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	<title>homofaber.com &#187; Suchmaschine</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Wolfram Alpha zum Dritten: Die Suchmaschine im Test von Twitter-Nutzern</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/05/wolfram-alpha-zum-dritten-die-suchmaschine-im-test-von-twitter-nutzern/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfram Alpha]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per Twitter habe ich nach dem ersten und dem zweiten Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse. Google-Sprecher Stefan Keuchel hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer die beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a> habe ich nach dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/06/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/">ersten</a> und dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/09/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/">zweiten</a> Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse.</p>
<p><span id="more-451"></span>Google-Sprecher <a href="http://twitter.com/frischkopp" target="_blank">Stefan Keuchel</a> hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer <strong>die beste suchmaschine der welt</strong> ist:-)&#8221;</p>
<p>Gesagt, getan. Die Anfrage &#8220;google wolfram alpha&#8221; bringt folgendes Ergebnis:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="Wolfram Alpha Google" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google.png" alt="Wolfram Alpha Google" width="588" height="779" /></p>
<p>Mit den Mitteln der Statistik ist damit die Antwort schnell gegeben: Google.com auf Platz 1 beim &#8220;site rank&#8221;, wolframalpha.com auf Platz 2216. Vier Milliarden Pageviews täglich für Google, 1,1 Millionen für Wolfram Alpha. Da liegen also tatsächlich Welten zwischen.</p>
<p>Nur die angezeigte Kurve scheint den Unterschied als nicht so gravierend zu markieren. Der Grund: Sie ist logarithmisch aufgebaut, was auf den ersten Blick ein geschöntes Bild zugunsten Wolfram Alpha ergibt. Auf einer linearen Skala, die sich einstellen lässt, wird der Bedeutungsunterschied klar ersichtlich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-455" title="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google2.png" alt="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" width="514" height="249" />Man beachte die gerade noch so eben sichtbare Linie von wolframalpha.com an der Nulllinie. Als Quelle wird hier Alexa angegeben.</p>
<p>Die Quellensituation ist in der Tat nicht befriedigend, wie Christoph Dernbach<a href="http://twitter.com/CDernbach/status/1745034227" target="_blank"> per Twitter anmerkte</a>: &#8220;<span class="status-body"><span class="entry-content">Wie wertvoll sind Suchmaschinen-Ergebnisse, wenn die Quelle der Daten nicht offengelegt wird?&#8221; Zwar finden sich unterhalb der Ergebnisse häufig weiterführende Links zu einer &#8220;Source information&#8221;, jedoch taucht dort häufig der Hinweis </span></span>&#8220;Wolfram|Alpha curated data, 2009&#8243; auf:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-456" title="Wolfram Alpha Quellen" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-quellen.png" alt="Wolfram Alpha Quellen" width="466" height="364" /></p>
<p>Ohnehin sollte man ja keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat &#8212; so ist bei dem Vergleich von Zugriffen auf Webseiten Alexa durchaus eine bedenkenswerte Quelle, andererseits bevorzugen manche andere Quellen wie Webhits oder Nielsen.</p>
<p>Leser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/to/Ibo75');" href="http://twitter.com/Ibo75" target="_blank">Ibo75</a> hatte den Vorschlag, die <strong>&#8220;beste Wohnlage in Hannover&#8221;</strong> per Wolfram Alpha zu erfragen. Mal abgesehen davon, dass es sich in Deutschland nirgendwo besser als in Hannover leben lässt (vom Braunschweiger Platz abgesehen <img src='http://www.homofaber.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , muss Wolfram Alpha hier passen. Da gibt es allenfalls Basisinformationen zu der Stadt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="Hannover bei Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-hannover.png" alt="Hannover bei Wolfram Alpha" width="534" height="672" /></p>
<p>Eine vergleichende Suche über US-amerikanische Städte brachte übrigens keine besonderen weiterführenden Informationen &#8212; dafür aber ausführlicheres Quellenmaterial.</p>
<p>Unschlagbar ist weiterhin Google bei der Abfrage, die Marian Semm per Twitter <a href="http://twitter.com/sam2810/statuses/1745927793" target="_blank">vorgeschlagen</a> hat: <strong>&#8220;</strong><span id="msgtxt1745927793" class="msgtxt no"><strong>Tod in Venedig &#8211; wer starb in der Lagunenstadt?&#8221;</strong> Google Deutschland verzweigt zum deutschen Wikipedia-Eintrag über die Novelle von Thomas Mann. Wolfram Alpha nennt zur Abfrage &#8220;death in venice&#8221; den Spielfilm &#8220;Morte a Venezia&#8221;:</span></p>
<p><span class="msgtxt no"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="Tod in Venedig" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tot-in-venedig.png" alt="Tod in Venedig" width="547" height="544" /><br />
</span></p>
<p>Auf die Abfrage &#8220;Tod in Venedig&#8221; hat Wolfram Alpha übrigens auf Deutsch geantwortet:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-459" title="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tod-in-venedig2.png" alt="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" width="345" height="130" />Man beachte das Wort &#8220;noch&#8221; &#8212; offensichtlich plant Wolfram Alpha durchaus, auch deutsche Abfragen zu ermöglichen. Im Webinar hat Stephen Wolfram allerdings auf eine entsprechende Anfrage von Journalisten, ob andere Sprache als Englisch geplant seien, geantwortet, es sei schwierig genug, englische Abfragen zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Weitere Anfragen gewünscht?</strong> Hinweise bitte über meinen <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter-Account</a>.</p>
<p>P.S.: Wer war noch mal Gustav von Aschenbach?</p>
<p><img src="file:///home/homofabe/Bilder/HAZ/2009/screenshots/WA-google.png" alt="" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wolfram Alpha im zweiten Test: Beispiele</title>
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		<comments>http://www.homofaber.com/2009/05/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 23:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Antwortmaschine WolframAlpha hat schon vor ihrem Start für Aufsehen gesorgt. Demovideos und Webinare zeigten das Potenzial der neuen Suchmaschine, die in wenigen Tagen starten soll. Jetzt hatte ich nach dem ersten Einblick bei einem Webinar Gelegenheit zu einem ausführlichen Test. Die Stärke von WolframAlpha liegt im Verknüpfen von unterschiedlichen Quellen. So bringt eine Suche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwortmaschine WolframAlpha hat schon vor ihrem Start für Aufsehen gesorgt. Demovideos und Webinare zeigten das Potenzial der neuen Suchmaschine, die in wenigen Tagen starten soll. Jetzt hatte ich nach <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/06/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/">dem ersten Einblick bei einem Webinar</a> Gelegenheit zu einem ausführlichen Test.  <span id="more-399"></span>Die Stärke von WolframAlpha liegt im Verknüpfen von unterschiedlichen Quellen. So bringt eine Suche nach <strong>&#8220;iss hannover&#8221;</strong> folgendes Ergebnis:</p>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615130252150639880_128?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="n44.52deg N, 55.53deg E  (Kazakhstan)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Current orbital information</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="altitude | 366.7 km  (kilometers)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992822597221881_1597?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="altitude | 366.7 km  (kilometers)ninstantaneous velocity | 7.691 km/snaverage velocity | 7.696 km/s  (kilometers per second)naverage altitude | 362 km  (kilometers)norbital period | 91.57 minutesninclination | 51.64deg norbit type | LEO (low Earth orbit)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Other information</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" title="launch date | November 20, 1998  (10.5 years ago)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992829174521881_1315?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="launch date | November 20, 1998  (10.5 years ago)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0500" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Current sky position from Hanover</span></h1>
