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	<title>homofaber.com &#187; Internet</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Zehn Tipps: So schützen Sie sich im Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 21:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesunder Menschenverstand hilft vor Angriffen aus dem Internet. Was heißt das genau? Hier folgen die wichtigsten zehn Tipps. So banal es klingt: Bleiben Sie wachsam bei allen eintreffenden Mails, Fehlermeldungen und Webseiten. Ein Virenscanner ist ein Muss auf jedem Windows-Rechner. Dabei ist aber jedes Antivirenprogramm nur so gut, wie es aktuell ist. Die täglich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesunder Menschenverstand hilft vor Angriffen aus dem Internet. Was heißt das genau? Hier folgen die wichtigsten zehn Tipps.<span id="more-369"></span></p>
<ol>
<li>So banal es klingt: Bleiben Sie wachsam bei allen eintreffenden Mails, Fehlermeldungen und Webseiten.</li>
<li>Ein Virenscanner ist ein Muss auf jedem Windows-Rechner. Dabei ist aber jedes Antivirenprogramm nur so gut, wie es aktuell ist. Die täglich von den Programmen angebotenen Updates sollte man auch täglich befolgen.</li>
<li>Ebenso sollte man sein Windows-System stets auf dem neuesten Stand halten – so lästig es auch sein mag, immer wieder aufs Neue die automatisch angebotenen Updates zu bestätigen.</li>
<li> Windows bietet die wichtigsten Hinweise für einen grundlegend abgesicherten PC direkt im Betriebssystem an und warnt, falls etwas nicht stimmt. Wenn etwa die Warnung erscheint, dass die Firewall abgeschaltet sei, sollte man der Meldung nachgehen. Die Firewall schützt vor Angriffen von außen, aber auch davor, dass heruntergeladene Programme ungewollt persönliche Daten nach außen übertragen.</li>
<li>Vor jedem Download von Software aus dem Netz sollten Sie sich die Frage stellen: Ist die Quelle sicher? Googeln hilft: Suchen Sie in einem zusätzlichen Browserfenster über<a href="http://www.google.de" target="_blank"> www.google.de</a> nach dem Programm. In aller Regel haben bei Schadprogrammen andere Nutzer in Internetforen entsprechende Antworten von Experten erhalten. Seriöse Quellen für empfehlenswerte Software sind die Computerzeitschriften „c’t“ und „Chip“ unter <a href="http://www.heise.de/software" target="_blank">www.heise.de/software</a> und <a href="http://www.chip.de" target="_blank">www.chip.de</a>.</li>
<li>Legen Sie eine Kladde für Kennwörter an – und benutzen Sie für die verschiedenen Dienste möglichst unterschiedliche Kennwörter. Sichere Kennwörter sind nicht kürzer als acht Zeichen; es hilft, Groß- und Kleinbuchstaben zu mixen, Zahlen einzubauen und Sonderzeichen. Wenn Sie häufig im Internet unterwegs sind, können Sie eine „Masterpasswort“-Funktion des Browsers Firefox nutzen: Nur bei Programmstart ist dann einmalig ein Masterkennwort einzugeben. Für jede Webseite ist es möglich, das Kennwort direkt im Browserprogramm zu hinterlegen, damit es beim nächsten Aufruf der Seite bereits eingetragen erscheint.</li>
<li>Wenn Sie zu Hause ein WLAN-Funknetz gespannt haben, um drahtlos mit dem Laptop ins Internet gehen zu können, sollten Sie sich vergewissern, das voreingestellte Kennwort des Funkrouters geändert zu haben. Wie das geht, steht in den Anleitungen zum Gerät.</li>
<li>Sichern Sie wichtige Daten immer außerhalb des Rechners. Textdokumente, Fotos und Videos sollten Sie einmal im Monat auf eine externe Festplatte speichern oder auf DVD brennen. Speicherfestplatten sind „Verbrauchsmaterial“, die mit der Zeit verschleißen.</li>
<li>Vermeiden Sie kostenlose Angebote: Ohne Hintergedanken verschenkt kaum jemand etwas im Internet. Wer etwa bei „Peer-to-peer“-Angeboten, den Tauschbörsen im Netz, Musik oder Videos kostenlos herunterladen möchte, wird womöglich im ersten Schritt Erfolg haben – sich aber in der Folge strafbar machen, weil diese Börsen zumeist so funktionieren, dass man mit dem Herunterladen auch als Anbieter für andere Netznutzer auftritt. Bei urheberrechtlich geschütztem Material ist das problematisch.</li>
