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	<title>homofaber.com &#187; Firefox</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>So rockt der Browser! Wie WebApps Software ersetzen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 23:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Web wird zum Betriebssystem: Immer neue Dienste erledigen direkt im Browserfenster Aufgaben, für die bisher extra Software gekauft oder heruntergeladen werden musste. Ein Überblick über neue &#8220;WebApps&#8221; &#8211; Software-Anwendungen direkt im Browserfenster. Buzzword ist eine Textverarbeitung von Adobe, die beim Erstellen von Dokumenten hilft. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von einheitlich gestalteten Absätzen über Tabellen bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Das Web wird zum Betriebssystem: Immer neue Dienste erledigen direkt im Browserfenster Aufgaben, für die bisher extra Software gekauft oder heruntergeladen werden musste. Ein Überblick über neue &#8220;WebApps&#8221; &#8211; Software-Anwendungen direkt im Browserfenster.</p>
<div id="attachment_247" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-247" href="http://www.homofaber.com/2009/04/03/so-rockt-der-browser-wie-webapps-software-ersetzen/090402-comp-pixlr3/"><img class="size-medium wp-image-247" title="Pixlr" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-pixlr3-500x254.jpg" alt="Pixlr" width="500" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Pixlr</p></div>
<p style="text-align: left;"><span id="more-207"></span></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-buzzw.bmp"><strong><img class="size-full wp-image-209 aligncenter" title="Adobe Buzzword" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-buzzw.bmp" alt="Adobe Buzzword" width="343" height="407" /></strong></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Buzzword</strong> ist eine Textverarbeitung von Adobe, die beim Erstellen von Dokumenten hilft. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von einheitlich gestalteten Absätzen über Tabellen bis hin zu eingefügten Bildern. Anschließend lässt sich das Dokument als Word-, OpenDocument- oder als PDF-Datei sichern. Außerdem ist es möglich, an dem Dokument gemeinsam mit anderen Autoren gemeinsam zu arbeiten. Google Docs hat das Prinzip vorgemacht, Adobe Buzzword setzt jedoch anders als die Google-Konkurrenz konsequent auf Flash-Programmierung – mit entsprechend „lecker“ gestalteten Bedienelementen. Besonders bei den verwendeten Schriften setzt Adobe einen neuen Standard. Klassische Internettypographie mit den altbackenen Windows-Fonts ist passé, stattdessen sind ausschließlich die auf Papier besser lesbaren Adobe-Schriften eingebaut. Nachteil der Software: Eine Silbentrennung ist bislang nicht vorgesehen. (<a href="http://buzzword.com" target="_blank">http://buzzword.com</a>)</p>
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<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-create.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-215" title="Creately" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-create.bmp" alt="Creately" width="484" height="247" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Creately</strong> und <strong>Lovelycharts</strong> helfen beim Zeichnen von Diagrammen. Damit lassen sich Arbeitsabläufe, Organisationsstrukturen und elektronische Schaltungen veranschaulichen. Aus einem Satz von Elementen kann der Benutzer sich auf einem virtuellen Rechenpapier Quadrate, Symbole, Dreiecke und Logos platzieren und per Verbindungslinien oder Pfeilen miteinander verbinden. Verschiebt er eines der Elemente, wandern die Verbundlinien entsprechend