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	<title>homofaber.com &#187; iPhone</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Mit Twitter Geld verdienen (II)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 02:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das gar nicht so einfach. Mit Twitter Geld zu verdienen. Man frage bei Twitter, wie man mit Twitter Geld verdienen kann, stelle alle Bedenken hintan &#8212; und dann mache man einfach: So ein Paypal-Button ist schließlich schnell zusammengeklickt; in die Webseite integriert; und per Twitter gestreut. &#8220;These are just my 2 cents&#8221;, sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich ist das gar nicht so einfach</strong>. Mit Twitter Geld zu verdienen.</p>
<p><span id="more-542"></span><br />
Man frage bei <a href="http://twitter.com/homofaber">Twitter</a>, wie man mit Twitter Geld verdienen kann, stelle alle Bedenken hintan &#8212; und dann <em>mache </em>man einfach: So ein Paypal-Button ist schließlich schnell zusammengeklickt; in die Webseite integriert; und per Twitter gestreut.</p>
<p>&#8220;These are just my 2 cents&#8221;, sagt der Amerikaner gemeinhin, wenn er einen Gedanken zu einer Debatte beisteuern möchte und ihn aber doch nicht als allumfassend und endgültig, sondern lediglich als kleinen Beitrag zu einem großen Ganzen verstanden wissen möchte: ein Gedanke, der möglicherweise das Eigentliche außerhalb der gedanklichen Reichweite nicht erfasst.</p>
<p>In diesem Fall sind Ihre 2 Cents, die Sie mir gerade durch einen Klick auf den Button zukommen ließen, nun <em>meine</em> zwei Cents, die des Autors. Dafür, für Ihren Beitrag zu dieser Debatte, möchte ich mich natürlich zunächst einmal  herzlich bedanken.</p>
<p>Vermutlich wird man als Autor so etwas nicht allzu häufig, vielleicht sogar nur einmal überhaupt machen können. Der kleine Gag war für Sie schließlich teurer als diese gerade eben verschmerzbaren 2 Cents, die ich daran verdiene. Sie haben sage und schreibe 1,02 Euro bezahlt. Und diese 100 Cents extra, die die voran besuchte Webseite soeben über meine zwei Cents Gedankenleistung hinaus fürs Weiterkommen beanspruchte und die ich nun in besserer Lichtgeschwindigkeit an meinem Bankkonto vorbeiblitzen sehe (nochmals: vielen lieben Dank dafür!), diese 100 Cent also werden nun von einem großen Unbekannten im Hintergrund abgegriffen. Paypal, die Ebay-Tochter, verdient an den 1,02 Euro für diesen Text soeben sagenhafte 98,04 Prozent. Dafür stellte mir Paypal die Infrastruktur, einen Button unter einen Satz reinzuklicken und virtuelles Geld von hier nach dort dominohaft in Sekundenbruchteilen zu befördern.</p>
<p><strong>Spiel mit der Glaubwürdigkeit</strong></p>
<p>Womit ich hier spiele, ist etwas Nichtfassliches, aber das Wichtigste: meine Glaubwürdigkeit. Eigentlich ist das nichts, womit man spielen sollte. Dass ich es trotzdem gemacht habe, liegt an meiner Neugierde: herauszufinden, wie vielen Menschen tatsächlich daran liegt, gleichsam etwas herauszufinden, was allgemein zugängliches Wissen ist. Sämtliche auf meinem Experiment basierende Informationen liegen offen im Netz. Jeder kann es nachmachen und die grundlegenden Informationen darüber herausfinden. Sogar dieser Text mit dem Fazit meiner Erkenntnis ganz unten in diesem Text liegt in Kürze offen im Netz, man müsste nur mal danach googeln. Oder Sie müssten regelmäßiger Besucher meiner kostenlosen privaten Webseite sein, dann hätten Sie diese Information ohne die Umwege über Google oder Paypal kostenlos bekommen.</p>
<p>Dass Sie dennoch dafür bezahlt haben, und zwar nicht eben wenig, muss also an etwas anderem liegen. Jetzt müsste also was kommen.</p>
<p>Ich spinne jetzt mal und nenne es kühn den Faulheitsfreundschaftsfaktor (FFF).</p>
<p>Der Faulheitsfreundschaftsfaktor besagt, dass der Wert einer Information W(I) steigt, sobald</p>
<ul>
<li>a) ein gewöhnlich gutinformierter Freund (GGF) sich darüber (I) verbreitet und die Bezahlung B empfiehlt oder</li>
<li>b) die Freiheit persönlicher Faulheit (FF) die persönliche Schmerzgrenze G(I) bei den Kosten K überschreitet.</li>