<li>Weitere Informationen bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im Internet unter <a href="http://www.bsi-fuer-buerger.de" target="_blank">www.bsi-fuer-buerger.de</a></li>
</ol>
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		<title>Sicherheit im Internet: So greifen Botnetze an</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 21:09:40 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Angriffswaffe steht womöglich direkt im Kinderzimmer auf dem Schreibtisch. Jeder normale PC mit Internetanschluss ist in der Lage, als Werkzeug für großflächige, weltweite Attacken missbraucht zu werden – ohne dass es der Nutzer bemerkt.<br />
<span id="more-361"></span></p>
<p>Sogenannte Botnetze sind das jüngste Mittel in Sachen Computerkriminalität. Die Betreiber dieser Netze machen sich die Kompliziertheit des PCs zunutze, kapern massenhaft Rechner ahnungsloser Internetsurfer und fahren damit unter deren Flagge großflächige Angriffe auf andere Rechner. Auch 20 Jahre nach Aufkommen des Internets sind Computer nicht sicher. Angreifer spähen Kennwörter aus und versuchen damit, Geld zu überweisen oder schlicht Spam zu versenden.</p>
<p>Die Botnetze spielen dabei eine wichtige Rolle: Erst in der vergangenen Woche wurde wieder ein neues Botnetz entdeckt, das aus mehr als einer Million Privat-PCs in aller Welt bestand und noch immer besteht. All diese Computer sind mit Schadsoftware verseucht: Sobald sie online gehen, melden sie sich bei mehreren Master-Servern, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Auf Befehl dieser Master-Server irgendwo in China, Brasilien oder den USA wird dann der infizierte Computer tätig und bombardiert beispielsweise eine bestimmte Webseite mit ganz normalen Abfragen – mit der Folge, dass dieses Webangebot zusammenbricht.</p>
<p>Nach Einschätzung von Sicherheitsfirmen verbergen sich dahinter mafiöse Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit den Mitteln des Netzes aus aller Welt rekrutieren. Der IT-Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky schätzt, dass der jährlich weltweit von Internetkriminellen verursachte Schaden bei knapp 80 Milliarden Euro liegt. „Früher gab es meist nur Hooligans, dann gab es Kriminelle, die sich mithilfe von Schadprogrammen am Geld anderer Leute bereichern wollten“, sagt der Russe, „heute ist die Welt von Cyberkriminellen regelrecht organisiert.“</p>
<p>Eine Armada von einer Million infizierter Privat- und Firmen-PCs lässt sich etwa dafür missbrauchen, massenhaft Werbung für ein dubioses Viagra-Produkt zu versenden. Da wird dann der PC auf dem heimischen Schreibtisch zur Spam-Schleuder, und der Anwender wundert sich lediglich über den langsamen Internetzugang. Schützen kann man sich nur, indem man <a href="http://www.homofaber.com/2009/04/27/zehn-tipps-so-schutzen-sie-sich-im-internet/">eine Reihe von Sicherheitstipps</a> beachtet.</p>
<p>Staatliche Agenturen, Sicherheitsfirmen, die Branchenführer wie Microsoft und Google sowie die Provider gehen täglich gegen solche Angriffsszenarien vor. Doch es ist und bleibt ein Katz-und-Maus-Spiel: Sicherheitslücken in Programmen werden entdeckt, bekannt gemacht, durch Updates gestopft – und dann beginnt das Spiel aufs Neue. Angreifer testen, entdecken neue Sicherheitslücken und nutzen diese aus. Je komplexer die Computersysteme, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass an irgendeiner Stelle in Hunderttausenden von Programmzeilen ein Fehler steckt. Jedoch müssen es gar nicht immer die komplexen Systeme sein, die ausgenutzt werden.</p>
