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	<title>homofaber.com &#187; Betriebssysteme</title>
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	<description>Notizen zur Kultur Technik</description>
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		<title>Zehn Tipps: So schützen Sie sich im Internet</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/04/zehn-tipps-so-schutzen-sie-sich-im-internet/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 21:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesunder Menschenverstand hilft vor Angriffen aus dem Internet. Was heißt das genau? Hier folgen die wichtigsten zehn Tipps. So banal es klingt: Bleiben Sie wachsam bei allen eintreffenden Mails, Fehlermeldungen und Webseiten. Ein Virenscanner ist ein Muss auf jedem Windows-Rechner. Dabei ist aber jedes Antivirenprogramm nur so gut, wie es aktuell ist. Die täglich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesunder Menschenverstand hilft vor Angriffen aus dem Internet. Was heißt das genau? Hier folgen die wichtigsten zehn Tipps.<span id="more-369"></span></p>
<ol>
<li>So banal es klingt: Bleiben Sie wachsam bei allen eintreffenden Mails, Fehlermeldungen und Webseiten.</li>
<li>Ein Virenscanner ist ein Muss auf jedem Windows-Rechner. Dabei ist aber jedes Antivirenprogramm nur so gut, wie es aktuell ist. Die täglich von den Programmen angebotenen Updates sollte man auch täglich befolgen.</li>
<li>Ebenso sollte man sein Windows-System stets auf dem neuesten Stand halten – so lästig es auch sein mag, immer wieder aufs Neue die automatisch angebotenen Updates zu bestätigen.</li>
<li> Windows bietet die wichtigsten Hinweise für einen grundlegend abgesicherten PC direkt im Betriebssystem an und warnt, falls etwas nicht stimmt. Wenn etwa die Warnung erscheint, dass die Firewall abgeschaltet sei, sollte man der Meldung nachgehen. Die Firewall schützt vor Angriffen von außen, aber auch davor, dass heruntergeladene Programme ungewollt persönliche Daten nach außen übertragen.</li>
<li>Vor jedem Download von Software aus dem Netz sollten Sie sich die Frage stellen: Ist die Quelle sicher? Googeln hilft: Suchen Sie in einem zusätzlichen Browserfenster über<a href="http://www.google.de" target="_blank"> www.google.de</a> nach dem Programm. In aller Regel haben bei Schadprogrammen andere Nutzer in Internetforen entsprechende Antworten von Experten erhalten. Seriöse Quellen für empfehlenswerte Software sind die Computerzeitschriften „c’t“ und „Chip“ unter <a href="http://www.heise.de/software" target="_blank">www.heise.de/software</a> und <a href="http://www.chip.de" target="_blank">www.chip.de</a>.</li>
<li>Legen Sie eine Kladde für Kennwörter an – und benutzen Sie für die verschiedenen Dienste möglichst unterschiedliche Kennwörter. Sichere Kennwörter sind nicht kürzer als acht Zeichen; es hilft, Groß- und Kleinbuchstaben zu mixen, Zahlen einzubauen und Sonderzeichen. Wenn Sie häufig im Internet unterwegs sind, können Sie eine „Masterpasswort“-Funktion des Browsers Firefox nutzen: Nur bei Programmstart ist dann einmalig ein Masterkennwort einzugeben. Für jede Webseite ist es möglich, das Kennwort direkt im Browserprogramm zu hinterlegen, damit es beim nächsten Aufruf der Seite bereits eingetragen erscheint.</li>
<li>Wenn Sie zu Hause ein WLAN-Funknetz gespannt haben, um drahtlos mit dem Laptop ins Internet gehen zu können, sollten Sie sich vergewissern, das voreingestellte Kennwort des Funkrouters geändert zu haben. Wie das geht, steht in den Anleitungen zum Gerät.</li>
<li>Sichern Sie wichtige Daten immer außerhalb des Rechners. Textdokumente, Fotos und Videos sollten Sie einmal im Monat auf eine externe Festplatte speichern oder auf DVD brennen. Speicherfestplatten sind „Verbrauchsmaterial“, die mit der Zeit verschleißen.</li>
<li>Vermeiden Sie kostenlose Angebote: Ohne Hintergedanken verschenkt kaum jemand etwas im Internet. Wer etwa bei „Peer-to-peer“-Angeboten, den Tauschbörsen im Netz, Musik oder Videos kostenlos herunterladen möchte, wird womöglich im ersten Schritt Erfolg haben – sich aber in der Folge strafbar machen, weil diese Börsen zumeist so funktionieren, dass man mit dem Herunterladen auch als Anbieter für andere Netznutzer auftritt. Bei urheberrechtlich geschütztem Material ist das problematisch.</li>