</ul>
<p>Die Grenze G(I) ist in aller Regel dann überschritten, wenn bei aller Virulenz über I der Faktor GMB (größtmöglicher Bullshit) durch einen GGF von unterhalb FF gegeben ist; oder wenn der FFF gar nicht in sich schlüssig ist, sondern sich seiner selbst als Beleg bedient. <em>qed</em></p>
<p><strong>Ein quellenfreier Satz</strong></p>
<p>So. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, das jemand für diesen Satz 1,02 Euro bereit zu zahlen ist. So jemand wie Sie. War diese unbestätigte Information, dieser quellenfreie sinnfreie Satz tatsächlich 1,02 Euro wert?</p>
<p>Sicher nicht. Diese Formel ist GMB. Und sicher werden Sie sich künftig zweimal überlegen, ob Sie noch einmal einem Tweet von mir bei Twitter folgen. Und ganz besonders, dafür 102 Cent zu bezahlen. Ich gebe Ihnen streng seriös beobachtet Recht und wäre kurz davor zu sagen: Mein Text ist ein Fall für Verbraucherschützer oder zumindest einen bösen Brief an meinen Arbeitgeber, von dem ich an dieser Stelle ja auch profitiere: in Sachen Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Bevor Sie aber jetzt enttäuscht sind: Ich kratze jetzt mal die Kurve. Sie sind an dieser Stelle, in diesem Moment, da Sie bis hierhin in diesem Text gelangt sind, soeben das beste Beispiel, dass es doch funktioniert. <em>Man kann mit Twitter Geld verdienen.</em> Denn nach 400 Tagen Twittergewese ist es mir nun schon das zweite Mal gelungen, einen Tweet zu monetarisieren. (Vor einem Jahr war es mir umkehrt zunächst gelungen, Money zu tweetisieren: in eine Aufmerksamkeit umzuwandeln, die wiederum eine Geldzahlung verursachte.) Und da kann man GMB publizieren, Halbseidenes oder Nutzwertiges, und an allem verdienen.</p>
<p><strong>Durch Anleitungen zu Geld</strong></p>
<p>Im Grunde geht es bei allen Veröffentlichungen im Web darum, die Kosten dafür so minimal wie möglich zu halten und dennoch für die Ergebnisse eine maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Anleiter verdienen Geld. So wie schon im Goldgebiet von Klondyke vor hundert Jahren vor allem die Anbieter von Schaufeln Geld scheffelten, so ist es auch heute. Durch eine Hoffnung auf mehr, durch einen vermeintlich kleinen Beitrag zum großen Ganzen geht es darum, das gerade Elementare überhaupt erst zu begründen. Und das gerade Elementare ist Aufmerksamkeit.</p>
<p>Das ist etwas, was was andere virtuos weiterentwickelt haben, wie dieses Video über eine kostenpflichtige iPhone-App unterstreicht:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p>1,79 Euro investiert jeder, der diese sinnloseste aller Apps ausprobiert. Sinnlos? Na klar! Jeder Mensch atmet ein und aus und weiß spätestens nach seinem ersten Geburtstag, wie man eine Kerze auspustet. Nun das: Das kann auch ein Gerät mit Software. Die kostet. Toll. Dennoch bezahlen Menschen dafür.</p>
<p>Heiße Luft wohnt dieser Information inne. Jeder, der diese App herunterlädt,  wird sie etwas heimlich ausprobieren und mancher mit ein bisschen Stolz mit sich herumtragen, darauf hoffend, dass er sie bei der nächsten Party vorführen kann. Damit er dort auf sich aufmerksam machen kann.</p>
<p><strong>Weder wahr noch falsch zählt</strong></p>
<p>Der Quatsch und der Zeitvertreib durch solche Dinge sind die Schmiere und der Treibstoff des Webs 2009.   Nichts anderes ist dieses Weblog, ist vieles im Twittergewese, ist so vieles im Web. Die Information muss weder wahr noch falsch sein.</p>
<p>Sie muss nur interessant sein, diese Information. <strong>Aufmerksamkeit,</strong> das ist die eigentliche Währung des Web 2.0 und allen neumodischen Schnickschnacks. Diese Aufmerksamkeit generiert sich durch Worte, und diese Aufmerksamkeit potenziert sich durch einfache Zugänglichkeit, durch die sprichwörtliche Ein-Klick-Anwendung, die in Diensten wie dem Apple-Store oder dem Amazon-Shop bislang schon Erfolg hat. Sie muss so einfach wie möglich gestaltet sein. Jeder Klick ist einer zu viel.</p>
