<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>homofaber.com &#187; Google</title>
	<atom:link href="http://www.homofaber.com/tag/google/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.homofaber.com</link>
	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Aug 2010 22:02:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Wolfram Alpha zum Dritten: Die Suchmaschine im Test von Twitter-Nutzern</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/05/wolfram-alpha-zum-dritten-die-suchmaschine-im-test-von-twitter-nutzern/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2009/05/wolfram-alpha-zum-dritten-die-suchmaschine-im-test-von-twitter-nutzern/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Alpha]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homofaber.com/?p=451</guid>
		<description><![CDATA[Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per Twitter habe ich nach dem ersten und dem zweiten Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse. Google-Sprecher Stefan Keuchel hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer die beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a> habe ich nach dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/06/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/">ersten</a> und dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/09/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/">zweiten</a> Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse.</p>
<p><span id="more-451"></span>Google-Sprecher <a href="http://twitter.com/frischkopp" target="_blank">Stefan Keuchel</a> hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer <strong>die beste suchmaschine der welt</strong> ist:-)&#8221;</p>
<p>Gesagt, getan. Die Anfrage &#8220;google wolfram alpha&#8221; bringt folgendes Ergebnis:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="Wolfram Alpha Google" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google.png" alt="Wolfram Alpha Google" width="588" height="779" /></p>
<p>Mit den Mitteln der Statistik ist damit die Antwort schnell gegeben: Google.com auf Platz 1 beim &#8220;site rank&#8221;, wolframalpha.com auf Platz 2216. Vier Milliarden Pageviews täglich für Google, 1,1 Millionen für Wolfram Alpha. Da liegen also tatsächlich Welten zwischen.</p>
<p>Nur die angezeigte Kurve scheint den Unterschied als nicht so gravierend zu markieren. Der Grund: Sie ist logarithmisch aufgebaut, was auf den ersten Blick ein geschöntes Bild zugunsten Wolfram Alpha ergibt. Auf einer linearen Skala, die sich einstellen lässt, wird der Bedeutungsunterschied klar ersichtlich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-455" title="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google2.png" alt="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" width="514" height="249" />Man beachte die gerade noch so eben sichtbare Linie von wolframalpha.com an der Nulllinie. Als Quelle wird hier Alexa angegeben.</p>
<p>Die Quellensituation ist in der Tat nicht befriedigend, wie Christoph Dernbach<a href="http://twitter.com/CDernbach/status/1745034227" target="_blank"> per Twitter anmerkte</a>: &#8220;<span class="status-body"><span class="entry-content">Wie wertvoll sind Suchmaschinen-Ergebnisse, wenn die Quelle der Daten nicht offengelegt wird?&#8221; Zwar finden sich unterhalb der Ergebnisse häufig weiterführende Links zu einer &#8220;Source information&#8221;, jedoch taucht dort häufig der Hinweis </span></span>&#8220;Wolfram|Alpha curated data, 2009&#8243; auf:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-456" title="Wolfram Alpha Quellen" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-quellen.png" alt="Wolfram Alpha Quellen" width="466" height="364" /></p>
<p>Ohnehin sollte man ja keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat &#8212; so ist bei dem Vergleich von Zugriffen auf Webseiten Alexa durchaus eine bedenkenswerte Quelle, andererseits bevorzugen manche andere Quellen wie Webhits oder Nielsen.</p>
<p>Leser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/to/Ibo75');" href="http://twitter.com/Ibo75" target="_blank">Ibo75</a> hatte den Vorschlag, die <strong>&#8220;beste Wohnlage in Hannover&#8221;</strong> per Wolfram Alpha zu erfragen. Mal abgesehen davon, dass es sich in Deutschland nirgendwo besser als in Hannover leben lässt (vom Braunschweiger Platz abgesehen <img src='http://www.homofaber.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , muss Wolfram Alpha hier passen. Da gibt es allenfalls Basisinformationen zu der Stadt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="Hannover bei Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-hannover.png" alt="Hannover bei Wolfram Alpha" width="534" height="672" /></p>