mit. Wer mal eben sein privates Hausnetz darstellen möchte, dürfte damit schnell zu einem Ergebnis kommen. Aber auch für das schnelle Organigramm über die Aufteilung der Arbeitsgruppen in einer Firma taugen beide Programme. Sämtliche Elemente lassen sich beschriften. Creately wirkt dabei noch etwas mächtiger als Lovelycharts, befindet sich derzeit allerdings noch in einer geschlossenen Betaphase – zum Anschauen muss man sich anmelden und dann auf einen Zugangscode warten. (<a href="http://www.creately.com" target="_blank">www.creately.com</a> und <a href="http://www.creately.com" target="_blank">my.lovelycharts.com</a>)</p>
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<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-slides.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-221" title="280 slides" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-slides.bmp" alt="280 slides" width="489" height="582" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>280 Slides</strong> ist das teure Microsoft-PowerPoint-Präsentationsprogramm in abgespeckter Fassung, für Besserwisser. Darin lassen sich einfache Präsentationen ohne Zusatzsoftware erstellen, im Web speichern und später bildschirmfüllend vorführen. Eine überschaubare Zahl an Gestaltungsvorlagen ist vorhanden, auch vorhandene Powerpoint-Vorlagen lassen sich, sofern sie nicht zu aufwendig gestaltet sind, importieren und überarbeiten – wobei allerdings Effekte verloren gehen. Das Präsentationswerkzeug ist simpel genug, um Text, Fotos und Videos ansprechend zu zeigen. Auch ein Export der Präsentation als simple Slideshow oder als Video ist möglich. (<a href="http://280slides.com">http://280slides.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Slideshare</strong> ist der Speicherplatz und die Zeigewebsite für persönliche PowerPoint-Präsentationen. Hier kann man seine PowerPoint-, OpenOffice- und Apple-Keynote-Dateien heraufladen und anschließend bequem vom Browser aus bildschirmfüllend präsentieren – ohne dass auf dem genutzten Rechner tatsächlich PowerPoint oder Co. verfügbar sein müssen. Die Webseite eignet sich besonders dafür, die Präsentationen im Internet zu veröffentlichen und bekannt zu machen, etwa durch Links in E-Mails und auf Webseiten. Wahlweise lässt sich die Slideshow auch auf einen kennwortgeschützten persönlichen Zugang begrenzen. Manche PowerPoint-Effekte bleiben für die Webpräsentation allerdings auf der Strecke. (<a href="http://www.slideshare.net" target="_blank">www.slideshare.net</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-prezi.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-222" title="Prezi" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-prezi.bmp" alt="Prezi" width="415" height="211" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Prezi</strong> verschafft PowerPoint-Präsentationen ein hartes Ende – mit Hilfe dahingeworfener Dokumente, die man auf der Browseroberfläche verstreut wiederfindet und durch Hinein- und Herauszoomen anzeigt. Man wechselt als Präsentator ständig zwischen dem Blick aufs große Ganze und das wichtige Detail. Für die „etwas andere Präsentation“, ohne zu sehr von Gepflogenheiten abzuweichen, scheint das Angebot einen Versuch wert. (<a href="http://prezi.com">http://prezi.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-pixlr.