<p>So neu ist das nicht. So hat eine ganze Generation von Gerätebedienern seit vierzig Jahren vorwiegend abends gelebt &#8211; durch die Ein-Klick-Fern- und früher -Nahbedienung, die einen Zeitvertreib herstellte. Das war die Generation der Fernsehzuschauer.</p>
<p><strong>Hauptsache, interessant gemacht</strong></p>
<p>Nichts anderes dürften wir vermutlich bald durch das soeben gestartete Projekt von Rupert Murdoch erleben, der eine Vielzahl seine Webangebote kostenpflichtig machen möchte. Einige wenige Leser, GGFler und FFler, werden durchaus bereit sein, dafür zu bezahlen, was sie in den kommenden Minuten ihres Surferlebnisses auf die Schnelle durch einen kurzen Klick sehen werden &#8211; vorausgesetzt, sie sind durch wohlgesetzte Worte genügend interessiert gemacht. Diese Leser müssen ahnen, dass sie die folgenden Informationen so an keiner anderen Stelle im Web finden. Nutzwert und Mitredenkönnenfaktor einer Information werden ebenso wichtig wie Nichtauffindbarkeit bei Google und Bing.</p>
<p>Insofern koche ich hier gerade mit eher lauwarmem Wasser, denn Bing und Google und damit auch Sie werden diesen Text finden. Die Frage ist letztlich, ob Sie über &#8220;Freunde&#8221; bei Twitter und Facebook oder Maschinen darauf aufmerksam wurden. Und letztlich bleibt die Erkenntnis: <em>Freunde sind mehr wert.</em> Dafür bezahlt man dann schon mal.</p>
<p>Aber das sind nur meine, <em>vormals Ihre</em> zwei Cent zu diesem Thema. Noch einmal ganz herzlichen Dank dafür! Und für Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Ihr Erkenntnisgewinn durch meinen weitere zwei Cent wert sein könnte, freue ich mich über Ihren Retweet.</p>
<form style="text-align: center;" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post"><span style="color: #ffffff;">.</span></form>
<form style="text-align: center;" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post"><span style="color: #ffffff;">.</span></form>
<form style="text-align: center;" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post"><span style="color: #ffffff;">.</span></form>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/14acc426ba1b40ffb87926a30b3ded9e" alt="" width="1" height="1"></p>
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		<title>Apple mit BIS: So schwierig ist es, ein iPhone-Programm zu veröffentlichen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 20:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Behörde]]></category>
		<category><![CDATA[iKeePass]]></category>
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		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut Ding braucht Weile. Und weil bei Apple die Ergebnisse stets besonders gut sein sollen, kann es von der Idee bis zur Veröffentlichung einer Kennwortverwaltungssoftware fürs iPhone schon mal ein bisschen dauern. Bei iKeePass nähern wir uns der einjährigen Bearbeitungsdauer. Sein Bearbeiter greift nun zu ungewöhnlichen Methoden, um das Programm in den AppStore zu befördern.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_516" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-516 " style="margin: 10px;" title="KeePass" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/keepass-150x150.png" alt="KeePass" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">KeePass</p></div>
<p>Gut Ding braucht Weile. Und weil bei Apple die Ergebnisse stets besonders gut sein sollen, kann es von der Idee bis zur Veröffentlichung einer <strong>Kennwortverwaltungssoftware</strong> fürs iPhone schon mal ein bisschen dauern. Bei iKeePass nähern wir uns der einjährigen Bearbeitungsdauer. Sein Bearbeiter greift nun zu ungewöhnlichen Methoden, um das Programm in den AppStore zu befördern.  <span id="more-514"></span></p>
<p>iKeePass basiert auf der jahrelang bewährten Open-Source-Software <a href="http://keepass.info/index.html">KeePass</a>. Ihr Quellcode ist offen zugänglich und kann von jedermann eingesehen werden. Darauf basierend wurden KeePass-Versionen für Linux, Windows und Mac veröffentlicht, für Mobiltelefone, für den BlackBerry, für PalmOS, PortableApps, U3-USB-Sticks und fürs Google-Handy-System Android.</p>
<p>Nur noch nicht fürs iPhone.</p>
