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	<title>homofaber.com &#187; Medien</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Mit Twitter Geld verdienen (II)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 02:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das gar nicht so einfach. Mit Twitter Geld zu verdienen. Man frage bei Twitter, wie man mit Twitter Geld verdienen kann, stelle alle Bedenken hintan &#8212; und dann mache man einfach: So ein Paypal-Button ist schließlich schnell zusammengeklickt; in die Webseite integriert; und per Twitter gestreut. &#8220;These are just my 2 cents&#8221;, sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich ist das gar nicht so einfach</strong>. Mit Twitter Geld zu verdienen.</p>
<p><span id="more-542"></span><br />
Man frage bei <a href="http://twitter.com/homofaber">Twitter</a>, wie man mit Twitter Geld verdienen kann, stelle alle Bedenken hintan &#8212; und dann <em>mache </em>man einfach: So ein Paypal-Button ist schließlich schnell zusammengeklickt; in die Webseite integriert; und per Twitter gestreut.</p>
<p>&#8220;These are just my 2 cents&#8221;, sagt der Amerikaner gemeinhin, wenn er einen Gedanken zu einer Debatte beisteuern möchte und ihn aber doch nicht als allumfassend und endgültig, sondern lediglich als kleinen Beitrag zu einem großen Ganzen verstanden wissen möchte: ein Gedanke, der möglicherweise das Eigentliche außerhalb der gedanklichen Reichweite nicht erfasst.</p>
<p>In diesem Fall sind Ihre 2 Cents, die Sie mir gerade durch einen Klick auf den Button zukommen ließen, nun <em>meine</em> zwei Cents, die des Autors. Dafür, für Ihren Beitrag zu dieser Debatte, möchte ich mich natürlich zunächst einmal  herzlich bedanken.</p>
<p>Vermutlich wird man als Autor so etwas nicht allzu häufig, vielleicht sogar nur einmal überhaupt machen können. Der kleine Gag war für Sie schließlich teurer als diese gerade eben verschmerzbaren 2 Cents, die ich daran verdiene. Sie haben sage und schreibe 1,02 Euro bezahlt. Und diese 100 Cents extra, die die voran besuchte Webseite soeben über meine zwei Cents Gedankenleistung hinaus fürs Weiterkommen beanspruchte und die ich nun in besserer Lichtgeschwindigkeit an meinem Bankkonto vorbeiblitzen sehe (nochmals: vielen lieben Dank dafür!), diese 100 Cent also werden nun von einem großen Unbekannten im Hintergrund abgegriffen. Paypal, die Ebay-Tochter, verdient an den 1,02 Euro für diesen Text soeben sagenhafte 98,04 Prozent. Dafür stellte mir Paypal die Infrastruktur, einen Button unter einen Satz reinzuklicken und virtuelles Geld von hier nach dort dominohaft in Sekundenbruchteilen zu befördern.</p>
<p><strong>Spiel mit der Glaubwürdigkeit</strong></p>
<p>Womit ich hier spiele, ist etwas Nichtfassliches, aber das Wichtigste: meine Glaubwürdigkeit. Eigentlich ist das nichts, womit man spielen sollte. Dass ich es trotzdem gemacht habe, liegt an meiner Neugierde: herauszufinden, wie vielen Menschen tatsächlich daran liegt, gleichsam etwas herauszufinden, was allgemein zugängliches Wissen ist. Sämtliche auf meinem Experiment basierende Informationen liegen offen im Netz. Jeder kann es nachmachen und die grundlegenden Informationen darüber herausfinden. Sogar dieser Text mit dem Fazit meiner Erkenntnis ganz unten in diesem Text liegt in Kürze offen im Netz, man müsste nur mal danach googeln. Oder Sie müssten regelmäßiger Besucher meiner kostenlosen privaten Webseite sein, dann hätten Sie diese Information ohne die Umwege über Google oder Paypal kostenlos bekommen.</p>
<p>Dass Sie dennoch dafür bezahlt haben, und zwar nicht eben wenig, muss also an etwas anderem liegen. Jetzt müsste also was kommen.</p>
<p>Ich spinne jetzt mal und nenne es kühn den Faulheitsfreundschaftsfaktor (FFF).</p>
<p>Der Faulheitsfreundschaftsfaktor besagt, dass der Wert einer Information W(I) steigt, sobald</p>
<ul>
<li>a) ein gewöhnlich gutinformierter Freund (GGF) sich darüber (I) verbreitet und die Bezahlung B empfiehlt oder</li>
<li>b) die Freiheit persönlicher Faulheit (FF) die persönliche Schmerzgrenze G(I) bei den Kosten K überschreitet.</li>
</ul>
<p>Die Grenze G(I) ist in aller Regel dann überschritten, wenn bei aller Virulenz über I der Faktor GMB (größtmöglicher Bullshit) durch einen GGF von unterhalb FF gegeben ist; oder wenn der FFF gar nicht in sich schlüssig ist, sondern sich seiner selbst als Beleg bedient. <em>qed</em></p>
<p><strong>Ein quellenfreier Satz</strong></p>
<p>So. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, das jemand für diesen Satz 1,02 Euro bereit zu zahlen ist. So jemand wie Sie. War diese unbestätigte Information, dieser quellenfreie sinnfreie Satz tatsächlich 1,02 Euro wert?</p>
<p>Sicher nicht. Diese Formel ist GMB. Und sicher werden Sie sich künftig zweimal überlegen, ob Sie noch einmal einem Tweet von mir bei Twitter folgen. Und ganz besonders, dafür 102 Cent zu bezahlen. Ich gebe Ihnen streng seriös beobachtet Recht und wäre kurz davor zu sagen: Mein Text ist ein Fall für Verbraucherschützer oder zumindest einen bösen Brief an meinen Arbeitgeber, von dem ich an dieser Stelle ja auch profitiere: in Sachen Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Bevor Sie aber jetzt enttäuscht sind: Ich kratze jetzt mal die Kurve. Sie sind an dieser Stelle, in diesem Moment, da Sie bis hierhin in diesem Text gelangt sind, soeben das beste Beispiel, dass es doch funktioniert. <em>Man kann mit Twitter Geld verdienen.</em> Denn nach 400 Tagen Twittergewese ist es mir nun schon das zweite Mal gelungen, einen Tweet zu monetarisieren. (Vor einem Jahr war es mir umkehrt zunächst gelungen, Money zu tweetisieren: in eine Aufmerksamkeit umzuwandeln, die wiederum eine Geldzahlung verursachte.) Und da kann man GMB publizieren, Halbseidenes oder Nutzwertiges, und an allem verdienen.</p>
<p><strong>Durch Anleitungen zu Geld</strong></p>
<p>Im Grunde geht es bei allen Veröffentlichungen im Web darum, die Kosten dafür so minimal wie möglich zu halten und dennoch für die Ergebnisse eine maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Anleiter verdienen Geld. So wie schon im Goldgebiet von Klondyke vor hundert Jahren vor allem die Anbieter von Schaufeln Geld scheffelten, so ist es auch heute. Durch eine Hoffnung auf mehr, durch einen vermeintlich kleinen Beitrag zum großen Ganzen geht es darum, das gerade Elementare überhaupt erst zu begründen. Und das gerade Elementare ist Aufmerksamkeit.</p>
<p>Das ist etwas, was was andere virtuos weiterentwickelt haben, wie dieses Video über eine kostenpflichtige iPhone-App unterstreicht:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/Ykf-7fOwWlI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p>1,79 Euro investiert jeder, der diese sinnloseste aller Apps ausprobiert. Sinnlos? Na klar! Jeder Mensch atmet ein und aus und weiß spätestens nach seinem ersten Geburtstag, wie man eine Kerze auspustet. Nun das: Das kann auch ein Gerät mit Software. Die kostet. Toll. Dennoch bezahlen Menschen dafür.</p>
<p>Heiße Luft wohnt dieser Information inne. Jeder, der diese App herunterlädt,  wird sie etwas heimlich ausprobieren und mancher mit ein bisschen Stolz mit sich herumtragen, darauf hoffend, dass er sie bei der nächsten Party vorführen kann. Damit er dort auf sich aufmerksam machen kann.</p>
<p><strong>Weder wahr noch falsch zählt</strong></p>
<p>Der Quatsch und der Zeitvertreib durch solche Dinge sind die Schmiere und der Treibstoff des Webs 2009.   Nichts anderes ist dieses Weblog, ist vieles im Twittergewese, ist so vieles im Web. Die Information muss weder wahr noch falsch sein.</p>
<p>Sie muss nur interessant sein, diese Information. <strong>Aufmerksamkeit,</strong> das ist die eigentliche Währung des Web 2.0 und allen neumodischen Schnickschnacks. Diese Aufmerksamkeit generiert sich durch Worte, und diese Aufmerksamkeit potenziert sich durch einfache Zugänglichkeit, durch die sprichwörtliche Ein-Klick-Anwendung, die in Diensten wie dem Apple-Store oder dem Amazon-Shop bislang schon Erfolg hat. Sie muss so einfach wie möglich gestaltet sein. Jeder Klick ist einer zu viel.</p>
<p>So neu ist das nicht. So hat eine ganze Generation von Gerätebedienern seit vierzig Jahren vorwiegend abends gelebt &#8211; durch die Ein-Klick-Fern- und früher -Nahbedienung, die einen Zeitvertreib herstellte. Das war die Generation der Fernsehzuschauer.</p>
<p><strong>Hauptsache, interessant gemacht</strong></p>
<p>Nichts anderes dürften wir vermutlich bald durch das soeben gestartete Projekt von Rupert Murdoch erleben, der eine Vielzahl seine Webangebote kostenpflichtig machen möchte. Einige wenige Leser, GGFler und FFler, werden durchaus bereit sein, dafür zu bezahlen, was sie in den kommenden Minuten ihres Surferlebnisses auf die Schnelle durch einen kurzen Klick sehen werden &#8211; vorausgesetzt, sie sind durch wohlgesetzte Worte genügend interessiert gemacht. Diese Leser müssen ahnen, dass sie die folgenden Informationen so an keiner anderen Stelle im Web finden. Nutzwert und Mitredenkönnenfaktor einer Information werden ebenso wichtig wie Nichtauffindbarkeit bei Google und Bing.</p>