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-227" title="Pixlr" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-pixlr.bmp" alt="Pixlr" width="691" height="352" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Pixlr</strong> zaubert ein kleines, mächtiges Bildbearbeitungsprogramm à la Photoshop ins Browserfenster – mitsamt den wichtigsten Fertigkeiten zum Verbessern von Bildern. Ein neuer Ausschnitt, korrigierte Farben, Verminderung des Rote-Augen-Effektes bei geblitzten Bildern, Freistellen von Personen vor weißem Hintergrund, das alles und noch mehr ist mit Pixlr möglich. Auch unterschiedliche Bildebenen und Text-in-Bild-Kompositionen lassen sich bearbeiten. Fürs schnelle Bildbearbeiten und Veröffentlichen im Web taugt die Software allemal, gespeichert werden die Bilder ausschließlich auf der lokalen Festplatte. (<a href="http://www.pixlr.com" target="_blank">www.pixlr.com</a>, einen alternativen Blick mit weniger Möglichkeiten, aber einfacherer Bedienung lohnt <a href="http://www.picnik.com" target="_blank">www.picnik.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-friendc.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-223" title="Friendcaller" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-friendc.bmp" alt="Friendcaller" width="457" height="563" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Friendcaller:</strong> Skype ist ja schön und gut, lässt sich damit doch bequem und günstig übers Internet telefonieren. Voraussetzung allerdings ist die Installation der Skype-Software. Wer die nicht hat und auch nicht installieren darf, sollte einmal friendcaller ausprobieren. Hier läuft das Telefonierprogramm komplett im Browser, ohne Hilfe irgendwelcher Erweiterungen. Voraussetzungen: In der Firma muss das hauseigene Rechenzentrum bestimmte Ports auch für Javaanwendungen freigeschaltet haben, und der Gesprächspartner muss ebenfalls bei Friendcaller registriert und bei Gesprächsbeginn übers Festnetzinternet (nicht Mobilfunkinternet) angemeldet sein. Dann klappen sogar kostenlose Telefonate von und zu iPhone-Nutzern. Die Unterscheidung zwischen Festnetz- und Mobilfunkinternet ist eine Erfindung der Deutschen Telekom vom Dienstag. Damit sollen kostengünstigere Telefonate per Friendcaller und Konkurrenten wie Skype oder Fring unterbunden werden. (<a href="http://friendcaller.com" target="_blank">http://friendcaller.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>PDFVue</strong> gelingt es, PDF-Dateien in manchen Details zu überarbeiten – nicht mehr und nicht weniger. Normalerweise braucht man für die Korrektur von PDF-Dateien entweder das Originaldokument oder das teure Adobe Acrobat Professional. Mit dieser Website ist der eine oder andere ärgerliche Schreibfehler im PDF schnell korrigiert, ohne auf die Profisoftware zurückgreifen zu müssen. Hochladen, überarbeiten, herunterladen, so geht’s. Zeilenumbrüche werden bei längeren überarbeiteten Passagen allerdings nicht berücksichtigt – Tippex für PDFs ist das, aber manchmal braucht man das. (<a href="http://www.pdfvue.com" target="_blank">www.pdfvue.com</a>).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zemanta</strong> hilft Textarbeitern dabei, ergänzendes Material zu einem Text zu finden – etwa Fotos, weiterführende Links oder Videos. Man nimmt seinen Text, kopiert ihn in die Seite, und Zemanta erstellt dazu die zumeist passende weiterführende Information, die man bei Veröffentlichungen im Internet erwartet. Hilfreich und funktionstüchtig ist das allerdings derzeit nur bei englischen Texten &#8211; deswegen sollte man seinen Text vorher per translate.google.com grob ins Englische übersetzen lassen. Dass dabei keine filigranen Übersetzungen und auch nicht immer die „richtigen“ weiterführenden Links herauskommen, dürfte klar sein. Für gute Vorschläge zum Anreichern des eigenen Textes mit weiterem Material taugt der Dienst aber allemal. (<a href="http://www.zemanta.com" target="_blank">www.zemanta.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-zoho.