<p>Mit solch einem Programm lassen sich unzählige Kennwörter auf dem jeweiligen Gerät oder im Web ablegen, durch ein Masterkennwort und andere Schutzmechanismen absichern, verwalten und wiederfinden. Das sollte doch auch auf dem iPhone möglich sein, dachte sich Karsten Fusenig aus Berlin im August 2008. So entstand die erste Betaversion.</p>
<div id="attachment_517" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-517  " style="margin: 10px;" title="Datenbankanmeldung bei KeepAss" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/datenbankanmeldung-150x150.jpg" alt="Datenbankanmeldung bei KeepAss" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Datenbankanmeldung bei KeepAss</p></div>
<p>Bereits am 13. November 2008 hieß es in seinem <a href="http://ikeepass.de/bl0g/?p=33">Blog</a>, „Wir sind kurz davor, iKeePass im AppStore zu veröffentlichen“. Man müsse nur noch einen  „BIS Process“ bei Apple und dem US-amerikanischen Bureau of Industry and Security“ durchlaufen, denn die Software bedient sich kryptographischer Hilfsmittel, um die Kennwörter verschlüsselt abzulegen. Und diese Methoden sind, auch wenn man sie offensichtlich legal in die USA einführen darf, Exportbeschränkungen unterlegt, wenn man sie von dort wieder ausführen möchte: „You must use a <a href="https://www.bis.doc.gov/forms/orderingformsonline.html">BIS Form 748P</a>, the Multipurpose Application Form (either electronically through &#8220;<a href="http://www.bis.doc.gov/snap/index.htm">SNAP-R</a>&#8221; or in paper form) to apply for a classification request or export license.“</p>
<p>„Das sollte hoffentlich nicht länger als eine Woche dauern“, dachte sich Fusenig.</p>
<p>Nur eine Woche später war immerhin das BIS-Formular schon mal ausgefüllt und eingereicht, wofür wir angesichts dieser einleitenden Übersicht von Seiten der Behörde Fusenig einen gewissen Respekt aussprechen wollen (Ausriss).</p>
<div id="attachment_515" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><a href="http://www.bis.doc.gov/encryption/lechart1.htm"><img class="size-medium wp-image-515" title="Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R." src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/encryption-export-510x379.png" alt="Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R." width="510" height="379" /></a><p class="wp-caption-text">Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R.</p></div>
<p>Es dauerte bis zum 10. Dezember, dass iKeePass immerhin im Admin-Bereich von Apple sichtbar wurde. Der Winter kam, der Weihnachtsmann, der Jahreswechsel und ein bisschen Post vom BIS, dass nun bitte auch Apple die Mail von Fusenig an die US-Behörde bestätigen möge.</p>
<p>In den Folgemonaten des Frühjahrs 2009 stand Fusenig im Kontakt mit einem Apple-Mitarbeiter, der für kryptographischen Export zuständig sei. Da sich im Zusammenspiel mit den US-Behörden Schwierigkeiten ergaben, entschied der Programmierer, sein Programm zunächst nur in den USA und Kanada zu veröffentlichen. Für Nordamerika ist die besondere Genehmigung der US-Behörden nicht notwendig.</p>
<p>Guten Mutes, dass es nun endlich losgehen könnte mit seiner Beta-Software, schrieb Fusenig in seinen Blog, dass Apple jetzt die Software begutachten werde. „In Review“, stand im Admin-Bereich von  Apple. „Wenn das erledigt ist, wird der Quelltext von iKeePass veröffentlicht“, kündigte der Berliner seiner inzwischen stark gestiegenen Zahl an Interessierten an.</p>
<p>Ende April 2009 wurde diese erste Version abgelehnt. Apple verlangte die Anzeige eines Netzwerkstatus beim Herunterladen der persönlichen Kennwortdatei.</p>
<p>Es kam der Mai. Fusenig überarbeitete sein Programm.</p>
<p>Es kam der Juni. Apple lehnte die Software erneut ab: Einige Fehlermeldungen müssten geändert werden.</p>
<p>Es kam der Juli. Apple lehnte die Software nun zum dritten Mal ab. Begründung: Nun fehlten Informationen in der <a href="http://ikeepass.de/bl0g/?page_id=45">Dokumentation</a> der Software.</p>
