so ausgeliefert werden wie programmiert. Eine Idee wäre, ein Anti-bmi.js-Programm zu erschaffen, das beim Anwender die Nutzung von bmi.js abschaltbar unterbindet. Webseitenprogrammierung war früher irgendwie einfacher.<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/aa857f1e94a54fc5ac4dc52d7662f848" width="1" height="1" alt=""></p>
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