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-224" title="Zoho" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-zoho.bmp" alt="Zoho" width="391" height="439" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zoho</strong> macht aus den oben nur angedeuteten Möglichkeiten von Webprogrammen ein Geschäft. Das Unternehmen versammelt die in vielen Büros nötigen Programme komplett im Browser. Dazu zählen E-Mail, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Dokumenteverwaltung, Wiki, Kalender, Chat. Alles das und noch mehr ist im Browser zugänglich und für eine kleine Firma, die nicht gleich mit großen Softwareanschaffungen starten möchte, einen Versuch wert. Auch Programme zum Projektmanagement, für Zeitnachweise und einfache Verwaltung von Datenbanken sind möglich. Wer das ernsthaft nutzen möchte, wird um die kostenpflichtigen Bestandteile des Dienstes nicht herumkommen und bei intensiver Nutzung eine monatliche Gebühr zahlen müssen. (<a href="http://www.zoho.com" target="_blank">www.zoho.com</a>)</p>
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		<title>Zum Lesen am Kaminofen: Twitter für Einsteiger</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 23:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Einsteiger bedeutet Twitter zunächst eine schwer durchschaubare Mechanik. Klar: Unter twitter.com sich kostenlos mit einem Pseudonym anzumelden dürfte noch jedem Internet-Surfer gelingen. Und dann? Hier ein paar Handreichungen, um die Faszination, Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Twitter zu ergründen. Da ist man also frisch im sozialen Netzwerk Twitter angemeldet und doch erst mal allein. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/twitter-logo.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-101" title="twitter-logo" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/twitter-logo.gif" alt="" width="174" height="174" /></a></p>
<p>Für Einsteiger bedeutet Twitter zunächst eine schwer durchschaubare Mechanik. Klar: Unter <a href="http://twitter.com" target="_blank">twitter.com</a> sich kostenlos mit einem Pseudonym anzumelden dürfte noch jedem Internet-Surfer gelingen. Und dann?</p>
<p>Hier ein paar Handreichungen, um die<strong> Faszination, Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Twitter </strong>zu ergründen.</p>
<p><span id="more-67"></span></p>
<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/twitter-logo.gif"> </a></p>
<p>Da ist man also frisch im sozialen Netzwerk Twitter angemeldet und doch erst mal allein. Die eigene Homepage findet sich unter twitter.com/<em>pseudonym</em>, wobei hinter dem Schrägstrich das bei der Anmeldung gewählte Pseudonym wie zum Beispiel homofaber oder hazde einzutragen ist, also <a href="http://twitter.com/homofaber">http://twitter.com/homofaber</a> beziehungsweise <a href="http://twitter.com/hazde" target="_blank">http://twitter.com/hazde</a> <strong>[Update:</strong> mittlerweile <a href="http://twitter.com/haz" target="_blank">http://twitter.com/haz</a>]. Das ist die eigene Twitter-Seite. Wie findet man nun andere Nutzer? Die im Menü angebotene Suchen-Funktion von Twitter ist dafür weitgehend unbrauchbar. Hier kann man nur nach Mail-Adressen suchen. Es gilt, weiter zu forschen.</p>
<p>Statt dessen sollte man auf die versteckte Suche von Twitter wechseln: <a href="http://search.twitter.com" target="_blank">http://search.twitter.com</a>. Hier kann man nach Stichworten im Twitter-Universum suchen – und so recht schnell zum Beispiel die jüngsten Beiträge finden, in denen Wörter wie „Hannover“, „Mumbai“ oder „Britney“ vorkommen.</p>
<p>Neben viel persönlichem Gequatsche von Unbekannten taucht so möglicherweise der eine oder andere interessante Beitrag auf. Nachrichtenmenschen stoßen vielleicht auf diesen Eintrag:</p>
