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	<title>homofaber.com &#187; iPhone</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Der Stunt</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 20:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Beginn einer neuen Epoche ist normalerweise nur Jahre später in der Rückschau von Historikern auszumachen. Doch verdeutlicht den Übergang von der kontrollierten Information, die über Jahrhunderte die Veröffentlichungen von Unternehmen und Unternehmungen ausmachte, hin zu einer informierten Öffentlichkeit, die auch unbequeme Schilderungen aus den eigenen Reihen akzeptiert, nichts besser als eine Richtlinie der britischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_528" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-528 " style="margin: 10px;" title="Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/modbadge-150x150.jpg" alt="Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Das Logo des britischen Verteidigungsministeriums bei Twitter</p></div>
<p>Der Beginn einer neuen Epoche ist normalerweise nur Jahre später in der Rückschau von Historikern auszumachen. Doch verdeutlicht den Übergang von der kontrollierten Information, die über Jahrhunderte die Veröffentlichungen von Unternehmen und Unternehmungen ausmachte, hin zu einer informierten Öffentlichkeit, die auch unbequeme Schilderungen aus den eigenen Reihen akzeptiert, nichts besser als eine Richtlinie der britischen Militärs.</p>
<p><span id="more-527"></span>Das britische Verteidigungsministerium hat seine Soldaten dazu <a href="http://mashable.com/2009/08/08/british-troops-social-media/" target="_blank">ermuntert</a>, in Blogs und sozialen Medien über ihren Alltag zu berichten. Anders als bei den Marines der USA <a href="http://www.mod.uk/DefenceInternet/AboutDefence/CorporatePublications/MediaandPublicCommunicationPublications/OnlineEngagementGuidelines.htm" target="_blank">wird es ausdrücklich erlaubt</a>, bei Facebook, Twitter und Co. darüber zu schreiben, was sie tun – mit dem Hintergedanken, näher bei der Familie und Freunden und bei der Heimat zu sein, wenn sie im Einsatz sind. Nur wenn es um die hohe Militärpolitik geht oder vertrauliche Informationen, sollten sich die Soldaten das Okay ihrer Vorgesetzten holen, heißt es sinngemäß in der Richtlinie. Ansonsten gelte der gleiche „hohe Standard“ von Verhaltensregeln, der auch im realen Leben von britischen Soldaten erwartet werde.</p>
<p><strong>Ein Stück weit entmachtet</strong></p>
<p>Nun ist die Kontrolle von möglicherweise unbequemen Informationen ohnehin bereits verloren, da jedermann anonym im Netz seine Beobachtungen veröffentlichen kann. Doch machen die Briten daraus eine Tugend: Indem sie es ihrem Staatspersonal offiziell erlauben, sich öffentlich zu äußern, wird jeder Pressesprecher und direkter Vorgesetzter bis hin zum Minister selbst ein Stück weit entmachtet. Die Macht über Informationen, die über Jahrhunderte von Staatsmächten mit Mitteln bis hin zur Todesstrafe bei Geheimnisverrat sanktioniert wurde, verschiebt sich weiter: in Richtung der vielen. Und wenn aus der wachsenden Vielzahl der meist in einem höheren Sinne belanglosen, persönlichen Beobachtungen und Einschätzungen einzelner die eine ganz besondere Nachricht heraussticht, so werden die Vorgesetzten davon schneller als bisher erfahren und  damit früher als früher umgehen wollen. In einem herrlichen Stunt erheben sich die Briten über diese Entwicklung, die ohnehin nicht aufzuhalten ist.</p>
<p><strong>Die Schere im Kopf</strong></p>
<p>Nun wird niemand bezweifeln, dass es der Schützenpanzerlenker mit seinen Vorgesetzten unmittelbar zu tun bekommt, wenn er bei Facebook über den jüngsten Einsatz berichtet und einen seiner Kollegen wegen rüden Umgangs in die Pfanne haut. Andererseits wird wie in Unternehmen auch jeder halbwegs denkende Teilnehmer von sozialen Netzwerken sich zweimal überlegen, was er öffentlich schreibt. Die Schere im Kopf werden viele weiterhin haben.</p>
<p>Dennoch geschieht etwas Neues: wenn Vorgesetzte fern vom Einsatzort weniger stark gefiltert und unmittelbar mitlesen können, was im Einsatzgebiet geschieht. Entmachtet wird letztendlich die zweite und dritte Reihe des Führungspersonals: hinsichtlich der Einschätzung einer „Stimmung“ in der Truppe. Darüber können sich die Chefs künftig selbst ein Bild machen oder machen lassen.</p>
<p><strong>Soldaten sind auch Menschen</strong></p>
<p>Das böse Sinnbild vom stumpfen Soldaten als Befehlsempfänger und Kalle-Arsch der Truppe hat damit ausgedient: Soldaten sind auch Menschen, sagt diese Richtlinie; ihre Befindlichkeiten und Einschätzungen haben einen Wert. Zumindest die guten unter den Vorgesetzten haben diese Befindlichkeiten auch schon früher wertgeschätzt.</p>
<p>Die neue Öffentlichkeit von Nebendetails und Stimmungen der Militäroperationen wird  jedenfalls eine neue Qualität der öffentlichen Wahrnehmung erfordern und damit auch des Journalismus: Das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen wird immer wichtiger, und das Lesen vieler Quellen und noch und nöcher immer weiterer Vielen wird für die Journalisten zu einer Aufgabe, die nur noch mit intelligenten Filtern und Systemen zu bewerkstelligen ist.</p>
<p>Interessant wäre, wie die britischen hohen Militärs ihr Informationsgewerk zusammenschustern, vielleicht könnte man als Journalist davon etwas lernen. Aber wahrscheinlich gucken die sich das gerade bei den Bloggern ab und tunen soeben ihre RSS-Reader.</p>
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		<title>Apple mit BIS: So schwierig ist es, ein iPhone-Programm zu veröffentlichen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 20:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut Ding braucht Weile. Und weil bei Apple die Ergebnisse stets besonders gut sein sollen, kann es von der Idee bis zur Veröffentlichung einer Kennwortverwaltungssoftware fürs iPhone schon mal ein bisschen dauern. Bei iKeePass nähern wir uns der einjährigen Bearbeitungsdauer. Sein Bearbeiter greift nun zu ungewöhnlichen Methoden, um das Programm in den AppStore zu befördern.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_516" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-516 " style="margin: 10px;" title="KeePass" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/keepass-150x150.png" alt="KeePass" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">KeePass</p></div>
<p>Gut Ding braucht Weile. Und weil bei Apple die Ergebnisse stets besonders gut sein sollen, kann es von der Idee bis zur Veröffentlichung einer <strong>Kennwortverwaltungssoftware</strong> fürs iPhone schon mal ein bisschen dauern. Bei iKeePass nähern wir uns der einjährigen Bearbeitungsdauer. Sein Bearbeiter greift nun zu ungewöhnlichen Methoden, um das Programm in den AppStore zu befördern.  <span id="more-514"></span></p>
<p>iKeePass basiert auf der jahrelang bewährten Open-Source-Software <a href="http://keepass.info/index.html">KeePass</a>. Ihr Quellcode ist offen zugänglich und kann von jedermann eingesehen werden. Darauf basierend wurden KeePass-Versionen für Linux, Windows und Mac veröffentlicht, für Mobiltelefone, für den BlackBerry, für PalmOS, PortableApps, U3-USB-Sticks und fürs Google-Handy-System Android.</p>
<p>Nur noch nicht fürs iPhone.</p>
<p>Mit solch einem Programm lassen sich unzählige Kennwörter auf dem jeweiligen Gerät oder im Web ablegen, durch ein Masterkennwort und andere Schutzmechanismen absichern, verwalten und wiederfinden. Das sollte doch auch auf dem iPhone möglich sein, dachte sich Karsten Fusenig aus Berlin im August 2008. So entstand die erste Betaversion.</p>
<div id="attachment_517" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-517  " style="margin: 10px;" title="Datenbankanmeldung bei KeepAss" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/datenbankanmeldung-150x150.jpg" alt="Datenbankanmeldung bei KeepAss" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Datenbankanmeldung bei KeepAss</p></div>
<p>Bereits am 13. November 2008 hieß es in seinem <a href="http://ikeepass.de/bl0g/?p=33">Blog</a>, „Wir sind kurz davor, iKeePass im AppStore zu veröffentlichen“. Man müsse nur noch einen  „BIS Process“ bei Apple und dem US-amerikanischen Bureau of Industry and Security“ durchlaufen, denn die Software bedient sich kryptographischer Hilfsmittel, um die Kennwörter verschlüsselt abzulegen. Und diese Methoden sind, auch wenn man sie offensichtlich legal in die USA einführen darf, Exportbeschränkungen unterlegt, wenn man sie von dort wieder ausführen möchte: „You must use a <a href="https://www.bis.doc.gov/forms/orderingformsonline.html">BIS Form 748P</a>, the Multipurpose Application Form (either electronically through &#8220;<a href="http://www.bis.doc.gov/snap/index.htm">SNAP-R</a>&#8221; or in paper form) to apply for a classification request or export license.“</p>
<p>„Das sollte hoffentlich nicht länger als eine Woche dauern“, dachte sich Fusenig.</p>
<p>Nur eine Woche später war immerhin das BIS-Formular schon mal ausgefüllt und eingereicht, wofür wir angesichts dieser einleitenden Übersicht von Seiten der Behörde Fusenig einen gewissen Respekt aussprechen wollen (Ausriss).</p>
<div id="attachment_515" class="wp-caption aligncenter" style="width: 520px"><a href="http://www.bis.doc.gov/encryption/lechart1.htm"><img class="size-medium wp-image-515" title="Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R." src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/08/encryption-export-510x379.png" alt="Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R." width="510" height="379" /></a><p class="wp-caption-text">Export-Bestimmungen für kryptologische Software (Ausriss): Verwenden Sie das Formular SNAP-R.</p></div>