<li>Weitere Informationen bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im Internet unter <a href="http://www.bsi-fuer-buerger.de" target="_blank">www.bsi-fuer-buerger.de</a></li>
</ol>
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		<title>So rockt der Browser! Wie WebApps Software ersetzen</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2009/04/so-rockt-der-browser-wie-webapps-software-ersetzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 23:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Web wird zum Betriebssystem: Immer neue Dienste erledigen direkt im Browserfenster Aufgaben, für die bisher extra Software gekauft oder heruntergeladen werden musste. Ein Überblick über neue &#8220;WebApps&#8221; &#8211; Software-Anwendungen direkt im Browserfenster. Buzzword ist eine Textverarbeitung von Adobe, die beim Erstellen von Dokumenten hilft. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von einheitlich gestalteten Absätzen über Tabellen bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Das Web wird zum Betriebssystem: Immer neue Dienste erledigen direkt im Browserfenster Aufgaben, für die bisher extra Software gekauft oder heruntergeladen werden musste. Ein Überblick über neue &#8220;WebApps&#8221; &#8211; Software-Anwendungen direkt im Browserfenster.</p>
<div id="attachment_247" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a rel="attachment wp-att-247" href="http://www.homofaber.com/2009/04/03/so-rockt-der-browser-wie-webapps-software-ersetzen/090402-comp-pixlr3/"><img class="size-medium wp-image-247" title="Pixlr" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-pixlr3-500x254.jpg" alt="Pixlr" width="500" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Pixlr</p></div>
<p style="text-align: left;"><span id="more-207"></span></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-buzzw.bmp"><strong><img class="size-full wp-image-209 aligncenter" title="Adobe Buzzword" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-buzzw.bmp" alt="Adobe Buzzword" width="343" height="407" /></strong></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Buzzword</strong> ist eine Textverarbeitung von Adobe, die beim Erstellen von Dokumenten hilft. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen von einheitlich gestalteten Absätzen über Tabellen bis hin zu eingefügten Bildern. Anschließend lässt sich das Dokument als Word-, OpenDocument- oder als PDF-Datei sichern. Außerdem ist es möglich, an dem Dokument gemeinsam mit anderen Autoren gemeinsam zu arbeiten. Google Docs hat das Prinzip vorgemacht, Adobe Buzzword setzt jedoch anders als die Google-Konkurrenz konsequent auf Flash-Programmierung – mit entsprechend „lecker“ gestalteten Bedienelementen. Besonders bei den verwendeten Schriften setzt Adobe einen neuen Standard. Klassische Internettypographie mit den altbackenen Windows-Fonts ist passé, stattdessen sind ausschließlich die auf Papier besser lesbaren Adobe-Schriften eingebaut. Nachteil der Software: Eine Silbentrennung ist bislang nicht vorgesehen. (<a href="http://buzzword.com" target="_blank">http://buzzword.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-create.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-215" title="Creately" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-create.bmp" alt="Creately" width="484" height="247" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Creately</strong> und <strong>Lovelycharts</strong> helfen beim Zeichnen von Diagrammen. Damit lassen sich Arbeitsabläufe, Organisationsstrukturen und elektronische Schaltungen veranschaulichen. Aus einem Satz von Elementen kann der Benutzer sich auf einem virtuellen Rechenpapier Quadrate, Symbole, Dreiecke und Logos platzieren und per Verbindungslinien oder Pfeilen miteinander verbinden. Verschiebt er eines der Elemente, wandern die Verbundlinien entsprechend mit. Wer mal eben sein privates Hausnetz darstellen möchte, dürfte damit schnell zu einem Ergebnis kommen. Aber auch für das schnelle Organigramm über die Aufteilung der Arbeitsgruppen in einer Firma taugen beide Programme. Sämtliche Elemente lassen sich beschriften. Creately wirkt dabei noch etwas mächtiger als Lovelycharts, befindet sich derzeit allerdings noch in einer geschlossenen Betaphase – zum Anschauen muss man sich anmelden und dann auf einen Zugangscode warten. (<a href="http://www.creately.com" target="_blank">www.creately.com</a> und <a href="http://www.creately.com" target="_blank">my.lovelycharts.