<ul>
<li><strong><a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/to/polizei_update');" href="http://twitter.com/polizei_update" target="_blank">polizei_update</a>:</strong> polizeiupdate.de Bundespolizei <strong>Hannover</strong>: BPOLD-H: Bundespolizei für UEFA-Pokalspie.. <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/link/1032448917')" href="http://tinyurl.com/54v6l4" target="_blank">http://tinyurl.com/54v6l4</a> (<a onclick="decodeUrl(this); return false;" href="http://search.twitter.com/search?q=hannover#">expand</a><img src="http://search.twitter.com/images/expanding.gif?1227655973" border="0" alt="" width="30" height="7" align="bottom" />)<br />
about 4 hours ago · <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/reply/polizei_update');" href="http://twitter.com/home?status=@polizei_update" target="_blank">Reply</a> · <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/status/1032448917');" href="http://twitter.com/polizei_update/statuses/1032448917" target="_blank">View Tweet</a></li>
</ul>
<p>Hier twittert also jemand mit der Bezeichnung <em>polizei_update</em> und hat vor vier Stunden eine Information über ein &#8220;UEFA-Pokalspie&#8230;&#8221; geschrieben. Mehr gibt’s unter der genannten Internet-Adresse. Bei tinyurl handelt es sich um einen Internet-Adressen-Verkürzer-Dienst. Anstatt der ellenlangen Adresse</p>
<blockquote><p><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70246/1312370/bundespolizeidirektion_hannover/rss" target="_blank">http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70246/1312370/bundespolizeidirektion_hannover/rss</a></p></blockquote>
<p>wurde hier die verkürzte Fassung</p>
<blockquote><p><a href="http://tinyurl.com/54v6l4">http://tinyurl.com/54v6l4</a></p></blockquote>
<p>eingetragen. Wer auf die kurze Adresse klickt, wird auf die lange umgeleitet &#8211; und erfährt so Näheres zu Plänen der Polizei zu einem Fußballspiel in Wolfsburg (so der Stand bei Veröffentlichung dieses Textes).</p>
<p><strong>Hintergrund: </strong>Twitter-Beiträge sind auf 140 Zeichen begrenzt. Will man diesen Polizeiinfodienst ständig in seiner persönlichen Sammlung haben, erkundet man seinen „Tweet“: Das ist der Nachrichtenstrom, den <em>polizei_update</em> durch ständig neue Meldungen generiert. Einfach aufs Logo oder auf „View Tweet“ klicken, dann landet man bei <a href="http://twitter.com/polizei_update" target="_blank">http://twitter.com/polizei_update</a> – und kann über das unscheinbare Feld „Follow“ unterhalb des Hubschrauber-Bildes sich als Follower, als Abonnent, eintragen.</p>
<p><strong>Die Folge:</strong> Künftig erhält man auf seiner persönlichen Homepage http://twitter.com/<em>pseudonym</em> sämtliche Beiträge dieses Dienstes angezeigt.</p>
<p>Mühsam? Gewiss. Spannend wird dieses Abonnieren erst dann, wenn man das Geschreibe und Gequatsche mit anderen Dimensionen verknüpft: Zeit, Ort, Verfolgern und Verfolgten, Mininetzwerken ohne wirtschaftlichem Hintergrund irgend eines großen Konzerns. Ganz simpel beispielsweise, wenn man einmal nachschaut, wen andere im Netz abonniert haben.</p>
<p>Schauen wir beispielsweise einmal auf <a href="http://twitter.com/hazde" target="_blank">http://twitter.com/hazde</a> – dort twittern Mitarbeiter der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Oben rechts sind zwei Zahlen genannt: „194 following_me“ und „140 followers_me“. Das heißt: Die HAZ-Leute selbst verfolgen, was 194 andere alltäglich twittern.</p>
<p>Was die HAZ im Twitter-Universum schreibt, erhalten 140 offensichtlich Interessierte bei sich auf dem Schirm, wenn sie sich mit Twitter beschäftigen.</p>