<p>Eine vergleichende Suche über US-amerikanische Städte brachte übrigens keine besonderen weiterführenden Informationen &#8212; dafür aber ausführlicheres Quellenmaterial.</p>
<p>Unschlagbar ist weiterhin Google bei der Abfrage, die Marian Semm per Twitter <a href="http://twitter.com/sam2810/statuses/1745927793" target="_blank">vorgeschlagen</a> hat: <strong>&#8220;</strong><span id="msgtxt1745927793" class="msgtxt no"><strong>Tod in Venedig &#8211; wer starb in der Lagunenstadt?&#8221;</strong> Google Deutschland verzweigt zum deutschen Wikipedia-Eintrag über die Novelle von Thomas Mann. Wolfram Alpha nennt zur Abfrage &#8220;death in venice&#8221; den Spielfilm &#8220;Morte a Venezia&#8221;:</span></p>
<p><span class="msgtxt no"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="Tod in Venedig" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tot-in-venedig.png" alt="Tod in Venedig" width="547" height="544" /><br />
</span></p>
<p>Auf die Abfrage &#8220;Tod in Venedig&#8221; hat Wolfram Alpha übrigens auf Deutsch geantwortet:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-459" title="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tod-in-venedig2.png" alt="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" width="345" height="130" />Man beachte das Wort &#8220;noch&#8221; &#8212; offensichtlich plant Wolfram Alpha durchaus, auch deutsche Abfragen zu ermöglichen. Im Webinar hat Stephen Wolfram allerdings auf eine entsprechende Anfrage von Journalisten, ob andere Sprache als Englisch geplant seien, geantwortet, es sei schwierig genug, englische Abfragen zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Weitere Anfragen gewünscht?</strong> Hinweise bitte über meinen <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter-Account</a>.</p>
<p>P.S.: Wer war noch mal Gustav von Aschenbach?</p>
<p><img src="file:///home/homofabe/Bilder/HAZ/2009/screenshots/WA-google.png" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homofaber.com/2009/05/wolfram-alpha-zum-dritten-die-suchmaschine-im-test-von-twitter-nutzern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WolframAlpha angetestet: Die neue Tiefe des Webs</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/05/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2009/05/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 22:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Wolfram]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[WolframAlpha]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homofaber.com/?p=378</guid>
		<description><![CDATA[In wenigen Tagen startet ein neues Internetangebot, das dem Wissen über unsere Welt eine neue Tiefe gibt. „WolframAlpha“ verknüpft Tonnen von statistischen Daten mit einer einfachen Abfragemöglichkeit im Stile von Google. Ich konnte einen ersten Blick auf die Maschine werfen und eigene Abfragen unterbringen. WolframAlpha ist derzeit unter der Adresse www.wolframalpha.com noch nicht funktionstüchtig. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_379" class="wp-caption aligncenter" style="width: 526px"><img class="size-full wp-image-379" title="WolframAlpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wolframalpha.png" alt="Neue Suchmaschine: WolframAlpha" width="516" height="114" /><p class="wp-caption-text">Neue Suchmaschine: WolframAlpha</p></div>
<p>In wenigen Tagen startet ein neues Internetangebot, das dem Wissen über unsere Welt eine neue Tiefe gibt.  „WolframAlpha“ verknüpft Tonnen von statistischen Daten mit einer einfachen Abfragemöglichkeit im Stile von Google. Ich konnte einen ersten Blick auf die Maschine werfen und eigene Abfragen unterbringen.</p>
<p><span id="more-378"></span>WolframAlpha ist derzeit unter der Adresse <a href="http://www.wolframalpha.com" target="_blank">www.wolframalpha.com</a> noch nicht funktionstüchtig. In einem sogenannten Webinar, einer per Internet übertragenen Livedemonstration samt Rückfragemöglichkeit seitens der teilnehmenden Journalisten, konnten wir jedoch schon einen Blick auf die Maschine werfen. In einer schlichten Eingabezeile lassen sich dort allerlei Datenbanken abfragen, Ergebnisse miteinander verknüpfen und in tabellarischer ebenso wie grafischer Ansicht anzeigen lassen. Beispiele:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/hYhLsQPHNas&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hYhLsQPHNas&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<ul>