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-slides.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-221" title="280 slides" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-slides.bmp" alt="280 slides" width="489" height="582" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>280 Slides</strong> ist das teure Microsoft-PowerPoint-Präsentationsprogramm in abgespeckter Fassung, für Besserwisser. Darin lassen sich einfache Präsentationen ohne Zusatzsoftware erstellen, im Web speichern und später bildschirmfüllend vorführen. Eine überschaubare Zahl an Gestaltungsvorlagen ist vorhanden, auch vorhandene Powerpoint-Vorlagen lassen sich, sofern sie nicht zu aufwendig gestaltet sind, importieren und überarbeiten – wobei allerdings Effekte verloren gehen. Das Präsentationswerkzeug ist simpel genug, um Text, Fotos und Videos ansprechend zu zeigen. Auch ein Export der Präsentation als simple Slideshow oder als Video ist möglich. (<a href="http://280slides.com">http://280slides.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Slideshare</strong> ist der Speicherplatz und die Zeigewebsite für persönliche PowerPoint-Präsentationen. Hier kann man seine PowerPoint-, OpenOffice- und Apple-Keynote-Dateien heraufladen und anschließend bequem vom Browser aus bildschirmfüllend präsentieren – ohne dass auf dem genutzten Rechner tatsächlich PowerPoint oder Co. verfügbar sein müssen. Die Webseite eignet sich besonders dafür, die Präsentationen im Internet zu veröffentlichen und bekannt zu machen, etwa durch Links in E-Mails und auf Webseiten. Wahlweise lässt sich die Slideshow auch auf einen kennwortgeschützten persönlichen Zugang begrenzen. Manche PowerPoint-Effekte bleiben für die Webpräsentation allerdings auf der Strecke. (<a href="http://www.slideshare.net" target="_blank">www.slideshare.net</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-prezi.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-222" title="Prezi" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-prezi.bmp" alt="Prezi" width="415" height="211" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Prezi</strong> verschafft PowerPoint-Präsentationen ein hartes Ende – mit Hilfe dahingeworfener Dokumente, die man auf der Browseroberfläche verstreut wiederfindet und durch Hinein- und Herauszoomen anzeigt. Man wechselt als Präsentator ständig zwischen dem Blick aufs große Ganze und das wichtige Detail. Für die „etwas andere Präsentation“, ohne zu sehr von Gepflogenheiten abzuweichen, scheint das Angebot einen Versuch wert. (<a href="http://prezi.com">http://prezi.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-pixlr.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-227" title="Pixlr" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-pixlr.bmp" alt="Pixlr" width="691" height="352" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Pixlr</strong> zaubert ein kleines, mächtiges Bildbearbeitungsprogramm à la Photoshop ins Browserfenster – mitsamt den wichtigsten Fertigkeiten zum Verbessern von Bildern. Ein neuer Ausschnitt, korrigierte Farben, Verminderung des Rote-Augen-Effektes bei geblitzten Bildern, Freistellen von Personen vor weißem Hintergrund, das alles und noch mehr ist mit Pixlr möglich. Auch unterschiedliche Bildebenen und Text-in-Bild-Kompositionen lassen sich bearbeiten. Fürs schnelle Bildbearbeiten und Veröffentlichen im Web taugt die Software allemal, gespeichert werden die Bilder ausschließlich auf der lokalen Festplatte. (<a href="http://www.pixlr.com" target="_blank">www.pixlr.com</a>, einen alternativen Blick mit weniger Möglichkeiten, aber einfacherer Bedienung lohnt <a href="http://www.picnik.com" target="_blank">www.picnik.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-friendc.