<p>Insofern koche ich hier gerade mit eher lauwarmem Wasser, denn Bing und Google und damit auch Sie werden diesen Text finden. Die Frage ist letztlich, ob Sie über &#8220;Freunde&#8221; bei Twitter und Facebook oder Maschinen darauf aufmerksam wurden. Und letztlich bleibt die Erkenntnis: <em>Freunde sind mehr wert.</em> Dafür bezahlt man dann schon mal.</p>
<p>Aber das sind nur meine, <em>vormals Ihre</em> zwei Cent zu diesem Thema. Noch einmal ganz herzlichen Dank dafür! Und für Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Ihr Erkenntnisgewinn durch meinen weitere zwei Cent wert sein könnte, freue ich mich über Ihren Retweet.</p>
<form style="text-align: center;" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post"><span style="color: #ffffff;">.</span></form>
<form style="text-align: center;" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post"><span style="color: #ffffff;">.</span></form>
<form style="text-align: center;" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post"><span style="color: #ffffff;">.</span></form>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/14acc426ba1b40ffb87926a30b3ded9e" alt="" width="1" height="1"></p>
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		<title>Das Dilemma</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 02:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt diese Situationen, da möchte man seine frischen Entdeckungen über die neuen Nachrichten sofort weiterverbreiten. Gestern war so eine Situation: In Schwalmtal ereignete sich eine Schießerei, bei der am Ende drei Menschen starben.   Im Internet fanden sich per Twitter Beiträge eines Teilnehmers @JO31DH, der den örtlichen Polizeifunk abhörte und aufschrieb, was er hörte. Christian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt diese Situationen, da möchte man seine frischen Entdeckungen über die neuen Nachrichten sofort weiterverbreiten. Gestern war so eine Situation: In Schwalmtal ereignete sich eine Schießerei, bei der am Ende drei Menschen starben.  <span id="more-534"></span></p>
<p>Im Internet fanden sich per Twitter Beiträge eines Teilnehmers <a href="http://twitter.com/JO31DH">@JO31DH</a>, der den örtlichen Polizeifunk abhörte und aufschrieb, was er hörte. <a href="http://blog.rhein-zeitung.de/?p=1868" target="_blank">Christian Lindner</a> von der Rhein-Zeitung und <a href="http://www.tim-schlueter.de/moderator_englisch_deutsch_moderation_veranstaltung/blog2.php" target="_blank">Tim Schlüter</a> haben dazu aufgeschrieben, was aufzuschreiben und zu unterschreiben ist.</p>
<p>Mich treibt die Frage: Macht man sich als Medium mitschuldig an etwas? An was? Machen wir uns mitschuldig an Voyeurismus, indem man gewiss zurückhaltend, aber eben nicht schweigend <a href="http://twitter.com/haz">twitternd</a> und <a href="http://haz.de">online</a> solche Vor-Ort-Quellen begleitet? &#8211; sie anstuppst und unter dem Schleier einer Art „n.t.“-Markierung wie „angeblich“, „nicht bestätigt“, „offenbar“ die live am Schirm agierenden Quellen und ihre Twitterkennung weiterverbreitet?</p>
<p>In diesen Augenblicken des Aufkommens einer Nachricht haben wir Journalisten üblicherweise nur rohe Informationen über ein Ereignis an der Hand. Wir wissen, dass nach der ersten Eilmeldung &#8220;Amoklauf&#8221; die Agenturkollegen wirbeln, und wenn wir als Zeitungsredaktion gut sind, nehmen wir schon mal Kontakt zu einem Korrespondenten oder zur Tageszeitungsredaktion vor Ort auf, um nur die „richtigen“ Informationen später ins eigene Blatt zu hieven.</p>
<p>Für den Umgang mit parallel veröffentlichten Informationen von &#8220;Bürgerreportern&#8221; im Netz und der flankierenden laufenden Veröffentlichung in unseren Online-Medien haben wir dagegen keine etablierte Verfahrensweise. Wie sollte das auch etabliert sein: Bei Twitter passiert immer irgendwas mit nochmals neuen Auswirkungen auf die Medien, und jeder Augenzeuge und jede Nachrichtenlage sind anders.</p>
<p><strong>Seit 60 Jahren</strong></p>
<p>Wenn man einmal den Hype ums Twittergewese und sogar das Internet als Medium beiseite lässt, ist dies das grundlegende Problem jedes vor Ort recherchierenden Polizeireporters, und das seit bestimmt 60 Jahren: Ist der Nachbar, der nun gerade ins Mikro ein paar Sätze seiner Beobachtungen erzählt oder in den Block diktiert, vertrauenswürdig, glaubhaft, authentisch? Und gefährdet eine Veröffentlichung seiner Aussagen einen laufenden Polizeieinsatz und damit Menschenleben? Vom Block des aufnehmenden Journalisten zum Blog des Augenzeugen sind es nicht mehr wesentlich mehr als zwei Buchstaben.</p>
<p>Die Zeitung mit ein paar Stunden Abstand hat es da leichter als das Onlinemedium oder der redaktionelle Twitterfeed. Bis zum 21-Uhr-Andruck-Schluss der Printredaktion haben sich die meisten solcher Ereignisse so stark distanziert, dass ein großes Ganzes, ein Gesamtbild ethisch gefahrlos veröffentlicht werden kann. So wird aus dem „Amoklauf“ eine „Schießerei“, aus dem „Alarm“ ein „Polizeieinsatz“, aus der „E i l“-Meldung ein „Dreispalter“.</p>
<p>In den Echtzeitmedien wie Online, Twitter und mit Abstrichen Radio und Fernsehen gibt es diese Distanzierung nicht. Und wenn dann einer wie jener Mark aus Nettetal drauflosschreibt, was er illegal im Polizeifunk abhört, sind wir live dabei und im selben Dilemma jenes Polizeireporters, der schon vor 60 Jahren bei einem Unglück „Stimmen“ einsammelte. Bringen oder nicht? Wenn, dann aber gleich. Die Leser jedenfalls sind schon dabei, auch ohne unser Zutun.</p>
<p><strong>Das Foto</strong></p>
<p>Es zählt der Einzelfall. Wir bei der HAZ haben das zwar verfolgt, was dort über Schwalmtal geschrieben wurde. Und wir sind per Twitter auch schnell auf das Forum gestoßen, in dem ein 18-jähriger Nachbar ein scharfes, hoch aufgelöstes Foto veröffentlichte, das den Polizeieinsatz in dieser Wohnsiedlung in Schwalmtal zeigte, mit zwei SEK-Polizisten an einer Hauswand und einem offenbar getöteten Menschen zu ihren Füßen. Man gewinnt keinen Journalistenpreis, indem man dieses Foto zurückhält.</p>
<p>Man verliert aber auch keinen Preis. Die Aufmerksamkeit, die dieses Foto fast ganz ohne unser Zutun im Netz gewinnt, geht an uns vorbei. Weil der Newsroom-Chef und später der Chefredakteur entschieden: Wir zeigen keine Toten. Diese Klarheit der Reaktion meiner Kollegen musste ich selbst vorhin noch einmal nachschlagen: Da steht&#8217;s ja auch, im Codex der Journalisten.</p>
<p>Das Dilemma, da zwei, drei Nachrichten und ein Bild, DAS Bild zu haben, die direkt vor uns auf dem Schirm auftauchen, aber ethisch nicht einwandfrei weiterzuverbreiten wären (etwa: „der Hubschrauber wird auf dem Pletschweg landen“, oder „Polizei gibt Notvarianten 1 und 2 frei“, jetzt geht das) &#8211; dieses Dilemma wird uns nicht mehr loslassen. Wir haben es nicht getwittert und nicht online und nicht im Print veröffentlicht. Mit nur fünf Klicks wäre das Foto des Augenzeugen von gegenüber in der Bildbox der Zeitungsseite gewesen, messerscharf, honorarfrei (wie sich später herausstellte, da dpa das Bild weiterverbreitete), spektakulär, authentisch. Ebenso mit einem Klick und vorangestelltem RT der &#8220;Retweet&#8221;, die Weiterverbreitung authentisch wirkender Statusmeldungen des Polizeieinsatzes.</p>
<p>All das haben wir nicht gebracht. All das findet man aber im Internet. Und an all dem wirken wir Journalisten in jenem Augenblick mit, da wir „Schwalmtal“ in einem Tweet erwähnen und erste Funde zu weiteren Informationen notgedrungen öffentlich bei einzelnen hinterfragen, die als Augenzeugen sogar vom Schreibtisch aus nur eine Mail entfernt sind.</p>
<p>Mit Ruhm bekleckert man sich nicht in solchen Augenblicken. Aber Nichtstun und auf die Agenturen zu warten wäre unjournalistisch. Es bleibt ein Dilemma.</p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/0a2eacd32a16486593497751ba1c898c" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Der Stunt</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/08/der-stunt/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 20:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Beginn einer neuen Epoche ist normalerweise nur Jahre später in der Rückschau von Historikern auszumachen. Doch verdeutlicht den Übergang von der kontrollierten Information, die über Jahrhunderte die Veröffentlichungen von Unternehmen und Unternehmungen ausmachte, hin zu einer informierten Öffentlichkeit, die auch unbequeme Schilderungen aus den eigenen Reihen akzeptiert, nichts besser als eine Richtlinie der britischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_528" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-528 " style="margin: 10px;" title="Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/modbadge-150x150.jpg" alt="Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter</p></div>
<p>Der Beginn einer neuen Epoche ist normalerweise nur Jahre später in der Rückschau von Historikern auszumachen. Doch verdeutlicht den Übergang von der kontrollierten Information, die über Jahrhunderte die Veröffentlichungen von Unternehmen und Unternehmungen ausmachte, hin zu einer informierten Öffentlichkeit, die auch unbequeme Schilderungen aus den eigenen Reihen akzeptiert, nichts besser als eine Richtlinie der britischen Militärs.</p>