<p>Beide Zahlen sind anklickbar. Und so stellt man etwa fest, dass unter den Interessierten an dem Dienst so Pseudonyme wie zoomer_de, dieterbohlen (ja, der echte), SPDNDS, klingbeil09, weltkompakt, saschalobo und DerWesten eingetragen sind. Mit wenigen Klicks kann man sich wie die HAZ-Leute als Follower dieser Anbieter eintragen: erst aufs Logo, dann auf „Follow“ gehen.</p>
<p><strong>Zusatzdienste am Rechner entfalten den Charme von Twitter</strong></p>
<p>Mühsam ist es allerdings, wenn man sich über die Twitter-Beiträge dieser Nutzer auf dem Laufenden halten möchte. Der Weg über die eigene Homepage http://twitter.com/<em>pseudonym</em> macht auf Dauer keinen Spaß, um alle diese Beiträge nachzulesen. <strong>[Update:</strong> Das hat auch <a href="http://twitter.com/HolgerSchmidt" target="_blank">Holger Schmidt</a> von der FAZ in einer <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/04/29/daempfer-fuer-twitter-60-prozent-der-nutzer-kehren-nicht-zurueck.aspx" target="_blank">Analyse</a> vorgestellt. Die Webseite wirkt abschreckend, 60 Prozent der Erstnutzer kehren nicht zurück.]</p>
<p>Seinen ganzen Charme und konkreten Nutzen entfaltet Twitter erst dann, wenn man unmittelbar nach Einstellen neuer Nachrichten aus seinem Netz darüber informiert wird.</p>
<p><strong>Das geht so.</strong> Nutzer des Browsers Firefox können sich ein Addon (also eine Programmerweiterung) namens Twitterfox installieren. Das gibt es hier: <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5081" target="_blank">https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5081</a> – einfach „Zu Firefox hinzufügen“ anklicken und „installieren“, schon wird diese Minisoftware einen Firefox-Neustart später als kleines Symbol unten rechts angezeigt. Hier hinterlegt man mit einem Rechtsklick (unter Windows) seine Zugangsdaten zu Twitter, und dass das Miniprogramm beispielsweise „alle 3 Minuten“ nachschauen soll, ob neue Nachrichten aus dem persönlichen Twitter-Universum vorliegen. Fortan poppt aus dem kleinen Twitter-t unten rechts im Browser ein Fenster hoch, sobald andere etwas in ihren Nachrichtenfenster eingetragen haben. Persönlich kann man direkt darunter in einer Eingabezeile antworten.</p>
<p><strong>Aber Vorsicht:</strong> Was man hier hineinschreibt, wird per Google- oder Twitter-Suche auffindbar. Persönliche Botschaften sollte man in diesem Modus besser vermeiden. Die zweite Crux: Direkt zu sehen, also beispielsweise innerhalb eines hochfahrenden Twitterfox-Fensters, bekommen diese Eintragungen nur diejenigen, die sich als Ihr „Follower“ eingetragen haben. Es nützt also nichts, wenn Sie sich erst als „Follower“ von „LarsHinrichs“, dem Chef von Xing, eintragen und ihm dann in Ihrem persönlichen Nachrichtenstrom („Tweed“) auf seine Verärgerung über dpa antworten. „LarsHinrichs“, der Echte, muss Sie selbst für interessant genug befunden haben, Ihnen zu „followen“. Jeder sucht sich eben selbst seine interessantesten Quellen.</p>
<p>Hinrichs hat laut seiner Homepage <a href="http://twitter.com/larshinrichs" target="_blank">http://twitter.com/larshinrichs</a> 133 Quellen, die ihn interessieren. Mehr als zehnmal so viele Twitternutzer verfolgen dagegen die Kurznachrichten des Geschäftsmanns.</p>
<p><strong>Nicht alles Twittern ist öffentlich</strong></p>
<p>Neben diesen stets öffentlichen Beiträgen gibt es außerdem die Möglichkeit, anderen zu antworten oder ihnen eine „direkte“ Antwort zukommen zu lassen. Die normale Antwort bekommt der andere in einem gesonderten Bereich namens „Replies“ von Twitter angezeigt. Dazu schreibt man das Pseudonym des Angeschriebenen mit einem davorgestellten @ in seine Botschaft.</p>