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-223" title="Friendcaller" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-friendc.bmp" alt="Friendcaller" width="457" height="563" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Friendcaller:</strong> Skype ist ja schön und gut, lässt sich damit doch bequem und günstig übers Internet telefonieren. Voraussetzung allerdings ist die Installation der Skype-Software. Wer die nicht hat und auch nicht installieren darf, sollte einmal friendcaller ausprobieren. Hier läuft das Telefonierprogramm komplett im Browser, ohne Hilfe irgendwelcher Erweiterungen. Voraussetzungen: In der Firma muss das hauseigene Rechenzentrum bestimmte Ports auch für Javaanwendungen freigeschaltet haben, und der Gesprächspartner muss ebenfalls bei Friendcaller registriert und bei Gesprächsbeginn übers Festnetzinternet (nicht Mobilfunkinternet) angemeldet sein. Dann klappen sogar kostenlose Telefonate von und zu iPhone-Nutzern. Die Unterscheidung zwischen Festnetz- und Mobilfunkinternet ist eine Erfindung der Deutschen Telekom vom Dienstag. Damit sollen kostengünstigere Telefonate per Friendcaller und Konkurrenten wie Skype oder Fring unterbunden werden. (<a href="http://friendcaller.com" target="_blank">http://friendcaller.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><strong>PDFVue</strong> gelingt es, PDF-Dateien in manchen Details zu überarbeiten – nicht mehr und nicht weniger. Normalerweise braucht man für die Korrektur von PDF-Dateien entweder das Originaldokument oder das teure Adobe Acrobat Professional. Mit dieser Website ist der eine oder andere ärgerliche Schreibfehler im PDF schnell korrigiert, ohne auf die Profisoftware zurückgreifen zu müssen. Hochladen, überarbeiten, herunterladen, so geht’s. Zeilenumbrüche werden bei längeren überarbeiteten Passagen allerdings nicht berücksichtigt – Tippex für PDFs ist das, aber manchmal braucht man das. (<a href="http://www.pdfvue.com" target="_blank">www.pdfvue.com</a>).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zemanta</strong> hilft Textarbeitern dabei, ergänzendes Material zu einem Text zu finden – etwa Fotos, weiterführende Links oder Videos. Man nimmt seinen Text, kopiert ihn in die Seite, und Zemanta erstellt dazu die zumeist passende weiterführende Information, die man bei Veröffentlichungen im Internet erwartet. Hilfreich und funktionstüchtig ist das allerdings derzeit nur bei englischen Texten &#8211; deswegen sollte man seinen Text vorher per translate.google.com grob ins Englische übersetzen lassen. Dass dabei keine filigranen Übersetzungen und auch nicht immer die „richtigen“ weiterführenden Links herauskommen, dürfte klar sein. Für gute Vorschläge zum Anreichern des eigenen Textes mit weiterem Material taugt der Dienst aber allemal. (<a href="http://www.zemanta.com" target="_blank">www.zemanta.com</a>)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-zoho.bmp"><img class="aligncenter size-full wp-image-224" title="Zoho" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2009/04/090402-comp-zoho.bmp" alt="Zoho" width="391" height="439" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zoho</strong> macht aus den oben nur angedeuteten Möglichkeiten von Webprogrammen ein Geschäft. Das Unternehmen versammelt die in vielen Büros nötigen Programme komplett im Browser. Dazu zählen E-Mail, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Dokumenteverwaltung, Wiki, Kalender, Chat. Alles das und noch mehr ist im Browser zugänglich und für eine kleine Firma, die nicht gleich mit großen Softwareanschaffungen starten möchte, einen Versuch wert. Auch Programme zum Projektmanagement, für Zeitnachweise und einfache Verwaltung von Datenbanken sind möglich. Wer das ernsthaft nutzen möchte, wird um die kostenpflichtigen Bestandteile des Dienstes nicht herumkommen und bei intensiver Nutzung eine monatliche Gebühr zahlen müssen. (<a href="http://www.zoho.com" target="_blank">www.zoho.com</a>)</p>
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		<title>Kein Thema: das MacBook air</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/01/kein-thema-das-macbook-air/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 20:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>