<li> <strong>„france fish production“</strong> zeigt tabellarisch Daten und mit einer Kurvengrafik den Verlauf der französischen Fischproduktion der vergangenen Jahre</li>
<li> <strong>„MSFT Sun“</strong>, also das Börsenkürzel von Microsoft und der Name des Unternehmens Sun, holt eine Tabelle mit den wichtigsten Daten über Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und noch einiger Daten mehr über die beiden Unternehmen aus der Datenbank und setzt sie im Vergleich zueinander</li>
<li> <strong>„a_ _a_n“</strong> findet für ein Kreuzworträtsel passend Wörter, die exakt in das Schema passen (allerdings nur auf Englisch)</li>
<li> <strong>„6000 words“</strong> veranschaulicht die Zahl von 6000 Wörtern mit unterschiedlichen Abschätzungen darüber, wie viel das eigentlich ist: ausgedruckt etwa zwölf Seiten oder im Maschineschreiben durchschnittlich 100 Minuten Aufwand</li>
<li> <strong>„weather in princeton NJ when kurt godel died“</strong> holt Details über die Wetterlage in Princeton im US-Bundesstaat New Jersey für jenen Tag auf den Schirm, als Kurt Godel starb: 30° Fahrenheit, 88 Prozent Luftfeuchtigkeit.</li>
<li> <strong>„5th largest country in Europe“</strong> zeigt das fünftgrößte Land in Europa an, Deutschland</li>
<li> <strong>„gdp vs. Population for europe“</strong> zeigt das Bruttosozialprodukt europäischer Länder in Relation zur jeweiligen Größe des Landes</li>
<li> <strong>„next solar eclipse Chicago“</strong> nennt auf die Stunden genau den Zeitpunkt der nächsten Sonnenfinsternis für Chicago</li>
<li> <strong>„67 x 89“</strong> nennt nicht nur das Ergebnis 5963, sondern veranschaulicht das Berechnen auch durch eine Zifferntabelle, wie man sie beim Berechnen von Hand benutzen würde.</li>
</ul>
<p>Die Beispiele ließen sich endlos fortführen.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/5TIOH80Qg7Q&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5TIOH80Qg7Q&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Versagt hat die Maschine allerdings auch: etwa bei unserer Abfrage nach den Besucherzahlen zur Weltausstellung 2000 in Deutschland – da konnte Unternehmensgründer Stephen Wolfram nur mit der allgemeineren Zahl der mit dem Flugzeug eingereisten Touristen fürs Jahr 2007 einen Wert liefern (69,6 Millionen Menschen); das war nicht das, wonach wir gesucht hatten. Auch bei manchen anderen Abfragen musste WolframAlpha passen, zum Beispiel bei der Frage nach dem derzeitigen Standort eines US-Atom-U-Boots. Dennoch hat die neue Statistiksuchmaschine das Zeug zum nächsten großen Ding im Web. Die Idee erinnert an die Suchmaschine Wefind, die von Berlin aus auf ähnliche Weise Datenbanken anzapft und auswirft (und an der die Verlagsgruppe Madsack, die mein Arbeitgeber herausgibt, beteiligt ist).</p>
<p><strong>10.000 Rechnereinheiten bedienen</strong></p>
<p>Wie Wolfram erläuterte, soll das Angebot in weniger als zwei Wochen starten, dafür seien „10 000 CPUs“ (Rechnereinheiten) zu installieren – eine Größenordnung, die an die großen Abfragedienste Google und Wikipedia erinnert. Stephen Wolfram ist dabei allerdings keiner der üblichen Startupunternehmer: Sein für PCs erhältliches Programm „Mathematica“ gilt weltweit als Standard für die Auswertung statistischer Daten. Der Brite hat sich als Physiker und Mathematiker einen Namen gemacht – nicht als Geschäftsmann. Nebenbei lassen sich über die geplante Website auch mathematische Fragen lösen.</p>
<p>Ob WolframAlpha so durch seine bestechend erscheinende neue Technik auch kommerziell ein Erfolg wird, steht auf einem anderen Blatt. Er sei „mit den auf der Hand liegenden Partnern“ in aktiven Gesprächen, außerdem mit manchen Partnern, „die nicht so offensichtlich sind“. Der Großteil des Angebots werde kostenlos sein, zur Refinanzierung seien eine kostenpflichtige Profiversion und Werbemöglichkeiten geplant. In der Profiversion lassen sich beispielsweise die ausgespuckten Grafiken als weiterverarbeitbares PDF-Dokument herunterladen – um sie etwa in Unternehmensbroschüren oder Medien zu verwenden.</p>