<p>Häufig reicht schon „social engineering“ – das Ausspähen durch persönliche Nähe. „Wir haben ein Sicherheitsproblem entdeckt und müssen die Kennwörter überprüfen. Könnten Sie sich mal einloggen?“ heißt es womöglich in einem Anruf, bei dem sich jemand scheinbar seriös mit dem Namen des bekannten Providers meldet. Naheliegend, dass dann das erste eingegebene Kennwort nicht fruchtet und umgehend das eigentliche „zum Helfen“ erfragt wird. Wirklich seriöse IT-Abteilungen in den Unternehmen schulen ihre Anwender dagegen so, niemals ein Kennwort herauszugeben. Die Systeme sind heute so gestrickt, dass der Administrator ein neues Kennwort vergeben und das alte überschreiben kann. Aber selbst der oberste Systemchef kann ein vorhandenes Kennwort nicht auslesen, da es verschlüsselt gespeichert wird.</p>
<p>Das Ent- und Verschlüsseln dieser Kennwörter erledigen die Systeme mittlerweile im Hintergrund, ohne dass irgendjemand darauf Zugriff hat – vorausgesetzt, es wurde nach Industriestandard programmiert. Ein Ende der Sicherheitsprobleme ist nicht in Sicht.<br />
Immer neue Anwendungen lassen immer neue Sicherheitslücken entstehen. Das Grundproblem ist dabei die Anonymität des Internets: Angreifer gelangen über Server ins Netz, die sich durch geschickte Zusammenschaltung zum Verschleiern krimineller Taten nutzen lassen. Bis die Behörden die Urheber ausgemacht haben, oft über Ländergrenzen hinweg, sind die Täter über alle Berge – oder schlicht nicht mehr aufzufinden, weil sie als Zwischenstation beim Angriff fremde, ferngesteuerte Privat- oder Firmen-PCs benutzt haben.</p>
<p>Eine Lösung wäre, das Internet generell nur mit einer Kennung wie dem persönlichen Fingerabdruck zugänglich zu machen – weltweit, in jeder Firma, an jedem Privat-PC, in jedem Internetcafé und Bahnhofs-Hotspot. Dann ließe sich viel einfacher als bisher jeder Angriff bis zum Urheber zurückverfolgen. Andererseits: Der Datenschutz wäre damit ebenfalls aufgehoben – weltweit.</p>
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		<title>Wie das Internet das Radio revolutioniert</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/04/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 20:38:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Radio aus vergangener Zeit: Bis zu 15.000 Webradios sind übers Internet abrufbar. (Foto: (c) tomaradze) Die Deutschen besitzen rund 300 Millionen Radioempfänger – vom Wecker über die Stereoanlage bis zum Autoradio. Eigentlich reicht das. Dennoch kommen in jüngster Zeit neue Empfangsgeräte hinzu: internetbasierte Radios, die das Hör-Erlebnis verändern. Mehr als eine Millionen Webradios wurden Schätzungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl id="attachment_263" class="wp-caption alignright" style="width: 260px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-263" href="http://www.homofaber.com/2009/04/08/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/radio/"><img class="size-full wp-image-263" style="margin: 20px;" title="radio" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/radio.jpg" alt="(c) tomaradze, http://www.flickr.com/photos/no_means_no/2066057933/" width="250" height="333" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Radio aus vergangener Zeit: Bis zu 15.000 Webradios sind übers Internet abrufbar. (Foto: (c) <a href="http://www.flickr.com/photos/no_means_no/2066057933/" target="_blank">tomaradze</a>) </dd>
</dl>
<p>Die Deutschen besitzen rund 300 Millionen Radioempfänger – vom Wecker über die Stereoanlage bis zum Autoradio. Eigentlich reicht das. Dennoch kommen in jüngster Zeit neue Empfangsgeräte hinzu: internetbasierte Radios, die das Hör-Erlebnis verändern. Mehr als eine Millionen Webradios wurden Schätzungen zufolge bereits in Deutschland verkauft.</p>
<p>Die neuen Dienste und Techniken sorgen für eine viel größere mögliche Reichweite der Sender: Radio ffn, N-Joy und Co. senden nicht mehr nur in der Norddeutschen Tiefebene. Sie werden so auch auf Mallorca, in Bayern und in San Francisco empfangbar. Andererseits werden in Pattensen, Peine und Poggenhagen nun auch neue konkurrierende Radiosender ausgestrahlt – etwa das „Familyradio“ aus San Francisco, Radio Guiniguada 105.9 FM aus Las Palmas und Antenne Bayern aus München. Radio aus dem Internet verbreitert die Vielfalt. Schätzungen zufolge sind bis zu 15.000 Sender übers Web abrufbar. Darunter sind neben den klassischen Kanälen wie NDR, Antenne und ffn allerhand Kanäle aus Übersee, Spartenprogramme, <a href="http://www.surfmusik.de/poli.htm" target="_blank">Exoten wie der Polizeifunk aus Canberra in Australien</a> – und prinzipiell sogar die fürs Web freigeschalteten MP3-Sammlungen von Musikliebhabern aus aller Welt.<span id="more-261"></span></p>