<p><span id="more-527"></span>Das britische Verteidigungsministerium hat seine Soldaten dazu <a href="http://mashable.com/2009/08/08/british-troops-social-media/" target="_blank">ermuntert</a>, in Blogs und sozialen Medien über ihren Alltag zu berichten. Anders als bei den Marines der USA <a href="http://www.mod.uk/DefenceInternet/AboutDefence/CorporatePublications/MediaandPublicCommunicationPublications/OnlineEngagementGuidelines.htm" target="_blank">wird es ausdrücklich erlaubt</a>, bei Facebook, Twitter und Co. darüber zu schreiben, was sie tun – mit dem Hintergedanken, näher bei der Familie und Freunden und bei der Heimat zu sein, wenn sie im Einsatz sind. Nur wenn es um die hohe Militärpolitik geht oder vertrauliche Informationen, sollten sich die Soldaten das Okay ihrer Vorgesetzten holen, heißt es sinngemäß in der Richtlinie. Ansonsten gelte der gleiche „hohe Standard“ von Verhaltensregeln, der auch im realen Leben von britischen Soldaten erwartet werde.</p>
<p><strong>Ein Stück weit entmachtet</strong></p>
<p>Nun ist die Kontrolle von möglicherweise unbequemen Informationen ohnehin bereits verloren, da jedermann anonym im Netz seine Beobachtungen veröffentlichen kann. Doch machen die Briten daraus eine Tugend: Indem sie es ihrem Staatspersonal offiziell erlauben, sich öffentlich zu äußern, wird jeder Pressesprecher und direkter Vorgesetzter bis hin zum Minister selbst ein Stück weit entmachtet. Die Macht über Informationen, die über Jahrhunderte von Staatsmächten mit Mitteln bis hin zur Todesstrafe bei Geheimnisverrat sanktioniert wurde, verschiebt sich weiter: in Richtung der vielen. Und wenn aus der wachsenden Vielzahl der meist in einem höheren Sinne belanglosen, persönlichen Beobachtungen und Einschätzungen einzelner die eine ganz besondere Nachricht heraussticht, so werden die Vorgesetzten davon schneller als bisher erfahren und  damit früher als früher umgehen wollen. In einem herrlichen Stunt erheben sich die Briten über diese Entwicklung, die ohnehin nicht aufzuhalten ist.</p>
<p><strong>Die Schere im Kopf</strong></p>
<p>Nun wird niemand bezweifeln, dass es der Schützenpanzerlenker mit seinen Vorgesetzten unmittelbar zu tun bekommt, wenn er bei Facebook über den jüngsten Einsatz berichtet und einen seiner Kollegen wegen rüden Umgangs in die Pfanne haut. Andererseits wird wie in Unternehmen auch jeder halbwegs denkende Teilnehmer von sozialen Netzwerken sich zweimal überlegen, was er öffentlich schreibt. Die Schere im Kopf werden viele weiterhin haben.</p>
<p>Dennoch geschieht etwas Neues: wenn Vorgesetzte fern vom Einsatzort weniger stark gefiltert und unmittelbar mitlesen können, was im Einsatzgebiet geschieht. Entmachtet wird letztendlich die zweite und dritte Reihe des Führungspersonals: hinsichtlich der Einschätzung einer „Stimmung“ in der Truppe. Darüber können sich die Chefs künftig selbst ein Bild machen oder machen lassen.</p>
<p><strong>Soldaten sind auch Menschen</strong></p>
<p>Das böse Sinnbild vom stumpfen Soldaten als Befehlsempfänger und Kalle-Arsch der Truppe hat damit ausgedient: Soldaten sind auch Menschen, sagt diese Richtlinie; ihre Befindlichkeiten und Einschätzungen haben einen Wert. Zumindest die guten unter den Vorgesetzten haben diese Befindlichkeiten auch schon früher wertgeschätzt.</p>
<p>Die neue Öffentlichkeit von Nebendetails und Stimmungen der Militäroperationen wird  jedenfalls eine neue Qualität der öffentlichen Wahrnehmung erfordern und damit auch des Journalismus: Das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen wird immer wichtiger, und das Lesen vieler Quellen und noch und nöcher immer weiterer Vielen wird für die Journalisten zu einer Aufgabe, die nur noch mit intelligenten Filtern und Systemen zu bewerkstelligen ist.</p>
<p>Interessant wäre, wie die britischen hohen Militärs ihr Informationsgewerk zusammenschustern, vielleicht könnte man als Journalist davon etwas lernen. Aber wahrscheinlich gucken die sich das gerade bei den Bloggern ab und tunen soeben ihre RSS-Reader.</p>
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		<item>
		<title>Apple mit BIS: So schwierig ist es, ein iPhone-Programm zu veröffentlichen</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/08/apple-mit-bis-so-schwierig-ist-es-ein-iphone-programm-zu-veroffentlichen/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 20:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<category><![CDATA[Behörde]]></category>
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		<category><![CDATA[Kryptographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut Ding braucht Weile. Und weil bei Apple die Ergebnisse stets besonders gut sein sollen, kann es von der Idee bis zur Veröffentlichung einer Kennwortverwaltungssoftware fürs iPhone schon mal ein bisschen dauern. Bei iKeePass nähern wir uns der einjährigen Bearbeitungsdauer. Sein Bearbeiter greift nun zu ungewöhnlichen Methoden, um das Programm in den AppStore zu befördern.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_516" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-516 " style="margin: 10px;" title="KeePass" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/keepass-150x150.png" alt="KeePass" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">KeePass</p></div>
<p>Gut Ding braucht Weile. Und weil bei Apple die Ergebnisse stets besonders gut sein sollen, kann es von der Idee bis zur Veröffentlichung einer <strong>Kennwortverwaltungssoftware</strong> fürs iPhone schon mal ein bisschen dauern. Bei iKeePass nähern wir uns der einjährigen Bearbeitungsdauer. Sein Bearbeiter greift nun zu ungewöhnlichen Methoden, um das Programm in den AppStore zu befördern.  <span id="more-514"></span></p>
<p>iKeePass basiert auf der jahrelang bewährten Open-Source-Software <a href="http://keepass.info/index.html">KeePass</a>. Ihr Quellcode ist offen zugänglich und kann von jedermann eingesehen werden. Darauf basierend wurden KeePass-Versionen für Linux, Windows und Mac veröffentlicht, für Mobiltelefone, für den BlackBerry, für PalmOS, PortableApps, U3-USB-Sticks und fürs Google-Handy-System Android.</p>
<p>Nur noch nicht fürs iPhone.</p>
<p>Mit solch einem Programm lassen sich unzählige Kennwörter auf dem jeweiligen Gerät oder im Web ablegen, durch ein Masterkennwort und andere Schutzmechanismen absichern, verwalten und wiederfinden. Das sollte doch auch auf dem iPhone möglich sein, dachte sich Karsten Fusenig aus Berlin im August 2008. So entstand die erste Betaversion.</p>
<div id="attachment_517" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-517  " style="margin: 10px;" title="Datenbankanmeldung bei KeepAss" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/datenbankanmeldung-150x150.jpg" alt="Datenbankanmeldung bei KeepAss" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Datenbankanmeldung bei KeepAss</p></div>
<p>Bereits am 13. November 2008 hieß es in seinem <a href="http://ikeepass.de/bl0g/?p=33">Blog</a>, „Wir sind kurz davor, iKeePass im AppStore zu veröffentlichen“. Man müsse nur noch einen  „BIS Process“ bei Apple und dem US-amerikanischen Bureau of Industry and Security“ durchlaufen, denn die Software bedient sich kryptographischer Hilfsmittel, um die Kennwörter verschlüsselt abzulegen. Und diese Methoden sind, auch wenn man sie offensichtlich legal in die USA einführen darf, Exportbeschränkungen unterlegt, wenn man sie von dort wieder ausführen möchte: „You must use a <a href="https://www.bis.doc.gov/forms/orderingformsonline.html">BIS Form 748P</a>, the Multipurpose Application Form (either electronically through &#8220;<a href="http://www.bis.doc.gov/snap/index.htm">SNAP-R</a>&#8221; or in paper form) to apply for a classification request or export license.“</p>
<p>„Das sollte hoffentlich nicht länger als eine Woche dauern“, dachte sich Fusenig.</p>
<p>Nur eine Woche später war immerhin das BIS-Formular schon mal ausgefüllt und eingereicht, wofür wir angesichts dieser einleitenden Übersicht von Seiten der Behörde Fusenig einen gewissen Respekt aussprechen wollen (Ausriss).</p>
<div id="attachment_515" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><a href="http://www.bis.doc.gov/encryption/lechart1.htm"><img class="size-medium wp-image-515" title="Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R." src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/encryption-export-510x379.png" alt="Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R." width="510" height="379" /></a><p class="wp-caption-text">Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R.</p></div>
<p>Es dauerte bis zum 10. Dezember, dass iKeePass immerhin im Admin-Bereich von Apple sichtbar wurde. Der Winter kam, der Weihnachtsmann, der Jahreswechsel und ein bisschen Post vom BIS, dass nun bitte auch Apple die Mail von Fusenig an die US-Behörde bestätigen möge.</p>
<p>In den Folgemonaten des Frühjahrs 2009 stand Fusenig im Kontakt mit einem Apple-Mitarbeiter, der für kryptographischen Export zuständig sei. Da sich im Zusammenspiel mit den US-Behörden Schwierigkeiten ergaben, entschied der Programmierer, sein Programm zunächst nur in den USA und Kanada zu veröffentlichen. Für Nordamerika ist die besondere Genehmigung der US-Behörden nicht notwendig.</p>