<p>Zudem will Wolfram eine kostenpflichtige Schnittstelle für Unternehmenskunden anbieten, die auf das Datenbankwissen von WolframAlpha zurückgreift und das Vorgefundene mit eigenen Daten verknüpft. Interessant könnte so etwas beispielsweise für Versicherungen sein, die manche exotischen Erhebungen zusammenstellen, um Versicherungskosten festzulegen – etwa die jährliche Anzahl der Blitzeinschläge an einem bestimmten Standort in Relation zum dortigen Durchschnittseinkommen von Hausbesitzern.</p>
<p><strong>Logisches Denken, Argumente, Schlussfolgerungen</strong></p>
<p>„Ich glaube, dass WolframAlpha sogar Spezialisten neue Entdeckungen bescheren könnte“, sagt Nova Spivack, Chef des Internetportals <a href="http://Twine.com" target="_blank">Twine.com</a>, das etwas Ähnliches versucht hat. Gegenüber dem „Spiegel“ sagte Spivack, WolframAlpha werde die kollektive Intelligenz des Netzes deutlich erhöhen. Als „Google“-„Killer“ will er WolframAlpha nicht verstanden wissen: „Google versorgt die Welt mit Gedächtnis, WolframAlpha wird die Welt mit logischem Denken, Argumenten und Schlussfolgerungen versorgen“.</p>
<p>Google hat just letzte Woche einen Grafikdienst in seine Suchmaschine eingebaut, der öffentlich zugängliche USDaten veranschaulicht (und von Deutschland aus nur versteckt über die erweiterte Google-Suche zugänglich wird). Laut Produktmanager Ola Rosling ist das Angebot „erst der Anfang“. Das zugrundeliegende Wissen hatte Google bereits vor zwei Jahren mit dem Kauf der Firma Trendalyzer erworben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">http://www.wolframalpha.com/</a></li>
<li>Konkurrierendes Webangebot: <a href="http://start.csail.mit.edu/" target="_blank">http://start.csail.mit.edu/</a></li>
</ul>
<p><strong>(Update: Mittlerweile konnte ich die Maschine ausführlicher <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/09/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/">testen und weitere Beispiele für Suchanfragen zusammenstellen</a>.)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homofaber.com/2009/05/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Google-Elixier: Jeff Jarvis über die Linkökonomie</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/04/das-google-elixier-jeff-jarvis-uber-die-linkokonomie/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2009/04/das-google-elixier-jeff-jarvis-uber-die-linkokonomie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 23:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Dell]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Myheimat]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netze]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[WWGD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homofaber.com/?p=323</guid>
		<description><![CDATA[Ein „Zeitalter der Vergebung“ sehen Internet-Vordenker wie Jeff Jarvis durch die wachsende Abrufbarkeit persönlicher Informationen durch die Internet-Suchmaschine Google kommen. In seinem Buch „Was würde Google tun?“ beschreibt der Amerikaner eine neue Welt der Linkökonomie. Zu Dell-Computern hat Jeff Jarvis ein ganz besonderes Verhältnis. Ein Laptop des US-amerikanischen Herstellers entpuppte sich als fehleranfälliges Montagsgerät, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_335" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-335" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Jeff Jarvis: &quot;Was würde Google tun?&quot;" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/wwgd.jpg" alt="Jeff Jarvis: &quot;Was würde Google tun?&quot;" width="180" height="180" /><p class="wp-caption-text">Jeff Jarvis: &quot;Was würde Google tun?&quot;</p></div>
<p>Ein „Zeitalter der Vergebung“ sehen Internet-Vordenker wie Jeff Jarvis durch die wachsende Abrufbarkeit persönlicher Informationen durch die Internet-Suchmaschine Google kommen. In seinem Buch „Was würde Google tun?“ beschreibt der Amerikaner eine neue Welt der Linkökonomie.<br />
<span id="more-323"></span><br />
Zu Dell-Computern hat <a href="http://twitter.com/jeffjarvis" target="_blank">Jeff Jarvis</a> ein ganz besonderes Verhältnis. Ein Laptop des US-amerikanischen Herstellers entpuppte sich als fehleranfälliges Montagsgerät, und trotz vieler Versuche bekam der amerikanische Medienexperte keinen guten Service. Seine schlechten Erfahrungen beschrieb Jarvis in seinem Blog im Internet – und bekam daraufhin so großen Zuspruch von anderen Internetbenutzern, dass daraus eine ungeplante, ungezügelte Kampagne wurde. Die Folge: Am Ende nahm Dell seinen Service von Grund auf in Angriff.</p>