<p>Es dauerte bis zum 10. Dezember, dass iKeePass immerhin im Admin-Bereich von Apple sichtbar wurde. Der Winter kam, der Weihnachtsmann, der Jahreswechsel und ein bisschen Post vom BIS, dass nun bitte auch Apple die Mail von Fusenig an die US-Behörde bestätigen möge.</p>
<p>In den Folgemonaten des Frühjahrs 2009 stand Fusenig im Kontakt mit einem Apple-Mitarbeiter, der für kryptographischen Export zuständig sei. Da sich im Zusammenspiel mit den US-Behörden Schwierigkeiten ergaben, entschied der Programmierer, sein Programm zunächst nur in den USA und Kanada zu veröffentlichen. Für Nordamerika ist die besondere Genehmigung der US-Behörden nicht notwendig.</p>
<p>Guten Mutes, dass es nun endlich losgehen könnte mit seiner Beta-Software, schrieb Fusenig in seinen Blog, dass Apple jetzt die Software begutachten werde. „In Review“, stand im Admin-Bereich von  Apple. „Wenn das erledigt ist, wird der Quelltext von iKeePass veröffentlicht“, kündigte der Berliner seiner inzwischen stark gestiegenen Zahl an Interessierten an.</p>
<p>Ende April 2009 wurde diese erste Version abgelehnt. Apple verlangte die Anzeige eines Netzwerkstatus beim Herunterladen der persönlichen Kennwortdatei.</p>
<p>Es kam der Mai. Fusenig überarbeitete sein Programm.</p>
<p>Es kam der Juni. Apple lehnte die Software erneut ab: Einige Fehlermeldungen müssten geändert werden.</p>
<p>Es kam der Juli. Apple lehnte die Software nun zum dritten Mal ab. Begründung: Nun fehlten Informationen in der <a href="http://ikeepass.de/bl0g/?page_id=45">Dokumentation</a> der Software.</p>
<p>Es kam der August. Apple lehnte wieder ab. Das veranlasste Fusenig zu folgendem Video und zu der Frage: &#8220;Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen?&#8221;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" data="http://www.youtube.com/v/s4AVtW9Vch0&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p><em>Notabene: Seit etwa November 2008 ist die Software bei mir im Einsatz &#8211; über den Umweg eines Betatests, den mir der Autor freundlicherweise gestattet hat. Das Programm taugt ganz prima zum Abrufen gespeicherter Kennwörter, ihm fehlt, nun ja, nur noch die gewisse Platzreife durch Verbesserungsvorschläge von Nutzern. Aber die kommen sicher bald in den Genuss.</em><br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/e686c3ea2dad4012bd472ff087a0187d" width="1" height="1" alt=""><br />
<em><br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Wolfram Alpha im zweiten Test: Beispiele</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/05/wolfram-alpha-im-zweiten-test-beispiele/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 23:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Antwortmaschine WolframAlpha hat schon vor ihrem Start für Aufsehen gesorgt. Demovideos und Webinare zeigten das Potenzial der neuen Suchmaschine, die in wenigen Tagen starten soll. Jetzt hatte ich nach dem ersten Einblick bei einem Webinar Gelegenheit zu einem ausführlichen Test. Die Stärke von WolframAlpha liegt im Verknüpfen von unterschiedlichen Quellen. So bringt eine Suche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwortmaschine WolframAlpha hat schon vor ihrem Start für Aufsehen gesorgt. Demovideos und Webinare zeigten das Potenzial der neuen Suchmaschine, die in wenigen Tagen starten soll. Jetzt hatte ich nach <a href="http://www.homofaber.com/2009/05/06/wolframalpha-angetestet-die-neue-tiefe-des-webs/">dem ersten Einblick bei einem Webinar</a> Gelegenheit zu einem ausführlichen Test.  <span id="more-399"></span>Die Stärke von WolframAlpha liegt im Verknüpfen von unterschiedlichen Quellen. So bringt eine Suche nach <strong>&#8220;iss hannover&#8221;</strong> folgendes Ergebnis:</p>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615130252150639880_128?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="n44.52deg N, 55.53deg E  (Kazakhstan)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Current orbital information</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="altitude | 366.7 km  (kilometers)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992822597221881_1597?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="altitude | 366.7 km  (kilometers)ninstantaneous velocity | 7.691 km/snaverage velocity | 7.696 km/s  (kilometers per second)naverage altitude | 362 km  (kilometers)norbital period | 91.57 minutesninclination | 51.64deg norbit type | LEO (low Earth orbit)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Other information</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" title="launch date | November 20, 1998  (10.5 years ago)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992829174521881_1315?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="launch date | November 20, 1998  (10.5 years ago)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0500" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Current sky position from Hanover</span></h1>
<div id="subpod_0500_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0500_1" class="output"><img id="i_0500_1" title="(not currently visible)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615122957954018244_156?MSPStoreType=image/gif&amp;s=31" alt="(not currently visible)naltitude | -9deg  34.34'  (below horizon)nazimuth | 85deg  53.36'  (ENE)nnext rise | 3:16 am CEST  |  Saturday, May 9, 2009nnext set | 3:26 am CEST  |  Saturday, May 9, 2009" /></div>
</div>
</div>
<p>Zu sehen ist der gegenwärtige Standort der Internationalen Raumstation ISS auf einer Weltkarte, gefolgt von weiteren Informationen über die gegenwärtige Höhe der Station, ihrer Geschwindigkeit und weiterer Daten. Ganz unten verknüpft WolframAlpha den Standort mit Hannover: Wieder sichtbar werde die Station von Hannover aus um 3.16 Uhr.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p><strong>&#8220;weather hannover when john f. kennedy died&#8221;</strong></p>
<p>Wie war das Wetter in Hannover, als John F. Kennedy starb? Die Maschine erklärt, wie sie die Absprache in Englisch interpretiert:</p>
<h1><span>Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="weather | Hanover,Lower Saxony..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1470?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="weather | Hanover,Lower Saxonyn  | John F. Kennedy | date of death" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Recorded weather for Hanover, Germany</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="time range | day of November 22, 1963..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992764915636260_1408?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="time range | day of November 22, 1963ntemperature | average: 8 deg C (5 to 10 deg C)nconditions | rain,overcast,cloudy,few cloudsnrelative humidity | average: 83% (74 to 97%)nwind speed | average: 12 m/s (8 to 14 m/s)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Weather history</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<h1><span>Temperature:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1400?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 5 deg CnFri, Nov 22, 12:00 am | average: 8 deg Cn | maximum: 10 deg CnFri, Nov 22, 4:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_2" class="sub">
<h1><span><br />
Cloud cover:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_2" class="output"><img id="i_0300_2" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1401?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n | overcast: 25% (4.5 hours)   |  clear: 0% (0 minutes) " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_3" class="sub">
<h1><span><br />
Conditions:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_3" class="output"><img id="i_0300_3" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1402?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n | rain: 91.7% (16.5 hours) " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_4" class="sub">
<h1><span><br />
Humidity:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_4" class="output"><img id="i_0300_4" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1403?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 74%nFri, Nov 22, 7:00 pm | average: 83%n | maximum: 97%nFri, Nov 22, 12:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_5" class="sub">
<h1><span><br />
Pressure:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_5" class="output"><img id="i_0300_5" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1404?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 1005 hPanFri, Nov 22, 4:00 am | average: 1009 hPan | maximum: 1016 hPanSat, Nov 23, 12:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_6" class="sub">
<h1><span><br />
Wind speed:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_6" class="output"><img id="i_0300_6" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1405?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="n |   |  nminimum: 8 m/snFri, Nov 22, 10:00 pm | average: 12 m/sn | maximum: 14 m/snFri, Nov 22, 4:00 amn |   |  " /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0300_7" class="sub">
<h1><span><br />
Incident sunlight intensity:</span></h1>
<div id="scannerresult_0300_7" class="output"><img id="i_0300_7" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758328536260_1406?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="Incident sunlight intensity" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Historical temperatures for November 22</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758346536260_1421?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="nminimum: -16 deg Cn1965 | average: 4 deg Cn | maximum: 15 deg Cn1980, ...n(not corrected for changes in local weather station environment)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Weather station information</span></h1>