<p>Guten Mutes, dass es nun endlich losgehen könnte mit seiner Beta-Software, schrieb Fusenig in seinen Blog, dass Apple jetzt die Software begutachten werde. „In Review“, stand im Admin-Bereich von  Apple. „Wenn das erledigt ist, wird der Quelltext von iKeePass veröffentlicht“, kündigte der Berliner seiner inzwischen stark gestiegenen Zahl an Interessierten an.</p>
<p>Ende April 2009 wurde diese erste Version abgelehnt. Apple verlangte die Anzeige eines Netzwerkstatus beim Herunterladen der persönlichen Kennwortdatei.</p>
<p>Es kam der Mai. Fusenig überarbeitete sein Programm.</p>
<p>Es kam der Juni. Apple lehnte die Software erneut ab: Einige Fehlermeldungen müssten geändert werden.</p>
<p>Es kam der Juli. Apple lehnte die Software nun zum dritten Mal ab. Begründung: Nun fehlten Informationen in der <a href="http://ikeepass.de/bl0g/?page_id=45">Dokumentation</a> der Software.</p>
<p>Es kam der August. Apple lehnte wieder ab. Das veranlasste Fusenig zu folgendem Video und zu der Frage: &#8220;Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen?&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p><em>Notabene: Seit etwa November 2008 ist die Software bei mir im Einsatz &#8211; über den Umweg eines Betatests, den mir der Autor freundlicherweise gestattet hat. Das Programm taugt ganz prima zum Abrufen gespeicherter Kennwörter, ihm fehlt, nun ja, nur noch die gewisse Platzreife durch Verbesserungsvorschläge von Nutzern. Aber die kommen sicher bald in den Genuss.</em><br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/e686c3ea2dad4012bd472ff087a0187d" width="1" height="1" alt=""><br />
<em><br />
</em></p>
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		<title>Das jüngste Gerücht</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 00:11:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da sitzt der Pressesprecher eines weitgehend unbekannten Startup-Unternehmens, mit dem ich schon mal telefoniert habe und den ich für absolut integer halte, im Zug neben Leuten, die sich angeblich über einen Transfer von Michael Ballack zum Hamburger SV unterhalten. Er schreibt in sein Handy und veröffentlicht die vermeintliche Fußballsensation: „Am Nebentisch im ICE sitzen zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sitzt der Pressesprecher eines weitgehend unbekannten Startup-Unternehmens, mit dem ich schon mal telefoniert habe und den ich für absolut integer halte, im Zug neben Leuten, die sich angeblich über einen Transfer von Michael Ballack zum Hamburger SV unterhalten.</p>
<p><span id="more-508"></span>Er schreibt in sein Handy und <a href="http://twitter.com/sachark/status/2389736688" target="_blank">veröffentlicht</a> die vermeintliche Fußballsensation: „Am Nebentisch im ICE sitzen zwei prominente Spielerberater und ein Anwalt. Sie diskutieren seit 15 Minuten einen Ballack-Transfer zum HSV.“</p>
<p>Kurz darauf ist die unbewiesene Nachricht „rum“, landet in Fußballforen wie etwa beim HSV, bei Journalisten, es folgen Telefonate, klare Dementis – und ebenso schnell, wie es in die Welt gesetzt wurde, ist das Gerücht wieder aus der Welt genommen. Nichts dran. Nur <a href="http://www.abendblatt.de/sport/fussball/HSV/article1076890/Kommt-Michael-Ballack-zum-Hamburger-SV.html" target="_blank">wenige</a> <a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/international/2009/06/30/michael-ballack/twitter-geruecht-ueber-wechsel-zum-hsv.html" target="_blank">Medien</a> berichten darüber, vermelden das Dementi dieser Nachricht mit dem Tenor „Internet-Ente“ – schließlich bringt „jeder Ballack“ Klicks. Seriöse Medien verwerfen das Thema einfach.</p>
<p>Schon einmal ist im ICE das Gespräch einer Grünen-Politikerin belauscht worden, die privat plauderte, dass sie entgegen der Politik der Grünen Bundespräsident Horst Köhler gewählt hatte. Am nächsten Tag <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/30/469585/text/" target="_blank">stand</a> das in der „Süddeutschen Zeitung“ – weil ein Journalist im Zug mitgehört hatte.</p>
<p>Und dann gibt es diese Nachricht, die Medien weltweit sieben Monate lang zurückgehalten haben: dass der „New York Times“-Reporter David Rohde in Afghanistan von den Taliban entführt worden war. Die „Times“-Lenker hatten im November 2008 gezielt in 35 „Schlüsselredaktionen“ in aller Welt angerufen und darum gebeten, auf Berichte zunächst zu verzichten, um den eigenen Mann zu schützen. Ein <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,633181,00.html" target="_blank">Schweigepakt.</a> Nun ist der Entführte frei, der Reporter konnte flüchten – und Medien weltweit <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631611,00.html" target="_blank">berichten</a> darüber.</p>
<p>Es ist eine zweite Öffentlichkeit im Netz, die da vor unseren Augen entsteht. Denn dass auf Dauer unbewiesene oder aus gutem Grund nicht verbreitete Nachrichten zurückgehalten werden können, ist nicht ausgemacht. In Sachen „Times“-Reporter etwa versuchte ein Unbekannter immer wieder bei der Wikipedia, die Entführungsnachricht zu veröffentlichen. Die Wikipedia-Chefs <a href="http://www.nytimes.com/2009/06/29/technology/internet/29wiki.html?_r=1" target="_blank">waren jedoch im Bilde,</a> machten die Veröffentlichung immer wieder rückgängig: &#8220;Wikipedia also <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kidnapping_of_David_Rohde" target="_blank">participated</a> in the media blackout.&#8221;</p>
<p>Das hatten wir auch noch nicht.</p>
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		<title>Der Flügelschlag</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 22:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind diese Momente, an die sich viele von uns noch in ein paar Jahren erinnern werden. „Wo warst Du, als Michael Jackson starb, wie hast Du&#8217;s erfahren?“ Die unnötigsten Augenblicke bleiben bei solchen Fragen in Erinnerung, etwa dass man versehentlich eine Kanne Kaffee verschüttete, als im Radio die Nachricht über den Tod von Prinzessin Diana vorgelesen wurde, oder: dass man mit Freunden in Italien auf einem Seminar war, als zwei Flugzeuge ins World Trade Center navigiert wurden. Eine der skurrilsten Erinnerungen an die jetzigen Tage wird wahrscheinlich der Brite <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rob_Manuel" target="_blank">Rob Manuel</a> haben.</p>
<p><span id="more-492"></span></p>
<p>Als Betreiber mehrerer Auftritte im Web hat er übers Internet vom Tod Jacksons erfahren. Er hat sich seine Gedanken gemacht und dann                            als Gag folgenden Satz in sein Gesprächsforum <a href="http://twitter.com/robmanuel/status/2341670833" target="_self">geschrieben</a>: „Wenn ich behauptete, dass ein massenhafter Moonwalk für 18 Uhr an der Liverpool Street Station organisiert wäre, würde man mir glauben?“</p>
<p><a title="Rob Manuel" hreflang="en" href="http://twitter.com/robmanuel"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 10px; vertical-align: middle;" src="http://s3.amazonaws.com/twitter_production/profile_images/29919162/gingerfuhrer_bigger.jpg" border="0" alt="" width="73" height="73" /></a><span style="color: #999999;"><a title="Rob Manuel" hreflang="en" href="http://twitter.com/robmanuel">ro</a></span><a title="Rob Manuel" hreflang="en" href="http://twitter.com/robmanuel"></a><span style="color: #999999;"><a title="Rob Manuel" hreflang="en" href="http://twitter.com/robmanuel">bmanuel</a> (Rob Manuel):</span><span style="color: #999999;"> </span><span style="color: #999999;"><span class="status-body"><span class="entry-content">If I claimed there was a mass moonwalk being organised for 6pm at Liverpool Street Station would anyone believe me?</span><span class="meta entry-meta"><a class="entry-date" rel="bookmark" href="http://twitter.com/robmanuel/status/2341670833"><span class="published">11:22 AM Jun 26th</span></a> from <a href="http://www.atebits.com/">Tweetie</a> </span></span></span></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p>Der Moonwalk, das ist der Tanz, mit dem Jackson berühmt wurde. Und Rob Manuels Frage war eine, mit der er es bis in die britischen Hauptnachrichten brachte. Denn seine eine Frage bewegte Sekunden später die Internetöffentlichkeit, wurde mal mit, mal ohne Quellenangabe weitergereicht, wurde zitiert, verändert, verfälscht, mit einem Erkennungszeichen namens „Moonwalk“ verbreitet und schließlich in Radio und Fernsehen gebracht – bis um 18 Uhr an der Liverpool Street Station tatsächlich die Hölle losbrach. Aus allen Richtungen der Stadt tauchten Menschen auf, glotzten, füllten die Gehsteige und Straßen, fotografierten, filmten und fragten sich gegenseitig: „Weißt du, was hier los ist?“</p>
<p>Rob Manuel war auch dort, heimlich, anonym, ohne dass ihn jemand erkannte oder auch nur irgendjemand etwas ahnte – bis er darüber <a href="http://www.robmanuel.com/2009/06/27/how-i-started-the-jacko-flashmob-by-accident/" target="_blank">ausführlich</a> in einem Internetbeitrag schrieb. Und gestern Mittag hat ein kleiner Flügelschlag eines Schmetterlings am Maschsee in Hannover durch eine Verkettung von Wetterumständen ein Sturmtief am Amazonas seine Richtung ändern lassen.</p>