<p>In seinem bereits auf Englisch erschienenen und viel beachteten Buch „Was würde Google tun?“, das in den nächsten Tagen auf Deutsch erscheint, beschreibt Jarvis ausführlich, wie schädlich es anfangs für Dell war, die Blogger zu missachten – denn nicht nur Internetkenner bekamen die Kritik mit, sondern auch zahllose Bekannte dieser Internetexperten, Suchmaschinen, die Medien – und letztlich auch der Dell-Service selbst. „Dell lernte mühsam, wie die Kundschaft über das Unternehmen sprach“, berichtet Jarvis. Darauf einzugehen, wenn auch spät, entpuppte sich als Dreh- und Angelpunkt der in Rage geratenen Internet-Öffentlichkeit – weil sich auch das geänderte Verhalten schnell herumsprach. „Öffentlichkeit ist eine Tugend. Je öffentlicher Sie sind, desto einfacher sind Sie zu finden. Ihre Kunden sind Ihre Werbeagentur.“ Es gilt, auf die Kundschaft einzugehen, aber anders als bisher: öffentlich.</p>
<p><strong>Die Mühe vermeiden, über die Homepage zu gehen</strong></p>
<p>Das „Google-Elixier“ nennt Jarvis diese Methode, die eigene Kundschaft über eigene Webseiten in Foren und interaktiven Medien direkt anzusprechen – durchaus über Unterseiten auf „dell.com“, aber noch viel wichtiger durch die Erreichbarkeit dieser Seiten über die Google-Suchmaschine. Immer mehr Menschen vermeiden die kleine Mühe, sich die Webseite des Herstellers direkt herauszusuchen. Stattdessen googeln sie.</p>
<p>Was für Firmen gilt, greift auch bei Privatpersonen immer mehr um sich. Laut Statistik der Marketingfirma Alloy nutzen in den USA 96 Prozent der jungen Leute soziale Netze aller Art. Die Kehrseite: „Es gibt keine Privatsphäre, finden Sie sich damit ab“, sagt Vinton Cerf, einer der Begründer der Internet-Revolution und seit Kurzem einer der Verantwortlichen bei Google. „Unsere Fehler, jugendliche Irrtümer und Unbesonnenheiten werden öffentlicher und dauerhafter sein und uns bis an unser Lebensende verfolgen, denn dank Google hat die Welt ein besseres Gedächtnis.“ David Weinberger hat das so formuliert: „Ein Zeitalter der Transparenz muss ein Zeitalter des Vergebens sein.“ US-Präsident Barack Obama habe das vorgemacht, als er öffentlich bekannte, früher Marihuana geraucht zu haben. „Das Entscheidende ist nicht Privatsphäre, sondern Kontrolle über unsere persönlichen Informationen“, sagt Jarvis.</p>
<p>So hat auch Jarvis selbst Informationen über sein Herzleiden preisgegeben, wie bereits Google-Chef Sergej Brin über seine genetisch bedingte erhöhte Wahrscheinlichkeit, an Parkinson zu erkranken – mit der Folge, dass andere Tipps zum Umgang mit der Krankheit gaben. „Öffentlichkeit ist ein gemeinsames Gut. Die Weisheit der Masse gehört der Masse“, sagt Jarvis. Das Teilen und gegenseitige Mitteilen von Informationen ist sein Kerngedanke: Wenn von zwei Leuten jeder für sich eine gute Idee hat, steigt der Erkenntnisgewinn durchs Teilen: Dann haben plötzlich beide, jeder für sich, zwei gute Ideen. Für Jarvis ist das die „Generation G“ wie Google, die von der Öffentlichkeit Besitz ergreift.</p>
<p><strong>Über die Linkökonomie</strong></p>
<p>Über den neuen Star unter den sozialen Netzwerken, Twitter, entsteht zudem eine Linkökonomie, eine bei allen banalen Statusmeldungen beachtliche Ansammlung „wertvoller“ Links, also Querverweise auf lesenswerte Artikel und Beiträge anderer. „Das Internet macht uns nicht kreativer. Doch es bietet die Möglichkeit, dass das, was wir schaffen, gesehen, gehört und genutzt wird. Es gibt jedem Schaffenden die Chance, ein Publikum zu finden, das Publikum, das er oder sie verdient. Dadurch finden wir nicht nur, was uns gefällt, wir finden auch Menschen, denen gefällt, was wir tun.“</p>
<p>Was den großen Netzwerken aus Übersee wie Facebook, Myspace und LinkedIn sowie aus Deutschland Xing bei allen Erfolgsmeldungen über ihre rasant steigenden Nutzerzahlen fehlt, ist freilich der große Erfolg und die Verbreitung im Sublokalen. Doch der Anfang ist gemacht. Jarvis nennt Beispiele aus den USA, aber es gibt sie auch hierzulande: Da existiert etwa nahe Anglerteichen bei Ingeln-Oesselse südlich von Hannover ein abschüssiger Radweg, der beim Geradeausfahren direkt auf die offene Brummispur der Autobahn 7 führt. „Eine vorhandene Schranke wird niemals geschlossen“, <a href="http://www.myheimat.de/hannover-mitte/beitrag/90088/lebensgefaehrlicher-radweg/" target="_blank">beklagt ein Teilnehmer des Netzwerkes MyHeimat.de</a>, Gerd Zimmermann. Solch eine Miniinformation interessiert zunächst kaum jemanden, der nicht in der Gegend unterwegs ist. Gestern früh hatte die Information gerade einmal 18 Klicks. Doch sie wird zu einer einzelnen, gar lebensrettenden Info für jeden, der genau dort in nächster Zeit mit dem Fahrrad auf dem Hügel steht.</p>