<div id="subpod_0500_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0500_1" class="output"><img id="i_0500_1" title="(not currently visible)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615122957954018244_156?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="(not currently visible)naltitude | -9deg  34.34'  (below horizon)nazimuth | 85deg  53.36'  (ENE)nnext rise | 3:16 am CEST  |  Saturday, May 9, 2009nnext set | 3:26 am CEST  |  Saturday, May 9, 2009" /></div>
</div>
</div>
<p>Zu sehen ist der gegenwärtige Standort der Internationalen Raumstation ISS auf einer Weltkarte, gefolgt von weiteren Informationen über die gegenwärtige Höhe der Station, ihrer Geschwindigkeit und weiterer Daten. Ganz unten verknüpft WolframAlpha den Standort mit Hannover: Wieder sichtbar werde die Station von Hannover aus um 3.16 Uhr.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p><strong>&#8220;weather hannover when john f. kennedy died&#8221;</strong></p>
<p>Wie war das Wetter in Hannover, als John F. Kennedy starb? Die Maschine erklärt, wie sie die Absprache in Englisch interpretiert:</p>
<h1><span>Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="weather | Hanover,Lower Saxony..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1470?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="weather | Hanover,Lower Saxonyn  | John F. Kennedy | date of death" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Recorded weather for Hanover, Germany</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="time range | day of November 22, 1963..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992764915636260_1408?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="time range | day of November 22, 1963ntemperature | average: 8 deg C (5 to 10 deg C)nconditions | rain,overcast,cloudy,few cloudsnrelative humidity | average: 83% (74 to 97%)nwind speed | average: 12 m/s (8 to 14 m/s)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Weather history</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<h1><span>Temperature:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1400?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 5 deg CnFri, Nov 22, 12:00 am | average: 8 deg Cn | maximum: 10 deg CnFri, Nov 22, 4:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_2" class="sub">
<h1><span><br />
Cloud cover:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_2" class="output"><img id="i_0300_2" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1401?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n | overcast: 25% (4.5 hours)   |  clear: 0% (0 minutes) " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_3" class="sub">
<h1><span><br />
Conditions:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_3" class="output"><img id="i_0300_3" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1402?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n | rain: 91.7% (16.5 hours) " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_4" class="sub">
<h1><span><br />
Humidity:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_4" class="output"><img id="i_0300_4" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1403?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 74%nFri, Nov 22, 7:00 pm | average: 83%n | maximum: 97%nFri, Nov 22, 12:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_5" class="sub">
<h1><span><br />
Pressure:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_5" class="output"><img id="i_0300_5" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1404?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 1005 hPanFri, Nov 22, 4:00 am | average: 1009 hPan | maximum: 1016 hPanSat, Nov 23, 12:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_6" class="sub">
<h1><span><br />
Wind speed:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_6" class="output"><img id="i_0300_6" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1405?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 8 m/snFri, Nov 22, 10:00 pm | average: 12 m/sn | maximum: 14 m/snFri, Nov 22, 4:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_7" class="sub">
<h1><span><br />
Incident sunlight intensity:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_7" class="output"><img id="i_0300_7" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1406?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="Incident sunlight intensity" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Historical temperatures for November 22</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758346536260_1421?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="nminimum: -16 deg Cn1965 | average: 4 deg Cn | maximum: 15 deg Cn1980, ...n(not corrected for changes in local weather station environment)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Weather station information</span></h1>
<div id="subpod_0500_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0500_1" class="output"><img id="i_0500_1" title="name | EDDV  (Langenhagen Airport)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_154?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="name | EDDV  (Langenhagen Airport)nrelative position | 7 km  NW  (from center of Hanover)nrelative elevation | 4 meters (below center of Hanover)" /></p>
<div class="annotpod">
<div class="right">.</div>
<div class="right">.</div>
<div class="right">.</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="output">Ziemlich beeindruckend, wie ich finde. Aber auch simple Abfragen wie <strong>&#8220;Hannover Berlin&#8221; </strong>führen zu einem ansprechenden Ergebnis:</div>
<div class="output">
<h1><span><br />
Populations:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title=" | city population | metro area population..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992456898097899_1482?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt=" | city population | metro area populationnHanover,Lower Saxony | 515140 people | 1.112 million peoplenBerlin | 3.384 million people | 4.041 million people" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Path:</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615133232051450506_113?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt="" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Distance</span></h1>
<p><img id="i_0400_1" title=" | distance | flight time..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992456898097899_1485?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt=" | distance | flight timenHanover  to  Berlin | 248 km  (kilometers) | 15 minutesn(assuming direct flight path at 890 km/h)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">Mathe kann die Maschine natürlich auch: <strong>&#8220;expand sin 6x&#8221;</strong></div>