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		<title>Der Moment</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 21:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wegen Einschränkungen der Pressefreiheit im Iran ist dpa gezwungen, Material von Twitter, Facebook, YouTube zu nutzen&#8221;, schrieb die &#8220;Welt kompakt&#8221; dieser Tage bei Twitter.  &#8220;Gezwungen&#8221;, nicht &#8220;in der glücklichen Lage&#8221;, könnte man anmerken. Denn hätte man Vertrauen in die vielen Internetbeiträge mit der Herkunftsangabe Iran, so wäre es für eine derart eingeschränkte Presseagentur ja eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-489" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Als Ikone von Twitter-Teilnehmern stilisiert: Neda Agha-Soltan, † 20. Juni 2009" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/06/nedawewillneverforgetgif.png" alt="Als Ikone von Twitter-Teilnehmern stilisiert: Neda Agha-Soltan, † 20. Juni 2009" width="156" height="234" />&#8220;Wegen Einschränkungen der Pressefreiheit im Iran ist dpa gezwungen, Material von Twitter, Facebook, YouTube zu nutzen&#8221;, <a href="http://twitter.com/weltkompakt/statuses/2278671539" target="_blank">schrieb</a> die &#8220;Welt kompakt&#8221; dieser Tage bei Twitter.  &#8220;Gezwungen&#8221;, nicht &#8220;in der glücklichen Lage&#8221;, könnte man anmerken. Denn hätte man Vertrauen in die vielen Internetbeiträge mit der Herkunftsangabe Iran, so wäre es für eine derart eingeschränkte Presseagentur ja eine wunderbare Sache, trotzdem berichten zu können.</p>
<p><span id="more-488"></span>Vertrauen hat man aber nicht ins Internet, vielfach sicher zu Recht, manchmal auch zu Unrecht, und damit müssen nun auch Reuters, afp und andere Agenturen und Medien umgehen. Die britische BBC macht aus der Not eine Tugend: Bei der schwierigen Berichterstattung im Iran verlässt sich der renommierte Sender &#8220;hauptsächlich&#8221; auf Amateuraufnahmen, wie er bekannt gab. Weil Kamerateams auf der Straße das Filmen verboten worden sei, nutze der Sender Bilder und Videos aus den Internetplattformen Facebook und Twitter, sagte der Fernsehdirektor des BBC World Service, Peter Horrocks. Zudem erhalte die Redaktion von &#8220;BBC Persian&#8221; ständig eigene Bilder von Iranern.</p>
<p>Die BBC wolle mit der Nutzung von Bildern und Videos das Problem umgehen, dass viele Informationen nicht auf ihre Richtigkeit überprüft werden könnten. &#8220;Wir machen deutlich, dass unsere Journalisten nicht in der Lage sind, Sachverhalte zu bestätigen&#8221;, sagte Horrocks. Tausende Informationen gingen täglich ein &#8211; für eine Bestätigung erreiche man oft niemanden. So wurde von vielen das schreckliche Video des Todes der Demonstrantin Neda weiterverbreitet, deren Vorname übersetzt &#8220;Stimme&#8221; bedeutet und deren Stilisierung zur Ikone über die &#8220;sozialen&#8221; Netze wie Twitter <a href="http://twitter.com/torntomplelefer/statuses/2316464565" target="_blank">massiv</a> <a href="http://twitter.com/PatriziaMusarra/statuses/2316390147" target="_blank">vorangetrieben</a> <a href="http://twitter.com/tabankhamosh" target="_blank">wurde</a>. Doch mehr als die Tatsache, dass diese Frau getötet wurde, wissen wir nicht, und warum ausgerechnet zwei Kameras in den entscheidenden Sekunden draufhielten, hat auch noch niemand geklärt.</p>
<p>Jedoch haben jene im Netz, die das Gesicht der getöteten Neda gerne zur (zweifellos unterstützenswerten) Öffnung zu mehr Freiheit und Bürgerrechten in Iran nutzen, unter dem Stichwort &#8220;I am Neda&#8221;, schon einen Etappensieg errungen. Per Twitter und über die seriöse Internetzeitung &#8220;Huffington Post&#8221;, so ist beim britischen &#8220;Guardian&#8221; <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2009/jun/24/obama-internet-iran" target="_blank">zu lesen</a>, gelang es den Internetaktivisten aus Iran, indirekt dem US-Präsidenten Barack Obama eine Frage zu stellen.</p>
<p>Ein Reporter dieses Internetmagazins gab die Frage einfach mal in der Pressekonferenz im Weißen Haus an den amerikanischen Präsidenten weiter, und der widmete sich ausführlich einer Antwort. Es war der Moment: ein Moment, in dem nach übereinstimmender Auskunft von Beteiligten einige aus der etablierten Journalistenschar die Stirn runzelten und andere den Scoop des Internetkollegen beneideten.</p>
<p>Der Angesprochene jedenfalls antwortete nicht nur ausführlich, sondern ließ seine Presseleute auch gleich noch <a href="http://www.whitehouse.gov/blog/The-Presidents-Opening-Remarks-on-Iran-with-Persian-Translation/" target="_blank">das Gesagte in Farsi übersetzen</a>, die Sprache des Iran. Damit war der US-Präsident sogar einen Schritt schneller als der wichtigste Protagonist in allen Belangen des Internets, Google: Der Suchmaschinenbetreiber will erst in Kürze einen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/06/google-translates-persian.html" target="_blank">automatischen Übersetzungsservice </a>auch für Farsi anbieten, was auf einen Schlag einen neuen Blick auf die  Veröffentlichungen iranischer  Twitterteilnehmer werfen dürfte.</p>
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		<title>Twittern aus der Bundesversammlung zulässig?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 11:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Teilnehmerin der Bundesversammlung an diesem Sonnabend hat angekündigt, direkt aus dem Plenum von der Wahl zum Bundespräsidenten zu twittern. Dass das zulässig ist, kann man bezweifeln. Die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner (CDU, Kreis Bad Kreuznach) nimmt an diesem Sonnabend an der Bundesversammlung in Berlin teil, die den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin wählen wird. In ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Teilnehmerin der Bundesversammlung an diesem Sonnabend hat angekündigt, direkt aus dem Plenum von der Wahl zum Bundespräsidenten zu twittern. Dass das zulässig ist, kann man bezweifeln.</p>
<p><span id="more-466"></span>Die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner (CDU, Kreis Bad Kreuznach) nimmt an diesem Sonnabend an der Bundesversammlung in Berlin teil, die den Bundespräsidenten oder die Bundespräsidentin wählen wird. In ihrem Twitterstream hat sie <a href="http://twitter.com/JuliaKloeckner/statuses/1861003311" target="_blank">angekündigt</a>, am Freitag und Samstag live über die <strike>Bundestagswahl</strike> Wahl zu twittern. Vor ihr hatte auch schon @GeenSchwAnie <a href="http://twitter.com/GreenSchwAnie/status/1852324929" target="_blank">angekündigt</a>, als Ersatzfrau live aus Berlin von der Bundesversammlung zu twittern. Und es dürften noch einige Teilnehmer mehr sein, die zumindest technisch in der Lage sind, live aus der Versammlung zu twittern. Wer allerdings die Geschäftsordnung des Gremiums liest, mag bezweifeln, dass sie  das dürfen.</p>
<p>Als Geschäftsordnung dient der Bundesversammlung <a href="http://www.bundestag.de/Parlament/funktion/gesetze/go_btg/go06.html" target="_blank">die des Deutschen Bundestags</a>. Dort ist nicht explizit angegeben, wie sich die Teilnehmer der Runde zu verhalten haben – und es mag sogar pieselig erscheinen, dass die in solchen Sitzungen üblichen Nebenbeigespräche mit dem Sitznachbarn, Handytelefonate oder SMS und gar Interviews mit den Medien eine andere Qualität aufweisen als Live-Veröffentlichungen bei Twitter.</p>
<p>Den Unterschied markiert der Begriff &#8220;Zwischenbemerkung&#8221;, und zwar ganz genau die <strong>Öffentlichkeit</strong> einer Zwischenbemerkung, wie sie bei Twitter unzweifelhaft gegeben ist.</p>
<p>Doch ist unter § 27 &#8220;Worterteilung und Wortmeldung&#8221; der Geschäftsordnung klar angegeben, wie mit solchen Zwischenbemerkungen umzugehen ist:</p>
<blockquote><p>(2) Für Zwischenfragen an den Redner und für Zwischenbemerkungen in der Aussprache über einen Verhandlungsgegenstand melden sich die Mitglieder des Bundestages über die Saalmikrofone zum Wort. Zwischenfragen und Zwischenbemerkungen, die kurz und präzise sein müssen, dürfen erst gestellt werden, wenn der Redner sie auf eine entsprechende Frage des Präsidenten zuläßt. Im Anschluß an einen Debattenbeitrag kann der Präsident das Wort zu einer Zwischenbemerkung von höchstens drei Minuten erteilen; der Redner darf hierauf noch einmal antworten.</p></blockquote>
<p>Für Zwischenbemerkungen melden sich die Mitglieder also <strong>per Saalmikrofon</strong> zum Wort, und sie sind erst zulässig, wenn der Redner sie auf eine entsprechende Frage des Präsidenten zulässt.</p>
<p>Direkt während der Runde zu twittern hat eine andere Qualität als beispielsweise ein Handytelefonat oder ein Gespräch an der Kaffeebar mit dem politischen Gegner während der Versammlung. Denn die Twitterbotschaft ist in der geplanten Form öffentlich – und sie konkurriert damit mit anderen Formen der Veröffentlichung in der Bundesversammlung. Dabei kennt die Geschäftsordnung für Veröffentlichungen jedoch nur das Rederecht. In weiteren Paragraphen wird sogar explizit in Minutenlänge festgelegt, wer wie lange reden darf.</p>