<p><strong>Links tauchen in immer mehr relevanten Sammelstellen auf</strong></p>
<p>Ein handlicher Link zu solch einer mit Geodaten versehenen Info, der beim Radwandern auf dem Handy automatisch aufkommt, sobald man in der Nähe ist, wird der nächste Schritt. In der Linkökonomie von Google, Twitter und Co. scheint für solche Informationen fast unbegrenzt Platz. „Let’s clone Twitter“, sagt Robert Scoble, ein bei Twitter berühmter Journalist: Der Link zu einer solchen Info könnte digital kopiert in allen relevanten Sammelstellen auftauchen: im Navigationsgerät der Autofahrer, die dort vorbeirauschen, in digitalen Fahrradwanderkarten, die per Handy gestützt werden, im persönlichen „Feed“ des Ortsbürgermeisters von Ingeln-Oesselse. Ein „Twitterbot“, ein Stück Software, könnte genau dann aktiv auf diese Info hinweisen, sobald man sich in seiner Nähe befindet.</p>
<p>Die Technik ist da, sie ist nur häufig noch unsortiert, chaotisch und die Masse solcher Miniinfos nur vereinzelt zugänglich. Google macht es wie kein anderer vor, solche Daten zugänglich zu machen. Wer etwa nach „lebensgefährlicher Radweg Ingeln-Oesselse“ <a href="http://www.google.de/search?q=lebensgef%C3%A4hrlicher+Radweg+Ingeln-Oesselse" target="_blank">googelt</a>, fand gestern genau diesen einen Treffer. Im nächsten Schritt der Internet-Revolution warnt das Handy davor, sobald man in der Nähe ist, weil vielleicht MyHeimat-Nutzer als besonders zuverlässig eingeschätzt werden, der Beitragende Gerd Zimmermann sowieso und besonders viele andere Netznutzer darauf verlinken. Und es könnte passieren, dass zwischenzeitlich andere Internetnutzer darauf reagieren, die Gefahrenstelle über die sozialen Netze als untragbar weiterverbreiten, Medien darüber berichten und schließlich das Ordnungsamt eine Leitplanke vor der Autobahn veranlasst.</p>
<p><strong>Small is the new big</strong></p>
<p>Das ist, was US-Autor Jeff Jarvis mit seiner Google-Ökonomie meint: Der kleine Link zu einer Info wird zum großen Ganzen – „Small is the new big“. Eine Kleinigkeit nur gilt es zu überwinden: jegliche kleine Info so mit dem großen Ganzen zu vernetzen, dass der „Information Overload“, das Ersticken in Datenmüll, ausbleibt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=homofabercom&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3453155378&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homofaber.com/2009/04/das-google-elixier-jeff-jarvis-uber-die-linkokonomie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>iPhone und Google-Handy: So gelingen kostenlose Telefonate übers Internet</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/03/iphone-und-google-handy-so-gelingen-kostenlose-telefonate-ubers-internet/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2009/03/iphone-und-google-handy-so-gelingen-kostenlose-telefonate-ubers-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 21:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[G1]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonieren]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Friendcaller]]></category>
		<category><![CDATA[Fring]]></category>
		<category><![CDATA[Skype]]></category>
		<category><![CDATA[VoIP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homofaber.com/wordpress/?p=197</guid>
		<description><![CDATA[Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: Skype wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: <a href="http://www.skype.com" target="_blank">Skype</a> wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy in einem WLAN eingebucht ist oder am Rechner mit Internetanschluss sitzt). Funktionstüchtig ist diese Technik allerdings bereits bei anderen Anbietern wie <a href="http://www.friendcaller.com" target="_blank">friendcaller.com</a> und <a href="http://www.fring.com" target="_blank">fring.com</a>.</p>