<p><strong></strong>.</p>
<h1><span>Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="expand | sin(6 x)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1544?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="expand | sin(6 x)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Results:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="6 sin(x) cos^5(x)-20 sin^3(x) cos^3(x)+6 sin^5(x) cos(x)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_219?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="6 sin(x) cos^5(x)-20 sin^3(x) cos^3(x)+6 sin^5(x) cos(x)" /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0200_2" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_2" class="output"><img id="i_0200_2" title="2 sin(x) cos(x) (2 cos(2 x)-1) (2 cos(2 x)+1)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_220?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="2 sin(x) cos(x) (2 cos(2 x)-1) (2 cos(2 x)+1)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Series expansion at x=0</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="6 x-36 x^3+(324 x^5)/5-(1944 x^7)/35+(972 x^9)/35+O(x^10)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1547?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="6 x-36 x^3+(324 x^5)/5-(1944 x^7)/35+(972 x^9)/35+O(x^10)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Approximations about x = 0 up to order 5</span></h1>
<p><img id="i_0400_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758313136260_1353?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="\n(order n approximation shown with n dots)" /></p>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Ein kleiner Vergleich von Unternehmen gefällig?</strong> Die Großen der Branche, also öffentlich gelistete Firmen, hat WolframAlpha per Datenbankverknüpfung parat. So bringt die Suche nach &#8220;facebook myspace&#8221; folgendes Ergebnis:</div>
<div class="output">
<h1><span><br />
Registered hosts information</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title=" | facebook.com | myspace.com..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615128314609542963_185?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt=" | facebook.com | myspace.comnorganization | Facebook | Myspace.comnlocation | San Jose,California | Los Angeles,California" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Web statistics</span><a id="substitute_0300_3" href="javascript:asynchronousPod('pod.jsp?id=MSP22614987601769306046_1419&amp;s=20',%20'0300','facebook%2C+myspace','',0)"></a></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title=" | facebook.com | myspace.com..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614987601769306046_1420?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt=" | facebook.com | myspace.comndaily page views | ~~ 2.6 billion  | ~~ 1.4 billion ndaily visitors | ~~ 250 million  | ~~ 69 million nsite rank | 4th | 11thndomain online | March 29, 1997  (12 years ago) | February 22, 1996  (13 years ago)n(Alexa estimates)" /></div>
</div>
<hr class="div" />
<h1><span><br />
Daily visitors history</span></h1>
<p><img id="i_0300_2" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614987601769306046_1421?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt="n  facebook.com  |    myspace.comn(in millions of visits)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Wie viele Menschen sterben</strong> in Deutschland an Aids, wie viele in Africa, Südafrika, in den USA?</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">
<h1><span>Input interpretation</span><a id="mathsource" href="javascript:showmathpop('{CountryData[&quot;Germany&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;Africa&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;SouthAfrica&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;UnitedStates&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;]}');"></a></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="Germany | annual HIV/AIDS deaths  |  Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  South Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  United States | annual HIV/AIDS deaths..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615067633849947596_1011?MSPStoreType=image/gif&amp;s=27" alt="Germany | annual HIV/AIDS deaths  |  Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  South Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  United States | annual HIV/AIDS deaths" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Result:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="500 people per year  |  1.641 million people per year  |  350 000 people per year  |  22 000 people per year  (2007 estimate)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615067633849947596_1012?MSPStoreType=image/gif&amp;s=27" alt="500 people per year  |  1.641 million people per year  |  350 000 people per year  |  22 000 people per year  (2007 estimate)" /></div>
</div>
</div>
</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Wann gab es das letzte Erdbeben in Deutschland?</strong> &#8220;earthquake Germany&#8221; bringt zunächst kein Ergebnis &#8211; dafür aber eine Auswahlmöglichkeit, die Magnitude zu verändern und den Zeitraum. Mit der Einstellung &#8220;Last 30 years&#8221; gibt es dieses Ergebnis:</div>
<div class="output">.</p>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_225?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="" /></div>
</div>
</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.<img id="i_0200_3" title="magnitude | time | location..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_228?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="magnitude | time | location\n4.2 | Sun, Dec 5, 2004\n02:52 am CET\n(4.4 years ago) | 2 km  (kilometers) E of Simonswald, Baden Wurttemberg, Germany" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Was sind eigentlich 5000 Worte?</strong> WolframAlpha gibt die Antwort:</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</p>
<h1><span><br />
Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="5000 words (in English)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_125?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="5000 words (in English)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Character length:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="30 500 characters..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_126?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="30 500 characters\n(assuming 5.1 characters per word)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Printed length</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="single-spaced document | 10 pages | 450 lines..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_130?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="single-spaced document | 10 pages | 450 lines\ndouble-spaced document | 20 pages | 450 lines" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Times</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" title="typical typing | 83 minutes..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_132?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="typical typing | 83 minutes\ntypical speaking | 33 minutes\nsilent reading | 18 minutes" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Data size:</span></h1>