<div id="subpod_0500_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0500_1" class="output"><img id="i_0500_1" title="name | EDDV  (Langenhagen Airport)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_154?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="name | EDDV  (Langenhagen Airport)nrelative position | 7 km  NW  (from center of Hanover)nrelative elevation | 4 meters (below center of Hanover)" /></p>
<div class="annotpod">
<div class="right">.</div>
<div class="right">.</div>
<div class="right">.</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="output">Ziemlich beeindruckend, wie ich finde. Aber auch simple Abfragen wie <strong>&#8220;Hannover Berlin&#8221; </strong>führen zu einem ansprechenden Ergebnis:</div>
<div class="output">
<h1><span><br />
Populations:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title=" | city population | metro area population..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992456898097899_1482?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt=" | city population | metro area populationnHanover,Lower Saxony | 515140 people | 1.112 million peoplenBerlin | 3.384 million people | 4.041 million people" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0300" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Path:</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615133232051450506_113?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt="" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Distance</span></h1>
<p><img id="i_0400_1" title=" | distance | flight time..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992456898097899_1485?MSPStoreType=image/gif&amp;s=26" alt=" | distance | flight timenHanover  to  Berlin | 248 km  (kilometers) | 15 minutesn(assuming direct flight path at 890 km/h)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">Mathe kann die Maschine natürlich auch: <strong>&#8220;expand sin 6x&#8221;</strong></div>
<p><strong></strong>.</p>
<h1><span>Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="expand | sin(6 x)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1544?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="expand | sin(6 x)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod" style="display: block;">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Results:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="6 sin(x) cos^5(x)-20 sin^3(x) cos^3(x)+6 sin^5(x) cos(x)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_219?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="6 sin(x) cos^5(x)-20 sin^3(x) cos^3(x)+6 sin^5(x) cos(x)" /></div>
</div>
<hr class="div" />
<div id="subpod_0200_2" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_2" class="output"><img id="i_0200_2" title="2 sin(x) cos(x) (2 cos(2 x)-1) (2 cos(2 x)+1)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_220?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="2 sin(x) cos(x) (2 cos(2 x)-1) (2 cos(2 x)+1)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Series expansion at x=0</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="6 x-36 x^3+(324 x^5)/5-(1944 x^7)/35+(972 x^9)/35+O(x^10)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758336236260_1547?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="6 x-36 x^3+(324 x^5)/5-(1944 x^7)/35+(972 x^9)/35+O(x^10)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Approximations about x = 0 up to order 5</span></h1>
<p><img id="i_0400_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614992758313136260_1353?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="\n(order n approximation shown with n dots)" /></p>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Ein kleiner Vergleich von Unternehmen gefällig?</strong> Die Großen der Branche, also öffentlich gelistete Firmen, hat WolframAlpha per Datenbankverknüpfung parat. So bringt die Suche nach &#8220;facebook myspace&#8221; folgendes Ergebnis:</div>
<div class="output">
<h1><span><br />
Registered hosts information</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title=" | facebook.com | myspace.com..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615128314609542963_185?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt=" | facebook.com | myspace.comnorganization | Facebook | Myspace.comnlocation | San Jose,California | Los Angeles,California" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Web statistics</span><a id="substitute_0300_3" href="javascript:asynchronousPod('pod.jsp?id=MSP22614987601769306046_1419&amp;s=20',%20'0300','facebook%2C+myspace','',0)"></a></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title=" | facebook.com | myspace.com..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614987601769306046_1420?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt=" | facebook.com | myspace.comndaily page views | ~~ 2.6 billion  | ~~ 1.4 billion ndaily visitors | ~~ 250 million  | ~~ 69 million nsite rank | 4th | 11thndomain online | March 29, 1997  (12 years ago) | February 22, 1996  (13 years ago)n(Alexa estimates)" /></div>
</div>
<hr class="div" />
<h1><span><br />
Daily visitors history</span></h1>
<p><img id="i_0300_2" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22614987601769306046_1421?MSPStoreType=image/gif&amp;s=20" alt="n  facebook.com  |    myspace.comn(in millions of visits)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Wie viele Menschen sterben</strong> in Deutschland an Aids, wie viele in Africa, Südafrika, in den USA?</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">
<h1><span>Input interpretation</span><a id="mathsource" href="javascript:showmathpop('{CountryData[&quot;Germany&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;Africa&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;SouthAfrica&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;],%20CountryData[&quot;UnitedStates&quot;,%20&quot;AnnualHIVAIDSDeaths&quot;]}');"></a></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="Germany | annual HIV/AIDS deaths  |  Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  South Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  United States | annual HIV/AIDS deaths..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615067633849947596_1011?MSPStoreType=image/gif&amp;s=27" alt="Germany | annual HIV/AIDS deaths  |  Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  South Africa | annual HIV/AIDS deaths  |  United States | annual HIV/AIDS deaths" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Result:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="500 people per year  |  1.641 million people per year  |  350 000 people per year  |  22 000 people per year  (2007 estimate)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615067633849947596_1012?MSPStoreType=image/gif&amp;s=27" alt="500 people per year  |  1.641 million people per year  |  350 000 people per year  |  22 000 people per year  (2007 estimate)" /></div>
</div>
</div>
</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Wann gab es das letzte Erdbeben in Deutschland?</strong> &#8220;earthquake Germany&#8221; bringt zunächst kein Ergebnis &#8211; dafür aber eine Auswahlmöglichkeit, die Magnitude zu verändern und den Zeitraum. Mit der Einstellung &#8220;Last 30 years&#8221; gibt es dieses Ergebnis:</div>
<div class="output">.</p>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_225?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="" /></div>
</div>
</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.<img id="i_0200_3" title="magnitude | time | location..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615126127898458244_228?MSPStoreType=image/gif&amp;s=30" alt="magnitude | time | location\n4.2 | Sun, Dec 5, 2004\n02:52 am CET\n(4.4 years ago) | 2 km  (kilometers) E of Simonswald, Baden Wurttemberg, Germany" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Was sind eigentlich 5000 Worte?</strong> WolframAlpha gibt die Antwort:</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</p>
<h1><span><br />
Input interpretation:</span></h1>
<div id="subpod_0100_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0100_1" class="output"><img id="i_0100_1" title="5000 words (in English)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_125?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="5000 words (in English)" /></div>
</div>
<hr class="bot" />
<div id="pod_0200" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Character length:</span></h1>
<div id="subpod_0200_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0200_1" class="output"><img id="i_0200_1" title="30 500 characters..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_126?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="30 500 characters\n(assuming 5.1 characters per word)" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0300" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Printed length</span></h1>
<div id="subpod_0300_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0300_1" class="output"><img id="i_0300_1" title="single-spaced document | 10 pages | 450 lines..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_130?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="single-spaced document | 10 pages | 450 lines\ndouble-spaced document | 20 pages | 450 lines" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<div id="pod_0400" class="pod">
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Times</span></h1>
<div id="subpod_0400_1" class="sub">
<div id="scannerresult_0400_1" class="output"><img id="i_0400_1" title="typical typing | 83 minutes..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615144078316878905_132?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="typical typing | 83 minutes\ntypical speaking | 33 minutes\nsilent reading | 18 minutes" /></div>
</div>
<hr class="bot" /></div>
<hr class="top" />