<p>Nur hatte das Internetradio imagemäßig bisher ein Problem: Über die Technikszene hinaus fand es wenig Beachtung. Im Jahr 2000, als die ersten Hersteller Internetradios in die Verkaufsregale stellten, gab es in Deutschland nur 200.000 Breitbandanschlüsse. Ohne die ist aber Webradio weder praktisch noch bezahlbar. Das ändert sich gerade. 2006 gab es schon 15 Millionen Anschlüsse, bis 2015 sollen es 30 Millionen werden.</p>
<p>Das hat Folgen. N-Joy etwa nimmt Hörerwünsche nicht mehr nur per Telefon entgegen. Über einen <a href="http://twitter.com/NJOYDE" target="_blank">eigenen Twitter-Kana</a>l stehen die Hamburger mit jenen Hörern in Kontakt, die den Sender im Büro am PC oder unterwegs mit einem internetfähigen Laptop oder Handy hören. Fast in Echtzeit – die Verzögerung eines Twitterbeitrags umfasst meist nur wenige Minuten – stehen die Hörer so nicht nur mit dem Sender in Kontakt, sondern können auch untereinander Bezug nehmen.</p>
<p><strong>Neue Nachhaltigkeit: Zusatznutzen durch extra Beiträge aus dem Archiv</strong></p>
<p>Auch wer den NDR hört, bekommt per Web zusätzliche Möglichkeiten: Er hat alternativ zum Liveprogramm die Möglichkeit, <a href="http://www.ndr2.de/pages_std_lib/0,3325,OID4457120,00.html" target="_blank">per Knopfdruck einzelne Sendungen</a> abzurufen – egal, was gerade wirklich läuft, per Podcast. „Die Bedeutung der Podcasts wächst“, sagt NDR-Programmdirektor Hörfunk, Joachim Knuth. Neue Zielgruppen würden angesprochen. „Und mit Podcasts erhält das vermeintlich flüchtige Medium Radio neue Nachhaltigkeit“, sagt Knuth. Vieles davon ist dann nicht mehr live, sondern aus dem Archiv – und es ist länger abrufbar. „Wired“-Chefredakteur Chris Anderson hat diesen Effekt bereits 2004 als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail" target="_blank">„The Long Tail“</a> bezeichnete, als den „langen Schwanz“.</p>
<div id="attachment_265" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-265" href="http://www.homofaber.com/2009/04/08/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/terratec-noxon-90elf/"><img class="size-full wp-image-265" title="Internet-Radio: Das Terratec Noxon 90elf" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/terratec-noxon-90elf.jpg" alt="Internet-Radio: Das Terratec Noxon 90elf" width="500" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Internet-Radio: Das Terratec Noxon 90elf</p></div>
<p>Die Geräteindustrie setzt viele Hoffnungen in die Attraktivität der neuen Funktionen. „Damit können wir immer mehr Radiohörer vom Internetradio überzeugen“, sagt etwa Christoph Müllers von Terratec. Die Firma stellt seit Jahren Webradios her. 2009 rechnet er mit dem Durchbruch für die Geräte, die bisher eher ein Nischendasein führten.</p>
<p>Der Trick ist einfach: Abgespeckte PC-Technik wird zunehmend in neumodischen Kofferradios verbaut – so dass in Technikmärkten seit einiger Zeit neben den klassischen UKW-Radios diese neuen Empfänger zu bekommen sind, die das Sendesignal über ein WLAN-Funknetz oder per Ethernet-Kabel aus dem DSL-Anschluss empfangen können. Die Geräte kosten bis zu 300 Euro, sind somit also vergleichsweise teuer. Doch es geht auch günstiger, wie etwa beim Gerät „Terratec Noxon 90elf“. Es kostet 149 Euro und ist ein Radiogerät, mit dem man neben 11.000 Radioprogrammen auch alle Liveübertragungen der Spiele der Fußballbundesliga live empfangen kann – ein Novum. Der Internetradiosender <a href="http://www.90elf.de/" target="_blank">90elf</a>, der übrigens auch ohne das Gerät über die Webseite sowie über ein iPhone-Programm kostenlos erhältlich ist, soll mittlerweile schon 500.000 regelmäßige Hörer haben.</p>