<p><img id="i_0500_1" title="30.5 kB  (kilobytes)  |  244 kb  (kilobits)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615129584841873930_166?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="30.5 kB  (kilobytes)  |  244 kb  (kilobits)\n(assuming 8-bit encoding)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Fazit:</strong> Das waren jetzt einige der erfolgreichen Anfragen, die beim Herumspielen mit der Antwortmaschine herauskamen. Die erfolglosen habe ich hier weggelassen. Mein persönliches Fazit: Die Maschine kann großartig weiterhelfen, wenn man genau weiß, wonach man sucht. Das galt zwar auch schon für Google, hier kommt jedoch ein Aspekt hinzu. WolframAlpha benutzt als Datenquellen offizielles Material. Anders als bei Google erleichtert einem WolframAlpha die Aufgabe, die Quelle des Datenmaterials zu bewerten. Das mag künftig noch weitere Schwierigkeiten mit sich bringen, doch erleichtert es die Arbeit bei den ersten Schritten der Recherche. Auf der anderen Seite ist das Datenmaterial nicht so umfangreich, wie anfangs erwartet.</div>
<div class="output">.</div>
<p>Die Verknüpfung von Ort und  Zeit mit der gewünschten Information ist jedoch ein Alleinstellungsmerkmal &#8211; ein beeindruckender Start von WolframAlpha, wohl das, was als semantisches Web, als Web 3.0 bezeichnet wird. Das sind die Anfänge, und sie dürften unseren Umgang mit Informationen weiter gravierend verändern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WolframAlpha angetestet: Die neue Tiefe des Webs</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/05/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 22:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Wolfram]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[WolframAlpha]]></category>

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		<description><![CDATA[In wenigen Tagen startet ein neues Internetangebot, das dem Wissen über unsere Welt eine neue Tiefe gibt. „WolframAlpha“ verknüpft Tonnen von statistischen Daten mit einer einfachen Abfragemöglichkeit im Stile von Google. Ich konnte einen ersten Blick auf die Maschine werfen und eigene Abfragen unterbringen. WolframAlpha ist derzeit unter der Adresse www.wolframalpha.com noch nicht funktionstüchtig. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_379" class="wp-caption aligncenter" style="width: 526px"><img class="size-full wp-image-379" title="WolframAlpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wolframalpha.png" alt="Neue Suchmaschine: WolframAlpha" width="516" height="114" /><p class="wp-caption-text">Neue Suchmaschine: WolframAlpha</p></div>
<p>In wenigen Tagen startet ein neues Internetangebot, das dem Wissen über unsere Welt eine neue Tiefe gibt.  „WolframAlpha“ verknüpft Tonnen von statistischen Daten mit einer einfachen Abfragemöglichkeit im Stile von Google. Ich konnte einen ersten Blick auf die Maschine werfen und eigene Abfragen unterbringen.</p>
<p><span id="more-378"></span>WolframAlpha ist derzeit unter der Adresse <a href="http://www.wolframalpha.com" target="_blank">www.wolframalpha.com</a> noch nicht funktionstüchtig. In einem sogenannten Webinar, einer per Internet übertragenen Livedemonstration samt Rückfragemöglichkeit seitens der teilnehmenden Journalisten, konnten wir jedoch schon einen Blick auf die Maschine werfen. In einer schlichten Eingabezeile lassen sich dort allerlei Datenbanken abfragen, Ergebnisse miteinander verknüpfen und in tabellarischer ebenso wie grafischer Ansicht anzeigen lassen. Beispiele:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/hYhLsQPHNas&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hYhLsQPHNas&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<ul>
<li> <strong>„france fish production“</strong> zeigt tabellarisch Daten und mit einer Kurvengrafik den Verlauf der französischen Fischproduktion der vergangenen Jahre</li>
<li> <strong>„MSFT Sun“</strong>, also das Börsenkürzel von Microsoft und der Name des Unternehmens Sun, holt eine Tabelle mit den wichtigsten Daten über Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und noch einiger Daten mehr über die beiden Unternehmen aus der Datenbank und setzt sie im Vergleich zueinander</li>
<li> <strong>„a_ _a_n“</strong> findet für ein Kreuzworträtsel passend Wörter, die exakt in das Schema passen (allerdings nur auf Englisch)</li>
<li> <strong>„6000 words“</strong> veranschaulicht die Zahl von 6000 Wörtern mit unterschiedlichen Abschätzungen darüber, wie viel das eigentlich ist: ausgedruckt etwa zwölf Seiten oder im Maschineschreiben durchschnittlich 100 Minuten Aufwand</li>
<li> <strong>„weather in princeton NJ when kurt godel died“</strong> holt Details über die Wetterlage in Princeton im US-Bundesstaat New Jersey für jenen Tag auf den Schirm, als Kurt Godel starb: 30° Fahrenheit, 88 Prozent Luftfeuchtigkeit.</li>
<li> <strong>„5th largest country in Europe“</strong> zeigt das fünftgrößte Land in Europa an, Deutschland</li>
<li> <strong>„gdp vs. Population for europe“</strong> zeigt das Bruttosozialprodukt europäischer Länder in Relation zur jeweiligen Größe des Landes</li>
<li> <strong>„next solar eclipse Chicago“</strong> nennt auf die Stunden genau den Zeitpunkt der nächsten Sonnenfinsternis für Chicago</li>
<li> <strong>„67 x 89“</strong> nennt nicht nur das Ergebnis 5963, sondern veranschaulicht das Berechnen auch durch eine Zifferntabelle, wie man sie beim Berechnen von Hand benutzen würde.</li>
</ul>
<p>Die Beispiele ließen sich endlos fortführen.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/5TIOH80Qg7Q&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5TIOH80Qg7Q&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Versagt hat die Maschine allerdings auch: etwa bei unserer Abfrage nach den Besucherzahlen zur Weltausstellung 2000 in Deutschland – da konnte Unternehmensgründer Stephen Wolfram nur mit der allgemeineren Zahl der mit dem Flugzeug eingereisten Touristen fürs Jahr 2007 einen Wert liefern (69,6 Millionen Menschen); das war nicht das, wonach wir gesucht hatten. Auch bei manchen anderen Abfragen musste WolframAlpha passen, zum Beispiel bei der Frage nach dem derzeitigen Standort eines US-Atom-U-Boots. Dennoch hat die neue Statistiksuchmaschine das Zeug zum nächsten großen Ding im Web. Die Idee erinnert an die Suchmaschine Wefind, die von Berlin aus auf ähnliche Weise Datenbanken anzapft und auswirft (und an der die Verlagsgruppe Madsack, die mein Arbeitgeber herausgibt, beteiligt ist).</p>
<p><strong>10.000 Rechnereinheiten bedienen</strong></p>
<p>Wie Wolfram erläuterte, soll das Angebot in weniger als zwei Wochen starten, dafür seien „10 000 CPUs“ (Rechnereinheiten) zu installieren – eine Größenordnung, die an die großen Abfragedienste Google und Wikipedia erinnert. Stephen Wolfram ist dabei allerdings keiner der üblichen Startupunternehmer: Sein für PCs erhältliches Programm „Mathematica“ gilt weltweit als Standard für die Auswertung statistischer Daten. Der Brite hat sich als Physiker und Mathematiker einen Namen gemacht – nicht als Geschäftsmann. Nebenbei lassen sich über die geplante Website auch mathematische Fragen lösen.</p>
<p>Ob WolframAlpha so durch seine bestechend erscheinende neue Technik auch kommerziell ein Erfolg wird, steht auf einem anderen Blatt. Er sei „mit den auf der Hand liegenden Partnern“ in aktiven Gesprächen, außerdem mit manchen Partnern, „die nicht so offensichtlich sind“. Der Großteil des Angebots werde kostenlos sein, zur Refinanzierung seien eine kostenpflichtige Profiversion und Werbemöglichkeiten geplant. In der Profiversion lassen sich beispielsweise die ausgespuckten Grafiken als weiterverarbeitbares PDF-Dokument herunterladen – um sie etwa in Unternehmensbroschüren oder Medien zu verwenden.</p>