<h1><span><br />
Data size:</span></h1>
<p><img id="i_0500_1" title="30.5 kB  (kilobytes)  |  244 kb  (kilobits)..." src="http://www1.wolframalpha.com/Calculate/MSP/MSP22615129584841873930_166?MSPStoreType=image/gif&amp;s=28" alt="30.5 kB  (kilobytes)  |  244 kb  (kilobits)\n(assuming 8-bit encoding)" /></div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output">.</div>
<div class="output"><strong>Fazit:</strong> Das waren jetzt einige der erfolgreichen Anfragen, die beim Herumspielen mit der Antwortmaschine herauskamen. Die erfolglosen habe ich hier weggelassen. Mein persönliches Fazit: Die Maschine kann großartig weiterhelfen, wenn man genau weiß, wonach man sucht. Das galt zwar auch schon für Google, hier kommt jedoch ein Aspekt hinzu. WolframAlpha benutzt als Datenquellen offizielles Material. Anders als bei Google erleichtert einem WolframAlpha die Aufgabe, die Quelle des Datenmaterials zu bewerten. Das mag künftig noch weitere Schwierigkeiten mit sich bringen, doch erleichtert es die Arbeit bei den ersten Schritten der Recherche. Auf der anderen Seite ist das Datenmaterial nicht so umfangreich, wie anfangs erwartet.</div>
<div class="output">.</div>
<p>Die Verknüpfung von Ort und  Zeit mit der gewünschten Information ist jedoch ein Alleinstellungsmerkmal &#8211; ein beeindruckender Start von WolframAlpha, wohl das, was als semantisches Web, als Web 3.0 bezeichnet wird. Das sind die Anfänge, und sie dürften unseren Umgang mit Informationen weiter gravierend verändern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie das Internet das Radio revolutioniert</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/04/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 20:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Radio aus vergangener Zeit: Bis zu 15.000 Webradios sind übers Internet abrufbar. (Foto: (c) tomaradze) Die Deutschen besitzen rund 300 Millionen Radioempfänger – vom Wecker über die Stereoanlage bis zum Autoradio. Eigentlich reicht das. Dennoch kommen in jüngster Zeit neue Empfangsgeräte hinzu: internetbasierte Radios, die das Hör-Erlebnis verändern. Mehr als eine Millionen Webradios wurden Schätzungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl id="attachment_263" class="wp-caption alignright" style="width: 260px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-263" href="http://www.homofaber.com/2009/04/08/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/radio/"><img class="size-full wp-image-263" style="margin: 20px;" title="radio" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/radio.jpg" alt="(c) tomaradze, http://www.flickr.com/photos/no_means_no/2066057933/" width="250" height="333" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Radio aus vergangener Zeit: Bis zu 15.000 Webradios sind übers Internet abrufbar. (Foto: (c) <a href="http://www.flickr.com/photos/no_means_no/2066057933/" target="_blank">tomaradze</a>) </dd>
</dl>
<p>Die Deutschen besitzen rund 300 Millionen Radioempfänger – vom Wecker über die Stereoanlage bis zum Autoradio. Eigentlich reicht das. Dennoch kommen in jüngster Zeit neue Empfangsgeräte hinzu: internetbasierte Radios, die das Hör-Erlebnis verändern. Mehr als eine Millionen Webradios wurden Schätzungen zufolge bereits in Deutschland verkauft.</p>
<p>Die neuen Dienste und Techniken sorgen für eine viel größere mögliche Reichweite der Sender: Radio ffn, N-Joy und Co. senden nicht mehr nur in der Norddeutschen Tiefebene. Sie werden so auch auf Mallorca, in Bayern und in San Francisco empfangbar. Andererseits werden in Pattensen, Peine und Poggenhagen nun auch neue konkurrierende Radiosender ausgestrahlt – etwa das „Familyradio“ aus San Francisco, Radio Guiniguada 105.9 FM aus Las Palmas und Antenne Bayern aus München. Radio aus dem Internet verbreitert die Vielfalt. Schätzungen zufolge sind bis zu 15.000 Sender übers Web abrufbar. Darunter sind neben den klassischen Kanälen wie NDR, Antenne und ffn allerhand Kanäle aus Übersee, Spartenprogramme, <a href="http://www.surfmusik.de/poli.htm" target="_blank">Exoten wie der Polizeifunk aus Canberra in Australien</a> – und prinzipiell sogar die fürs Web freigeschalteten MP3-Sammlungen von Musikliebhabern aus aller Welt.<span id="more-261"></span></p>
<p>Nur hatte das Internetradio imagemäßig bisher ein Problem: Über die Technikszene hinaus fand es wenig Beachtung. Im Jahr 2000, als die ersten Hersteller Internetradios in die Verkaufsregale stellten, gab es in Deutschland nur 200.000 Breitbandanschlüsse. Ohne die ist aber Webradio weder praktisch noch bezahlbar. Das ändert sich gerade. 2006 gab es schon 15 Millionen Anschlüsse, bis 2015 sollen es 30 Millionen werden.</p>
<p>Das hat Folgen. N-Joy etwa nimmt Hörerwünsche nicht mehr nur per Telefon entgegen. Über einen <a href="http://twitter.com/NJOYDE" target="_blank">eigenen Twitter-Kana</a>l stehen die Hamburger mit jenen Hörern in Kontakt, die den Sender im Büro am PC oder unterwegs mit einem internetfähigen Laptop oder Handy hören. Fast in Echtzeit – die Verzögerung eines Twitterbeitrags umfasst meist nur wenige Minuten – stehen die Hörer so nicht nur mit dem Sender in Kontakt, sondern können auch untereinander Bezug nehmen.</p>
<p><strong>Neue Nachhaltigkeit: Zusatznutzen durch extra Beiträge aus dem Archiv</strong></p>
<p>Auch wer den NDR hört, bekommt per Web zusätzliche Möglichkeiten: Er hat alternativ zum Liveprogramm die Möglichkeit, <a href="http://www.ndr2.de/pages_std_lib/0,3325,OID4457120,00.html" target="_blank">per Knopfdruck einzelne Sendungen</a> abzurufen – egal, was gerade wirklich läuft, per Podcast. „Die Bedeutung der Podcasts wächst“, sagt NDR-Programmdirektor Hörfunk, Joachim Knuth. Neue Zielgruppen würden angesprochen. „Und mit Podcasts erhält das vermeintlich flüchtige Medium Radio neue Nachhaltigkeit“, sagt Knuth. Vieles davon ist dann nicht mehr live, sondern aus dem Archiv – und es ist länger abrufbar. „Wired“-Chefredakteur Chris Anderson hat diesen Effekt bereits 2004 als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail" target="_blank">„The Long Tail“</a> bezeichnete, als den „langen Schwanz“.</p>
<div id="attachment_265" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-265" href="http://www.homofaber.com/2009/04/08/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/terratec-noxon-90elf/"><img class="size-full wp-image-265" title="Internet-Radio: Das Terratec Noxon 90elf" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/terratec-noxon-90elf.jpg" alt="Internet-Radio: Das Terratec Noxon 90elf" width="500" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Internet-Radio: Das Terratec Noxon 90elf</p></div>
<p>Die Geräteindustrie setzt viele Hoffnungen in die Attraktivität der neuen Funktionen. „Damit können wir immer mehr Radiohörer vom Internetradio überzeugen“, sagt etwa Christoph Müllers von Terratec. Die Firma stellt seit Jahren Webradios her. 2009 rechnet er mit dem Durchbruch für die Geräte, die bisher eher ein Nischendasein führten.</p>
<p>Der Trick ist einfach: Abgespeckte PC-Technik wird zunehmend in neumodischen Kofferradios verbaut – so dass in Technikmärkten seit einiger Zeit neben den klassischen UKW-Radios diese neuen Empfänger zu bekommen sind, die das Sendesignal über ein WLAN-Funknetz oder per Ethernet-Kabel aus dem DSL-Anschluss empfangen können. Die Geräte kosten bis zu 300 Euro, sind somit also vergleichsweise teuer. Doch es geht auch günstiger, wie etwa beim Gerät „Terratec Noxon 90elf“. Es kostet 149 Euro und ist ein Radiogerät, mit dem man neben 11.000 Radioprogrammen auch alle Liveübertragungen der Spiele der Fußballbundesliga live empfangen kann – ein Novum. Der Internetradiosender <a href="http://www.90elf.de/" target="_blank">90elf</a>, der übrigens auch ohne das Gerät über die Webseite sowie über ein iPhone-Programm kostenlos erhältlich ist, soll mittlerweile schon 500.000 regelmäßige Hörer haben.</p>
<p>Die meisten Webradios bieten zudem eine Funktion, die das klassische Radio nicht kann: auf die eigene digitalisierte Musiksammlung umschalten. Wer seine MP3-Musikdateien ordentlich auf dem PC sortiert hat, kann diese auch per WLAN in der Küche empfangen. Dazu muss der PC nicht einmal mehr eingeschaltet sein: Neue Speicherfestplatten lassen sich als so genanntes NAS ins Hausnetz einbinden. „NAS“, das ist eine „network-attached storage“, ein Netzwerkspeicher. Eine solche Festplatte wird beispielsweise per USB-Kabel an den Internetrouter vorm DSL-Anschluss angeschlossen.</p>
<p><strong>Handys lernen Radioempfang aus dem Internet</strong></p>
<div id="attachment_264" class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><a rel="attachment wp-att-264" href="http://www.homofaber.com/2009/04/08/wie-das-internet-das-radio-revolutioniert/new_jersey_600i__tn/"><img class="size-full wp-image-264" title="Blaupunkt-Radio mit Internetanschluss" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/new_jersey_600i__tn.jpg" alt="Blaupunkt-Radio mit Internetanschluss" width="170" height="123" /></a><p class="wp-caption-text">Blaupunkt-Radio mit Internetanschluss</p></div>
<p>Künftig lassen sich zudem immer mehr Handys mit mobilem Internetanschluss auf Empfang der Webradios einstellen – vorausgesetzt, man ist per WLAN-Funknetz eingebucht oder verfügt über eine Flatrate (monatliche Pauschale) für die Nutzung großer Datenmengen an einem schnellen mobilen Internetanschluss. Die <a href="http://www.studie-deutschland-online.de/do5/sdo_2007_de.pdf" target="_blank">Studie „Deutschland online“ (PDF)</a> erwartet, dass bis 2015 rund 20 Millionen mobile Internetgeräte im Umlauf sind. Ähnliches gelingt künftig auch im Auto: Blaupunkt hat jüngst auf der CeBIT <a href="http://www.blaupunkt.com/de/press.asp?lang=DE-de&amp;id=2371&amp;year=2009" target="_blank">ein Autoradio vorgestellt</a>, das per UMTS aus dem Internet Radio empfängt.</p>