<p><span id="more-197"></span>Das Besondere an friendcaller.com: Deren Anwendung funktioniert nicht nur übers Internet-Handy, sondern direkt im Internet-Browser ohne Installation von Zusatzsoftware. Wenn man sich etwa mit einem iPhone in einem WLAN aufhält, kann man so den Gesprächspartern am Arbeitsplatz-Computer anrufen – sofern der sich gerade auf der Homepage von friendcaller.com angemeldet hat. Er benötigt dafür keine extra Software. Die Telefoniersoftware wurde als Java-Programm realisiert, das sich im Augenblick der Kontaktaufnahme automatisch lädt. Gespräche ins Festnetz sind ebenfalls möglich, dann aber kostenpflichtig. &#8220;Wir glauben an unsere &#8216;CallMe&#8217;-Links&#8221;, sagt Geschäftsführer Michael Knecht &#8211; das sind Links, die sich auf Webseiten unterbringen lassen, um so auf Mausklick ein Telefonat herzustellen. Knecht demonstriert einen solchen Link in einem <a href="http://twitter.com/mikel2405/status/1420360970" target="_blank">Twitter-Beitrag</a>.</p>
<p>Bereits seit Oktober 2008 ist zudem <a href="http://www.fring.com">Fring</a> mit einer Anwendung fürs iPhone am Start, die unter anderem Telefonate via Skype ermöglicht. Allerdings gab es bereits zu Beginn Beschwerden über die Unzuverlässigkeit der Software.</p>
<p>Der Trend jedoch ist klar: Wo künftig ein WLAN zur Verfügung steht, wird auch Telefonieren ohne Zusatzkosten möglich. Solche Internet-Telefonate übers Handy-Netz dagegen <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/telekom-will-neues-skype-programm-fuer-iphone-und-blackberry-blockieren-392509/" target="_blank">will die Telekom in Deutschland blockieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homofaber.com/2009/03/iphone-und-google-handy-so-gelingen-kostenlose-telefonate-ubers-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Test: Google-Suche per Spracheingabe</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/11/im-test-google-suche-per-spracheingabe/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2008/11/im-test-google-suche-per-spracheingabe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 01:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[recognition]]></category>
		<category><![CDATA[Spracherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[voice]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homofaber.com/wordpress/?p=47</guid>
		<description><![CDATA[Der Internet-Konzern Google hat einen neuen Service gestartet, der Internet-Suchen per Spracheingabe ermöglicht. Zunächst ist das Angebot nur auf dem iPhone-Handy von Apple möglich. Dort startet man ein  Google-Programm, mit dem normale Sucheingaben per Tastatur auf dem Bildschirm möglich sind. Hebt man das Handy ans Ohr, erkennt das Gerät automatisch, dass eine sprachbasierte Suche bevorsteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_50" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe1.jpg"><img class="size-medium wp-image-50" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Google-Suche per Spracheingabe" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe1-200x300.jpg" alt="Google-Suche per Spracheingabe" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Google-Suche per Spracheingabe</p></div>
<p>Der Internet-Konzern Google hat einen neuen Service gestartet, der Internet-Suchen per Spracheingabe ermöglicht. Zunächst ist das Angebot nur auf dem iPhone-Handy von Apple möglich. Dort startet man ein  Google-Programm, mit dem normale Sucheingaben per Tastatur auf dem Bildschirm möglich sind. Hebt man das Handy ans Ohr, erkennt das Gerät automatisch, dass eine sprachbasierte Suche bevorsteht und signalisiert seine Bereitschaft durch einen Ton. Anschließend kann man dem Handy seine Suchwörter vorsprechen. In unserem Test waren die Ergebnisse allerdings wenig zuverlässig. Suchwörter werden nur in amerikanisch-englischer Aussprache erkannt.</p>
<p><span id="more-47"></span></p>
<p>Aus „how tall is the mount everest“ wird dann schon mal „hotel is the mount everest“, so dass anstelle der Höhe des Bergs falsche Treffer zu Unterkünften am Mount Everest angezeigt werden. Erst im dritten Versuch fand die sprachbasierte Suche eine Seite bei wiki.answers.com, die die korrekte Höhe 8448 Meter angab. Mit weiteren Suchtests ging es häufig ähnlich: Die Spracherkennung schlug zu häufig fehl, was allerdings auch am norddeutschen Akzent des Testers liegen könnte.</p>
<p>Dennoch beeindruckend ist die einfache Bedienung solch einer sprachbasierten Suche. Und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass Google die Spracherkennung gravierend verbessert: Durch die Übermittlung abertausender Miniaufnahmen vorgesprochener Suchwörter übers iPhone erhält der Suchmaschinenprimus ein riesig werdendes Basismaterial.</p>