<p>Es kam der August. Apple lehnte wieder ab. Das veranlasste Fusenig zu folgendem Video und zu der Frage: &#8220;Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen?&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p><em>Notabene: Seit etwa November 2008 ist die Software bei mir im Einsatz &#8211; über den Umweg eines Betatests, den mir der Autor freundlicherweise gestattet hat. Das Programm taugt ganz prima zum Abrufen gespeicherter Kennwörter, ihm fehlt, nun ja, nur noch die gewisse Platzreife durch Verbesserungsvorschläge von Nutzern. Aber die kommen sicher bald in den Genuss.</em><br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/e686c3ea2dad4012bd472ff087a0187d" width="1" height="1" alt=""><br />
<em><br />
</em></p>
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		<title>Das iPhone wird zum Radio</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/04/das-iphone-wird-zum-radio/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Anwendung für das iPhone von Apple: Von Radio.de gibt es seit dem Wochenende eine Software zum Empfang von Radiostationen. Auf Empfang geht das Handy entweder per WLAN oder – wenn es denn funktioniert – übers Telefonnetz. Das Besondere: Übers weltweite Datennetz stehen wie bereits aus dem World Wide Web am Computer Tausende von Radiostationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_356" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><img class="size-full wp-image-356" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Radio.de" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/radiode.jpg" alt="Radio.de" width="266" height="387" /><p class="wp-caption-text">Radio.de auf dem iPhone</p></div>
<p>Neue Anwendung für das iPhone von Apple: Von Radio.de gibt es seit dem Wochenende eine Software zum Empfang von Radiostationen. Auf Empfang geht das Handy entweder per WLAN oder – wenn es denn funktioniert – übers Telefonnetz.</p>
<p>Das Besondere: Übers weltweite Datennetz stehen wie bereits aus dem World Wide Web am Computer Tausende von Radiostationen zur Verfügung. Mit einer entsprechenden Verkabelung zu einer Stereoanlage oder einer iPhone-Ladestation mit Lautsprechern lassen sich die Sender auch bequem im Haushalt empfangen. Am sinnvollsten funktioniert das, wenn man zu Hause ein eigenes Funknetz (WLAN) aufgespannt hat. <span id="more-325"></span></p>
<p>Auf dem Handy hat man mit der 2,99 Euro teuren Software Zugriff auf mehr als 3000 Radiosender aus aller Welt. Nicht zu unterschätzen ist allerdings der Stromverbrauch: In unserem Test hielt der Akku bei durchlaufendem Radio nur vier Stunden. Empfängt man das Radiosignal übers Handy-Telefonnetz, etwa UMTS, ist es zudem wichtig, auf den Datenverbrauch zu achten. Ohne eine Flatrate, also eine pauschal berechnete unbegrenzte Datenmenge, macht Radiohören per Internet wenig Sinn. Je nach Bandbreite des Tonsignals werden 60 Megabyte pro Stunde Musik an Daten übertragen.</p>
<p>Radio.de hat damit einen kleinen Wettlauf gewonnen: Am Montag kam eine weitere, konkurrierende Anwendung auf den Markt: die „vTuner Radio App“, die mit 7000 „geprüften“ Radiostationen und 500 tagesaktuellen Sendeplänen wirbt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>iPhone und Google-Handy: So gelingen kostenlose Telefonate übers Internet</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/03/iphone-und-google-handy-so-gelingen-kostenlose-telefonate-ubers-internet/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 21:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: Skype wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: <a href="http://www.skype.com" target="_blank">Skype</a> wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy in einem WLAN eingebucht ist oder am Rechner mit Internetanschluss sitzt). Funktionstüchtig ist diese Technik allerdings bereits bei anderen Anbietern wie <a href="http://www.friendcaller.com" target="_blank">friendcaller.com</a> und <a href="http://www.fring.com" target="_blank">fring.com</a>.</p>