<p>Zudem will Wolfram eine kostenpflichtige Schnittstelle für Unternehmenskunden anbieten, die auf das Datenbankwissen von WolframAlpha zurückgreift und das Vorgefundene mit eigenen Daten verknüpft. Interessant könnte so etwas beispielsweise für Versicherungen sein, die manche exotischen Erhebungen zusammenstellen, um Versicherungskosten festzulegen – etwa die jährliche Anzahl der Blitzeinschläge an einem bestimmten Standort in Relation zum dortigen Durchschnittseinkommen von Hausbesitzern.</p>
<p><strong>Logisches Denken, Argumente, Schlussfolgerungen</strong></p>
<p>„Ich glaube, dass WolframAlpha sogar Spezialisten neue Entdeckungen bescheren könnte“, sagt Nova Spivack, Chef des Internetportals <a href="http://Twine.com" target="_blank">Twine.com</a>, das etwas Ähnliches versucht hat. Gegenüber dem „Spiegel“ sagte Spivack, WolframAlpha werde die kollektive Intelligenz des Netzes deutlich erhöhen. Als „Google“-„Killer“ will er WolframAlpha nicht verstanden wissen: „Google versorgt die Welt mit Gedächtnis, WolframAlpha wird die Welt mit logischem Denken, Argumenten und Schlussfolgerungen versorgen“.</p>
<p>Google hat just letzte Woche einen Grafikdienst in seine Suchmaschine eingebaut, der öffentlich zugängliche USDaten veranschaulicht (und von Deutschland aus nur versteckt über die erweiterte Google-Suche zugänglich wird). Laut Produktmanager Ola Rosling ist das Angebot „erst der Anfang“. Das zugrundeliegende Wissen hatte Google bereits vor zwei Jahren mit dem Kauf der Firma Trendalyzer erworben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">http://www.wolframalpha.com/</a></li>
<li>Konkurrierendes Webangebot: <a href="http://start.csail.mit.edu/" target="_blank">http://start.csail.mit.edu/</a></li>
</ul>
<p><strong>(Update: Mittlerweile konnte ich die Maschine ausführlicher <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/09/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/">testen und weitere Beispiele für Suchanfragen zusammenstellen</a>.)</strong></p>
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		<title>Das Google-Elixier: Jeff Jarvis über die Linkökonomie</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/04/das-google-elixier-jeff-jarvis-uber-die-linkokonomie/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2009/04/das-google-elixier-jeff-jarvis-uber-die-linkokonomie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 23:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
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		<category><![CDATA[Dell]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein „Zeitalter der Vergebung“ sehen Internet-Vordenker wie Jeff Jarvis durch die wachsende Abrufbarkeit persönlicher Informationen durch die Internet-Suchmaschine Google kommen. In seinem Buch „Was würde Google tun?“ beschreibt der Amerikaner eine neue Welt der Linkökonomie. Zu Dell-Computern hat Jeff Jarvis ein ganz besonderes Verhältnis. Ein Laptop des US-amerikanischen Herstellers entpuppte sich als fehleranfälliges Montagsgerät, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_335" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-335" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Jeff Jarvis: &quot;Was würde Google tun?&quot;" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/wwgd.jpg" alt="Jeff Jarvis: &quot;Was würde Google tun?&quot;" width="180" height="180" /><p class="wp-caption-text">Jeff Jarvis: &quot;Was würde Google tun?&quot;</p></div>
<p>Ein „Zeitalter der Vergebung“ sehen Internet-Vordenker wie Jeff Jarvis durch die wachsende Abrufbarkeit persönlicher Informationen durch die Internet-Suchmaschine Google kommen. In seinem Buch „Was würde Google tun?“ beschreibt der Amerikaner eine neue Welt der Linkökonomie.<br />
<span id="more-323"></span><br />
Zu Dell-Computern hat <a href="http://twitter.com/jeffjarvis" target="_blank">Jeff Jarvis</a> ein ganz besonderes Verhältnis. Ein Laptop des US-amerikanischen Herstellers entpuppte sich als fehleranfälliges Montagsgerät, und trotz vieler Versuche bekam der amerikanische Medienexperte keinen guten Service. Seine schlechten Erfahrungen beschrieb Jarvis in seinem Blog im Internet – und bekam daraufhin so großen Zuspruch von anderen Internetbenutzern, dass daraus eine ungeplante, ungezügelte Kampagne wurde. Die Folge: Am Ende nahm Dell seinen Service von Grund auf in Angriff.</p>
<p>In seinem bereits auf Englisch erschienenen und viel beachteten Buch „Was würde Google tun?“, das in den nächsten Tagen auf Deutsch erscheint, beschreibt Jarvis ausführlich, wie schädlich es anfangs für Dell war, die Blogger zu missachten – denn nicht nur Internetkenner bekamen die Kritik mit, sondern auch zahllose Bekannte dieser Internetexperten, Suchmaschinen, die Medien – und letztlich auch der Dell-Service selbst. „Dell lernte mühsam, wie die Kundschaft über das Unternehmen sprach“, berichtet Jarvis. Darauf einzugehen, wenn auch spät, entpuppte sich als Dreh- und Angelpunkt der in Rage geratenen Internet-Öffentlichkeit – weil sich auch das geänderte Verhalten schnell herumsprach. „Öffentlichkeit ist eine Tugend. Je öffentlicher Sie sind, desto einfacher sind Sie zu finden. Ihre Kunden sind Ihre Werbeagentur.“ Es gilt, auf die Kundschaft einzugehen, aber anders als bisher: öffentlich.</p>
<p><strong>Die Mühe vermeiden, über die Homepage zu gehen</strong></p>
<p>Das „Google-Elixier“ nennt Jarvis diese Methode, die eigene Kundschaft über eigene Webseiten in Foren und interaktiven Medien direkt anzusprechen – durchaus über Unterseiten auf „dell.com“, aber noch viel wichtiger durch die Erreichbarkeit dieser Seiten über die Google-Suchmaschine. Immer mehr Menschen vermeiden die kleine Mühe, sich die Webseite des Herstellers direkt herauszusuchen. Stattdessen googeln sie.</p>
<p>Was für Firmen gilt, greift auch bei Privatpersonen immer mehr um sich. Laut Statistik der Marketingfirma Alloy nutzen in den USA 96 Prozent der jungen Leute soziale Netze aller Art. Die Kehrseite: „Es gibt keine Privatsphäre, finden Sie sich damit ab“, sagt Vinton Cerf, einer der Begründer der Internet-Revolution und seit Kurzem einer der Verantwortlichen bei Google. „Unsere Fehler, jugendliche Irrtümer und Unbesonnenheiten werden öffentlicher und dauerhafter sein und uns bis an unser Lebensende verfolgen, denn dank Google hat die Welt ein besseres Gedächtnis.“ David Weinberger hat das so formuliert: „Ein Zeitalter der Transparenz muss ein Zeitalter des Vergebens sein.“ US-Präsident Barack Obama habe das vorgemacht, als er öffentlich bekannte, früher Marihuana geraucht zu haben. „Das Entscheidende ist nicht Privatsphäre, sondern Kontrolle über unsere persönlichen Informationen“, sagt Jarvis.</p>
<p>So hat auch Jarvis selbst Informationen über sein Herzleiden preisgegeben, wie bereits Google-Chef Sergej Brin über seine genetisch bedingte erhöhte Wahrscheinlichkeit, an Parkinson zu erkranken – mit der Folge, dass andere Tipps zum Umgang mit der Krankheit gaben. „Öffentlichkeit ist ein gemeinsames Gut. Die Weisheit der Masse gehört der Masse“, sagt Jarvis. Das Teilen und gegenseitige Mitteilen von Informationen ist sein Kerngedanke: Wenn von zwei Leuten jeder für sich eine gute Idee hat, steigt der Erkenntnisgewinn durchs Teilen: Dann haben plötzlich beide, jeder für sich, zwei gute Ideen. Für Jarvis ist das die „Generation G“ wie Google, die von der Öffentlichkeit Besitz ergreift.</p>
<p><strong>Über die Linkökonomie</strong></p>
<p>Über den neuen Star unter den sozialen Netzwerken, Twitter, entsteht zudem eine Linkökonomie, eine bei allen banalen Statusmeldungen beachtliche Ansammlung „wertvoller“ Links, also Querverweise auf lesenswerte Artikel und Beiträge anderer. „Das Internet macht uns nicht kreativer. Doch es bietet die Möglichkeit, dass das, was wir schaffen, gesehen, gehört und genutzt wird. Es gibt jedem Schaffenden die Chance, ein Publikum zu finden, das Publikum, das er oder sie verdient. Dadurch finden wir nicht nur, was uns gefällt, wir finden auch Menschen, denen gefällt, was wir tun.“</p>