<p>Manche professionelle Webradios verändern zudem das Hörerlebnis. Sie analysieren die Vorlieben ihrer Hörer und vermitteln Musiktitel Gleichgesinnter. Das heißt: Wer oft Marc Cohn und Jason Mraz hört, tickt wahrscheinlich auf der gleichen musikalischen Wellenlänge wie jemand, der Jason Mraz und Tristan Prettyman hört. Die Folge: Hörern von Marc Cohn wird verstärkt Musik von Tristan Prettyman als „ähnliche Künstlerin“ vorgeschlagen. Im Webbrowser lässt sich die neue gefundene Musik bequem in einem Fenster im Hintergrund abspielen, etwa bei einem Dienst wie<a href="http://last.fm" target="_blank"> last.fm</a>.</p>
<p>Ein weiterer Trend ist dabei, dass sogenannte Streams die alten MP3-Sammlungen ersetzen. Früher besaß man Musik entweder auf Vinyl, auf CD oder zumindest halbwegs physisch als Datei auf der eigenen Festplatte. Im Zeitalter der Musik 2.0 umfasst der private „Besitz“ wertgeschätzter Musik, mit der wir Erinnerungen und Gefühle verbinden, zunehmend lediglich noch die Mitgliedschaft in einem Webdienst samt Abspielmöglichkeit gespeicherter Playlists. Das ist nicht ungefährlich, wie kürzlich bei zum Beispiel <a href="http://cli.gs/jtZRYS" target="_blank">blip.fm</a> erlebt: Da hat man sich über die Monate kostenlose Abspielmöglichkeiten seiner bevorzugten Musik zusammengesammelt, auf Basis der Empfehlungen von Gleichgesinnten neue Musikwelten erschlossen – und dann steht plötzlich ohne Angabe von Gründen der einzelne Song nicht mehr zur Verfügung.</p>
<p><strong>Funkelstücke unter Nischensendern</strong></p>
<p>Wer weniger auf den einzelnen Musiktitel Wert legt, sondern auf eine besondere musikalische Farbe oder vorgelesene Nachrichten als Begleitmedium, dürfte mit Diensten wie <a href="http://radio.de" target="_blank">radio.de</a> den Überblick behalten und in eine Fundgrube eintauchen. Der Dienst sortiert Radiosender aus aller Welt nach Genre, Herkunft, Bewertung anderer und Relevanz. Da finden sich durchaus Funkelstücke: etwa Nischensender wie <a href="http://servicecomputer.radio.de" target="_blank">servicecomputer.radio.de</a> (ein Angebot von WDR 5 mit vorgelesenen Computernachrichten) oder <a href="http://mhh-medizin.radio.de/" target="_blank">„MHH – Medizin-Podcast“</a>, der neue Behandlungsmethoden und medizinische Forschung aus der Medizinischen Hochschule Hannover vorstellt. In Kürze wird radio.de auch auf Handys abrufbar sein: Eine Anwendung fürs iPhone ist kurz vor der Fertigstellung.</p>
<p>Weitere gesonderte Webradios zeigen viel versprechende Konzepte: wie zum Beispiel <a href="http://www.spotify.com/en/" target="_blank">Spotify</a>, der einen Dienst anbietet, der wie das Apple-eigene iTunes aussieht und entsprechend einfach zu bedienen ist – oder das jüngst preisgekrönte <a href="http://www.roccatune.com/de" target="_blank">Roccatune</a>, das ebenfalls neue Modelle entwickelt und feintunet.</p>
<p>Klassisches Radio und private MP3-Dateisammlung werden so zwar nicht ersetzt, verlieren aber an Bedeutung – zugunsten der neuen Streaming-Dienste, für die der Branche nur leider noch kein besseres Wort als „Webradio“ eingefallen ist.</p>
<p><em>Von Marcus Schwarze und Dirk Schmaler</em></p>
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		<title>iPhone und Google-Handy: So gelingen kostenlose Telefonate übers Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 21:41:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: Skype wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt für Internet-Telefonate gerät in Wallung: <a href="http://www.skype.com" target="_blank">Skype</a> wollte an diesem Dienstag sein gleichnamiges Telefonierprogramm als Anwendungen für die Handys iPhone von Apple und G1 von Google veröffentlichen. Damit werden kostenlose Telefonate möglich, sofern man sich mit seinem Handy in einem WLAN-Funknetz befindet und der Gesprächspartner ebenfalls Skype benutzt (egal ob ebenfalls auf dem Handy in einem WLAN eingebucht ist oder am Rechner mit Internetanschluss sitzt). Funktionstüchtig ist diese Technik allerdings bereits bei anderen Anbietern wie <a href="http://www.friendcaller.com" target="_blank">friendcaller.com</a> und <a href="http://www.fring.com" target="_blank">fring.com</a>.</p>
<p><span id="more-197"></span>Das Besondere an friendcaller.com: Deren Anwendung funktioniert nicht nur übers Internet-Handy, sondern direkt im Internet-Browser ohne Installation von Zusatzsoftware. Wenn man sich etwa mit einem iPhone in einem WLAN aufhält, kann man so den Gesprächspartern am Arbeitsplatz-Computer anrufen – sofern der sich gerade auf der Homepage von friendcaller.com angemeldet hat. Er benötigt dafür keine extra Software. Die Telefoniersoftware wurde als Java-Programm realisiert, das sich im Augenblick der Kontaktaufnahme automatisch lädt. Gespräche ins Festnetz sind ebenfalls möglich, dann aber kostenpflichtig. &#8220;Wir glauben an unsere &#8216;CallMe&#8217;-Links&#8221;, sagt Geschäftsführer Michael Knecht &#8211; das sind Links, die sich auf Webseiten unterbringen lassen, um so auf Mausklick ein Telefonat herzustellen. Knecht demonstriert einen solchen Link in einem <a href="http://twitter.com/mikel2405/status/1420360970" target="_blank">Twitter-Beitrag</a>.</p>
<p>Bereits seit Oktober 2008 ist zudem <a href="http://www.fring.com">Fring</a> mit einer Anwendung fürs iPhone am Start, die unter anderem Telefonate via Skype ermöglicht. Allerdings gab es bereits zu Beginn Beschwerden über die Unzuverlässigkeit der Software.</p>
<p>Der Trend jedoch ist klar: Wo künftig ein WLAN zur Verfügung steht, wird auch Telefonieren ohne Zusatzkosten möglich. Solche Internet-Telefonate übers Handy-Netz dagegen <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/telekom-will-neues-skype-programm-fuer-iphone-und-blackberry-blockieren-392509/" target="_blank">will die Telekom in Deutschland blockieren</a>.</p>
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		<title>Auf den Schirm: Was Freunde empfehlen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:46:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren. Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziale Netze befördern eine neue Lesekultur: selektiver, intensiver, fokussierter Texte konsumieren.</strong></p>
<p>Die Lesegewohnheiten verändern sich. Was wie eine Binsenweisheit nach dem Start des World Wide Web vor 20 Jahren klingt, erfährt im Jahr 2009 eine weitere Wendung: Unter Intensivnutzern des Internets macht sich seit Monaten ein Trend breit, der aufs Neue die Medienwelt verändert. Neue Dienste versuchen den Erkenntnisgewinn durch aufwendig zusammengestellte Webportale zu überbieten. <span id="more-177"></span></p>
<p>Sie befördern einen Trieb in der Leserschaft, der sich so zusammenfassen lässt: Wir lesen nicht mehr nur digital im Web, sagt diese Leserschaft. Wir lesen gerne wieder häufiger. Wir lesen selektiver, intensiver, fokussierter – aber nicht mehr nur passiv das, was uns Zeitungen und Magazine auf Papier und im Netz zusammenstellen. Und auch nicht mehr nur das, wonach wir aktiv bei Google suchen; wir lesen wieder etwas zurückgelehnter das, was ein neuer Quell bereitstellt: digital übermittelte Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Fachleuten, weil wir ihnen vertrauen und uns darauf eingelassen haben, ihren Empfehlungen zu folgen.</p>
<p><strong>Empfehlung: nicht die Twitter-Homepage nutzen</strong></p>
<p>„<a href="http://www.digg.com" target="_blank">Digg</a>“ hat schon vor Jahren auf diesen Trend gesetzt und eine beachtliche Gemeinde zusammengestellt, jetzt kommen per <a href="http://twitter.com/homofaber" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.friendfeed.com" target="_blank">Friendfeed</a> und <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> vereinfachte Dienste hinzu. Twitter verzeichnete in Großbritannien im vergangenen Monat <a href="http://weblogs.hitwise.com/robin-goad/2009/03/twitter_and_uk_newspaper_websites.html" target="_blank">erstmals mehr Zugriffe</a> als jedes Tageszeitungsportal. Bei den weltweiten Zugriffen explodiert Twitter. Und in dessen Fahrwasser schwimmen neue verbesserte Dienste wie <a href="http://www.identi.ca" target="_blank">identi.ca</a>. Der Einstieg gelingt immer einfacher, sofern man einmal verstanden hat, dass der Zugang zu Twitter als Star unter den neuen Diensten am besten nicht auf Dauer über deren Homepage erfolgen sollte. Zusatzsoftware fürs Handy, sei es Blackberry oder das iPhone, ist nötig. Am PC helfen Programme wie <a href="http://www.twhirl.org/" target="_blank">Twhirl</a>, <a href="http://www.tweetdeck.com/beta/" target="_blank">Tweetdeck</a> oder <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/5081" target="_blank">Twitterfox</a>.</p>
<p>Wer sich darauf einlässt, knüpft über die neuen Dienste zunächst Kontakt zu Leuten, die er schon kennt und die mit dem Medium vertraut sind. Man tauscht persönliche Botschaften aus, macht sie auch leicht öffentlich, und liest über Twhirl in einer Nachrichtenstromliste, was die von sich preisgeben – häufig persönlichen Informationsmüll, aber eben auch die heißeste Ware im Netz: Links zu „News“.</p>
<p>Da kommt etwa am Dienstagabend die Nachricht auf, dass Apple eine neue Software fürs Handy iPhone herausgibt. Das macht die Runde unter gleichgesinnt Interessierten – dpa-Kollege <a href="http://twitter.com/cdernbach" target="_blank">Christoph Dernbach</a> verlinkt etwa zu einem ausführlichen Artikel eines Forums, Kumpel <a href="http://twitter.com/kirchberg" target="_blank">Dirk</a> zu einem anderen Informanten. Je nachdem, wen man in seiner „Freunde“-Liste eingetragen hat, bekommt man Lesetipps zu Texten zum Thema von „Spiegel Online“, der „New York Times“, der HAZ, oder einem iPhone-Forum mit vielen Details. Andere verweisen auf die unkommentierte Originalpressemitteilung der PR-Abteilung von Apple, verlinken zu Beiträgen von Bloggern oder zu einer witzigen Bemerkung von US-Schauspielerin Demi Moore. Alle diese „News“ erscheinen gleichberechtigt im riesigen weltweiten Nachrichtenstrom zu diesem Thema. Die zeitlich benötigte Auswahl „bester“ Einschätzungen nimmt man persönlich wahr, indem man sich auf seine fünf, sechs Experten verlässt.</p>