<p>Nun wird in der Bundesversammlung ohnehin traditionell wenig geredet, man schreitet nach gewissen Formalitäten direkt zur fast feierlichen Abstimmung. Doch stelle man sich einmal vor, dass nicht nur eine einzelne Abgeordnete twittert, sondern gleich mehrere Gruppierungen der Versammlung. Und man stelle sich vor, dass dort nicht nur über die Größe des Augenblicks einer Wahl des Staatsoberhaupts, sondern tatsächlich konkrete Absprachen per Twitter vorgenommen werden – und die Teilnehmer sich natürlich auch untereinander followen. &#8220;Wenn ihr jetzt Gesine im zweiten Wahlgang helft, sprechen wir noch mal über das Linksbündnis zur nächsten Wahl&#8221;, könnte da beispielsweise eine SPD-Größe twittern. Ein kleiner anonymer Twitpol nebenbei gefällig, wie sich die twitternden Mitglieder der Linken unter der Erkenntnis der laufenden Abstimmung verhalten? Dass die Wahl des Bundespräsidenten &#8220;ohne Aussprache&#8221; erfolgt, würde verwässert.</p>
<p>Nur wären durch solch einem bemerkenswerten Tweet oder Twitpol dann alle jene Teilnehmer der Wahl benachteiligt, die keinen Twitteraccount haben oder ihr Handy gerade ausgeschaltet haben. Es wäre zumindest eine Verletzung der Ordnung über die Gestaltung und Dauer der Aussprache, wie sie der Ältestenrat festgelegt hat. Dort ist vom Twittern keine Rede, wohl aber davon, dass Teilnehmer während der Sitzungen abwesend sein dürfen, weil sie sich ja übers &#8220;Bundestagsfernsehen&#8221; (analog also dem Bundesversammlungsfernsehen) über den Verlauf auf dem Laufenden halten können. Und es widerspricht zudem dem Geist des § 19, wonach die Sitzung &#8220;öffentlich&#8221; zu sein hat: Für geschätzt 95 Prozent der Teilnehmer der Runde sind die Twitterbotschaften einzelner Teilnehmer nichtöffentlich.</p>
<p>Es gibt noch mehr Hinweise in der Geschäftsordnung darauf, dasss Twittern zumindest zweifelhaft ist. So taucht in §32 auf, dass auch tatsächliche oder persönliche Erklärungen &#8220;außerhalb der Tagesordnung&#8221; durch Worterteilung durch den Präsidenten möglich sind. Ansonsten spricht aus der gesamten Geschäftsordnung der Sinn der Debatte, dass sich die Teilnehmer auf sie konzentrieren sollen.</p>
<p>Julia Klöckner ist übrigens Schriftführerin in der Bundesversammlung, eine von mehreren Dutzend. Müsste sie dann nicht auch sämtliche Twitterbotschaften aller Teilnehmer als &#8220;Zwischenrufe&#8221; ins Sitzungsprotokoll aufnehmen?</p>
<p>Dass wir uns nicht missverstehen: Ich halte es für erfreulich, wenn Politiker ein Medium wie Twitter nutzen, um das direkte Gespräch mit der Bevölkerung zu suchen. Und es wird sicher auch während der Wahl bei Twitter ein neuerliches Gewitter an Botschaften rund um die Wahl geben. Man mag sogar die gestiegene Transparenz eines Gremiums befürworten. Der Zweck einer Bundesversammlung, eine ordentliche Wahl durchzuführen, wird mit direkten Tweets aus der Versammlung heraus, die in die Versammlung wieder hineinwirken, jedoch gestört. Außer das Fernsehen überträgt auch den Twitterstream.</p>
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		<title>Wolfram Alpha zum Dritten: Die Suchmaschine im Test von Twitter-Nutzern</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 16:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wolfram Alpha]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per Twitter habe ich nach dem ersten und dem zweiten Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse. Google-Sprecher Stefan Keuchel hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer die beste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suchmaschine Wolfram Alpha soll am 18. Mai starten. Per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a> habe ich nach dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/06/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/">ersten</a> und dem <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/09/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/">zweiten</a> Test angeboten,  einige weitere Testanfragen an die Maschine zu stellen &#8212; die Macher haben mir einen Testzugang zur Verfügung gestellt. Hier die Ergebnisse.</p>
<p><span id="more-451"></span>Google-Sprecher <a href="http://twitter.com/frischkopp" target="_blank">Stefan Keuchel</a> hat Folgendes vorgeschlagen: &#8220;Frag wolfi doch mal wer <strong>die beste suchmaschine der welt</strong> ist:-)&#8221;</p>
<p>Gesagt, getan. Die Anfrage &#8220;google wolfram alpha&#8221; bringt folgendes Ergebnis:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="Wolfram Alpha Google" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google.png" alt="Wolfram Alpha Google" width="588" height="779" /></p>
<p>Mit den Mitteln der Statistik ist damit die Antwort schnell gegeben: Google.com auf Platz 1 beim &#8220;site rank&#8221;, wolframalpha.com auf Platz 2216. Vier Milliarden Pageviews täglich für Google, 1,1 Millionen für Wolfram Alpha. Da liegen also tatsächlich Welten zwischen.</p>
<p>Nur die angezeigte Kurve scheint den Unterschied als nicht so gravierend zu markieren. Der Grund: Sie ist logarithmisch aufgebaut, was auf den ersten Blick ein geschöntes Bild zugunsten Wolfram Alpha ergibt. Auf einer linearen Skala, die sich einstellen lässt, wird der Bedeutungsunterschied klar ersichtlich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-455" title="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-google2.png" alt="Wolfram Alpha und Google im Vergleich" width="514" height="249" />Man beachte die gerade noch so eben sichtbare Linie von wolframalpha.com an der Nulllinie. Als Quelle wird hier Alexa angegeben.</p>
<p>Die Quellensituation ist in der Tat nicht befriedigend, wie Christoph Dernbach<a href="http://twitter.com/CDernbach/status/1745034227" target="_blank"> per Twitter anmerkte</a>: &#8220;<span class="status-body"><span class="entry-content">Wie wertvoll sind Suchmaschinen-Ergebnisse, wenn die Quelle der Daten nicht offengelegt wird?&#8221; Zwar finden sich unterhalb der Ergebnisse häufig weiterführende Links zu einer &#8220;Source information&#8221;, jedoch taucht dort häufig der Hinweis </span></span>&#8220;Wolfram|Alpha curated data, 2009&#8243; auf:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-456" title="Wolfram Alpha Quellen" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-quellen.png" alt="Wolfram Alpha Quellen" width="466" height="364" /></p>
<p>Ohnehin sollte man ja keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat &#8212; so ist bei dem Vergleich von Zugriffen auf Webseiten Alexa durchaus eine bedenkenswerte Quelle, andererseits bevorzugen manche andere Quellen wie Webhits oder Nielsen.</p>
<p>Leser <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/to/Ibo75');" href="http://twitter.com/Ibo75" target="_blank">Ibo75</a> hatte den Vorschlag, die <strong>&#8220;beste Wohnlage in Hannover&#8221;</strong> per Wolfram Alpha zu erfragen. Mal abgesehen davon, dass es sich in Deutschland nirgendwo besser als in Hannover leben lässt (vom Braunschweiger Platz abgesehen <img src='http://www.homofaber.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> , muss Wolfram Alpha hier passen. Da gibt es allenfalls Basisinformationen zu der Stadt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="Hannover bei Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/wa-hannover.png" alt="Hannover bei Wolfram Alpha" width="534" height="672" /></p>
<p>Eine vergleichende Suche über US-amerikanische Städte brachte übrigens keine besonderen weiterführenden Informationen &#8212; dafür aber ausführlicheres Quellenmaterial.</p>
<p>Unschlagbar ist weiterhin Google bei der Abfrage, die Marian Semm per Twitter <a href="http://twitter.com/sam2810/statuses/1745927793" target="_blank">vorgeschlagen</a> hat: <strong>&#8220;</strong><span id="msgtxt1745927793" class="msgtxt no"><strong>Tod in Venedig &#8211; wer starb in der Lagunenstadt?&#8221;</strong> Google Deutschland verzweigt zum deutschen Wikipedia-Eintrag über die Novelle von Thomas Mann. Wolfram Alpha nennt zur Abfrage &#8220;death in venice&#8221; den Spielfilm &#8220;Morte a Venezia&#8221;:</span></p>
<p><span class="msgtxt no"><img class="aligncenter size-full wp-image-458" title="Tod in Venedig" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tot-in-venedig.png" alt="Tod in Venedig" width="547" height="544" /><br />
</span></p>
<p>Auf die Abfrage &#8220;Tod in Venedig&#8221; hat Wolfram Alpha übrigens auf Deutsch geantwortet:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-459" title="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/05/tod-in-venedig2.png" alt="Tod in Venedig? Antwort von Wolfram Alpha" width="345" height="130" />Man beachte das Wort &#8220;noch&#8221; &#8212; offensichtlich plant Wolfram Alpha durchaus, auch deutsche Abfragen zu ermöglichen. Im Webinar hat Stephen Wolfram allerdings auf eine entsprechende Anfrage von Journalisten, ob andere Sprache als Englisch geplant seien, geantwortet, es sei schwierig genug, englische Abfragen zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Weitere Anfragen gewünscht?</strong> Hinweise bitte über meinen <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter-Account</a>.</p>