<p>Was den großen Netzwerken aus Übersee wie Facebook, Myspace und LinkedIn sowie aus Deutschland Xing bei allen Erfolgsmeldungen über ihre rasant steigenden Nutzerzahlen fehlt, ist freilich der große Erfolg und die Verbreitung im Sublokalen. Doch der Anfang ist gemacht. Jarvis nennt Beispiele aus den USA, aber es gibt sie auch hierzulande: Da existiert etwa nahe Anglerteichen bei Ingeln-Oesselse südlich von Hannover ein abschüssiger Radweg, der beim Geradeausfahren direkt auf die offene Brummispur der Autobahn 7 führt. „Eine vorhandene Schranke wird niemals geschlossen“, <a href="http://www.myheimat.de/hannover-mitte/beitrag/90088/lebensgefaehrlicher-radweg/" target="_blank">beklagt ein Teilnehmer des Netzwerkes MyHeimat.de</a>, Gerd Zimmermann. Solch eine Miniinformation interessiert zunächst kaum jemanden, der nicht in der Gegend unterwegs ist. Gestern früh hatte die Information gerade einmal 18 Klicks. Doch sie wird zu einer einzelnen, gar lebensrettenden Info für jeden, der genau dort in nächster Zeit mit dem Fahrrad auf dem Hügel steht.</p>
<p><strong>Links tauchen in immer mehr relevanten Sammelstellen auf</strong></p>
<p>Ein handlicher Link zu solch einer mit Geodaten versehenen Info, der beim Radwandern auf dem Handy automatisch aufkommt, sobald man in der Nähe ist, wird der nächste Schritt. In der Linkökonomie von Google, Twitter und Co. scheint für solche Informationen fast unbegrenzt Platz. „Let’s clone Twitter“, sagt Robert Scoble, ein bei Twitter berühmter Journalist: Der Link zu einer solchen Info könnte digital kopiert in allen relevanten Sammelstellen auftauchen: im Navigationsgerät der Autofahrer, die dort vorbeirauschen, in digitalen Fahrradwanderkarten, die per Handy gestützt werden, im persönlichen „Feed“ des Ortsbürgermeisters von Ingeln-Oesselse. Ein „Twitterbot“, ein Stück Software, könnte genau dann aktiv auf diese Info hinweisen, sobald man sich in seiner Nähe befindet.</p>
<p>Die Technik ist da, sie ist nur häufig noch unsortiert, chaotisch und die Masse solcher Miniinfos nur vereinzelt zugänglich. Google macht es wie kein anderer vor, solche Daten zugänglich zu machen. Wer etwa nach „lebensgefährlicher Radweg Ingeln-Oesselse“ <a href="http://www.google.de/search?q=lebensgef%C3%A4hrlicher+Radweg+Ingeln-Oesselse" target="_blank">googelt</a>, fand gestern genau diesen einen Treffer. Im nächsten Schritt der Internet-Revolution warnt das Handy davor, sobald man in der Nähe ist, weil vielleicht MyHeimat-Nutzer als besonders zuverlässig eingeschätzt werden, der Beitragende Gerd Zimmermann sowieso und besonders viele andere Netznutzer darauf verlinken. Und es könnte passieren, dass zwischenzeitlich andere Internetnutzer darauf reagieren, die Gefahrenstelle über die sozialen Netze als untragbar weiterverbreiten, Medien darüber berichten und schließlich das Ordnungsamt eine Leitplanke vor der Autobahn veranlasst.</p>
<p><strong>Small is the new big</strong></p>
<p>Das ist, was US-Autor Jeff Jarvis mit seiner Google-Ökonomie meint: Der kleine Link zu einer Info wird zum großen Ganzen – „Small is the new big“. Eine Kleinigkeit nur gilt es zu überwinden: jegliche kleine Info so mit dem großen Ganzen zu vernetzen, dass der „Information Overload“, das Ersticken in Datenmüll, ausbleibt.</p>
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		<title>Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:46:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren. Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren.</strong></p>
<p>Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten. <span id="more-177"></span></p>
<p>Sie befördern einen Trieb in der Leserschaft, der sich so zusammenfassen lässt: Wir lesen nicht mehr nur digital im Web, sagt diese Leserschaft. Wir lesen gerne wieder häufiger. Wir lesen selektiver, intensiver, fokussierter – aber nicht mehr nur passiv das, was uns Zeitungen und Magazine auf Papier und im Netz zusammenstellen. Und auch nicht mehr nur das, wonach wir aktiv bei Google suchen; wir lesen wieder etwas zurückgelehnter das, was ein neuer Quell bereitstellt: digital übermittelte Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Fachleuten, weil wir ihnen vertrauen und uns darauf eingelassen haben, ihren Empfehlungen zu folgen.</p>
<p><strong>Empfehlung: nicht die Twitter-Homepage nutzen</strong></p>
<p>„<a href="http://www.digg.com" target="_blank">Digg</a>“ hat schon vor Jahren auf diesen Trend gesetzt und eine beachtliche Gemeinde zusammengestellt, jetzt kommen per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.friendfeed.com" target="_blank">Friendfeed</a> und <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> vereinfachte Dienste hinzu. Twitter verzeichnete in Großbritannien im vergangenen Monat <a href="http://weblogs.hitwise.com/robin-goad/2009/03/twitter_and_uk_newspaper_websites.html" target="_blank">erstmals mehr Zugriffe</a> als jedes Tageszeitungsportal. Bei den weltweiten Zugriffen explodiert Twitter. Und in dessen Fahrwasser schwimmen neue verbesserte Dienste wie <a href="http://www.identi.ca" target="_blank">identi.ca</a>. Der Einstieg gelingt immer einfacher, sofern man einmal verstanden hat, dass der Zugang zu Twitter als Star unter den neuen Diensten am besten nicht auf Dauer über deren Homepage erfolgen sollte. Zusatzsoftware fürs Handy, sei es Blackberry oder das iPhone, ist nötig. Am PC helfen Programme wie <a href="http://www.twhirl.org/" target="_blank">Twhirl</a>, <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck</a> oder <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/5081" target="_blank">Twitterfox</a>.</p>
<p>Wer sich darauf einlässt, knüpft über die neuen Dienste zunächst Kontakt zu Leuten, die er schon kennt und die mit dem Medium vertraut sind. Man tauscht persönliche Botschaften aus, macht sie auch leicht öffentlich, und liest über Twhirl in einer Nachrichtenstromliste, was die von sich preisgeben – häufig persönlichen Informationsmüll, aber eben auch die heißeste Ware im Netz: Links zu „News“.</p>
<p>Da kommt etwa am Dienstagabend die Nachricht auf, dass Apple eine neue Software fürs Handy iPhone herausgibt. Das macht die Runde unter gleichgesinnt Interessierten – dpa-Kollege <a href="http://twitter.com/cdernbach" target="_blank">Christoph Dernbach</a> verlinkt etwa zu einem ausführlichen Artikel eines Forums, Kumpel <a href="http://twitter.com/kirchberg" target="_blank">Dirk</a> zu einem anderen Informanten. Je nachdem, wen man in seiner „Freunde“-Liste eingetragen hat, bekommt man Lesetipps zu Texten zum Thema von „Spiegel Online“, der „New York Times“, der HAZ, oder einem iPhone-Forum mit vielen Details. Andere verweisen auf die unkommentierte Originalpressemitteilung der PR-Abteilung von Apple, verlinken zu Beiträgen von Bloggern oder zu einer witzigen Bemerkung von US-Schauspielerin Demi Moore. Alle diese „News“ erscheinen gleichberechtigt im riesigen weltweiten Nachrichtenstrom zu diesem Thema. Die zeitlich benötigte Auswahl „bester“ Einschätzungen nimmt man persönlich wahr, indem man sich auf seine fünf, sechs Experten verlässt.</p>
<p><strong>SAP betreut mehr als 1,5 Millionen Leser</strong></p>