<p><strong>SAP betreut mehr als 1,5 Millionen Leser</strong></p>
<p>Sie twittern, aber das ist womöglich nur ein Übergang. Was die gegenwärtig aktiven „early adopters“ und „nerds“ (Früherkenner und Technikfans) in diesen Tagen erleben und in ihrer eigenen Welt vorm Bildschirm und am Handy-Display erschließen, erscheint manchen als Vorbote auf eine Revolution beim Leseverhalten – mit konkretem Nutzen für die Karriere. <a href="http://finnern.com/" target="_blank">Mark Finnern</a> ist so einer. Er hat zeitweise in Peine rechts von Hannover gewohnt und betreut jetzt von San Francisco aus nicht weniger als 1,5 Millionen Leser weltweit. Als „Chief Community Evangelist“ hat er bei der in Deutschland gereiften Software-Schmiede SAP seit mehreren Jahren <a href="https://www.sdn.sap.com/irj/sdn/sapmentors" target="_blank">eine Webgemeinde</a> aufgebaut, die sich nun in Wikis und Foren von SAP mit persönlichen Beiträgen ganz im Geiste von Twitter &amp; Co. tummelt. SAP, das steht für das digitale Gedächtnis vieler etablierter Unternehmen in aller Welt: die Verwaltungssoftware für Gehaltsabrechnungen, Mitarbeiterdaten, Betriebsabläufe, den Einkauf des Bleistifts für die Mitarbeiterin am Empfang. Die Bedienung entsprechender Programme ist in Handbüchern und in Webhilfen von SAP hinterlegt.</p>
<p>Aber bei konkreten Fragen zu Details der Software vertrauen immer mehr auf das Wissen der vielen. Suchfunktionen in den SAP-Wikis und Foren helfen, die Hotline von SAP zu entlasten. „Da sparen wir viel Geld“, sagt Finnern. In diesem Universum kann man einfach eine Frage stellen, „die erste Antwort gibt’s in der Regel nach 20 Minuten, und nach 24 Stunden sind eine Vielzahl der Probleme gelöst“, berichtet Finnern. Früher suchte man per Google nach einer bestimmten Information – künftig sucht die Information von sich aus ihre Empfänger. Vorausgesetzt, man hat an der passenden Stelle im sozialen Web seine Frage gestellt hat und sich einen E-Mail-Alert hinterlegt. Der wird aktiv, sobald jemand auf die Frage antwortet. Ein intelligentes Bewertungssystem über Beiträge und Beitragende hilft dem Einzelnen dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen. Besonders hilfreiche Nutzer werden mit Punkten belohnt.</p>
<p>Das hilft Neulingen, selektiv zu lesen und ihr Problem zu lösen. „Ein superaktiver Nutzer zieht neun aktive Nutzer, und die ziehen wiederum 90 Arbeiter. Das ist ein Gewinn für alle.“ 5000 bis 7000 Forumsbeiträge täglich hat Finnern gemeinsam mit nur drei Kollegen im Griff. Besonders beachtet werden die Hinweise von 75 Mentoren: Nicht-SAP-Mitarbeitern, die sich sehr intensiv mit Einzelproblemen von Anwendern beschäftigen, um Auftragsarbeiten fürs Weiterentwickeln zu erledigen.</p>
<p><strong>Dion Hinchcliffe: SAP macht das richtg</strong></p>
<p>„SAP macht das richtig“, urteilte der international renommierte Unternehmensberater Dion Hinchcliffe vor Kurzem am Rande der CeBIT im Gespräch mit der <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/Soziale-Netze-befoerdern-eine-neue-Lesekultur" target="_blank">HAZ</a>. Viele Medien und Technikunternehmen hätten die Entwicklung „verstanden“ und würden sie vorantreiben. Anders als beispielsweise Ikea oder Harley Davidson: An diesen Unternehmen vorbei hätten sich mittlerweile eigene Communities im Web gebildet. Dort tummeln sich viele Fans, etwa unter <a href="http://www.ikea-fans.de" target="_blank">http://www.ikea-fans.de</a>. „Die helfen sich gegenseitig bei Problemen mit den Möbeln, vollständig am Unternehmen vorbei“, sagt Hinchcliffe.</p>
<p>Die Folge: Anrufer werden von der Hotline schon mal auf die eigentlich unternehmensfremde Website geleitet, berufen sich auf Informationen von dort und sind irritiert. „So was schädigt das Vertrauen.“ Es sei für traditionsreiche Unternehmen schwer, sich auf den neuen Umgang der Kundschaft mit dem inzwischen auch schon alten Medium Internet einzulassen. Doch führe kein Weg daran vorbei: „Die Kostenersparnis beim Telefon-Support ist enorm.“</p>
<p>Solch ein Umgang mit Informationen aus dem Netz hat Folgen. Wenn sich jedermann sein persönliches tägliches Informationspaket zusammenklicken kann, bleibt bei etablierten Medien weniger Platz für ungelesene und dennoch mitfinanzierte Rubriken für andere Leser. In den USA kämpfen viele Zeitungshäuser mit dem sich ändernden Leseverhalten. Am Dienstag erschien eine Tageszeitung von Seattle zum letzten Mal. Beim „San Francisco Chronicle“ scheinen die Lichter auszugehen. Die „Rocky Mountain News“ haben aufgegeben. „The Star Tribune“ in Minneapolis und die Zeitung von Philadelphia haben sich für bankrott erklärt.</p>
<p><strong>Wer behält die gesellschaftlich wichtigen Themen zuverlässig im Blick?</strong></p>
<p>Sind Städte ohne Zeitungen die Folge? Lokalrelevante „News“ gibt es zwar zunehmend im Netz, sei es über Google, Blogger oder die sozialen Netze, die dem einzelnen Informationen von irgendwo her aus dem Netz zusammenstellen. Doch dass jemand den örtlichen Müllskandal oder die heimische Ortsratssitzung zuverlässig im Blick behält und darüber berichtet, ist bei aller Freiheit im Internet nicht mehr sichergestellt. Der Kommunikationsexperte Clay Shirky hat das auf der CeBIT beim Telekom-Trendforum erklärt und in einem <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">viel beachteten Essay</a> am vergangenen Wochenende zusammgefasst: „So sieht die Revolution aus. <strong>Das alte Zeugs geht schneller kaputt, als dass die neuen Sachen sich zurechtgeruckelt haben.“</strong> Es gebe noch kein neues funktionstüchtiges Geschäftsmodell in einer digitalen Welt, in der jedwede „News“ kinderleicht kopiert oder generiert werden könnte. Einziger Ausweg: „Experimente“ mit den neuen Medien.</p>
<p>Vielleicht solche, wie sie die „New York Times“ am Wochenende <a href="http://twitter.com/nyt_tech/status/1335100117" target="_blank">erprobte</a>: „If you are serious about internet security, check this out: http://is.gd/nvf0 #ad“ hieß es da vom Twitterkonto der „Times“ aus – eine bezahlte Reklame war das. Im neuen Leseverhalten kamen viele Twitterteilnehmer nicht umhin, draufzuklicken, und sich anschließend von Werbung für ein Softwareprodukt bepixeln zu lassen.</p>
<p>Das große Geschäft ist auch das gewiss nicht. <strong>[Update:</strong> Und wie <a href="http://twitter.com/HolgerSchmidt" target="_blank">Holger Schmidt</a> von der FAZ <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/04/29/daempfer-fuer-twitter-60-prozent-der-nutzer-kehren-nicht-zurueck.aspx" target="_blank">analysiert</a>, kehren sogar 60 Prozent der Neulinge bei Twitter dem Dienst den Rücken.] Aber in der weiter zunehmenden Atomisierung der Ware „News“ zählt am Ende der Entwicklung schon ein einziger Klick auf solch eine Werbung wie ein Tropfen auf den heißen Stein.<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/bcd5af336a8249b4a5ffb57342f945d7" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>So entsteht ein Comic</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 23:17:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[David Onze zeigt, wie man auf dem iPhone ein kleines Kunstwerk malen kann. Beeindruckend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5iv5dDGjUXI&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5iv5dDGjUXI&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
David Onze zeigt, wie man auf dem iPhone ein kleines Kunstwerk malen kann. Beeindruckend!</p>
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		<title>Zum Lesen am Kaminofen: Twitter für Einsteiger</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 23:14:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für Einsteiger bedeutet Twitter zunächst eine schwer durchschaubare Mechanik. Klar: Unter twitter.com sich kostenlos mit einem Pseudonym anzumelden dürfte noch jedem Internet-Surfer gelingen. Und dann? Hier ein paar Handreichungen, um die Faszination, Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Twitter zu ergründen. Da ist man also frisch im sozialen Netzwerk Twitter angemeldet und doch erst mal allein. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/twitter-logo.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-101" title="twitter-logo" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/twitter-logo.gif" alt="" width="174" height="174" /></a></p>
<p>Für Einsteiger bedeutet Twitter zunächst eine schwer durchschaubare Mechanik. Klar: Unter <a href="http://twitter.com" target="_blank">twitter.com</a> sich kostenlos mit einem Pseudonym anzumelden dürfte noch jedem Internet-Surfer gelingen. Und dann?</p>
<p>Hier ein paar Handreichungen, um die<strong> Faszination, Möglichkeiten und Schwierigkeiten von Twitter </strong>zu ergründen.</p>
<p><span id="more-67"></span></p>
<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/01/twitter-logo.gif"> </a></p>
<p>Da ist man also frisch im sozialen Netzwerk Twitter angemeldet und doch erst mal allein. Die eigene Homepage findet sich unter twitter.com/<em>pseudonym</em>, wobei hinter dem Schrägstrich das bei der Anmeldung gewählte Pseudonym wie zum Beispiel homofaber oder hazde einzutragen ist, also <a href="http://twitter.com/homofaber">http://twitter.com/homofaber</a> beziehungsweise <a href="http://twitter.com/hazde" target="_blank">http://twitter.com/hazde</a> <strong>[Update:</strong> mittlerweile <a href="http://twitter.com/haz" target="_blank">http://twitter.com/haz</a>]. Das ist die eigene Twitter-Seite. Wie findet man nun andere Nutzer? Die im Menü angebotene Suchen-Funktion von Twitter ist dafür weitgehend unbrauchbar. Hier kann man nur nach Mail-Adressen suchen. Es gilt, weiter zu forschen.</p>