<p>Die meisten Webradios bieten zudem eine Funktion, die das klassische Radio nicht kann: auf die eigene digitalisierte Musiksammlung umschalten. Wer seine MP3-Musikdateien ordentlich auf dem PC sortiert hat, kann diese auch per WLAN in der Küche empfangen. Dazu muss der PC nicht einmal mehr eingeschaltet sein: Neue Speicherfestplatten lassen sich als so genanntes NAS ins Hausnetz einbinden. „NAS“, das ist eine „network-attached storage“, ein Netzwerkspeicher. Eine solche Festplatte wird beispielsweise per USB-Kabel an den Internetrouter vorm DSL-Anschluss angeschlossen.</p>
<p><strong>Handys lernen Radioempfang aus dem Internet</strong></p>
<div id="attachment_264" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a rel="attachment wp-att-264" href="http://www.homofaber.com/2009/04/08/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/new_jersey_600i__tn/"><img class="size-full wp-image-264" title="Blaupunkt-Radio mit Internetanschluss" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/new_jersey_600i__tn.jpg" alt="Blaupunkt-Radio mit Internetanschluss" width="170" height="123" /></a><p class="wp-caption-text">Blaupunkt-Radio mit Internetanschluss</p></div>
<p>Künftig lassen sich zudem immer mehr Handys mit mobilem Internetanschluss auf Empfang der Webradios einstellen – vorausgesetzt, man ist per WLAN-Funknetz eingebucht oder verfügt über eine Flatrate (monatliche Pauschale) für die Nutzung großer Datenmengen an einem schnellen mobilen Internetanschluss. Die <a href="http://www.studie-deutschland-online.de/do5/sdo_2007_de.pdf" target="_blank">Studie „Deutschland online“ (PDF)</a> erwartet, dass bis 2015 rund 20 Millionen mobile Internetgeräte im Umlauf sind. Ähnliches gelingt künftig auch im Auto: Blaupunkt hat jüngst auf der CeBIT <a href="http://www.blaupunkt.com/de/press.asp?lang=DE-de&amp;id=2371&amp;year=2009" target="_blank">ein Autoradio vorgestellt</a>, das per UMTS aus dem Internet Radio empfängt.</p>
<p>Manche professionelle Webradios verändern zudem das Hörerlebnis. Sie analysieren die Vorlieben ihrer Hörer und vermitteln Musiktitel Gleichgesinnter. Das heißt: Wer oft Marc Cohn und Jason Mraz hört, tickt wahrscheinlich auf der gleichen musikalischen Wellenlänge wie jemand, der Jason Mraz und Tristan Prettyman hört. Die Folge: Hörern von Marc Cohn wird verstärkt Musik von Tristan Prettyman als „ähnliche Künstlerin“ vorgeschlagen. Im Webbrowser lässt sich die neue gefundene Musik bequem in einem Fenster im Hintergrund abspielen, etwa bei einem Dienst wie<a href="http://last.fm" target="_blank"> last.fm</a>.</p>
<p>Ein weiterer Trend ist dabei, dass sogenannte Streams die alten MP3-Sammlungen ersetzen. Früher besaß man Musik entweder auf Vinyl, auf CD oder zumindest halbwegs physisch als Datei auf der eigenen Festplatte. Im Zeitalter der Musik 2.0 umfasst der private „Besitz“ wertgeschätzter Musik, mit der wir Erinnerungen und Gefühle verbinden, zunehmend lediglich noch die Mitgliedschaft in einem Webdienst samt Abspielmöglichkeit gespeicherter Playlists. Das ist nicht ungefährlich, wie kürzlich bei zum Beispiel <a href="http://cli.gs/jtZRYS" target="_blank">blip.fm</a> erlebt: Da hat man sich über die Monate kostenlose Abspielmöglichkeiten seiner bevorzugten Musik zusammengesammelt, auf Basis der Empfehlungen von Gleichgesinnten neue Musikwelten erschlossen – und dann steht plötzlich ohne Angabe von Gründen der einzelne Song nicht mehr zur Verfügung.</p>
<p><strong>Funkelstücke unter Nischensendern</strong></p>