<p>Schreiben Sie also „@homofaber Netter Text“ in Twitter, erhalte ich diese Nachricht gesondert angezeigt, kann sie also unschwer übersehen – aber auch andere bekommen diese Nachricht zu sehen, sofern die anderen zu Ihren Followern gehören.  Die „direkte“ Antwort bekommt der Angeschriebene dagegen nur alleine zu sehen. Dazu setzt man ein „d“ gefolgt von einem Leerzeichen vor seine Botschaft. Dann erhält der Angeschriebene zusätzlich eine Mail mit dem Inhalt.</p>
<p>Schreiben Sie also „d homofaber Habe eine vertrauliche Info für Dich“. Bei Google &amp; Co. werden diese persönlichen Nachrichten nicht gefunden. Wer will, kann seinen persönlichen Nachrichtenstrom auch komplett unöffentlich machen. Mit der entsprechenden Einstellung im Twitter-Menü erhalten andere nur durch personalisierte Freischaltung Zugriff auf die Kurznachrichten.</p>
<p><strong>Viele andere Dienste nutzen Twitter und begründen neue Funktionen</strong></p>
<p>Steigt man tiefer ins Twitter-Universum ein, ergeben sich unzählige auf dem System aufbauende Funktionen. Die Twitter-Leute aus den USA haben ihre Datenbank weitgehend für andere Dienste zugänglich gemacht. Mit dem Erfolg dieses nicht nur browserbasierten Kurznachrichtendienstes springen viele weitere Firmen mit nützlichen Anwendungen auf. Fachleute nennen das <em>Mashups</em>: miteinander vernetzte Netze.</p>
<p>Einer davon ist <a href="http://twittermap.com" target="_blank">twittermap.com</a>: Der Dienst hat eine Weltkarte mit der Twitterdatenbank verknüpft. Dort lässt sich auf die Schnelle herausfinden, wo beispielsweise in Mumbai, dem indischen Bombai, zuletzt Twitterfreunde aktiv waren. Während der Terrorangriffe in der indischen Wirtschaftsstadt nutzten einige Nachrichtensender wie CNN und die britische BBC diese Funktion, um Kontakt zu ortsansässigen Internet-Nutzern herzustellen. Auf die Schnelle abonniert, erhalten Journalisten auf diesem Weg Zugang zu Fremden, können ihnen direkte Fragen zum Geschehen stellen und eine Telefonnummer für weitergehende Informationen erfragen.</p>
<p>Hintergrund ist die so genannte Geoinformation, die man als Twitter-Nutzer zusätzlich hinterlegen kann. Darin legt man fest, wo man sich gerade befindet. Eine Angabe wie „L: Hannover, Germany“ hinterlegt etwa die „Location“ (Ortsangabe) <em>Hannover</em> in dem Dienst – und fortan finden andere über Twitter, Twittermap oder weitere Twitterdienste auch Ihre Beiträge aus diesem Standort.</p>
<p><strong>Diese Geoinformation</strong> eröffnet eine weitere Dimension. Zunehmend können Handys diese Angaben über ihren Standort mitversenden – sei es eine schriftliche Angabe wie der Name der Stadt oder eine mathematische Angabe in Breiten- und Längengraden.</p>
<p>Fürs iPhone von Apple beispielsweise gibt es kostengünstige Software wie den Twittelator Pro, mit dem man unterwegs bequem „mal eben“ twittern kann. Die Software ist in der Lage, Twitter-Feeds aus der näheren Umgebung anzuzeigen, etwa in einem Umkreis von 25 Kilometern. Da liegt es nahe, in einer fremden Stadt mal eben die Twitter-Nutzer aus der Umgebung <em>anzutwittern</em>: „Bin neu in Hannover, suche über Twitter – suche eine Kneipe mit gutem Guinness. Empfehlungen?“ Gegenwärtig nutzen zwar vor allem die „early adopters“, die ständigen Erstnutzer neuer Technik Twitter, so dass man keinen repräsentativen Querschnitt von Antworten erwarten darf. Aber für neue Kontakte taugt der Dienst allemal.</p>