<p>Statt dessen sollte man auf die versteckte Suche von Twitter wechseln: <a href="http://search.twitter.com" target="_blank">http://search.twitter.com</a>. Hier kann man nach Stichworten im Twitter-Universum suchen – und so recht schnell zum Beispiel die jüngsten Beiträge finden, in denen Wörter wie „Hannover“, „Mumbai“ oder „Britney“ vorkommen.</p>
<p>Neben viel persönlichem Gequatsche von Unbekannten taucht so möglicherweise der eine oder andere interessante Beitrag auf. Nachrichtenmenschen stoßen vielleicht auf diesen Eintrag:</p>
<ul>
<li><strong><a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/to/polizei_update');" href="http://twitter.com/polizei_update" target="_blank">polizei_update</a>:</strong> polizeiupdate.de Bundespolizei <strong>Hannover</strong>: BPOLD-H: Bundespolizei für UEFA-Pokalspie.. <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/link/1032448917')" href="http://tinyurl.com/54v6l4" target="_blank">http://tinyurl.com/54v6l4</a> (<a onclick="decodeUrl(this); return false;" href="http://search.twitter.com/search?q=hannover#">expand</a><img src="http://search.twitter.com/images/expanding.gif?1227655973" border="0" alt="" width="30" height="7" align="bottom" />)<br />
about 4 hours ago · <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/reply/polizei_update');" href="http://twitter.com/home?status=@polizei_update" target="_blank">Reply</a> · <a onclick="pageTracker._trackPageview('/exit/status/1032448917');" href="http://twitter.com/polizei_update/statuses/1032448917" target="_blank">View Tweet</a></li>
</ul>
<p>Hier twittert also jemand mit der Bezeichnung <em>polizei_update</em> und hat vor vier Stunden eine Information über ein &#8220;UEFA-Pokalspie&#8230;&#8221; geschrieben. Mehr gibt’s unter der genannten Internet-Adresse. Bei tinyurl handelt es sich um einen Internet-Adressen-Verkürzer-Dienst. Anstatt der ellenlangen Adresse</p>
<blockquote><p><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70246/1312370/bundespolizeidirektion_hannover/rss" target="_blank">http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70246/1312370/bundespolizeidirektion_hannover/rss</a></p></blockquote>
<p>wurde hier die verkürzte Fassung</p>
<blockquote><p><a href="http://tinyurl.com/54v6l4">http://tinyurl.com/54v6l4</a></p></blockquote>
<p>eingetragen. Wer auf die kurze Adresse klickt, wird auf die lange umgeleitet &#8211; und erfährt so Näheres zu Plänen der Polizei zu einem Fußballspiel in Wolfsburg (so der Stand bei Veröffentlichung dieses Textes).</p>
<p><strong>Hintergrund: </strong>Twitter-Beiträge sind auf 140 Zeichen begrenzt. Will man diesen Polizeiinfodienst ständig in seiner persönlichen Sammlung haben, erkundet man seinen „Tweet“: Das ist der Nachrichtenstrom, den <em>polizei_update</em> durch ständig neue Meldungen generiert. Einfach aufs Logo oder auf „View Tweet“ klicken, dann landet man bei <a href="http://twitter.com/polizei_update" target="_blank">http://twitter.com/polizei_update</a> – und kann über das unscheinbare Feld „Follow“ unterhalb des Hubschrauber-Bildes sich als Follower, als Abonnent, eintragen.</p>
<p><strong>Die Folge:</strong> Künftig erhält man auf seiner persönlichen Homepage http://twitter.com/<em>pseudonym</em> sämtliche Beiträge dieses Dienstes angezeigt.</p>
<p>Mühsam? Gewiss. Spannend wird dieses Abonnieren erst dann, wenn man das Geschreibe und Gequatsche mit anderen Dimensionen verknüpft: Zeit, Ort, Verfolgern und Verfolgten, Mininetzwerken ohne wirtschaftlichem Hintergrund irgend eines großen Konzerns. Ganz simpel beispielsweise, wenn man einmal nachschaut, wen andere im Netz abonniert haben.</p>
<p>Schauen wir beispielsweise einmal auf <a href="http://twitter.com/hazde" target="_blank">http://twitter.com/hazde</a> – dort twittern Mitarbeiter der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Oben rechts sind zwei Zahlen genannt: „194 following_me“ und „140 followers_me“. Das heißt: Die HAZ-Leute selbst verfolgen, was 194 andere alltäglich twittern.</p>
<p>Was die HAZ im Twitter-Universum schreibt, erhalten 140 offensichtlich Interessierte bei sich auf dem Schirm, wenn sie sich mit Twitter beschäftigen.</p>
<p>Beide Zahlen sind anklickbar. Und so stellt man etwa fest, dass unter den Interessierten an dem Dienst so Pseudonyme wie zoomer_de, dieterbohlen (ja, der echte), SPDNDS, klingbeil09, weltkompakt, saschalobo und DerWesten eingetragen sind. Mit wenigen Klicks kann man sich wie die HAZ-Leute als Follower dieser Anbieter eintragen: erst aufs Logo, dann auf „Follow“ gehen.</p>
<p><strong>Zusatzdienste am Rechner entfalten den Charme von Twitter</strong></p>
<p>Mühsam ist es allerdings, wenn man sich über die Twitter-Beiträge dieser Nutzer auf dem Laufenden halten möchte. Der Weg über die eigene Homepage http://twitter.com/<em>pseudonym</em> macht auf Dauer keinen Spaß, um alle diese Beiträge nachzulesen. <strong>[Update:</strong> Das hat auch <a href="http://twitter.com/HolgerSchmidt" target="_blank">Holger Schmidt</a> von der FAZ in einer <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/04/29/daempfer-fuer-twitter-60-prozent-der-nutzer-kehren-nicht-zurueck.aspx" target="_blank">Analyse</a> vorgestellt. Die Webseite wirkt abschreckend, 60 Prozent der Erstnutzer kehren nicht zurück.]</p>
<p>Seinen ganzen Charme und konkreten Nutzen entfaltet Twitter erst dann, wenn man unmittelbar nach Einstellen neuer Nachrichten aus seinem Netz darüber informiert wird.</p>
<p><strong>Das geht so.</strong> Nutzer des Browsers Firefox können sich ein Addon (also eine Programmerweiterung) namens Twitterfox installieren. Das gibt es hier: <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5081" target="_blank">https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5081</a> – einfach „Zu Firefox hinzufügen“ anklicken und „installieren“, schon wird diese Minisoftware einen Firefox-Neustart später als kleines Symbol unten rechts angezeigt. Hier hinterlegt man mit einem Rechtsklick (unter Windows) seine Zugangsdaten zu Twitter, und dass das Miniprogramm beispielsweise „alle 3 Minuten“ nachschauen soll, ob neue Nachrichten aus dem persönlichen Twitter-Universum vorliegen. Fortan poppt aus dem kleinen Twitter-t unten rechts im Browser ein Fenster hoch, sobald andere etwas in ihren Nachrichtenfenster eingetragen haben. Persönlich kann man direkt darunter in einer Eingabezeile antworten.</p>
<p><strong>Aber Vorsicht:</strong> Was man hier hineinschreibt, wird per Google- oder Twitter-Suche auffindbar. Persönliche Botschaften sollte man in diesem Modus besser vermeiden. Die zweite Crux: Direkt zu sehen, also beispielsweise innerhalb eines hochfahrenden Twitterfox-Fensters, bekommen diese Eintragungen nur diejenigen, die sich als Ihr „Follower“ eingetragen haben. Es nützt also nichts, wenn Sie sich erst als „Follower“ von „LarsHinrichs“, dem Chef von Xing, eintragen und ihm dann in Ihrem persönlichen Nachrichtenstrom („Tweed“) auf seine Verärgerung über dpa antworten. „LarsHinrichs“, der Echte, muss Sie selbst für interessant genug befunden haben, Ihnen zu „followen“. Jeder sucht sich eben selbst seine interessantesten Quellen.</p>
<p>Hinrichs hat laut seiner Homepage <a href="http://twitter.com/larshinrichs" target="_blank">http://twitter.com/larshinrichs</a> 133 Quellen, die ihn interessieren. Mehr als zehnmal so viele Twitternutzer verfolgen dagegen die Kurznachrichten des Geschäftsmanns.</p>
<p><strong>Nicht alles Twittern ist öffentlich</strong></p>
<p>Neben diesen stets öffentlichen Beiträgen gibt es außerdem die Möglichkeit, anderen zu antworten oder ihnen eine „direkte“ Antwort zukommen zu lassen. Die normale Antwort bekommt der andere in einem gesonderten Bereich namens „Replies“ von Twitter angezeigt. Dazu schreibt man das Pseudonym des Angeschriebenen mit einem davorgestellten @ in seine Botschaft.</p>
<p>Schreiben Sie also „@homofaber Netter Text“ in Twitter, erhalte ich diese Nachricht gesondert angezeigt, kann sie also unschwer übersehen – aber auch andere bekommen diese Nachricht zu sehen, sofern die anderen zu Ihren Followern gehören.  Die „direkte“ Antwort bekommt der Angeschriebene dagegen nur alleine zu sehen. Dazu setzt man ein „d“ gefolgt von einem Leerzeichen vor seine Botschaft. Dann erhält der Angeschriebene zusätzlich eine Mail mit dem Inhalt.</p>
<p>Schreiben Sie also „d homofaber Habe eine vertrauliche Info für Dich“. Bei Google &amp; Co. werden diese persönlichen Nachrichten nicht gefunden. Wer will, kann seinen persönlichen Nachrichtenstrom auch komplett unöffentlich machen. Mit der entsprechenden Einstellung im Twitter-Menü erhalten andere nur durch personalisierte Freischaltung Zugriff auf die Kurznachrichten.</p>
<p><strong>Viele andere Dienste nutzen Twitter und begründen neue Funktionen</strong></p>
<p>Steigt man tiefer ins Twitter-Universum ein, ergeben sich unzählige auf dem System aufbauende Funktionen. Die Twitter-Leute aus den USA haben ihre Datenbank weitgehend für andere Dienste zugänglich gemacht. Mit dem Erfolg dieses nicht nur browserbasierten Kurznachrichtendienstes springen viele weitere Firmen mit nützlichen Anwendungen auf. Fachleute nennen das <em>Mashups</em>: miteinander vernetzte Netze.</p>
<p>Einer davon ist <a href="http://twittermap.com" target="_blank">twittermap.com</a>: Der Dienst hat eine Weltkarte mit der Twitterdatenbank verknüpft. Dort lässt sich auf die Schnelle herausfinden, wo beispielsweise in Mumbai, dem indischen Bombai, zuletzt Twitterfreunde aktiv waren. Während der Terrorangriffe in der indischen Wirtschaftsstadt nutzten einige Nachrichtensender wie CNN und die britische BBC diese Funktion, um Kontakt zu ortsansässigen Internet-Nutzern herzustellen. Auf die Schnelle abonniert, erhalten Journalisten auf diesem Weg Zugang zu Fremden, können ihnen direkte Fragen zum Geschehen stellen und eine Telefonnummer für weitergehende Informationen erfragen.</p>