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		<description><![CDATA[Als regelmäßiger Nutzer eines MacBook Pro werde ich das neue MacBook air nicht haben wollen. Und das liegt nicht nur daran, dass das Teil wegen seines Coolnessfaktors erhöht diebstahlgefährdet ist; und auch nicht daran, dass man sich als Käufer dieses Geräts dem Verdacht der Coolnessprotzigkeit aussetzt. Nein, die ganz praktischen Nachteile wiegen zu groß: Kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="MacBook air" href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/macbookair.jpeg"><img class="alignright" style="border: 0pt none;" src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/macbookair.thumbnail.jpeg" border="0" alt="MacBook air" width="256" height="129" align="left" /></a>Als regelmäßiger Nutzer eines MacBook Pro werde ich <a title="das neue MacBook air" href="http://www.apple.com/macbookair/" target="_blank">das neue MacBook air</a> nicht haben wollen. Und das liegt nicht nur daran, dass das Teil wegen seines Coolnessfaktors erhöht diebstahlgefährdet ist; und auch nicht daran, dass man sich als Käufer dieses Geräts dem Verdacht der Coolnessprotzigkeit aussetzt.</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p>Nein, die ganz praktischen Nachteile wiegen zu groß:</p>
<ul>
<li>Kein Ethernet-Anschluss bedeutet unterwegs durchaus: kein Internetzugang. Denn WLAN ist nicht überall verfügbar, zum Beispiel am Arbeitsplatz. Per Bluetooth ist zwar ein Handy zuschaltbar, doch darunter leidet erfahrungsgemäß die Akkulaufzeit stark &#8211; nicht nur vom Laptop, sondern auch vom Handy. Ein Ethernet-USB-Adapter gehört zwar zu meinem Gerätepark, doch will ich nicht noch einen USB-Stick mitschleppen müssen.</li>
<li>Ein Akkuwechsel ist nur per Einschicken an Apple möglich und kostet dann ein dreistelliges Sümmchen. Gut, das mache ich dann wohl erst nach zwei, drei Jahren. Dann eine Woche lang ohne Laptop zu sein, ist allerdings ärgerlich.</li>
<li>Das fehlende DVD-Laufwerk ist inakzeptabel: Wenn man seine Informationen wie Fotos häufig auf gebrannter CD angeliefert bekommt, etwa auf der Messe, ist solch ein Laufwerk zwingend notwendig. Gut, per USB ist eines anschließbar. Doch muss ich das dann auch regelmäßig mitschleppen. Zusätzlich zum lästigen Kartenlesegerät und zusätzlich zum Handy und zusätzlich zum USB-Stick. Wann kommt denn endlich das Handy mit Kartenlese- und DVD-Leselaufwerk samt USB-Einstöpselmöglichkeit?</li>
</ul>
<p>Die geringe Größe des Laptops ist freilich schon schick &#8211; etwas  in der Größe kleiner als eine DIN-A4-Seite  ist sicher praktisch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfahrungen mit WordPress 2.3</title>
		<link>http://www.homofaber.com/2008/01/erfahrungen-mit-wordpress-23/</link>
		<comments>http://www.homofaber.com/2008/01/erfahrungen-mit-wordpress-23/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 21:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[WordPress hat sich zur Standardsoftware zum Bloggen entwickelt. Frisch installiert, erweist sich WordPress 2.3 als gut durchdachte und einfach zu bedienende Software. Unzählige Erweiterungen warten darauf, zusätzlich installiert zu werden. Kiss! Keep it simple, stupid!, lautet ein häufig benutztes Wort bei der Entwicklung neuer Software &#8211; so einfach wie möglich soll ein Programm gestaltet sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/logo.png" title="Wordpress"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/logo.thumbnail.png" alt="Wordpress" align="left" height="55" width="55" /></a>WordPress hat sich zur Standardsoftware zum Bloggen entwickelt. Frisch installiert, erweist sich WordPress 2.3 als gut durchdachte und einfach zu bedienende Software. Unzählige Erweiterungen warten darauf, zusätzlich installiert zu werden.<span id="more-14"></span></p>
<p><em>Kiss! Keep it simple, stupid!</em>, lautet ein häufig benutztes Wort bei der Entwicklung neuer Software &#8211; so einfach wie möglich soll ein Programm gestaltet sein, dann hat es am Ende auch der Anwender damit leichter.</p>
<p>WordPress macht es in der Tat leicht, eine eigene Website zu veröffentlichen und sie regelmäßig mit aktuellen Inhalten zu versehen. Auf einem Linux-Server ist das Programm schnell heruntergeladen, ausgepackt und installiert, es gilt dabei, eine MySQL-Datenbank anzulegen.</p>
<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-great-design-creating-a-lens-flare-with-the-wordpress-logo-photoshop-mozilla-firefox.png" title="Great Design von James Powell"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/bildschirmfoto-great-design-creating-a-lens-flare-with-the-wordpress-logo-photoshop-mozilla-firefox.thumbnail.png" alt="Great Design von James Powell" align="left" /></a>Kurz darauf erscheint die erste eigene Seite im <a href="http://binarybonsai.com/wordpress/kubrick/" title="Kubrick-Design von WordPress: der Gestalter" target="_blank">Kubrick-Design</a> &#8211; einem schlichten, schicken Blau. Doch finden sich im Web zahlreiche weitere Designs, die sich ausprobieren lassen. Zum Beispiel <a href="http://great-design.blogspot.com/2007/10/creating-lens-flare-with-wordpress-logo.html" title="http://great-design.blogspot.com/2007/10/creating-lens-flare-with-wordpress-logo.html" target="_blank">die gekonnte Spielerei von James Powell</a>.</p>