<p>Sie twittern, aber das ist womöglich nur ein Übergang. Was die gegenwärtig aktiven „early adopters“ und „nerds“ (Früherkenner und Technikfans) in diesen Tagen erleben und in ihrer eigenen Welt vorm Bildschirm und am Handy-Display erschließen, erscheint manchen als Vorbote auf eine Revolution beim Leseverhalten – mit konkretem Nutzen für die Karriere. <a href="http://finnern.com/" target="_blank">Mark Finnern</a> ist so einer. Er hat zeitweise in Peine rechts von Hannover gewohnt und betreut jetzt von San Francisco aus nicht weniger als 1,5 Millionen Leser weltweit. Als „Chief Community Evangelist“ hat er bei der in Deutschland gereiften Software-Schmiede SAP seit mehreren Jahren <a href="https://www.sdn.sap.com/irj/sdn/sapmentors" target="_blank">eine Webgemeinde</a> aufgebaut, die sich nun in Wikis und Foren von SAP mit persönlichen Beiträgen ganz im Geiste von Twitter &amp; Co. tummelt. SAP, das steht für das digitale Gedächtnis vieler etablierter Unternehmen in aller Welt: die Verwaltungssoftware für Gehaltsabrechnungen, Mitarbeiterdaten, Betriebsabläufe, den Einkauf des Bleistifts für die Mitarbeiterin am Empfang. Die Bedienung entsprechender Programme ist in Handbüchern und in Webhilfen von SAP hinterlegt.</p>
<p>Aber bei konkreten Fragen zu Details der Software vertrauen immer mehr auf das Wissen der vielen. Suchfunktionen in den SAP-Wikis und Foren helfen, die Hotline von SAP zu entlasten. „Da sparen wir viel Geld“, sagt Finnern. In diesem Universum kann man einfach eine Frage stellen, „die erste Antwort gibt’s in der Regel nach 20 Minuten, und nach 24 Stunden sind eine Vielzahl der Probleme gelöst“, berichtet Finnern. Früher suchte man per Google nach einer bestimmten Information – künftig sucht die Information von sich aus ihre Empfänger. Vorausgesetzt, man hat an der passenden Stelle im sozialen Web seine Frage gestellt hat und sich einen E-Mail-Alert hinterlegt. Der wird aktiv, sobald jemand auf die Frage antwortet. Ein intelligentes Bewertungssystem über Beiträge und Beitragende hilft dem Einzelnen dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Besonders hilfreiche Nutzer werden mit Punkten belohnt.</p>
<p>Das hilft Neulingen, selektiv zu lesen und ihr Problem zu lösen. „Ein superaktiver Nutzer zieht neun aktive Nutzer, und die ziehen wiederum 90 Arbeiter. Das ist ein Gewinn für alle.“ 5000 bis 7000 Forumsbeiträge täglich hat Finnern gemeinsam mit nur drei Kollegen im Griff. Besonders beachtet werden die Hinweise von 75 Mentoren: Nicht-SAP-Mitarbeitern, die sich sehr intensiv mit Einzelproblemen von Anwendern beschäftigen, um Auftragsarbeiten fürs Weiterentwickeln zu erledigen.</p>
<p><strong>Dion Hinchcliffe: SAP macht das richtg</strong></p>
<p>„SAP macht das richtig“, urteilte der international renommierte Unternehmensberater Dion Hinchcliffe vor Kurzem am Rande der CeBIT im Gespräch mit der <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Soziale-Netze-befoerdern-eine-neue-Lesekultur" target="_blank">HAZ</a>. Viele Medien und Technikunternehmen hätten die Entwicklung „verstanden“ und würden sie vorantreiben. Anders als beispielsweise Ikea oder Harley Davidson: An diesen Unternehmen vorbei hätten sich mittlerweile eigene Communities im Web gebildet. Dort tummeln sich viele Fans, etwa unter <a href="http://www.ikea-fans.de" target="_blank">http://www.ikea-fans.de</a>. „Die helfen sich gegenseitig bei Problemen mit den Möbeln, vollständig am Unternehmen vorbei“, sagt Hinchcliffe.</p>
<p>Die Folge: Anrufer werden von der Hotline schon mal auf die eigentlich unternehmensfremde Website geleitet, berufen sich auf Informationen von dort und sind irritiert. „So was schädigt das Vertrauen.“ Es sei für traditionsreiche Unternehmen schwer, sich auf den neuen Umgang der Kundschaft mit dem inzwischen auch schon alten Medium Internet einzulassen. Doch führe kein Weg daran vorbei: „Die Kostenersparnis beim Telefon-Support ist enorm.“</p>
<p>Solch ein Umgang mit Informationen aus dem Netz hat Folgen. Wenn sich jedermann sein persönliches tägliches Informationspaket zusammenklicken kann, bleibt bei etablierten Medien weniger Platz für ungelesene und dennoch mitfinanzierte Rubriken für andere Leser. In den USA kämpfen viele Zeitungshäuser mit dem sich ändernden Leseverhalten. Am Dienstag erschien eine Tageszeitung von Seattle zum letzten Mal. Beim „San Francisco Chronicle“ scheinen die Lichter auszugehen. Die „Rocky Mountain News“ haben aufgegeben. „The Star Tribune“ in Minneapolis und die Zeitung von Philadelphia haben sich für bankrott erklärt.</p>
<p><strong>Wer behält die gesellschaftlich wichtigen Themen zuverlässig im Blick?</strong></p>
<p>Sind Städte ohne Zeitungen die Folge? Lokalrelevante „News“ gibt es zwar zunehmend im Netz, sei es über Google, Blogger oder die sozialen Netze, die dem einzelnen Informationen von irgendwo her aus dem Netz zusammenstellen. Doch dass jemand den örtlichen Müllskandal oder die heimische Ortsratssitzung zuverlässig im Blick behält und darüber berichtet, ist bei aller Freiheit im Internet nicht mehr sichergestellt. Der Kommunikationsexperte Clay Shirky hat das auf der CeBIT beim Telekom-Trendforum erklärt und in einem <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">viel beachteten Essay</a> am vergangenen Wochenende zusammgefasst: „So sieht die Revolution aus. <strong>Das alte Zeugs geht schneller kaputt, als dass die neuen Sachen sich zurechtgeruckelt haben.“</strong> Es gebe noch kein neues funktionstüchtiges Geschäftsmodell in einer digitalen Welt, in der jedwede „News“ kinderleicht kopiert oder generiert werden könnte. Einziger Ausweg: „Experimente“ mit den neuen Medien.</p>
<p>Vielleicht solche, wie sie die „New York Times“ am Wochenende <a href="http://twitter.com/nyt_tech/status/1335100117" target="_blank">erprobte</a>: „If you are serious about internet security, check this out: http://is.gd/nvf0 #ad“ hieß es da vom Twitterkonto der „Times“ aus – eine bezahlte Reklame war das. Im neuen Leseverhalten kamen viele Twitterteilnehmer nicht umhin, draufzuklicken, und sich anschließend von Werbung für ein Softwareprodukt bepixeln zu lassen.</p>
<p>Das große Geschäft ist auch das gewiss nicht. <strong>[Update:</strong> Und wie <a href="http://twitter.com/HolgerSchmidt" target="_blank">Holger Schmidt</a> von der FAZ <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/04/29/daempfer-fuer-twitter-60-prozent-der-nutzer-kehren-nicht-zurueck.aspx" target="_blank">analysiert</a>, kehren sogar 60 Prozent der Neulinge bei Twitter dem Dienst den Rücken.] Aber in der weiter zunehmenden Atomisierung der Ware „News“ zählt am Ende der Entwicklung schon ein einziger Klick auf solch eine Werbung wie ein Tropfen auf den heißen Stein.<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/bcd5af336a8249b4a5ffb57342f945d7" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Magazine und Zeitungen öffnen ihre Archive</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 20:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt kommen die kostenlosen Archive. Sowohl der Spiegel als auch Focus öffnen ihre Datenkammern und bieten ihre älteren Artikel online an. Beim Focus sind die Texte aller Ausgaben des Magazins seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1993 abrufbar – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben. Der Spiegel will sein Archiv im Frühjahr 2008 öffnen. In die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/archive-neu.thumbnail.png" alt="Archiv von Focus" align="left" />Jetzt kommen die kostenlosen Archive. Sowohl der Spiegel als auch Focus öffnen ihre Datenkammern und bieten ihre älteren Artikel online an.</p>
<p>Beim <a title="Focus" href="http://www.focus.de/magazin/archiv" target="_blank">Focus</a> sind die Texte aller Ausgaben des Magazins seit dem ersten Erscheinen im Jahr 1993 abrufbar – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben.</p>
<p>Der Spiegel will sein Archiv im Frühjahr 2008 öffnen.</p>
<p><span id="more-24"></span></p>
<p>In die Plattform <a title="Spiegel Wissen" href="http://wissen.spiegel.de">SPIEGEL Wissen</a> werden sämtliche bisher noch kostenpflichtigen Archiv-Artikel der Spiegel-Gruppe überführt. Das bedeutet, dass alle Spiegel-Artikel seit der Gründung des Blattes im Jahr 1947 und die Artikel von Spiegel Online dann kostenlos online abrufbar sein werden. Nur die jeweils aktuelle Ausgabe bleibt kostenpflichtig.</p>