<p>P.S.: Wer war noch mal Gustav von Aschenbach?</p>
<p><img src="file:///home/homofabe/Bilder/HAZ/2009/screenshots/WA-google.png" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wolfram Alpha im zweiten Test: Beispiele</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 23:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[WolframAlpha]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwortmaschine WolframAlpha hat schon vor ihrem Start für Aufsehen gesorgt. Demovideos und Webinare zeigten das Potenzial der neuen Suchmaschine, die in wenigen Tagen starten soll. Jetzt hatte ich nach dem ersten Einblick bei einem Webinar Gelegenheit zu einem ausführlichen Test. Die Stärke von WolframAlpha liegt im Verknüpfen von unterschiedlichen Quellen. So bringt eine Suche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwortmaschine WolframAlpha hat schon vor ihrem Start für Aufsehen gesorgt. Demovideos und Webinare zeigten das Potenzial der neuen Suchmaschine, die in wenigen Tagen starten soll. Jetzt hatte ich nach <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/06/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/">dem ersten Einblick bei einem Webinar</a> Gelegenheit zu einem ausführlichen Test.  <span id="more-399"></span>Die Stärke von WolframAlpha liegt im Verknüpfen von unterschiedlichen Quellen. So bringt eine Suche nach <strong>&#8220;iss hannover&#8221;</strong> folgendes Ergebnis:</p>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615130252150639880_128?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="n44.52deg N, 55.53deg E  (Kazakhstan)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Current orbital information</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="altitude | 366.7 km  (kilometers)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992822597221881_1597?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="altitude | 366.7 km  (kilometers)ninstantaneous velocity | 7.691 km/snaverage velocity | 7.696 km/s  (kilometers per second)naverage altitude | 362 km  (kilometers)norbital period | 91.57 minutesninclination | 51.64deg norbit type | LEO (low Earth orbit)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Other information</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" title="launch date | November 20, 1998  (10.5 years ago)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992829174521881_1315?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="launch date | November 20, 1998  (10.5 years ago)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0500" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Current sky position from Hanover</span></h1>
<div id="subpod_0500_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0500_1" class="output"><img id="i_0500_1" title="(not currently visible)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615122957954018244_156?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="(not currently visible)naltitude | -9deg  34.34'  (below horizon)nazimuth | 85deg  53.36'  (ENE)nnext rise | 3:16 am CEST  |  Saturday, May 9, 2009nnext set | 3:26 am CEST  |  Saturday, May 9, 2009" /></div>
</div>
</div>
<p>Zu sehen ist der gegenwärtige Standort der Internationalen Raumstation ISS auf einer Weltkarte, gefolgt von weiteren Informationen über die gegenwärtige Höhe der Station, ihrer Geschwindigkeit und weiterer Daten. Ganz unten verknüpft WolframAlpha den Standort mit Hannover: Wieder sichtbar werde die Station von Hannover aus um 3.16 Uhr.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p><strong>&#8220;weather hannover when john f. kennedy died&#8221;</strong></p>
<p>Wie war das Wetter in Hannover, als John F. Kennedy starb? Die Maschine erklärt, wie sie die Absprache in Englisch interpretiert:</p>
<h1><span>Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="weather | Hanover,Lower Saxony..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1470?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="weather | Hanover,Lower Saxonyn  | John F. Kennedy | date of death" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Recorded weather for Hanover, Germany</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="time range | day of November 22, 1963..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992764915636260_1408?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="time range | day of November 22, 1963ntemperature | average: 8 deg C (5 to 10 deg C)nconditions | rain,overcast,cloudy,few cloudsnrelative humidity | average: 83% (74 to 97%)nwind speed | average: 12 m/s (8 to 14 m/s)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Weather history</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<h1><span>Temperature:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1400?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 5 deg CnFri, Nov 22, 12:00 am | average: 8 deg Cn | maximum: 10 deg CnFri, Nov 22, 4:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_2" class="sub">
<h1><span><br />
Cloud cover:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_2" class="output"><img id="i_0300_2" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1401?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n | overcast: 25% (4.5 hours)   |  clear: 0% (0 minutes) " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_3" class="sub">
<h1><span><br />
Conditions:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_3" class="output"><img id="i_0300_3" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1402?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n | rain: 91.7% (16.5 hours) " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_4" class="sub">
<h1><span><br />
Humidity:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_4" class="output"><img id="i_0300_4" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1403?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 74%nFri, Nov 22, 7:00 pm | average: 83%n | maximum: 97%nFri, Nov 22, 12:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_5" class="sub">
<h1><span><br />
Pressure:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_5" class="output"><img id="i_0300_5" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1404?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 1005 hPanFri, Nov 22, 4:00 am | average: 1009 hPan | maximum: 1016 hPanSat, Nov 23, 12:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_6" class="sub">
<h1><span><br />
Wind speed:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_6" class="output"><img id="i_0300_6" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1405?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 8 m/snFri, Nov 22, 10:00 pm | average: 12 m/sn | maximum: 14 m/snFri, Nov 22, 4:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_7" class="sub">
<h1><span><br />
Incident sunlight intensity:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_7" class="output"><img id="i_0300_7" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1406?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="Incident sunlight intensity" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Historical temperatures for November 22</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758346536260_1421?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="nminimum: -16 deg Cn1965 | average: 4 deg Cn | maximum: 15 deg Cn1980, ...n(not corrected for changes in local weather station environment)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Weather station information</span></h1>
<div id="subpod_0500_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0500_1" class="output"><img id="i_0500_1" title="name | EDDV  (Langenhagen Airport)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_154?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="name | EDDV  (Langenhagen Airport)nrelative position | 7 km  NW  (from center of Hanover)nrelative elevation | 4 meters (below center of Hanover)" /></p>
<div class="annotpod">
<div class="right">.</div>
<div class="right">.</div>
<div class="right">.</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="output">Ziemlich beeindruckend, wie ich finde. Aber auch simple Abfragen wie <strong>&#8220;Hannover Berlin&#8221; </strong>führen zu einem ansprechenden Ergebnis:</div>
<div class="output">
<h1><span><br />
Populations:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title=" | city population | metro area population..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992456898097899_1482?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt=" | city population | metro area populationnHanover,Lower Saxony | 515140 people | 1.112 million peoplenBerlin | 3.384 million people | 4.041 million people" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Path:</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615133232051450506_113?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt="" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Distance</span></h1>