<p>Auch das Kubrick-Design erscheint in neuer Version namens <a href="http://getk2.com/about/" title="K2" target="_blank">K2</a> &#8211; wobei dann noch etwas mehr als &#8220;nur&#8221; gebrauchsfähiges Design hinzukommen soll, nämlich eine Erweiterungslogik für künftige Erweiterungen.</p>
<p>WordPress läuft beim Administrieren komplett im Browser. Für den Anfang genügen Überschrift  (&#8220;Titel&#8221;) und Text (&#8220;Beitrag&#8221;) für einen neuen Artikel, schon ist die erste Veröffentlichung im Web erledigt. Feinheiten wie Bebilderungen, <em>Tags</em> (Stichworte) und Kategorien (zum Zusammenstellen zusätzlicher Übersichtsseiten) lassen sich leicht ergänzen. Auch das Design der Seite lässt sich leicht an die eigenen Wünsche anpassen. Wie so etwas aussehen kann, zeigt zum Beispiel</p>
<p><strong> Die Vorteile von WordPress auf einen Blick:</strong></p>
<ul>
<li>Installation gelingt mit wenigen Linux-Kenntnissen</li>
<li>Nach Installation für jeden bedienbar, der einen Webbrowser bedienen kann</li>
<li>100 Prozent Open source: alle weiterführenden Infos finden sich im Web</li>
<li>durchdachte Administration</li>
<li>zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten &#8211; die allerdings auch von Novizen beigesteuert werden und dadurch unsicher sein könnten</li>
<li>leicht anpassbares Design</li>
<li>Kommentarmöglichkeiten für Leser</li>
<li>Standard in weltweiter Blogger-Software.</li>
</ul>
<p><strong>Schwierigkeiten</strong></p>
<ul>
<li>Installation von Linux-Software auf einem Server kann nicht jeder</li>
<li>Kenntnisse von Zugriffsrechten auf Verzeichnisse und Dateien auf dem Linux-Rechner nötig.</li>
</ul>
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		<title>Der Wechsel: Linux statt Vista</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 20:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>homofaber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit langem Anlauf, aber offenbar auch langem Atem entwickelt sich das Computerbetriebssystem Linux zunehmend zur Alternative zu Windows und OS X. Vorläufiger Höhepunkt ist seit Kurzem Ubuntu 7.10 – ein Linux, wenn nicht das Linux, das das Zeug zur Massentauglichkeit besitzt. Nach einem Jahrzehnt Windows, darunter ein Jahr Vista, wage ich daher nun den Wechsel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/ubuntu-quer.png" title="Ubuntu"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2008/01/ubuntu-quer.thumbnail.png" alt="Ubuntu" align="left" /></a>Mit langem Anlauf, aber offenbar auch langem Atem entwickelt sich das Computerbetriebssystem Linux zunehmend zur Alternative zu Windows und OS X. Vorläufiger Höhepunkt ist seit Kurzem Ubuntu 7.10 – ein Linux, wenn nicht <em>das</em> Linux, das das Zeug zur Massentauglichkeit besitzt. Nach einem Jahrzehnt Windows, darunter ein Jahr Vista, wage ich daher nun den Wechsel aufs alternative Betriebssystem.</p>
<p><span id="more-3"></span></p>
<p>Ubuntu ist bereits seit Oktober 2004 als eine von vielen Linux-Versionen frei im Internet erhältlich: Man lädt sich mit Hilfe eines schnellen Internet-Anschlusses eine riesige Datei herunter, brennt sie mit Windows oder OS X auf eine DVD, anschließend startet man den Rechner bei eingelegter DVD neu – und findet sich in einem Installationsmenü für Linux wieder. Bisher musste man höllisch aufpassen, beim Installieren des neuen Betriebssystems nicht versehentlich die bereits vorhandene Windows-Installation auf dem PC mitsamt allen Daten zu zerstören. Nicht mehr so bei Ubuntu, zumindest anfangs.</p>
<p>Das System startet als Live-DVD. Das heißt, die Daten auf der Festplatte bleiben zunächst unangetastet. In aller Ruhe kann man sich mit dem System vertraut machen, seine Bedienung und alle bereitgestellten Programme erkunden und die Kompatibilität zu den Gerätschaften wie Monitor, Drucker, Internetanschluss oder Scanner erforschen.</p>