<p>Wer weniger auf den einzelnen Musiktitel Wert legt, sondern auf eine besondere musikalische Farbe oder vorgelesene Nachrichten als Begleitmedium, dürfte mit Diensten wie <a href="http://radio.de" target="_blank">radio.de</a> den Überblick behalten und in eine Fundgrube eintauchen. Der Dienst sortiert Radiosender aus aller Welt nach Genre, Herkunft, Bewertung anderer und Relevanz. Da finden sich durchaus Funkelstücke: etwa Nischensender wie <a href="http://servicecomputer.radio.de" target="_blank">servicecomputer.radio.de</a> (ein Angebot von WDR 5 mit vorgelesenen Computernachrichten) oder <a href="http://mhh-medizin.radio.de/" target="_blank">„MHH – Medizin-Podcast“</a>, der neue Behandlungsmethoden und medizinische Forschung aus der Medizinischen Hochschule Hannover vorstellt. In Kürze wird radio.de auch auf Handys abrufbar sein: Eine Anwendung fürs iPhone ist kurz vor der Fertigstellung.</p>
<p>Weitere gesonderte Webradios zeigen viel versprechende Konzepte: wie zum Beispiel <a href="http://www.spotify.com/en/" target="_blank">Spotify</a>, der einen Dienst anbietet, der wie das Apple-eigene iTunes aussieht und entsprechend einfach zu bedienen ist – oder das jüngst preisgekrönte <a href="http://www.roccatune.com/de" target="_blank">Roccatune</a>, das ebenfalls neue Modelle entwickelt und feintunet.</p>
<p>Klassisches Radio und private MP3-Dateisammlung werden so zwar nicht ersetzt, verlieren aber an Bedeutung – zugunsten der neuen Streaming-Dienste, für die der Branche nur leider noch kein besseres Wort als „Webradio“ eingefallen ist.</p>
<p><em>Von Marcus Schwarze und Dirk Schmaler</em></p>
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		<title>Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:46:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren. Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren.</strong></p>
<p>Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten. <span id="more-177"></span></p>
<p>Sie befördern einen Trieb in der Leserschaft, der sich so zusammenfassen lässt: Wir lesen nicht mehr nur digital im Web, sagt diese Leserschaft. Wir lesen gerne wieder häufiger. Wir lesen selektiver, intensiver, fokussierter – aber nicht mehr nur passiv das, was uns Zeitungen und Magazine auf Papier und im Netz zusammenstellen. Und auch nicht mehr nur das, wonach wir aktiv bei Google suchen; wir lesen wieder etwas zurückgelehnter das, was ein neuer Quell bereitstellt: digital übermittelte Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Fachleuten, weil wir ihnen vertrauen und uns darauf eingelassen haben, ihren Empfehlungen zu folgen.</p>
<p><strong>Empfehlung: nicht die Twitter-Homepage nutzen</strong></p>
<p>„<a href="http://www.digg.com" target="_blank">Digg</a>“ hat schon vor Jahren auf diesen Trend gesetzt und eine beachtliche Gemeinde zusammengestellt, jetzt kommen per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.friendfeed.com" target="_blank">Friendfeed</a> und <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> vereinfachte Dienste hinzu. Twitter verzeichnete in Großbritannien im vergangenen Monat <a href="http://weblogs.hitwise.com/robin-goad/2009/03/twitter_and_uk_newspaper_websites.html" target="_blank">erstmals mehr Zugriffe</a> als jedes Tageszeitungsportal. Bei den weltweiten Zugriffen explodiert Twitter. Und in dessen Fahrwasser schwimmen neue verbesserte Dienste wie <a href="http://www.identi.ca" target="_blank">identi.ca</a>. Der Einstieg gelingt immer einfacher, sofern man einmal verstanden hat, dass der Zugang zu Twitter als Star unter den neuen Diensten am besten nicht auf Dauer über deren Homepage erfolgen sollte. Zusatzsoftware fürs Handy, sei es Blackberry oder das iPhone, ist nötig. Am PC helfen Programme wie <a href="http://www.twhirl.org/" target="_blank">Twhirl</a>, <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck</a> oder <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/5081" target="_blank">Twitterfox</a>.</p>
<p>Wer sich darauf einlässt, knüpft über die neuen Dienste zunächst Kontakt zu Leuten, die er schon kennt und die mit dem Medium vertraut sind. Man tauscht persönliche Botschaften aus, macht sie auch leicht öffentlich, und liest über Twhirl in einer Nachrichtenstromliste, was die von sich preisgeben – häufig persönlichen Informationsmüll, aber eben auch die heißeste Ware im Netz: Links zu „News“.</p>