<p><span id="more-197"></span>Das Besondere an friendcaller.com: Deren Anwendung funktioniert nicht nur übers Internet-Handy, sondern direkt im Internet-Browser ohne Installation von Zusatzsoftware. Wenn man sich etwa mit einem iPhone in einem WLAN aufhält, kann man so den Gesprächspartern am Arbeitsplatz-Computer anrufen – sofern der sich gerade auf der Homepage von friendcaller.com angemeldet hat. Er benötigt dafür keine extra Software. Die Telefoniersoftware wurde als Java-Programm realisiert, das sich im Augenblick der Kontaktaufnahme automatisch lädt. Gespräche ins Festnetz sind ebenfalls möglich, dann aber kostenpflichtig. &#8220;Wir glauben an unsere &#8216;CallMe&#8217;-Links&#8221;, sagt Geschäftsführer Michael Knecht &#8211; das sind Links, die sich auf Webseiten unterbringen lassen, um so auf Mausklick ein Telefonat herzustellen. Knecht demonstriert einen solchen Link in einem <a href="http://twitter.com/mikel2405/status/1420360970" target="_blank">Twitter-Beitrag</a>.</p>
<p>Bereits seit Oktober 2008 ist zudem <a href="http://www.fring.com">Fring</a> mit einer Anwendung fürs iPhone am Start, die unter anderem Telefonate via Skype ermöglicht. Allerdings gab es bereits zu Beginn Beschwerden über die Unzuverlässigkeit der Software.</p>
<p>Der Trend jedoch ist klar: Wo künftig ein WLAN zur Verfügung steht, wird auch Telefonieren ohne Zusatzkosten möglich. Solche Internet-Telefonate übers Handy-Netz dagegen <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/telekom-will-neues-skype-programm-fuer-iphone-und-blackberry-blockieren-392509/" target="_blank">will die Telekom in Deutschland blockieren</a>.</p>
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		<title>Vom Weg einer Nachricht</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 01:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Der Unfall. Fotograf macht Aufnahmen. Eines macht er mit dem iPhone, sendet es per Tweetie und Twitpic in seinen Twitter-Account 2. HAZ.de. Übernimmt Foto, recherchiert, veröffentlicht. 3. Leser reagieren, Korrektur eingepflegt. 4. Gedruckt: Das hat die HAZ im Print daraus gemacht:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. <strong>Der Unfall.</strong> Fotograf macht Aufnahmen. Eines macht er mit dem iPhone, sendet es per Tweetie und Twitpic in seinen <a href="http://twitter.com/cyberpirat/status/1244232827" target="_blank">Twitter-Account</a></p>
<p>2. <strong>HAZ.de.</strong> Übernimmt Foto, recherchiert, <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Auto-ueberschlaegt-sich-auf-Vahrenwalder-Strasse" target="_blank">veröffentlicht</a>.</p>
<p>3. <strong>Leser</strong> reagieren, Korrektur eingepflegt.</p>
<p>4. <strong>Gedruckt:</strong> Das hat die HAZ im Print daraus gemacht: 
<a href='http://www.homofaber.com/2009/03/vom-weg-einer-nachricht/unfall1/' title='unfall1'><img width="150" height="150" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/03/unfall1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="unfall1" title="unfall1" /></a>
<a href='http://www.homofaber.com/2009/03/vom-weg-einer-nachricht/unfall2/' title='unfall2'><img width="150" height="150" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/03/unfall2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="unfall2" title="unfall2" /></a>
</p>
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		<title>So entsteht ein Comic</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 23:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Drawing]]></category>

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		<description><![CDATA[David Onze zeigt, wie man auf dem iPhone ein kleines Kunstwerk malen kann. Beeindruckend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5iv5dDGjUXI&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5iv5dDGjUXI&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
David Onze zeigt, wie man auf dem iPhone ein kleines Kunstwerk malen kann. Beeindruckend!</p>