<p><a href="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2007/12/ubuntu.png" title="ubuntu.png"><img src="http://www.homofaber.com/wordpress/wp-content/2007/12/ubuntu.thumbnail.png" alt="ubuntu.png" align="left" /></a>Das System läuft nahezu komplett im Arbeitsspeicher – mit den Voreinstellungen von der Speicherscheibe, aber auch mit der Gewissheit, keine vorhandene Installation zu beschädigen. Schaltet man den Computer aus, gehen die veränderten Einstellungen verloren. Oder aber man entscheidet sich, Ubuntu als „zweites System“ auf dem Computer zu installieren. Dann könnten in der Tat vorherige Daten auf der Festplatte gefährdet sein, wenn man nicht weiß, was man tut. Beim nächsten Hochfahren bietet der PC dann an, wahlweise Windows oder Ubuntu zu starten. Am einfachsten und sichersten gelingt das mit einer extra Festplatte im PC, die es vielleicht noch ausgemustert aus einem alten PC im Schrank gibt. Mindestens 10 Gigabyte sollten es schon sein. Im Handel sind weitaus größere Festplatten erhältlich, die zum Beispiel 140 Euro für eine 500-Gigabyte-Platte kosten. Für einen bloßen Test nach dem Motto „Was taugt Linux?“ wäre das mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Experten gelingt auch die Installation in einer extra dafür freigeschaufelten Partition auf der vorhandenen Festplatte.</p>
<p>Der Computerzeitschrift „c&#8217;t“ ist es zu verdanken, dass die dafür notwendigen Arbeiten ausführlich dokumentiert auf preiswertem Papier vorliegen. Der Verlag hat ein Sonderheft auf den Markt gebracht, das die aktuelle Ubuntu-Version 7.10 auf zwei DVDs enthält. Für Fortgeschrittene und ambitionierte Einsteiger unter den Computernutzern ist das Heft eine nützliche Anleitung zur Beantwortung der Frage: Lohnt sich der Wechsel zu Linux?</p>
<p>Im Vergleich der Systeme ist das freie Ubuntu wie der schnittige schlichte Motorroller inmitten einer Fahrzeugflotte aus amerikanischen überdimensionierten Geländewagen (Windows) und eleganten Sportautos (OS X): Klar unterschätzt, mit dem nötigen fahrerischen Können aber in jedem Fall geländegängiger, und fast jedes Ziel lässt sich damit ebenso wie mit der Konkurrenz erreichen – manchmal dauert es eben etwas länger. Man hat ständig die komplette Kontrolle über jede einzelne Schraube, auch im schwierigen Terrain. Noch an der letzten Radmutter kann man drehen, und das Gefährt steht schnell und schlank zur Verfügung.</p>
<p>In der Praxis erscheint der Ubuntu-Startbildschirm wesentlich schlichter als bei den kommerziellen Betriebssystemen. „Anwendungen“, „Orte“ und „System“ heißen die drei Hauptnavigationspunkte für die Bedienung. Für nahezu jedes verbreitete Windows-Programm gibt es ein Pendant in der Linux-Welt: Als E-Mail-Software kommt Evolution zum Einsatz, das ganz ähnlich wie Outlook oder Thunderbird funktioniert. Zum Internet-Browsen gibt es den Firefox mit nahezu identischer Bedienung wie bei der namensgleichen Windows- und OS-X-Software. Zum Hantieren mit Dateien wird der Datei-Browser Nautilus eingesetzt, der ähnlich wie der Explorer unter Windows in einem Fensterbereich links die wichtigsten Speicherorte auflistet und in einem großen Bereich rechts die enthaltenen Verzeichnisse. Und für die Bildbearbeitung und -übersichtlichmachung, den Videoschnitt oder die Soundzusammenstellung gibt es in den Weiten des Linux-Universums mit Sicherheit die richtige Software – man muss nur lange genug danach suchen.</p>
<p>Beim Erkunden des Systems merkt man: Die Macher haben viele funktionierende Logiken von Microsoft übernommen – vielfach haben auch die Microsoft- und Apple-Programmierer die eine und die andere gute Idee adaptiert. Ein Rechtsklick auf ein Objekt bringt die unter Windows bekannten Eigenschaften-Menüs, und mit Hilfe von Tastenkombinationen wie Alt-Tab oder Windows-Tab scrollt man unter Ubuntu so elegant wie unter dem Sound-Verwaltungsprogramm iTunes von Apple durch einzelne Fenster: Die Fenster werden dann wie auf einer Bühne angeordnet und rutschen auf einer virtuellen Fläche durchs Gelände.</p>
<p>Unter der Haube regeln zahllose Textdateien das Gebahren von Linux. Das ist von Vor- und Nachteil. Der Vorteil ist, dass tatsächlich jede einzelne Einstellung dem Nutzer zugänglich ist; der Nachteil, dass man versehentlich viel verstellen kann.</p>