<p>Hintergrund ist die so genannte Geoinformation, die man als Twitter-Nutzer zusätzlich hinterlegen kann. Darin legt man fest, wo man sich gerade befindet. Eine Angabe wie „L: Hannover, Germany“ hinterlegt etwa die „Location“ (Ortsangabe) <em>Hannover</em> in dem Dienst – und fortan finden andere über Twitter, Twittermap oder weitere Twitterdienste auch Ihre Beiträge aus diesem Standort.</p>
<p><strong>Diese Geoinformation</strong> eröffnet eine weitere Dimension. Zunehmend können Handys diese Angaben über ihren Standort mitversenden – sei es eine schriftliche Angabe wie der Name der Stadt oder eine mathematische Angabe in Breiten- und Längengraden.</p>
<p>Fürs iPhone von Apple beispielsweise gibt es kostengünstige Software wie den Twittelator Pro, mit dem man unterwegs bequem „mal eben“ twittern kann. Die Software ist in der Lage, Twitter-Feeds aus der näheren Umgebung anzuzeigen, etwa in einem Umkreis von 25 Kilometern. Da liegt es nahe, in einer fremden Stadt mal eben die Twitter-Nutzer aus der Umgebung <em>anzutwittern</em>: „Bin neu in Hannover, suche über Twitter – suche eine Kneipe mit gutem Guinness. Empfehlungen?“ Gegenwärtig nutzen zwar vor allem die „early adopters“, die ständigen Erstnutzer neuer Technik Twitter, so dass man keinen repräsentativen Querschnitt von Antworten erwarten darf. Aber für neue Kontakte taugt der Dienst allemal.</p>
<p><strong>Für den Journalismus</strong> ergeben sich zusätzlich neue Quellen, ein weiterer Nachrichtenkanal: Über den Dienst <a href="http://hashtags.org" target="_blank">http://hashtags.org</a> im Zusammenspiel mit <a href="http://twitterfeed.com">http://twitterfeed.com</a> ist es beispielsweise mit geringem Aufwand möglich, das Twitteruniversum anhand bestimmter Suchbegriffe zu verfolgen. Immer wenn jemand irgendwo in der Welt das Stichwort „<em>Hannover</em>“ eintwittert, erhält man beispielsweise solche Nachrichten. Da ist dann natürlich viel Irrelevantes dabei. Aber als neulich im hannoverschen Hauptbahnhof die Züge still standen und es zu langen Verspätungen kam, war es der Twitterdienst, der auf diesem Weg Eingang in die Berichterstattung der Zeitung fand.</p>
<p>Ein Twitter-Teilnehmer hatte gefragt, warum die Züge still stehen, ein anderer konnte kurz darauf als Auskunft geben, dass es einen Suizid gegeben habe. Ein Polizeireporter bekam diese Information mit, fragte offiziell bei der Pressestelle der Bahn nach. Sie bewahrheitete sich. Kurz darauf erschien die Meldung darüber im Online-Dienst der Zeitung. Pressestellen, Nachrichtenagenturen und etablierte Medien dürften durch Twitter zusätzlich getrieben werden, aktuell und sicher zu berichten.</p>
<p><strong>Retwittering verbreitet Gerüchte</strong></p>
<p>An der klassischen journalistischen Regel, eine zweite Quelle für eine bestimmte Information einzuholen, dürfte allerdings auch in Zukunft kein Weg vorbei führen. Falschmeldungen pflanzen sich über Twitter ebenso schnell fort, weil es vielfach praktiziert wird, Gelesenes als „Retwittering“ oder kurz „RT“ ungeprüft weiterzuverbreiten. Da bekommt man dann beispielsweise  aus seinem persönlichen Twitter-Universum sinngemäß die Mitteilung <em>„RT: @xyz Indische Regierung bittet darum, Twitter-Dienst wegen der Angriffe in Mumbai einzustellen“.</em> Die Quelle <em>xyz</em> ist dabei kaum zuverlässig – und auch wenn man bei <em>xyz</em> nachschlägt, wen derjenige abonniert hat, verläuft die Recherche im Sande.</p>
<p>Weitere Suchen über <a href="http://search.twitter.com" target="_blank">search.twitter.com</a> und Google verlaufen ebenso – und als einzige Botschaft bleibt am Ende: Die indische Regierung hat die Medien lediglich <em>allgemein</em> dazu aufgerufen, zurückhaltend zu berichten, um den Terroristen keine zusätzlichen Informationen über die Vorhaben der Antiterrorkräfte zu geben. Keine Rede davon, dass ausgerechnet Twitter noch schneller als das Fernsehen sei. Im Detail eine Falschmeldung.</p>
<p>Hardcore-Twitter-Nutzer werden über Dienste wie <a href="http://monitter.com" target="_blank">http://monitter.com</a> zusätzlich bedient &#8211; dort laufen auf Basis eingestellter Stichwörter nahezu in Echtzeit die Beiträge von Twitter-Nutzern ein &#8211; von vielen Enthusisasten ebenso wie von Nachrichtenmedien. Mit entsprechender Programmierung lassen sich so auch Kanäle programmieren, die alle seriösen Eilmeldungsdienste dieser Welt vereinen. &#8220;<a href="http://twitter.com/spiegel_eil" target="_blank">Spiegel_Eil</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://twitter.com/BreakingNewsOn">BreakingNewsOn</a>&#8221; sind zwei solche Dienste.</p>
<p>Auch Falschmeldungen und unbestätigte Gerüchte bekommen über Twitter so eine zusätzliche und gefährliche Dynamik. Fraglich ist auch noch, wie das Genre sich handhaben lässt, wenn immer mehr Nutzer mitmachen. Journalisten werden auch künftig ihre Arbeit machen müssen, Nachrichten zu überprüfen. Aber sie bekommen über Twitter einen neuen Weg mit geringerer Hürde zu bestimmten Lesern.</p>
<p>Twitter-Nutzer können auf den zur Verfügung stehenden 140 Zeichen (nicht Zeilen) mal eben schnell hinausposaunen, dass Züge im Bahnhof zwei Stunden Verspätung haben; ob das stimmt und warum das so ist und ob das eine Nachricht ist, müssen weiterhin und künftig noch viel besser als bisher Journalisten bewerten und beschreiben.</p>
<p><em>Von Marcus Schwarze</em></p>
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		<title>Im Test: Google-Suche per Spracheingabe</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 01:19:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Internet-Konzern Google hat einen neuen Service gestartet, der Internet-Suchen per Spracheingabe ermöglicht. Zunächst ist das Angebot nur auf dem iPhone-Handy von Apple möglich. Dort startet man ein  Google-Programm, mit dem normale Sucheingaben per Tastatur auf dem Bildschirm möglich sind. Hebt man das Handy ans Ohr, erkennt das Gerät automatisch, dass eine sprachbasierte Suche bevorsteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_50" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe1.jpg"><img class="size-medium wp-image-50" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Google-Suche per Spracheingabe" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe1-200x300.jpg" alt="Google-Suche per Spracheingabe" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Google-Suche per Spracheingabe</p></div>
<p>Der Internet-Konzern Google hat einen neuen Service gestartet, der Internet-Suchen per Spracheingabe ermöglicht. Zunächst ist das Angebot nur auf dem iPhone-Handy von Apple möglich. Dort startet man ein  Google-Programm, mit dem normale Sucheingaben per Tastatur auf dem Bildschirm möglich sind. Hebt man das Handy ans Ohr, erkennt das Gerät automatisch, dass eine sprachbasierte Suche bevorsteht und signalisiert seine Bereitschaft durch einen Ton. Anschließend kann man dem Handy seine Suchwörter vorsprechen. In unserem Test waren die Ergebnisse allerdings wenig zuverlässig. Suchwörter werden nur in amerikanisch-englischer Aussprache erkannt.</p>
<p><span id="more-47"></span></p>
<p>Aus „how tall is the mount everest“ wird dann schon mal „hotel is the mount everest“, so dass anstelle der Höhe des Bergs falsche Treffer zu Unterkünften am Mount Everest angezeigt werden. Erst im dritten Versuch fand die sprachbasierte Suche eine Seite bei wiki.answers.com, die die korrekte Höhe 8448 Meter angab. Mit weiteren Suchtests ging es häufig ähnlich: Die Spracherkennung schlug zu häufig fehl, was allerdings auch am norddeutschen Akzent des Testers liegen könnte.</p>
<p>Dennoch beeindruckend ist die einfache Bedienung solch einer sprachbasierten Suche. Und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass Google die Spracherkennung gravierend verbessert: Durch die Übermittlung abertausender Miniaufnahmen vorgesprochener Suchwörter übers iPhone erhält der Suchmaschinenprimus ein riesig werdendes Basismaterial.</p>
<p>Damit kann Google die Spracherkennung langfristig verbessern: Richtig erkannte Spracheingaben übermittelt die Kundschaft in dem Augenblick, wenn sie auf einen der angezeigten Treffer klickt. Damit werden langfristig auch schwierige Akzente erkennbar. Entsprechende Analysesoftware bei Google durchforstet künftig alle eingehenden Aufnahmen von Internetsurfern und stellt die diversen Aussprachevarianten eines Wortes zum Vergleich für künftige Suchen bereit.</p>
<div id="attachment_52" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe2.jpg"><img class="size-medium wp-image-52" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Google-Treffer nach der Spracheingabe" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/11/google-suche-spracheingabe2-200x300.jpg" alt="Google-Treffer nach der Spracheingabe" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Google-Treffer nach der Spracheingabe</p></div>
<p>Unternehmen wie IBM, die seit 30 Jahren an der Spracherkennung forschen, haben dagegen kaum Zugriff auf solche Sprachaufnahmen aus aller Welt.</p>
<p>Einmal mehr dürfte Google damit einen Startpunkt für eine neue Ära gesetzt haben: Dienstag war der Tag, als Google ein weltweites Archiv von Spracheingaben eröffnete.</p>
<p>Ursprünglich sollte es bereits ein paar Tage früher auf dem iPhone losgehen. Doch dem machte offensichtlich Apple einen Strich durch die Rechnung. Die Google-Sprach-Suche sollte in der ersten geplanten Fassung auch eine sprachbasierte Durchsuche nach Kontakten im Adressbuch des iPhones ermöglichen. „Call Steve“ vorzusprechen, um einen „Steve“ aus dem iPhone-Adressbuch anzurufen, möchte Apple offenbar lieber selbst als Software irgendwann anbieten.</p>
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