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		<title>Im Test: Google-Suche per Spracheingabe</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 01:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Internet-Konzern Google hat einen neuen Service gestartet, der Internet-Suchen per Spracheingabe ermöglicht. Zunächst ist das Angebot nur auf dem iPhone-Handy von Apple möglich. Dort startet man ein  Google-Programm, mit dem normale Sucheingaben per Tastatur auf dem Bildschirm möglich sind. Hebt man das Handy ans Ohr, erkennt das Gerät automatisch, dass eine sprachbasierte Suche bevorsteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_50" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe1.jpg"><img class="size-medium wp-image-50" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Google-Suche per Spracheingabe" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe1-200x300.jpg" alt="Google-Suche per Spracheingabe" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Google-Suche per Spracheingabe</p></div>
<p>Der Internet-Konzern Google hat einen neuen Service gestartet, der Internet-Suchen per Spracheingabe ermöglicht. Zunächst ist das Angebot nur auf dem iPhone-Handy von Apple möglich. Dort startet man ein  Google-Programm, mit dem normale Sucheingaben per Tastatur auf dem Bildschirm möglich sind. Hebt man das Handy ans Ohr, erkennt das Gerät automatisch, dass eine sprachbasierte Suche bevorsteht und signalisiert seine Bereitschaft durch einen Ton. Anschließend kann man dem Handy seine Suchwörter vorsprechen. In unserem Test waren die Ergebnisse allerdings wenig zuverlässig. Suchwörter werden nur in amerikanisch-englischer Aussprache erkannt.</p>
<p><span id="more-47"></span></p>
<p>Aus „how tall is the mount everest“ wird dann schon mal „hotel is the mount everest“, so dass anstelle der Höhe des Bergs falsche Treffer zu Unterkünften am Mount Everest angezeigt werden. Erst im dritten Versuch fand die sprachbasierte Suche eine Seite bei wiki.answers.com, die die korrekte Höhe 8448 Meter angab. Mit weiteren Suchtests ging es häufig ähnlich: Die Spracherkennung schlug zu häufig fehl, was allerdings auch am norddeutschen Akzent des Testers liegen könnte.</p>
<p>Dennoch beeindruckend ist die einfache Bedienung solch einer sprachbasierten Suche. Und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass Google die Spracherkennung gravierend verbessert: Durch die Übermittlung abertausender Miniaufnahmen vorgesprochener Suchwörter übers iPhone erhält der Suchmaschinenprimus ein riesig werdendes Basismaterial.</p>
<p>Damit kann Google die Spracherkennung langfristig verbessern: Richtig erkannte Spracheingaben übermittelt die Kundschaft in dem Augenblick, wenn sie auf einen der angezeigten Treffer klickt. Damit werden langfristig auch schwierige Akzente erkennbar. Entsprechende Analysesoftware bei Google durchforstet künftig alle eingehenden Aufnahmen von Internetsurfern und stellt die diversen Aussprachevarianten eines Wortes zum Vergleich für künftige Suchen bereit.</p>
<div id="attachment_52" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe2.jpg"><img class="size-medium wp-image-52" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Google-Treffer nach der Spracheingabe" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe2-200x300.jpg" alt="Google-Treffer nach der Spracheingabe" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Google-Treffer nach der Spracheingabe</p></div>
<p>Unternehmen wie IBM, die seit 30 Jahren an der Spracherkennung forschen, haben dagegen kaum Zugriff auf solche Sprachaufnahmen aus aller Welt.</p>
<p>Einmal mehr dürfte Google damit einen Startpunkt für eine neue Ära gesetzt haben: Dienstag war der Tag, als Google ein weltweites Archiv von Spracheingaben eröffnete.</p>
<p>Ursprünglich sollte es bereits ein paar Tage früher auf dem iPhone losgehen. Doch dem machte offensichtlich Apple einen Strich durch die Rechnung. Die Google-Sprach-Suche sollte in der ersten geplanten Fassung auch eine sprachbasierte Durchsuche nach Kontakten im Adressbuch des iPhones ermöglichen. „Call Steve“ vorzusprechen, um einen „Steve“ aus dem iPhone-Adressbuch anzurufen, möchte Apple offenbar lieber selbst als Software irgendwann anbieten.</p>
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