<p>Ohne das Internet könnte Linux kaum funktionieren. Dort, unter der Beteiligung vieler freiwilliger aus aller Welt und noch mal so vieler Angestellten aus Computerfirmen, ist das System entstanden. Hat man ein technisches Problem an seinem Linux-PC, ist Google die wichtigste Hilfe. Beispielsweise gelang es uns nicht auf Anhieb, die zwei angeschlossenen Monitore am PC auch unter Ubuntu einzustellen, beide zeigten das gleiche Bild. Viel lieber wollten wir aber einen erweiterten Desktop nutzen. Google leitete nach ausführlicher Lektüre in vielen Textbeiträgen zu den nötigen Befehlen, die im so genannten Terminal von Linux einzugeben waren.</p>
<p>Das Terminal ist der Texteingabemodus unter Linux: In einem eigenen Fenster, Konsole genannt, gibt man Textbefehle wie „ls“ ein, um zum Beispiel den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses zu erkunden. Wer Linux ernsthaft nutzen möchte, wird auch unter Ubuntu nicht umhin kommen, sich mit der grundlegenden Bedienung der Konsole zu beschäftigen. Da gibt es viel zu lernen. Wer allerdings erstmal verstanden hat, eine Konfigurationsdatei mit Hilfe eines spartanischen Textprogramms wie „vi“ zu überarbeiten, wird im Zusammenspiel mit vielfältigen Hilfestellungen anderer im Internet noch für jedes technische Problem am PC eine Lösung finden. Der Vorteil von Linux ist: Viele andere hatten schon dieselben Probleme – und schreiben im Internet über ihre Lösungen.</p>
<p>Die Crux ist unter Linux häufig das Fehlen nötiger Treiber für bestimmte Hardware. Die Gerätehersteller bedienen in aller Regel Windows, vielleicht OS X und eventuell Linux. Da kann es dann passieren, dass ausgerechnet der gerade angeschaffte Scanner von Canon unter Linux nicht auf Anhieb zur Nutzung zu bewegen ist. Dann wieder gibt es für Experten detaillierte Anleitungen, auch einen Windows-Treiber unter Linux nutzbar zu machen. Die Suche danach kann immer aufwendig werden, aber nach dem Fund kann man mit Sicherheit von sich sagen: Das Gerät hat man im Griff.</p>
<p>Ubuntu nimmt dem Nutzer dabei viel an lästiger Suche ab. Erstmals steht eine Linux-Variante zur Verfügung, die durch viele Vorentscheidungen der Zusammensteller ein flüssig bedienbares System bereitstellt. Weiterhin ist viel Einarbeitung notwendig – aber weitaus weniger als bisher.</p>
<p><strong>Hinter Ubuntu &#8230;<br />
</strong></p>
<ul>
<li> &#8230; steckt der südafrikanische Millionär Mark Shuttleworth, der die südafrikanische Ubuntu-Stiftung gegründet hat. Das Ziel ist die Verbreitung eines Betriebssystems unter der so genannten GPL-Lizenz.  Das bedeutet, vereinfacht ausgedrückt, dass das komplette System von jedermann kostenlos nutzbar und veränderbar ist. Auch darauf basierende Weiterentwicklungen müssen, wenn sie veröffentlicht werden, mitsamt allem hinzugefügten Gehirnschmalz (Quellcode) frei zugänglich gemacht werden. Bei Windows und OS X sind große Teile der Software auch für Experten nicht einsehbar. Ubuntu gewinnt vor allem in der dritten Welt an Bedeutung.</li>
<li>&#8230; steckt als Basis eine andere Linux-Zusammenstellung namens Debian, die vielen als die „reinste“ Linux-Betriebssystemversion gilt. Auch Debian kann man wie Ubuntu kostenlos aus dem Internet herunterladen – doch ist es am Ende noch schlanker und setzt anders als Ubuntu weniger Vorgaben, was die Verwendung von Bedienoberfläche und Nutzungsgrad angeht.</li>
<li>&#8230; steckt auch Linux-Gründer Linus Torvalds aus Helsinki: Der Finne entwickelte 1991 mehr als Hobby das Terminal zur Bedienung einer Textkonsole auf dem PC und nannte es „Freax“. Der Betreiber des Internet-Servers, unter dem Torvalds sein Mini-System veröffentlichte, benannte das System eigenmächtig in „Linux“ um. Durch die Veröffentlichung im Internet wurden viele andere Interessierte darauf aufmerksam und entwickelten eigene weitere Funktionen. Noch heute ist Torvalds der wichtigste Entscheider bei der Weiterentwicklung des grundlegenden Basiscodes von Linux, des Kernels. Er und die anderen Entwickler kommunizieren vor allem per E-Mails in so genannten Mailing-Lists: großen Verteilern, an die sich jedermann anschließen kann.</li>
<li>&#8230; tummeln sich in der Linux-Welt mehrere hundert unterschiedliche Zusammenstellungen. Zu den bekanntesten zählen Novell SUSE, Fedora und Debian. Viele Web-Auftritte funktionieren nur dank Linux-Software. Firmen verdienen ihr Geld weniger mit der auf bestimmte Zwecke ausgerichteten, eigens dafür zusammengestellten Linux-Software, sondern mit dem „Danach“: der Hilfestellung und Weiterentwicklung im Alltagsbetrieb.</li>
</ul>
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