<p>Zuvor hatte bereits die <a title="New York Times" href="http://www.nytimes.com" target="_blank">New York Times</a> einen großen Teil ihres Archivs geöffnet.  Fast alle Artikel sind nun seit dem Bestehen von 1851 der Zeitung per Internet verfügbar. Kostenlos sind das  NYT-Archiv von 1986 bis heute, das Archiv-Material von 1851 bis 1922 und die Beiträge von 23 prominenten Kolumnisten wie David Brooks, Gail Collins oder Bob Herbert. Die Archiv-Inhalte aus der Zeit zwischen 1922 und 1986 sind dagegen weiterhin kostenpflichtig.</p>
<p>Auch <a title="El Pais" href="http://www.elpais.com/" target="_blank">El País</a> und <a title="http://www.elmundo.es/elmundo/2006/10/17/comunicacion/1161109078.html" href="http://">El Mundo</a> in Spanien haben vor kurzem ihre Archive frei zugänglich gemacht. das Wirtschaftsmagazin <a title="The Economist" href="http://www.economist.com/search/search.cfm?" target="_blank">The Economist</a> und <a title="Die Zeit" href="http://www.zeit.de/archiv/index">Die Zeit</a> bieten ebenfalls ältere Ausgaben freizügig an.</p>
<ul>
<li><strong>Gute Archive in der Übersicht:<br />
</strong> <a title="http://www.internetrecherche.ch/pressearchive" href="http://www.internetrecherche.ch/pressearchive" target="_blank">http://www.internetrecherche.ch/pressearchive</a> und bei<br />
<a title="http://internetrecherche.blueblog.ch" href="http://internetrecherche.blueblog.ch" target="_blank">http://internetrecherche.blueblog.ch</a></li>
</ul>
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		<title>Was weiß das Netz über Dich? Immer mehr</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 18:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr persönliche Daten werden immer zuverlässiger total erfasst und archiviert; die jüngste Sammelstelle: www.yasni.de verspricht eine Personensuchmaschine mit, wie es heißt, vielen Möglichkeiten. Das Besondere, und das ist neu: Die Menge der über jemanden veröffentlichten Daten wird zusehends fremdbestimmt. Nach dem Motto &#8220;Was weiß das Netz über Dich?&#8221; spezialisiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-personen-infos-zu-name-1-deutsche-personen-suchmaschine-yasni-mozilla-firefox.png" title="yasni.de"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-personen-infos-zu-name-1-deutsche-personen-suchmaschine-yasni-mozilla-firefox.thumbnail.png" alt="yasni.de" align="left" /></a>Es ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr persönliche Daten werden immer zuverlässiger total erfasst und archiviert; die jüngste Sammelstelle: <a href="http://www.yasni.de" title="www.yasni.de" target="_blank">www.yasni.de</a> verspricht eine Personensuchmaschine mit, wie es heißt, vielen Möglichkeiten. Das Besondere, und das ist neu: Die Menge der über jemanden veröffentlichten Daten wird zusehends fremdbestimmt.</p>
<p>Nach dem Motto &#8220;Was weiß das Netz über Dich?&#8221; spezialisiert sich yasni.de auf Informationen über Menschen.  Was jemals im Internet von einem eingetragen wurde, wird so leichter für andere zugänglich.<span id="more-19"></span></p>
<p>Gut, das gab&#8217;s bisher auch schon über Google &amp; Co. Doch neue Dienste wie yasni.de erweitern durch Mesh-Ups, also Zusammenstellungen von Datenfundstellen, die Recherchemöglichkeiten für künftige Arbeitgeber, Geschäftspartner und Liebhaber:  Sie sammeln die verfügbaren Daten bei anderen Diensten intelligent mit ein. Sie ergänzen persönliche Fotos aus Flickr-Alben von anderen. Sie ergänzen die Amazon-Informationen über bevorzugte Bücher. Und sie sortieren ohne weiteres Zutun des Betroffenen im Zeitpunkt der Abfrage anderer die &#8220;relevanten&#8221; Informationen: Denn wenn jemand nach Hans Meier in Hamburg sucht, kann er mit einigem Menschenverstand relativ schnell aus allen Fundstellen von yasni.de den &#8220;richtigen&#8221; Hans Meier herausfinden &#8211; und so für künftige Suchen anderer die falschen Treffer aussortieren. Da werden dann auch solche Fundstellen wie von <a href="http://www.betrunkene-dekorieren.de" title="www.betrunkene-dekorieren.de" target="_blank">www.betrunkene-dekorieren.de</a> auffindbar gemacht &#8211; wehe für jeden, der sich irgendwo als Fahrer bewirbt.<br />
So entsteht noch einmal beschleunigt ein datenschutzfreies Menschennetz, ein für jedermann recherchierbarer weltweiter und unstoppbarer Datenspeicher über Kollegen, Freunde, Feinde und Co. Die Macher hinter den Diensten wie yasni.de fühlen sich dennoch nicht für die veröffentlichten Inhalte verantwortlich, denn in der Praxis kommen die Daten von anderen Servern. yasni.de sammelt sie lediglich ein, übernimmt das Zusammenstellen ad hoc auf Basis der gewünschten Anfrage. Und der Dienst erlaubt anderen, die Daten über Freunde und Feinde zusammenzustellen, zu ergänzen, zu bereinigen, zu korrigieren &#8211; und auch zu fälschen.</p>
<p>Diese möglicherweise ungewünschten Daten dann zu korrigieren, dürfte mühsam werden und schwer fallen. Vielfach hängt es vom guten Willen des Betreibers einer Datenwebsite ab, ob er bereit ist, auf den Löschen-Wunsch Betroffener zu reagieren.</p>
<p>Einfacher ist es wahrscheinlich, schon vorher zurückhaltend dabei zu sein, eigene Daten zu veröffentlichen. Das fällt allerdings schwer, wenn potentielle Geschäftspartner über soziale Netzwerke wie Xing Kontakt aufnehmen. Denn erstmal wird es auch von vielen erwartet, in solchen Diensten präsent zu sein, das galt für manche einige Zeit lang und gilt noch als hipp.</p>
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		<title>Neue Suchmaschine von Wikipedia kommt</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 09:04:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wikia Search startet am 7. Januar &#8211; eine neue Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Ähnlich wie die großen Tauschbörsen soll die neue Suchmaschine seine Informationen auf verteilten Systemen, auch denen von Benutzern, speichern. Nutzer bewerten dabei die Suchergebnisse nicht nur positiv oder negativ, sondern übernehmen mit ihren Privat-PCs selbst die Aufgaben, einen weltweiten Index besuchter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.3  (Linux)" /></p>
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<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-search-wikia-de-search-a-wikia-wiki-mozilla-firefox.png" title="Wikia Search"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-search-wikia-de-search-a-wikia-wiki-mozilla-firefox.thumbnail.png" alt="Wikia Search" align="left" /></a><strong>Wikia</strong> <strong>Search</strong> startet am 7. Januar &#8211; eine neue Suchmaschine von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Ähnlich wie die großen Tauschbörsen soll <a href="http://search.wikia.com/wiki/Search_Wikia/de" title="Wikia Search" target="_blank">die neue Suchmaschine</a> seine Informationen auf verteilten Systemen, auch denen von Benutzern, speichern.</p>
<p>Nutzer bewerten dabei die Suchergebnisse nicht nur positiv oder negativ, sondern übernehmen mit ihren Privat-PCs selbst die Aufgaben, einen weltweiten Index besuchter Seiten zu erstellen. Versuche, so etwas zu etablieren, gab es schon häufiger, etwa mit dem durchaus funktionstüchtigen <a href="http://www.yacy.net" title="Yacy" target="_blank">Yacy-Projekt</a> von Michael Christen &#8211; nicht ohne Grund tauchen in den technischen Papieren der künftigen Wikia Verweise auf Yacy auf.  Allerdings sind lediglich die technischen Konzepte verwandt, eine Zusammenarbeit ist offenbar nicht vorgesehen.</p>
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