<p>Da kommt etwa am Dienstagabend die Nachricht auf, dass Apple eine neue Software fürs Handy iPhone herausgibt. Das macht die Runde unter gleichgesinnt Interessierten – dpa-Kollege <a href="http://twitter.com/cdernbach" target="_blank">Christoph Dernbach</a> verlinkt etwa zu einem ausführlichen Artikel eines Forums, Kumpel <a href="http://twitter.com/kirchberg" target="_blank">Dirk</a> zu einem anderen Informanten. Je nachdem, wen man in seiner „Freunde“-Liste eingetragen hat, bekommt man Lesetipps zu Texten zum Thema von „Spiegel Online“, der „New York Times“, der HAZ, oder einem iPhone-Forum mit vielen Details. Andere verweisen auf die unkommentierte Originalpressemitteilung der PR-Abteilung von Apple, verlinken zu Beiträgen von Bloggern oder zu einer witzigen Bemerkung von US-Schauspielerin Demi Moore. Alle diese „News“ erscheinen gleichberechtigt im riesigen weltweiten Nachrichtenstrom zu diesem Thema. Die zeitlich benötigte Auswahl „bester“ Einschätzungen nimmt man persönlich wahr, indem man sich auf seine fünf, sechs Experten verlässt.</p>
<p><strong>SAP betreut mehr als 1,5 Millionen Leser</strong></p>
<p>Sie twittern, aber das ist womöglich nur ein Übergang. Was die gegenwärtig aktiven „early adopters“ und „nerds“ (Früherkenner und Technikfans) in diesen Tagen erleben und in ihrer eigenen Welt vorm Bildschirm und am Handy-Display erschließen, erscheint manchen als Vorbote auf eine Revolution beim Leseverhalten – mit konkretem Nutzen für die Karriere. <a href="http://finnern.com/" target="_blank">Mark Finnern</a> ist so einer. Er hat zeitweise in Peine rechts von Hannover gewohnt und betreut jetzt von San Francisco aus nicht weniger als 1,5 Millionen Leser weltweit. Als „Chief Community Evangelist“ hat er bei der in Deutschland gereiften Software-Schmiede SAP seit mehreren Jahren <a href="https://www.sdn.sap.com/irj/sdn/sapmentors" target="_blank">eine Webgemeinde</a> aufgebaut, die sich nun in Wikis und Foren von SAP mit persönlichen Beiträgen ganz im Geiste von Twitter &amp; Co. tummelt. SAP, das steht für das digitale Gedächtnis vieler etablierter Unternehmen in aller Welt: die Verwaltungssoftware für Gehaltsabrechnungen, Mitarbeiterdaten, Betriebsabläufe, den Einkauf des Bleistifts für die Mitarbeiterin am Empfang. Die Bedienung entsprechender Programme ist in Handbüchern und in Webhilfen von SAP hinterlegt.</p>
<p>Aber bei konkreten Fragen zu Details der Software vertrauen immer mehr auf das Wissen der vielen. Suchfunktionen in den SAP-Wikis und Foren helfen, die Hotline von SAP zu entlasten. „Da sparen wir viel Geld“, sagt Finnern. In diesem Universum kann man einfach eine Frage stellen, „die erste Antwort gibt’s in der Regel nach 20 Minuten, und nach 24 Stunden sind eine Vielzahl der Probleme gelöst“, berichtet Finnern. Früher suchte man per Google nach einer bestimmten Information – künftig sucht die Information von sich aus ihre Empfänger. Vorausgesetzt, man hat an der passenden Stelle im sozialen Web seine Frage gestellt hat und sich einen E-Mail-Alert hinterlegt. Der wird aktiv, sobald jemand auf die Frage antwortet. Ein intelligentes Bewertungssystem über Beiträge und Beitragende hilft dem Einzelnen dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Besonders hilfreiche Nutzer werden mit Punkten belohnt.</p>
<p>Das hilft Neulingen, selektiv zu lesen und ihr Problem zu lösen. „Ein superaktiver Nutzer zieht neun aktive Nutzer, und die ziehen wiederum 90 Arbeiter. Das ist ein Gewinn für alle.“ 5000 bis 7000 Forumsbeiträge täglich hat Finnern gemeinsam mit nur drei Kollegen im Griff. Besonders beachtet werden die Hinweise von 75 Mentoren: Nicht-SAP-Mitarbeitern, die sich sehr intensiv mit Einzelproblemen von Anwendern beschäftigen, um Auftragsarbeiten fürs Weiterentwickeln zu erledigen.</p>
<p><strong>Dion Hinchcliffe: SAP macht das richtg</strong></p>