<p>Damit kann Google die Spracherkennung langfristig verbessern: Richtig erkannte Spracheingaben übermittelt die Kundschaft in dem Augenblick, wenn sie auf einen der angezeigten Treffer klickt. Damit werden langfristig auch schwierige Akzente erkennbar. Entsprechende Analysesoftware bei Google durchforstet künftig alle eingehenden Aufnahmen von Internetsurfern und stellt die diversen Aussprachevarianten eines Wortes zum Vergleich für künftige Suchen bereit.</p>
<div id="attachment_52" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe2.jpg"><img class="size-medium wp-image-52" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Google-Treffer nach der Spracheingabe" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe2-200x300.jpg" alt="Google-Treffer nach der Spracheingabe" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Google-Treffer nach der Spracheingabe</p></div>
<p>Unternehmen wie IBM, die seit 30 Jahren an der Spracherkennung forschen, haben dagegen kaum Zugriff auf solche Sprachaufnahmen aus aller Welt.</p>
<p>Einmal mehr dürfte Google damit einen Startpunkt für eine neue Ära gesetzt haben: Dienstag war der Tag, als Google ein weltweites Archiv von Spracheingaben eröffnete.</p>
<p>Ursprünglich sollte es bereits ein paar Tage früher auf dem iPhone losgehen. Doch dem machte offensichtlich Apple einen Strich durch die Rechnung. Die Google-Sprach-Suche sollte in der ersten geplanten Fassung auch eine sprachbasierte Durchsuche nach Kontakten im Adressbuch des iPhones ermöglichen. „Call Steve“ vorzusprechen, um einen „Steve“ aus dem iPhone-Adressbuch anzurufen, möchte Apple offenbar lieber selbst als Software irgendwann anbieten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homofaber.com/2008/11/im-test-google-suche-per-spracheingabe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jimmy Wales greift vollmundig an: Googles Internetsuche ist kaputt, wir ändern alles</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/01/jimmy-wales-greift-vollmundig-an-googles-internetsuche-ist-kaputt-wir-andern-alles/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2008/01/jimmy-wales-greift-vollmundig-an-googles-internetsuche-ist-kaputt-wir-andern-alles/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 23:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Wales]]></category>
		<category><![CDATA[Wikia]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homofaber.com/wordpress/2008/01/05/jimmy-wales-greift-vollmundig-an-googles-internetsuche-ist-kaputt-wir-andern-alles/</guid>
		<description><![CDATA[Jimmy Wales, Gründer der etablierten Wissensdatenbank Wikipedia, greift massiv Google an: Die gängigen Suchfunktionen im Internet seien derzeit &#8220;kaputt&#8221;, es fehle an &#8220;Freiheit, Gemeinschaft, Verantwortlichkeit und Transparenz&#8221;. Seine neue Suchmaschine Wikia Search werde &#8220;all das ändern&#8221;. Wales äußert die vollmundige Ankündigung auf seiner Seite http://www.wikia.com/wiki/Wikia. Darüber soll in Kürze eine neue Suchmaschine verfügbar werden, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/jimmy-wales.jpg" title="Jimmy Wales"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/jimmy-wales.thumbnail.jpg" alt="Jimmy Wales" align="left" /></a><strong>Jimmy Wales,</strong> Gründer der etablierten Wissensdatenbank <a href="http://de.wikipedia.org" title="Wikipedia" target="_blank">Wikipedia,</a> greift massiv Google an: Die gängigen Suchfunktionen im Internet seien derzeit &#8220;kaputt&#8221;, es fehle an &#8220;Freiheit, Gemeinschaft, Verantwortlichkeit und Transparenz&#8221;. Seine neue Suchmaschine Wikia Search werde &#8220;all das ändern&#8221;.</p>
<p><span id="more-17"></span> Wales äußert die vollmundige Ankündigung auf seiner Seite <a href="http://www.wikia.com/wiki/Wikia" title="http://www.wikia.com/wiki/Wikia" target="_blank">http://www.wikia.com/wiki/Wikia</a>. Darüber soll in Kürze eine neue Suchmaschine verfügbar werden, die den Netzwerkgedanken bei Suchmaschinen stärker berücksichtigen soll. Ziel ist, nicht mehr eine geheimgehaltene Mechanik wie bei Google für die besten Suchtreffer zu verwenden, sondern die Internet-Nutzer <a href="http://http://www.homofaber.com/wordpress/2008/01/03/neue-suchmaschine-von-wikipedia-kommt/" title="http://www.homofaber.com/wordpress/2008/01/03/neue-suchmaschine-von-wikipedia-kommt/">stärker einzubeziehen</a>. Starten soll die neue Suchmaschine am Montag, 7. Dezember.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homofaber.com/2008/01/jimmy-wales-greift-vollmundig-an-googles-internetsuche-ist-kaputt-wir-andern-alles/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