<p><strong>Für den Journalismus</strong> ergeben sich zusätzlich neue Quellen, ein weiterer Nachrichtenkanal: Über den Dienst <a href="http://hashtags.org" target="_blank">http://hashtags.org</a> im Zusammenspiel mit <a href="http://twitterfeed.com">http://twitterfeed.com</a> ist es beispielsweise mit geringem Aufwand möglich, das Twitteruniversum anhand bestimmter Suchbegriffe zu verfolgen. Immer wenn jemand irgendwo in der Welt das Stichwort „<em>Hannover</em>“ eintwittert, erhält man beispielsweise solche Nachrichten. Da ist dann natürlich viel Irrelevantes dabei. Aber als neulich im hannoverschen Hauptbahnhof die Züge still standen und es zu langen Verspätungen kam, war es der Twitterdienst, der auf diesem Weg Eingang in die Berichterstattung der Zeitung fand.</p>
<p>Ein Twitter-Teilnehmer hatte gefragt, warum die Züge still stehen, ein anderer konnte kurz darauf als Auskunft geben, dass es einen Suizid gegeben habe. Ein Polizeireporter bekam diese Information mit, fragte offiziell bei der Pressestelle der Bahn nach. Sie bewahrheitete sich. Kurz darauf erschien die Meldung darüber im Online-Dienst der Zeitung. Pressestellen, Nachrichtenagenturen und etablierte Medien dürften durch Twitter zusätzlich getrieben werden, aktuell und sicher zu berichten.</p>
<p><strong>Retwittering verbreitet Gerüchte</strong></p>
<p>An der klassischen journalistischen Regel, eine zweite Quelle für eine bestimmte Information einzuholen, dürfte allerdings auch in Zukunft kein Weg vorbei führen. Falschmeldungen pflanzen sich über Twitter ebenso schnell fort, weil es vielfach praktiziert wird, Gelesenes als „Retwittering“ oder kurz „RT“ ungeprüft weiterzuverbreiten. Da bekommt man dann beispielsweise  aus seinem persönlichen Twitter-Universum sinngemäß die Mitteilung <em>„RT: @xyz Indische Regierung bittet darum, Twitter-Dienst wegen der Angriffe in Mumbai einzustellen“.</em> Die Quelle <em>xyz</em> ist dabei kaum zuverlässig – und auch wenn man bei <em>xyz</em> nachschlägt, wen derjenige abonniert hat, verläuft die Recherche im Sande.</p>
<p>Weitere Suchen über <a href="http://search.twitter.com" target="_blank">search.twitter.com</a> und Google verlaufen ebenso – und als einzige Botschaft bleibt am Ende: Die indische Regierung hat die Medien lediglich <em>allgemein</em> dazu aufgerufen, zurückhaltend zu berichten, um den Terroristen keine zusätzlichen Informationen über die Vorhaben der Antiterrorkräfte zu geben. Keine Rede davon, dass ausgerechnet Twitter noch schneller als das Fernsehen sei. Im Detail eine Falschmeldung.</p>
<p>Hardcore-Twitter-Nutzer werden über Dienste wie <a href="http://monitter.com" target="_blank">http://monitter.com</a> zusätzlich bedient &#8211; dort laufen auf Basis eingestellter Stichwörter nahezu in Echtzeit die Beiträge von Twitter-Nutzern ein &#8211; von vielen Enthusisasten ebenso wie von Nachrichtenmedien. Mit entsprechender Programmierung lassen sich so auch Kanäle programmieren, die alle seriösen Eilmeldungsdienste dieser Welt vereinen. &#8220;<a href="http://twitter.com/spiegel_eil" target="_blank">Spiegel_Eil</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://twitter.com/BreakingNewsOn">BreakingNewsOn</a>&#8221; sind zwei solche Dienste.</p>
<p>Auch Falschmeldungen und unbestätigte Gerüchte bekommen über Twitter so eine zusätzliche und gefährliche Dynamik. Fraglich ist auch noch, wie das Genre sich handhaben lässt, wenn immer mehr Nutzer mitmachen. Journalisten werden auch künftig ihre Arbeit machen müssen, Nachrichten zu überprüfen. Aber sie bekommen über Twitter einen neuen Weg mit geringerer Hürde zu bestimmten Lesern.</p>
<p>Twitter-Nutzer können auf den zur Verfügung stehenden 140 Zeichen (nicht Zeilen) mal eben schnell hinausposaunen, dass Züge im Bahnhof zwei Stunden Verspätung haben; ob das stimmt und warum das so ist und ob das eine Nachricht ist, müssen weiterhin und künftig noch viel besser als bisher Journalisten bewerten und beschreiben.</p>
<p><em>Von Marcus Schwarze</em></p>
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