<p>„SAP macht das richtig“, urteilte der international renommierte Unternehmensberater Dion Hinchcliffe vor Kurzem am Rande der CeBIT im Gespräch mit der <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Soziale-Netze-befoerdern-eine-neue-Lesekultur" target="_blank">HAZ</a>. Viele Medien und Technikunternehmen hätten die Entwicklung „verstanden“ und würden sie vorantreiben. Anders als beispielsweise Ikea oder Harley Davidson: An diesen Unternehmen vorbei hätten sich mittlerweile eigene Communities im Web gebildet. Dort tummeln sich viele Fans, etwa unter <a href="http://www.ikea-fans.de" target="_blank">http://www.ikea-fans.de</a>. „Die helfen sich gegenseitig bei Problemen mit den Möbeln, vollständig am Unternehmen vorbei“, sagt Hinchcliffe.</p>
<p>Die Folge: Anrufer werden von der Hotline schon mal auf die eigentlich unternehmensfremde Website geleitet, berufen sich auf Informationen von dort und sind irritiert. „So was schädigt das Vertrauen.“ Es sei für traditionsreiche Unternehmen schwer, sich auf den neuen Umgang der Kundschaft mit dem inzwischen auch schon alten Medium Internet einzulassen. Doch führe kein Weg daran vorbei: „Die Kostenersparnis beim Telefon-Support ist enorm.“</p>
<p>Solch ein Umgang mit Informationen aus dem Netz hat Folgen. Wenn sich jedermann sein persönliches tägliches Informationspaket zusammenklicken kann, bleibt bei etablierten Medien weniger Platz für ungelesene und dennoch mitfinanzierte Rubriken für andere Leser. In den USA kämpfen viele Zeitungshäuser mit dem sich ändernden Leseverhalten. Am Dienstag erschien eine Tageszeitung von Seattle zum letzten Mal. Beim „San Francisco Chronicle“ scheinen die Lichter auszugehen. Die „Rocky Mountain News“ haben aufgegeben. „The Star Tribune“ in Minneapolis und die Zeitung von Philadelphia haben sich für bankrott erklärt.</p>
<p><strong>Wer behält die gesellschaftlich wichtigen Themen zuverlässig im Blick?</strong></p>
<p>Sind Städte ohne Zeitungen die Folge? Lokalrelevante „News“ gibt es zwar zunehmend im Netz, sei es über Google, Blogger oder die sozialen Netze, die dem einzelnen Informationen von irgendwo her aus dem Netz zusammenstellen. Doch dass jemand den örtlichen Müllskandal oder die heimische Ortsratssitzung zuverlässig im Blick behält und darüber berichtet, ist bei aller Freiheit im Internet nicht mehr sichergestellt. Der Kommunikationsexperte Clay Shirky hat das auf der CeBIT beim Telekom-Trendforum erklärt und in einem <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">viel beachteten Essay</a> am vergangenen Wochenende zusammgefasst: „So sieht die Revolution aus. <strong>Das alte Zeugs geht schneller kaputt, als dass die neuen Sachen sich zurechtgeruckelt haben.“</strong> Es gebe noch kein neues funktionstüchtiges Geschäftsmodell in einer digitalen Welt, in der jedwede „News“ kinderleicht kopiert oder generiert werden könnte. Einziger Ausweg: „Experimente“ mit den neuen Medien.</p>
<p>Vielleicht solche, wie sie die „New York Times“ am Wochenende <a href="http://twitter.com/nyt_tech/status/1335100117" target="_blank">erprobte</a>: „If you are serious about internet security, check this out: http://is.gd/nvf0 #ad“ hieß es da vom Twitterkonto der „Times“ aus – eine bezahlte Reklame war das. Im neuen Leseverhalten kamen viele Twitterteilnehmer nicht umhin, draufzuklicken, und sich anschließend von Werbung für ein Softwareprodukt bepixeln zu lassen.</p>
<p>Das große Geschäft ist auch das gewiss nicht. <strong>[Update:</strong> Und wie <a href="http://twitter.com/HolgerSchmidt" target="_blank">Holger Schmidt</a> von der FAZ <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/04/29/daempfer-fuer-twitter-60-prozent-der-nutzer-kehren-nicht-zurueck.aspx" target="_blank">analysiert</a>, kehren sogar 60 Prozent der Neulinge bei Twitter dem Dienst den Rücken.] Aber in der weiter zunehmenden Atomisierung der Ware „News“ zählt am Ende der Entwicklung schon ein einziger Klick auf solch eine Werbung wie ein Tropfen auf den heißen Stein.<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/bcd5af336a8249b4a5ffb57342f945d7" width="1" height="1" alt=""></p>
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