<p><img id="i_0400_1" title=" | distance | flight time..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992456898097899_1485?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt=" | distance | flight timenHanover  to  Berlin | 248 km  (kilometers) | 15 minutesn(assuming direct flight path at 890 km/h)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">Mathe kann die Maschine natürlich auch: <strong>&#8220;expand sin 6x&#8221;</strong></div>
<p><strong></strong>.</p>
<h1><span>Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="expand | sin(6 x)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1544?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="expand | sin(6 x)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Results:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="6 sin(x) cos^5(x)-20 sin^3(x) cos^3(x)+6 sin^5(x) cos(x)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_219?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="6 sin(x) cos^5(x)-20 sin^3(x) cos^3(x)+6 sin^5(x) cos(x)" /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0200_2" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_2" class="output"><img id="i_0200_2" title="2 sin(x) cos(x) (2 cos(2 x)-1) (2 cos(2 x)+1)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_220?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="2 sin(x) cos(x) (2 cos(2 x)-1) (2 cos(2 x)+1)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Series expansion at x=0</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="6 x-36 x^3+(324 x^5)/5-(1944 x^7)/35+(972 x^9)/35+O(x^10)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1547?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="6 x-36 x^3+(324 x^5)/5-(1944 x^7)/35+(972 x^9)/35+O(x^10)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Approximations about x = 0 up to order 5</span></h1>
<p><img id="i_0400_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758313136260_1353?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="\n(order n approximation shown with n dots)" /></p>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Ein kleiner Vergleich von Unternehmen gefällig?</strong> Die Großen der Branche, also öffentlich gelistete Firmen, hat WolframAlpha per Datenbankverknüpfung parat. So bringt die Suche nach &#8220;facebook myspace&#8221; folgendes Ergebnis:</div>
<div class="output">
<h1><span><br />
Registered hosts information</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title=" | facebook.com | myspace.com..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615128314609542963_185?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt=" | facebook.com | myspace.comnorganization | Facebook | Myspace.comnlocation | San Jose,California | Los Angeles,California" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Web statistics</span><a id="substitute_0300_3" href="javascript:asynchronousPod('pod.jsp?id=MSP22614987601769306046_1419&amp;s=20',%20'0300','facebook%2C+myspace','',0)"></a></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title=" | facebook.com | myspace.com..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614987601769306046_1420?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt=" | facebook.com | myspace.comndaily page views | ~~ 2.6 billion  | ~~ 1.4 billion ndaily visitors | ~~ 250 million  | ~~ 69 million nsite rank | 4th | 11thndomain online | March 29, 1997  (12 years ago) | February 22, 1996  (13 years ago)n(Alexa estimates)" /></div>
</div>
<hr class="div" />
<h1><span><br />
Daily visitors history</span></h1>
<p><img id="i_0300_2" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614987601769306046_1421?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt="n  facebook.com  |    myspace.comn(in millions of visits)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Wie viele Menschen sterben</strong> in Deutschland an Aids, wie viele in Africa, Südafrika, in den USA?</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">
<h1><span>Input interpretation</span><a id="mathsource" href="javascript:showmathpop('{CountryData[&quot;Germany&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;Africa&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;SouthAfrica&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;UnitedStates&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;]}');"></a></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="Germany | annual HIV/AIDS deaths  |  Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  South Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  United States | annual HIV/AIDS deaths..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615067633849947596_1011?MSPStoreType=image/gif&amp;s=27" alt="Germany | annual HIV/AIDS deaths  |  Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  South Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  United States | annual HIV/AIDS deaths" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Result:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="500 people per year  |  1.641 million people per year  |  350 000 people per year  |  22 000 people per year  (2007 estimate)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615067633849947596_1012?MSPStoreType=image/gif&amp;s=27" alt="500 people per year  |  1.641 million people per year  |  350 000 people per year  |  22 000 people per year  (2007 estimate)" /></div>
</div>
</div>
</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Wann gab es das letzte Erdbeben in Deutschland?</strong> &#8220;earthquake Germany&#8221; bringt zunächst kein Ergebnis &#8211; dafür aber eine Auswahlmöglichkeit, die Magnitude zu verändern und den Zeitraum. Mit der Einstellung &#8220;Last 30 years&#8221; gibt es dieses Ergebnis:</div>
<div class="output">.</p>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_225?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="" /></div>
</div>
</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.<img id="i_0200_3" title="magnitude | time | location..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_228?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="magnitude | time | location\n4.2 | Sun, Dec 5, 2004\n02:52 am CET\n(4.4 years ago) | 2 km  (kilometers) E of Simonswald, Baden Wurttemberg, Germany" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Was sind eigentlich 5000 Worte?</strong> WolframAlpha gibt die Antwort:</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</p>
<h1><span><br />
Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="5000 words (in English)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_125?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="5000 words (in English)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Character length:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="30 500 characters..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_126?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="30 500 characters\n(assuming 5.1 characters per word)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Printed length</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="single-spaced document | 10 pages | 450 lines..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_130?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="single-spaced document | 10 pages | 450 lines\ndouble-spaced document | 20 pages | 450 lines" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Times</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" title="typical typing | 83 minutes..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_132?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="typical typing | 83 minutes\ntypical speaking | 33 minutes\nsilent reading | 18 minutes" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Data size:</span></h1>
<p><img id="i_0500_1" title="30.5 kB  (kilobytes)  |  244 kb  (kilobits)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615129584841873930_166?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="30.5 kB  (kilobytes)  |  244 kb  (kilobits)\n(assuming 8-bit encoding)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Fazit:</strong> Das waren jetzt einige der erfolgreichen Anfragen, die beim Herumspielen mit der Antwortmaschine herauskamen. Die erfolglosen habe ich hier weggelassen. Mein persönliches Fazit: Die Maschine kann großartig weiterhelfen, wenn man genau weiß, wonach man sucht. Das galt zwar auch schon für Google, hier kommt jedoch ein Aspekt hinzu. WolframAlpha benutzt als Datenquellen offizielles Material. Anders als bei Google erleichtert einem WolframAlpha die Aufgabe, die Quelle des Datenmaterials zu bewerten. Das mag künftig noch weitere Schwierigkeiten mit sich bringen, doch erleichtert es die Arbeit bei den ersten Schritten der Recherche. Auf der anderen Seite ist das Datenmaterial nicht so umfangreich, wie anfangs erwartet.</div>
<div class="output">.</div>
<p>Die Verknüpfung von Ort und  Zeit mit der gewünschten Information ist jedoch ein Alleinstellungsmerkmal &#8211; ein beeindruckender Start von WolframAlpha, wohl das, was als semantisches Web, als Web 3.0 bezeichnet wird. Das sind die Anfänge, und sie dürften unseren Umgang mit Informationen weiter gravierend verändern.</p>
]]></content:encoded>
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